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Tony Parsons

Wer Furcht sät

Ist Teil der Reihe
Detective Max Wolfe
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3.5/5
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ZUSAMMENFASSUNG
In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterbahnhöfen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist ...
BIOGRAFIE
Tony Parsons begann seine Karriere als Musikkritiker und ist einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Zudem gehört er zu den ganz großen Stars der englischen Literaturszene, denn alle seine Romane schafften es auf die nationalen und internationalen Bestsellerlisten. Er lebt mit seiner Frau, ihrer gemeinsamen Tochter und ihrem Hund Stan in London.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
25.05.2018
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783404176656
Sprache
German
Seiten
320
Schlagworte
Kommisar, Kommissar, Deutsche Krimis, Krimis, Krimi, Spannung, Krimi Bestseller, Mörder, Tatort, Mord, Detektiv, Polizist, Dedektiv, Ermittler, Spannungsroman
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von nadines_buecher, bella5 und 3 andere
nadines_buecher
bella5
mandygehrke
aureliaazul
nasa2000
nadines_buecher
Der Club der Henker fordert DC Max Wolfe, seine Kollegen und Freunde beruflich wie privat: Darf es eine Lobby für Selbstjustiz geben und ist Opfer nicht gleich Opfer? Ein Kriminalroman, der die Vielschichtigkeit von Selbstjustiz thematisiert: In seinem dritten Fall erlebt der Londoner DC Max Wolfe selbst, wie schnell man – gedanklich aber auch in die Tat umgesetzt – selbst in die Grauzone der Selbstjustiz geraten kann, dabei seine Rolle als moralisch handelnder Mensch und gesetzestreuer Polizist hinterfragen muss und beide unter Umständen aus persönlicher Betroffenheit heraus nur noch schwierig miteinander vereinbaren kann. Ebenso muss Max sich die Frage gefallen lassen, inwiefern und mit welchem Recht er diejenigen verurteilen darf, die eine andere Meinung dazu haben und sich damit auseinandersetzen, ob Menschen die anderen Gewalt angetan und ihnen physisch aber auch psychisch das Leben genommen haben, als Betroffene und Opfer kein Recht auf Trauer und Rachegedanken haben dürfen. Viele der im Roman handelnden Personen lernt Leserin und Leser als beim Thema Selbstjustiz zwiegespalten kennen – einmal mehr, einmal weniger nachvollziehbar, aus persönlicher Betroffenheit heraus oder berufsbedingt motiviert. Je nach Charakterisierung durch den Autor wird das persönliche Motiv einmal mehr, einmal weniger nachvollziehbar dargestellt. Insgesamt ein Kriminalroman, dessen Story „angenehm“ zu lesen ist. Die Wendung zum Ende hin kam für mich überraschend, deshalb empfinde ich sie als großen Pluspunkt des Kriminalfalls. Lediglich die Liebelei zwischen Max und der (verheirateten) Stimmspezialistin Tara – gut, sie unterstreicht die Einsamkeit des allein erziehenden Max –, die vielen fast schon belehrend wirkenden Wiederholungen des Autors – so lange ist der Roman nicht, als dass man z.B. ständig daran erinnert werden muss, wie ordentlich Kollege Caine vom Black Museum ist –, und die Tatsache, dass scheinbar nur ein Mann bzw. zwei Männer um das Geheimnis des Gerichtsgebäudes wissen, hätten mir nicht gefehlt für eine runde Handlung. Das Cover des Buchs ist im Stile der ersten beiden Max Wolfe-Fälle gestaltet, es zeigt diesmal in Blau- und Schwarztönen den Kill Room, in dem der Club der Henker seine Urteile vollstreckt.
Wow
NUN also der dritte Teil der DS-Wolfe - Reihe. Mit Max Wolfe hat Tony Parsons einen größtenteils glaubwürdigen Ermittler erschaffen, dessen Fälle ich lesenderweise gerne verfolgt habe. Worum geht es im dritten Teil der Reihe? - "In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist ..." Ich muss sagen, dass mich die Grundidee ein wenig an eine Folge der in London spielenden BBC - Fernsehserie "Luther" mit Idris Elba in der Hauptrolle erinnert hat. In den Episoden 3 und 4 der dritten Staffel geht es um die Frage, ob Selbstjustiz gerecht sein kann. Ein Mann, dessen Frau vergewaltigt und getötet wurde, wählt Todeskandidaten aus, und der Mob soll via Internet abstimmen. Dabei geht es dem Rächer aber weniger um Gerechtigkeit denn um Selbstinszenierung und Akklamation... denn er richtet auch vollkommen Unschuldige wie einen völlig unbescholtenen jungen Polizisten hin. Vielleicht war diese Serie neben anderen Ereignissen und Fällen eine der Inspirationsquellen von Tony Parsons, denn man muss sagen, dass er mit "wer Furcht sät " einen tollen, spannnenden und lesenswerten Krimi abgeliefert hat, den ich gerne gelesen habe. Auch wenn ich den Aufhänger aus den vorher genannten Gründen nicht so wirklich innovativ fand, hat mich der Roman mit seinen plot twists gut unterhalten. Nur eine Stelle im Roman fand ich etwas übertreiben und unglaubwürdig. Wolfe, der Superman? Dann doch lieber die BBC-Serie, in der ein absoluter Sympathieträger eben nicht neun Leben hat und zu Tode kommt. DAVON abgesehen hat mich "Wer Furcht sät" aber super unterhalten. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe!
Wow
Querbeetleseliebhaberin
der 3.Fall für Max Wolfe ist gelöst. Lynchjustiz an einem Kinderschänder der Kinder anlockt und weitergibt .. einem Porschefahrer der ein Kind überfuhr und einem Junkie, der einen Kriegsveteranen ins Koma geprügelt hat, um an sein Geld zu kommen. Max kniet sich wieder voll und ganz in den Fall .. trifft seinen alten besten Freund aus Kindertagen wieder und gibt ihm ein Dach über dem Kopf, denn die beiden verbindet etwas - sie sind beide ohne Eltern aufgewachsen .. unterstützt seine Vorgesetzte und ihren Sohn dabei, nach dem Anschlag wieder ruhiger leben zu können, auch wenn er es nicht auf die feine englische Art tut .. doch beim Beschützen des Hasspredigers ist Max dem Club der Henker ein Dorn im Auge und steht definitiv auf der falschen Seite .. er erfährt am eigenen Leib, wie der Club der Henker arbeitet und entkommt ihnen nur knapp. Doch wer steckt hinter dem Club der Henker? Das müsst ihr selber herausfinden 😊 Wieder ein gelungenes Buch von Tony Parsons .. der 4.Teil wartet auch schon im Regal
Wow
Der Club der Henker, eine Zivilistengruppe, hat es sich zur Aufgabe gemacht Gerechtigkeit zu schaffen, die nach ihrer Ansicht im Rechtssystem verloren gegangen ist. Sie suchen sich Schuldige aus, die für ihre kriminellen Taten eine zu geringe Strafe erhalten haben und führen ihnen ihre gerechte Strafe, den Tod durch Erhängen, zu. Max Wolf und sein Team müssen der Lynchjustiz entgegen kommen und sie aufhalten. Das stellt sich leider als schwieriger heraus als angenommen, bis Max plötzlich selbst in die Schusslinie des Clubs kommt. Die Idee dahinter klingt sehr interessant und wirft einige moralische Fragen auf bezüglich des Strafmaßes des Rechtssystems. Leider war die Umsetzung teils langatmig, gefüllt mit vielen unnötigen Details und Handlungen, oft arm an Spannung und die Progression war mir zu langsam und nichtssagend. Die Aufdeckung der Täter war zwar etwas überraschend, aber insgesamt doch nicht spannend geschrieben. Das "Klick" des Ermittlers war für mich nicht nachvollziehbar und das Ende wirkte an den Haaren herbeigezogen, damit das Buch überhaupt ein Ende findet. Die Charaktere haben mich nicht berühren können und waren mir zu unsympathisch, flach und kalt. Nicht einmal die Opfer fand ich bemitleidenswert oder konnte da mitfühlen. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht, hatte ich doch nach den positiven Rückmeldungen mehr erwartet, vor allem mehr Spannung und emotionale Rührung des Lesers. Schade um die Idee.
Wow
Wer Furcht sät ist der dritte Band einer Reihe rund um DC Max Wolfe. Da ich die anderen Bücher auch schon gelesen bzw gehört habe, war es für mich selbstverständlich auch dieses zu hören. Es behandelt wieder ein aktuelles Thema und es wirft moralische Fragen auf und stellt das Rechtssystem quasi an den Pranger. Es zeigt einem auf das es oft zu lasch ist und die Opfer nur zweitrangig. Allerdings muss ich sagen das es vielleicht besser gewesen wäre das Buch selbst zu lesen, statt es zu hören.  Der Club der Henker macht in London jagt auf Verbrecher, die eine zu geringe Strafe bekamen. Sie verüben Selbstjustiz an den Männern. Sie entführt sie, stellen sie an den Pranger und erhängen sie. Und das alles vor laufender Kamera. Schon der erste Mord ruft DC Max Wolfe und sein Team auf den Plan. Er sucht im Untergrund Londons und muss dabei gegen die wachsenden Sympathien für den Club ankämpfen. Das gelingt so lange bis er selbst ins Fadenkreuz des Clubs gerät. Dietmar Wunder hat eine angenehme Stimme und er arbeitet sehr gut mit der Tonlage und der Modulation. Man weiß immer genau wer in einem Dialog gerade spricht oder was für Gefühle vermittelt werden sollen. Auch schafft er eine gewisse Spannung reinzubringen und diese aufrechtzuerhalten.  Leider fand ich die Story an sich nicht sehr spannend. Tony Parsons springt zu sehr in den Handlungen, die Geschichte wird durch unnötige Details und langatmige nebensächliche Handlungen künstlich in die Länge gezogen. Wodurch die Spannung verloren ging. Die Charaktere waren mir zu distanziert beschrieben so das ich keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Auch das Ende fand ich zu konstruiert und unglaubwürdig. Da hatte ich das Gefühl das der Autor schnell zum Ende kommen wollte. Das Thema der Selbstjustiz fand ich sehr gut gewählt und auch die immer wieder eingestreuten Hintergrundinformationen zu London und seiner Geschichte. Vielleicht hätte ich ein besseres Urteil über das Buch wenn ich es gelesen hätte, statt es zu hören. Ich kann mir vorstellen das einige Stellen dann vielleicht klarer und spannender gewesen wären.
Wow
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