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ZUSAMMENFASSUNG
Berlin Alexanderplatz ist der deutsche Großstadtroman von weltliterarischem Rang. Schauplatz ist das Berlin der zwanziger Jahre - mit seinem Menschengewühl, seinem Straßenlärm, seinem Häusergewirr. Schnoddrig und sentimental, durchsetzt mit biblisch-apokalyptischen Bildern, erzählt Döblin von dem aus der Strafanstalt entlassenen Transportarbeiter Franz Biberkopf, der als ehrlicher Mann ins Leben zurückfinden will. Die Stadt selbst wird zum Gegenspieler des gutmütig-jähzornigen Biberkopf, der dieser verlockenden, aber unerbittlichen Welt zu trotzen versucht. »Eine der großen Passionsgeschichten des 20. Jahrhunderts.« Dieter Forte
BIOGRAFIE
Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, arbeitete zunächst als Assistenzarzt und eröffnete 1911 in Berlin eine eigene Praxis. Döblins erster großer Roman erschien im Jahr 1915/16 bei S. Fischer. Sein größter Erfolg war der 1929 ebenfalls bei S. Fischer publizierte Roman >Berlin Alexanderplatz<. 1933 emigrierte Döblin nach Frankreich und schließlich in die USA. Nach 1945 lebte er zunächst wieder in Deutschland, zog dann aber 1953 mit seiner Familie nach Paris. Alfred Döblin starb am 26. Juni 1957.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
13.10.2008
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783100155528
Sprache
German
Seiten
532
Schlagworte
Großstadt, Deutschland, Biberkopf, Berlin, Geschwindigkeit, Roman, zwanzigstes, Zwanziger Jahre, 20. Jahrhundert, 20er, Moderne, Franz
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REZENSIONEN
Bewertet von Jördis
jördislindl
In dem Roman "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin wird die Geschichte von Franz Biberkopf im Berlin der 20er Jahre, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, erzählt.  Der Leser wird dazu eingeladen mit Franz Biberkopf mitzufühlen, über ihn zu stauen, sich über ihn zu ärgern, verwirrt zu sein und mehr über Berlin zu erfahren. Parallel zur Geschichte von Franz Biberkopf zeichnet Döblin eine Collage vom damaligen Leben in Berlin.  Diese Collage wird dadurch gezeichnet, dass Döblin mitten in die Geschichte über Franz Biberkopf Ausschnitte aus dem Alltagsleben der Allgemeinheit rein wirft und beschreibt, die an sich mit dem Verlauf der Hauptgeschichte nichts zu tun haben.  Dies kann manchmal recht anstregend sein beim Lesen und man muss sich die meiste Zeit ziemlich konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren. Mir ist es öfters vorgekommen, dass ich etwas verwirrt war und nicht genau wusste, was jetzt genau passiert war und ich dementsprechend die Stelle nochmal lesen musste. Einigen fällt es wahrscheinlich leichter so etwas zu lesen als anderen. Ich habe mich schwer getan.  Trotzdem wurde die Geschichte von Franz Biberkopf gut erzählt und beschrieben. Man konnte seine Entwicklung nachvollziehen.  Ich würde jedem das Buch empfehlen, der etwas über das Berlin der 20er Jahren erfahren möchte und mal einen Klassiker aus der Moderne lesen möchte und vor der sogenannten "Montagetechnik" Döblins nicht zurückschreckt :).
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