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Weswegen wir Indie-Verlage brauchen: Leila EssaI schreibt über Preti Tanejas Roman "Wir, die wir jung sind"

Lesetipp: Leila Essal schreibt in der Zeit über Preti Tanejas Roman "Wir, die wir jung sind" und in ihrer Schilderung der Veröffentlichungsgeschichte des Buches, das nun in Übersetzung bei C.H. Beck erscheint, wird deutlich, warum wir dringend Indie-Verlage brauchen, um Bibliodiversität und Stimmenvielfalt zu gewährleisten:

"Im Hinblick auf Grenzüberschreitungen verdient zuletzt auch die Veröffentlichungsgeschichte Aufmerksamkeit, dennWir, die wir jung sindwurde zunächst von allen einschlägigen Verlagen Großbritanniens abgelehnt: zu kompliziert, zu schonungslos. Es brauchte ein mutigeres Verlagshaus, die unabhängige Galley Beggar Press, um diesen 600-Seiten-Roman in die Welt zu setzen. Und die hat ihn bemerkt, denn nach seinem Erfolg in Großbritannien ist der Roman mittlerweile in Indien, den USA, Frankreich und nun eben Deutschland erschienen. Gaumont, das Studio hinter dem Netflix-HitNarcos, hat eine Serienverfilmung angekündigt. Im Einklang mit Inhalt und Form ihres Erstlingsromans hat Taneja mit ihm also die starren Erwartungen des Buchmarkts durchbrochen. Auch das stimmt in der Tat hoffnungsvoll."

Der lesenswerte Zeit-Artikel findet sich hier

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