!
lesen will
!
lese ich
!
gelesen
!
INFO
!
MOJOS
!
REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird! Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben - das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr. Das ist der Anfang. Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt. Aber das ist nicht das Ende. Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen. »'Vox' zeigt die Dringlichkeit der #metoo-Bewegung und die grundlegende Wichtigkeit von Sprache.« Vanity Fair »Intelligent, spannend, provokativ und verstörend - genau wie ein großer Roman sein muss.« Lee Child »Fans feministischer Dystopien werden dieses Jahr mit Neuerscheinungen überschüttet - und 'Vox' sticht daraus klar hervor.« Irish Independent

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
15 Aug 2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783103974072
Sprache
German
Seiten
395
Schlagworte
Ohnmacht, Atwood, Report der Magd, Totalitärer Staat, Mündigkeit, Stimme, Sprache, Empowerment, Emanzipation, MeToo, Fundamentalismus, Handmaid's Tale, #MeToo, Empörung, Frauenrechte
MOJOS
!
Hat dieses Buch Mojo?
Dann lass uns wissen, warum wir es lesen sollten!
REZENSIONEN
Bewertet von isabell, Sandra8811 und andere
isabellsiem
sandra8811
monerl
Definitiv 5 Sterne! Vox von Christina Dalcher ist seit einiger Zeit neben Hunger Games und The Price of Salt eines meiner liebsten Bücher. Da ich das Buch in Englisch gelesen habe, habe ich bereits eine englische Review auf GoodReads gepostet. Christina Dalcher hat meiner Meinung nach bei diesem Buch alles richtig gemacht. Die Grundidee der Geschichte ist, dass Frauen jegliche Rechte und damit auch ihre Unabhängigkeit verlieren. Jeden Tag trägt Jean, unsere Protagonistin, ein "Armband", welches jedes Einzelne ihrer Wörter zählt. Sollte sie mehr als 100 Wörter an einem Tag von sich geben, folgt ein Elektroschock. Jean ist verständlicherweise unglücklich mit ihrer Situation, aber nicht ausschließlich wegen ihrem eignen Wohl, sondern vor allem wegen dem ihrer kleinen Tochter Sonia. Schon die ersten Seiten haben mich gefesselt. Beim Lesen dieses Buchs, habe ich jegliche Emotion verspürt, die eine gut geschriebene Geschichte in mir erweckt. Vor allem war ich durch und durch wütend, musste sogar ab und an Pausen einlegen. Zur sonstigen Handlung werde ich nichts genaues schreiben, um nichts vorwegzunehmen. Was mich jedoch mit am meisten berührt, ist die Art wie Jeans Kinder von diesem frauenfeindlichen System mitgerissen werden, ohne sich bewusst darüber zu sein, was dies zu bedeuten hat und Jean muss stumm und leise dabei zusehen. Um es kurz zu halten... Was mich am meisten an dieser Geschichte überzeugt, sind die Charaktere. Wie Jean und die Menschen in ihrem Umfeld handeln ist extrem authentisch. Egal ob sie in meinen Augen "gut" oder "schlecht" handeln, sind die Entscheidungen nachvollziehbar, sodass ich kein einziges Mal hinterfragt habe, warum die Autorin es so geschrieben hat, wie sie es geschrieben hat. Vox hat mich von der ersten bis zu letzten Seite mitgerissen, Langeweile kam kein einziges Mal auf und für mich ist es eine der Top drei Storys, die ich bis jetzt gelesen habe. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall in der Zukunft nochmal lesen!
Wow
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Das Buch ist an vielen Stellen Diskussionsthema Nr. 1 gewesen, daher musste ich es auch lesen. Cover: Das Cover ist sehr einfach gehalten. Eine Frau, deren Mund vom roten X des Titels verdeckt wird deutet schon an, dass es sich um ein Sprechverbot handeln muss. Inhalt: Der falsche Präsident an der Macht kann dazu führen, dass die Welt wie wir sie kennen aus den Fugen gerät. Das Gesetz schreibt vor, dass jede Frau nur noch 100 Wörter am Tag sprechen und nicht mehr zur Arbeit gehen darf. Die Frauen werden unterdrückt und entmündigt. Handlung und Thematik: Die Unterdrückung der Frau hat mich noch nie so mitgenommen wie in diesem Roman. Ich war schockiert und wütend zugleich. Diese dystopische Vorstellung ist leider nicht ganz abwegig, wenn man sich so manche politischen Entwicklungen in der heutigen Zeit und auch in der Vergangenheit ansieht. Selbst wenn Änderungen gegen das Grundgesetz sind, schaffen manche Machthaber trotzdem diese durchzusetzen. Mir wurde während des Lesens immer wieder bewusst, dass ich ohne Wörter nicht leben könnte. Die Wörter und vor allem auch die Sprache machen den Menschen zu dem was er bzw. sie ist. Ab der Hälfte bekam das Buch einen leichten Thriller-Touch, das fand ich ganz spannend. Charaktere: Jean ist (bedingt durch das neue System) Hausfrau und Mutter von vier Kindern. Die frühere Wissenschaftlerin bereut sehr, dass sie nicht für ihr Recht gekämpft hat, als sie noch die Möglichkeit hatte. Ich fieberte ab der ersten Seite total mit ihr mit. Sie ist mir super sympathisch und ich konnte ihre Hassgedanken total nachvollziehen. Schreibstil: Christina Dalcher hat einen sehr überzeugenden, realistischen und vor allem mitreißenden Schreibstil. Sie löste bei mir einen absoluten Hass auf die gesamte männliche Bevölkerung aus. Die Handlung ist durchaus denkbar, was total erschreckend ist. Die medizinischen Hintergründe im späteren Verlauf der Handlung wurden gut erklärt. Einzig und allein Zeitangaben zu Kapitelbeginn wären toll gewesen, da ich manchmal verwirrt war, wann die Autorin von der Vergangenheit berichtet und wann von der Gegenwart. Persönliche Gesamtbewertung: Dieser Roman löste bei mir Wut und Entsetzen aus. Die absolut mitreißende Story ist ein Muss für jede Frau. Christina Dalcher hat das Thema der Unterdrückung der Frau super dargestellt. Fehlende Zeitangaben verwirrten mich stellenweise, aber das ist wirklich ein Luxusproblem. Ich will mehr von Christina Dalcher lesen!
Wow
(2,5 Sterne) Meine Meinung Ein Buch, das im Vorfeld sehr gehypt wurde und damit auch mich gepackt hatte. Als ich dann mitbekam, dass das Hörbuch von Andrea Sawatzki gesprochen wird, fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Ich wollte das Hörbuch hören! Der Einstieg ins Buch und das Thema ist ganz leicht. Ich hatte das Glück, das Buch in einer privat organisierten Leserunde besprechen zu können und deshalb kam ich in den Genuss, das Interview mit der Autrin lesen zu “dürfen”. Denn dieses Interview gibt es weder in der Buchausgabe noch im Hörbuch. Sehr schade, denn dort erfährt der Leser, dass das Buch nicht nur auf das Thema Feminismus festgemacht werden sollte (siehe auch Zitat oben in der Buchvorstellung). Christina Dalcher ist von Beruf Linguistin. Damit hat sie auch genau den richtigen Background, um das Thema Sprache bzw. Sprachverlust zu beleuchten und in ihre Geschichte einzubauen. Zudem erfährt man auch, dass VOX erst als Kurzgeschichte angelegt wurde, die sie dann in zwei Monaten zu diesem Buch ausgeweitet hat. Und genau darin liegt in erster Linie mein Problem. Oder besser gesagt, ist dies das Problem der Geschichte. Denn m.M.n. konnte die Autorin in dieser kurzen Zeit dem Buch nicht genug Tiefe geben, die es gebraucht und vom Thema her sogar verdient hätte. Die Protagonistin Jean hat sich ihrem Schicksal ergeben. Sie musste sich ihr Handlungsfeld von der Regierung beschneiden lassen. Einst eine sehr gute Wissenschaftlerin, kann sie nun mit nur 100 Wörtern am Tag ihren Beruf nicht ausüben. Selbst wenn sie es könnte, dürfte sie nicht, denn in dem dystopischen Amerika des 21. Jahrhunderts werden Frauen durch Glaubensfanatiker, die in der Regierung was zu sagen haben, wieder auf ihre steinzeitalterlichen Aufgaben zurückbeordert. Sie sollen sich um die Familie und den Haushalt kümmern und dabei ihren Mund halten. Sie werden entmachtet, bevormundet und zu häuslichen Dienern degradiert. Abgesehen von der Beschneidung der Frauenrechte, zeigt sich auch, welch schlimme Auswirkungen das für die junge und insbesondere die weibliche Generation hat, denn Mädchen dürfen ebenso nicht sprechen, was und soviel sie wollen. Sie lernen somit als Kinder nicht genug Wörter, um ausreichend gebildet zu sein und um sich treffend ausdrücken zu können. Mütter werden darin beschnitten, ihre Kinder bspw. auch mit Worten zu trösten, zu loben und aufzumuntern. Wie sollen komplizierte Sachverhalte erklärt werden, wenn es nicht genug Wörter dafür gibt? All dieses Sorgen hat Jean, vor allem in Hinblick auf ihr jüngstes Kind, die kleine sechsjährige Sonia. Wird sie jemals einen eigenen Haushalt richtig führen können? Wird sie in der Lage sein eigene Kinder großzuziehen oder wird sie mehr oder weniger ein stupfer Roboter sein? Werden sich ihre Söhne gegen die Indoktrination wehren können? Diese und noch viel mehr Fragen irren während des Lesens im Kopf. Was wird aus einer Nation, die auf die Hälfte der Intelligenz ihrer Bürger verzichtet? Kann sie sich international noch positionieren und bestehen? Wie sieht die Zukunft für so ein Land in weiteren 50 Jahren aus? All das machte beim Lesen im ersten Drittel wütend und ein richtig beklemmendes Gefühl! Doch dann gibt es leider einen großen Bruch. Jean bekommt die einmalige Chance ihr Wörterarmband abzulegen und an der Entwicklung eines Mittels mitzuwirken, das der Bruder des Präsidenten ganz dringend benötigt. Sie darf unbegrenzt reden, forschen, mit anderen in Kontakt treten. Jetzt habe ich erwartet, dass Jean als starke Frau großes leistet. Aber die Autorin lässt sie nicht. All die anfänglichen Vorbereitungen, die man nun weiter hätte vertiefen können, verlieren sich in Oberflächlichkeiten: Eine Romanze, kein richtiger Widerstand, Egoismus und viel Liebe. Viele Handlungen konnte ich ab hier nicht mehr richtig verstehen und nachvollziehen. Dalcher hat den Leser einfach abgehängt. Als Leser bzw. Hörer bekommt man nicht mehr mit, wie es zu bestimmten Handlungen, Situationen und Entscheidungen gekommen ist. Die dystopischen Fragen werden nicht fortgeführt und weiterentwickelt. Alles plätschert nur vor sich hin. Dann kam das Ende und meine Enttäuschung war vollkommen! Dieser halbherzige und hastige Ausgang gefiel mir überhaupt nicht. Ein Buch mit dieser fantastischen Idee hätte ein richtiges Statement verdient! Umso mehr, da wir uns wieder in einer politisch schwierigen Zeit befinden, in der die Sprache für rechtes und schlechtes Gedankengut missbraucht wird, in der oftmals wieder laut wird, dass Frauen zurück an den Herd und zur Familie sollen. Es ist eine Zeit, in der viele schweigen, wenn sie laut werden müssten, ihre Stimme erheben, bevor sie in dieser Freiheit, wie im Buch, eingeschränkt werden. Das Ende hätte m.M.n. eine Warnung darstellen müssen, damit man sich noch mehr bewusst wird, was uns blüht, wenn wir einen bestimmten Weg einschlagen und eine falsche Abbiegung nehmen. Aber so hat die Autorin alles Potential ihrer Geschichte verschenkt. Sehr, sehr schade! Das Buch hätte mehr Zeit bei der Entstehung gebraucht um Handlungsstränge zu vertiefen, zu verbinden und den Themen sowie den Charakteren mehr Tiefe geben zu können. Zum Hörbuch Leider konnte auch die Sprecherin das Hörbuch nicht mehr aufwerten. Andrea Sawatzki hat eine wundervolle Art die Geschichten einzusprechen! Ich habe ihre Stimme im Ohr, wenn sie Emmi Rother von “Gut gegen Nordwind” ist oder Beatrice Kaspary aus Ursula Poznanskys Krimi-Reihe, Flavia de Luce von Alan Bradley oder wenn sie die Bücher von Jiliane Hoffman interpretiert. Das Buch ist durch Sawatzki ein Hörgenuss, an dessen Inhalt sie aber leider nichts ändern kann. Wer Hörbücher liebt und es trotzdem mit dem Buch versuchen will, dem empfehle ich es im Hörformat gerne weiter. Fazit Es bleibt ein Fazit übrig, das mich enttäuscht auf die Geschichte zurückblicken lässt. Ich wüsste sehr gerne, warum Christina Dalcher sich nicht mehr Zeit für ihr Buch gegeben hat, warum sie so gut angelegte Handlungsstränge oberflächlich im Sand hat verlaufen lassen. Es bleibt ein Buch, für das ich so viele Worte brauche, um meine Enttäuschung auszudrücken, weil ich es so gerne anders gehabt hätte! Mit diesem Buch hat die Autorin den Nerv der Zeit getroffen. Es könnte so kommen, es gibt viele reale Parallelen, doch zum Schluss wurde es seicht.
1 Wow

mojoreads

log.os GmbH & Co. KG

Dudenstraße 10

10965 Berlin


log.os India Private Limited

301, CScape Building, Pandurangapuram, HPCL Colony

Visakhapatnam, Andhra Pradesh - 530003, India.

+91-6302521306 | content-india@mojoreads.com


© 2019 mojoreads

Sprache auswählen :   
Select Language
Englisch