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Der Wortschatz
Elias Vorpahl

Der Wortschatz

Fantasy
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5/5
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BIOGRAFIE
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PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.12.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783000609312
Sprache
German
Seiten
167
Schlagworte
philosophisch, Unendliche Geschichte, phantastische Literatur, Michael Ende, Alice, Lewis Carroll, Buchig, Phantastik, Träumende Bücher, Sprache, Walter Moers, Orangenmädchen, Sinnsuche, Leseförderung, Wunderland
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REZENSIONEN
Bewertet von buchweh, Marie Charlotte und 2 andere
sassibirkle
mariecharlotte
janna_vonkejaswortrausch
mabuerele
Kennt ihr dieses süße Buch? Dieses Buch stand einst im Buchladen, ganz klein und süß, neben all den anderen großen Büchern. Die Farben haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht und auch den Klappentext fand ich wirklich süß. Das Buch ist nur ganz schmal und dünn und schnell gelesen, ich hab mir extra Zeit gelassen, da es eine wirklich zuckersüße Geschichte ist, über ein Wort, welches seine eigene Bedeutung/Namen nicht kennt. Das Wort reist so also durch die Welt und man darf es begleiten. An den verschiedenen "Stationen", erlebt das kleine Wort allerlei. Untermalt wurde die Reise des Wortes durch zahlreiche Illustrationen die wirklich passend und schön sind. Es ist einfach eine kleine Wohlfühlgeschichte für Zwischendurch, die sich ein wenig in das Herz schleicht und einen mit einem Lächeln im Gesicht an dieses kleine, schmale Buch zurückdenken lässt. Auf jeden Fall kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der Lust auf ein kurzes, aber wunderschönes Abenteuer hat, welches Bildhaft unterlegt ist.
Wow
Marie Charlotte
~In diesem Buch begegnest Du "einem Wort", das seine Bedeutung verloren hat. Auf seiner fantastischen Reise durch die Welt der Sprache versucht es, ganz auf sich allein gestellt, diese wiederzufinden."~ Der Wortschatz - Elias Vorpahl Dieses Buch habe ich zu Weihnachten bekommen und allein schon nach dem Lesen des Prologs wusste ich, dass es ein neues Lieblingsbuch von mir wird. Wir begleiten ein kleines Wort, nachdem es von einem Menschen ausgesprochen wurde und auf einmal seine gesamte Erinnerung, und auch seine Bedeutung, verloren hat. Das Büchlein ist recht kurz mit etwas mehr als 160 Seiten, doch die sind alle gefüllt, mit einer fantastischen, literarischen Reise und über die Suche nach dem eigenen Sinn. Es war unglaublich magisch und poetisch und ich konnte total darin abtauchen. Beinahe märchenhaft und mit einer Prise Alice im Wunderland. ~Noch einmal ging er in der kleinen Hütte auf und ab, betrachtete die Zettel, auf dene allerlei Notizen standen. Dieses Mal fügte er nicht wieder nur weitere hinzu. Stattdessen setzte er sich an den Schreibtisch, tauchte die Feder in die Tinte ein und schrieb: "Der alte Mann griff nach seiner Feder....."~
Wow
Rezension verfasst von © Janna (KeJasWortrausch.de) Abgetaucht. Eingetaucht. Vom ersten Wort an! Zauberhaft. Märchenhaft. Eine Geschichte um abzuschalten und sich in eine neue Welt entführen zu lassen. Eine Welt der Worte, Wörtchen, Klammern und Wortspielen. Elias Vorpahl spielt mit allen Mitteln der Worte und erschafft eine gänzliche neue Welt. Eine ganz kleine Hommage an „Alice in Wunderland“ und doch etwas absolut eigenständiges. Der Sinn von Worten wird in der Gänze genutzt und doch fokussiert. Eine Leichtigkeit der Sprache mit bodenloser Tiefe. Zu Beginn waren es Kleinigkeiten. Eine Wortfamilie am Frühstückstisch. Greifen nach Auf- und Unterstrich. Bei einem Freund, dem Wort „Zeig“, welches nicht spricht, sondern sprechen lässt. Und dann der Moment in dem das Wort ausgesprochen wird und seine Bedeutung verliert. Diese Ausgangszene greift der Autor im weiteren Verlauf wieder auf. Leise verflochten in der Geschichte. Gespräche. Ausgesprochene Worte ohne Bedeutung verlieren ihren Sinn. Wunderschöne Illustrationen unterstreichen die Geschichte und verdeutlichen das Spiel des Autors mit Worten und Buchstaben. Ein h wird zu einem Stuhl. Ein Wort erklärt sich selbst. Eine Geschichte, in der Geschichte, der Geschichte. Auch (fast) vergessene Worte wie Stundenglas und leutselig begegneten mir. Der Autor spielt mit den Worten, widmet dem Wortspiel ein ganzes Kapitel. Doch ebendies macht er im Verlauf des gesamten Buches. Er nutzt seine Geschichte, um mit unserer Sprache zu spielen und verzauberte mich jedes Mal auf Neue. Nicht mal 170 Seiten und die Geschichte ist an keiner Stelle überladen, sondern auf den Punkt genau. Ich habe mich absolut darin verloren und jedes Kapitel hat seinen ganz besonderen Flair. Doch absolut schockverliebt war ich in „Eine verrückte Teeparty“. Es werden Wortfamilien kreiert und mit der Endung gespielt. Besonders deutlich wird es bei dem Wort „Verrückt“, Gastgeber der Teeparty und ein verzücktes Wort! "Ich korrigiere mich. Ich habe mir nur vorgestellt, mich Ihnen vorzustellen. Ich möchte mich zunächst verstellen, wenn Ihnen das recht ist. (Seite 40/41 – Eine verrückte Teeparty) Ein Satz der auf den ersten Blick unterhält. Und bei einem genaueren Blick so viel Wahrheit beinhaltet. Ebendies ist es unter anderem, was mich an dem Buch so fasziniert. Eine absolute Wohlfühlgeschichte, die einem die Welt Drumherum vergessen lässt. Und doch verbirgt sich darin so viel zu entdecken. Die Möglichkeiten unserer Sprache. Die Bedeutung dieser Geschichte. Und jetzt? Ausgelesen. Verlassen von dieser zauberhaften Geschichte die ein Ende nahm und doch nicht zu Ende ist. Lieber Elias Vorpahl, ich bitte um mehr!
1 Wow
„...Wir dürfen die Menschen nicht verteufeln. Wir brauchen sie, sie lesen und schreiben uns. Sie lassen uns existieren. Ohne sie wird unsere Welt verschwinden...“ Das Wort lebt in einer Familie. Doch die Gedanken seines Vaters, die sich im Eingangszitat zeigen, sind ihm fremd. Er geht zu seinem Freund Zeig. Dort gelangt es zwischen Stimmbänder und wird von einem Mensch ausgesprochen. Dabei verliert es die Erinnerung nach seinem Sinn. Es macht sich auf die Suche nach sich selbst. Der Autor hat ein tiefgründiges Buch geschrieben. Er lässt mich das Wort auf seinen Weg begleiten und ermöglicht mir dabei einen Einblick in die Welt der Sprachen. Der Schriftstil ist ausgereift. Es gibt neben fast philosophischen Gedanken viele treffende Metapher. Zuerst gelangt das Wort in das Reich eines Denkers und einer Dichterin. Hier trifft es auf Wortpärchen wie Feuer und Flamme. Die Dichterin erklärt das so: „...Jedes Wort sollte irgendwann in seinem Leben einen Gegenüber treffen, das es vervollkommnet und aus ihm etwas macht, das es vorher nicht für möglich gehalten hätte...“ Das Wort ahnt nicht, dass es in Gefahr ist. Es gibt Kräfte, die nach Worten ohne Bedeutung jagen. Ein Teekesselspiel beschäftigt das Wort. Dann lernt es die Bedeutung von Klammern kennen und wird durch einen Artikel komplett. Ein Esel als Philosoph weist es auf folgende Tatsache hin: „...Das Geheimnis ist, sich zu entscheiden. Und mit jeder Entscheidung, die Sie in Ihrem Leben treffen, kommen Sie auch einen Schritt voran...“ Im Sprachfluss lernt das Wort viel über die Geschichte der Sprache. Warum bleiben einige Worte erhalten, während andere verschwinden? Mit vielfältigen Beispielen und schönen Sprachbildern arbeitet hier der Autor. Ein Beispiel zeigt das folgende Zitat: „...Gerade heute haben wir über den Tod nachgedacht. Ein so kurzes Wort, nicht wahr? Und doch äußerst robust. Sehr alt. Und immer noch an der Oberfläche des Sprachflusses...“ Dann gelangt das Wort ins Land Sprachen. Hier trifft es auf Sprachspiele und Geschichten. Er lernt gesungene Worte kennen und erfährt, was Anagramme sind. Einige Überraschungen stecken speziell in diesem Teil des Buches. Das Wort erfährt vom Wert der Fantasie. Und es wird seinen Sinn finden. Das Buch zeichnet sich durch wunderschöne Illustrationen aus. Zu Beginn jedes Kapitels gibt es eine ganzseitige Zeichnung. Im Mittelpunkt steht immer ein Großbuchstabe. Kleinere Zeichnungen sind passend in den Text der Kapitel eingebunden. Positiv hervorheben möchte ich außerdem das Lesebändchen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es gehört zu der Art von Literatur, die man immer wieder lesen sollte, um neue Feinheiten zu entdecken.
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