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Rebecca Gablé

Das Lächeln der Fortuna

Historische Romane
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4.5/5
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ZUSAMMENFASSUNG
England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...
BIOGRAFIE
Keine Angaben verfügbar

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
01.12.1997
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783404139170
Sprache
German
Seiten
1200
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von jennyhofmann und buchkenner
jennyhofmann
buchkenner
jennyhofmann
Das war mein erstes Buch der Autorin. Damals hab ich es aus der Bibliothek geliehen - das waren noch Zeiten! - und es lag relativ lange bei mir herum. Schließlich hab ich irgendwann mal reinschnuppern wollen und wollte "nur" das erste Kapitel lesen. Ich begann also zu lesen und hörte erst wieder auf, als ich das Buch durch hatte 🤷‍♀️ Frau Gablés Schreibstil ist einfach nur fantastisch, ihre Charaktere sind so liebevoll gestaltet und lebendig, einfach grandios! Und immer ist es so spannend, dass man einfach weiterlesen muss. Robin hat es mir hier auch besonders angetan, sein Buch hab ich so gerne gelesen, seine Geschichte ist einfach so spannend! Gable mischt fiktive Personen mit historischen und das ist absolut genial. Jeder ihrer Romane liest sich, als hätte es genauso ablaufen können. Einfach megagut! Manchmal grausam, traurig und immer überwältigend. Dies ist der erste Band, der von den Waringhams veröffentlicht wurde, inzwischen gibts aber auch die Vorgeschichte in "Teufelskrone." Mit "Das Lächeln der Fortuna" fing eine große Liebe an
Wow
Inhalt: In diesem Buch begleiten wir das Leben von Robin vom gefallenen Adelsspross, über viele Hindernisse wieder hoch hinaus in die Welt der Schönen und Mächtigen. In Zeiten politischer Willkür, Kriegen und Machtränken erlebt er zahlreiche Abenteuer, die uns ganz nebenbei noch ein großes Stück englischer Geschichte nahebringen. Meinung: Rebecca Gablé hat sich ein großes Thema vorgenommen und wirklich schön umgesetzt. Weit über 1000 Seiten reicht ihr Epos über den hundertjährigen Krieg, der excellent recherchiert ist. Für mich konnte sie schon dort punkten, weil gute Recherche nun mal das A und O des historischen Romans ist. Aber nicht nur das. Denn wenn man es schafft historisches Wissen auf spielerische Art zu vermitteln, macht es umso mehr Freude. Und das erreicht die Autorin definitiv. Geschickt wählt sie hier einen Protagonisten der sowohl die Sicht der Arbeiter mit Geldnöten, als auch des verschwenderischen Adels repräsentiert. Robin ist bei allen wichtigen Entscheidungen dabei und reist viel, sodass der Leser über ihn einen umfangreichen Eindruck der politischen Verhältnisse dieser Zeit bekommt. Auch die Spannung kommt dabei nicht zu kurz. Bis auf ein paar langatmige Stellen zum Ende hin, reißt das Schicksal der Figuren mit, nimmt immer wieder unvorhersehbare Wendungen und lässt den Leser teilnehmen. Wunderbar. Die Geschichte selbst kommt sprachgewaltig, authentisch und facettenreich daher. Wortwahl und Fluss der Sprache, lassen den Leser in diese Epoche schweifen, ohne ihm zu viel Abzuverlangen. Ein toller Kompromiss, der trotz so vieler Seiten wunderbar gelingt. Der Flair dieser Zeit wirkt realistisch und schafft Bilder, die fast das Gefühl eines laufenden Kinofilms vermitteln. Auch die Charaktere tragen ein gutes Stück zum positiven Gesamteindruck bei. Sie wirken authentisch und sind liebevoll ausgearbeitet bis hin zur kleinsten Nebenrolle. Davon gab es meines Erachtens nach etwas zu viele, aber das stört den Lesespaß nicht zu arg. Die Fülle an Figuren hat nämlich auch einen Vorteil. Selten habe ich ein Buch gesehen, was durch die Charaktere so viele verschiedene Perspektiven vermittelt hat. Das sorgt für eine Form der Lebendigkeit, die dich mit dem Buch verbindet. Man kommt nich umhin, mit den Figuren zu leiden, zu lachen oder zu lieben. Besonders bei Robin schwankt man zwischen liebevoller Geste und dem Wunsch ihn zu schütteln. Genauso sollte ein gutes Buch eben sein. Fazit: Zusammengefasst muss ich sagen das es sich um einen wunderschönen historischen Roman handelt, der fast perfekt ist. Klare Empfehlung, auch für Leser die sich von der hohen Seitenzahl abschrecken lassen. Es lohnt sich wirklich.
Wow
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