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Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums
Benjamin Alire Sáenz

Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Jugendbücher
Ist Teil der Reihe
dtv- Junior
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4.2/5
9 Bewertungen
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ZUSAMMENFASSUNG
Jetzt im Taschenbuch Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken. Ari fallen Worte schwer. Es scheint so, als wäre Dante die letzte Person, die es schaffen könnte, die Mauern einzureißen, die Ari um sich gebaut hat. Doch trotz ihrer Verschiedenheit werden sie Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume. Sie beginnen, die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem man manchmal auch erhebliche Hindernisse überwinden muss, um glücklich zu werden!
BIOGRAFIE
Keine Angaben verfügbar

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
04.08.2017
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783423717410
Sprache
German
Seiten
384
Schlagworte
Tejanos, coming of age, El Paso, Heranwachsende, young adult, mexikanische Amerikaner, Pubertät, Chicanos, Erwachsenwerden, Homosexualität, ethnische Identität, Freundschaft, Texas, Familie, Selbstfindung
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REZENSIONEN
Bewertet von collectionofbookm..., Sarina und andere
collectionofbookmarks
sarinahägele
carinazeel
collectionofbookmarks
Im Grunde wären Dante und Aristoteles die perfekten Jugendbuchprotagonisten für mich gewesen: belesen, nachdenklich, melancholisch und sich ihrer Sexualität nicht ganz so sicher, wie die meisten anderen Jungen ihres Alters. Und trotz dieser Übereinstimmungen mit anderen "Helden", die ich in der Vergangenheit so sehr gemocht hatte, sprang der Funken zwischen mir und den beiden einfach nicht über. Ganz genau sagen, wieso es so kam, kann ich leider nicht, aber während ich die Geschichte verfolgte, schweiften meine Gedanken oftmals ab und ließen mich wissen, dass mich besonders Aristoteles nicht ganz so interessierte wie er eigentlich sollte. Fast glaube ich, dass mir das Buch aus Dantes Sicht besser gefallen hätte, schließlich ist er es, der sich seiner Homosexualität langsam bewusst wird und somit die wesentlich lesenwertere Entwicklung durchmacht. Aristoteles blieb dagegen sehr starr, gefangen in seiner Traurigkeit - dessen Quelle dem Leser viel früher klar wird als ihm - und ließ erst am Ende der Handlung Gefühle und Taten sprechen. Der Mittelteil des Romans las sich für mich somit wie eine ewige Warterei auf Dantes Wiederauftreten, nur um sich dann mit Auflösungen, Gesprächen und "Wendungen" zu überschlagen, die teilweise weder gut ausgearbeitet, noch logisch waren. Ich mag es nicht, wenn sich Probleme bis zum Ende hin ansammeln, weil sie den Rest des Buches totgeschwiegen wurden, um dann schließlich als geballte Ladung auf die Leser*innen einzuprasseln. Dabei kommen grundsätzlich alle wichtigen Themen zu kurz, was eben auch hier der Fall war. Versteht mich nicht falsch, ich habe den Roman dennoch gern gelesen und fand es besonders schön, dass sich Aristoteles Gefühle eben nur langsam herauskristallisierten, aber besonders die letzten Seiten empfand ich als doch etwas zu schnell abgehakt. In keiner Situtation lässt er seine Gefühle zu, und nur, weil am Ende seine Eltern mit ihm reden, vergisst er all seine vorherigen Zweifel und stürzt sich auf das Objekt seiner Begierde? Ja, man könnte es jugendlichem Eifer oder eben Erleichterung zuschreiben, aber das wirkte nach dem vorsichtigen Herantasten der vielen Kapitel davor doch eher unglaubwürdig und war nicht das, was ich mir von Buch und Thematik erhofft hatte. Trotzdem, im Durchschnitt doch ein gutes Buch für Herwanwachsende, was mit seinen beiden halbmexikanischen Protagonisten sogar etwas Diversität mit sich bringt.
Wow
Von der ersten Seite verströmt die Geschichte ihren ganz eigenen Charme, der mir sogleich das Gefühl gegeben hat ein ganz besonderes Buch in den Händen zu halten. Dieser erste Eindruck hat sich im weiteren Verlauf nur bestätigt :) Die Handlung ist eher ruhiger und kommt ohne große Spannung aus, doch ich hatte, sobald ich das Buch einmal kurz weggelegt habe, sofort das Bedürfnis weiterlesen zu müssen. Ansonsten sind meine Gedanken ununterbrochen zu Ari und Dante zurückgekehrt. Ari und Dante sind zwei sehr außergewöhnlich Protagonisten, die eigentlich grundverschieden, aber trotzdem durch eine tiefe Freundschaft miteinander verbunden sind. Sie scheinen stets zu wissen wie sich der andere fühlt bzw. was dem anderen gerade durch den Kopf geht – ohne große Worte darüber zu verlieren. Sie scheinen fast so etwas wie Seelenverwandte zu sein…Ich habe beide total in mein Herz geschlossen, wobei ich Dante noch ein bisschen lieber mochte als Ari. Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, hatte ich ehrlich gesagt keine Idee um was es in diesem Buch letztendlich gehen soll. So habe ich mich mehr oder weniger ahnungslos ins Geschehen gestürzt, was hinterher betrachtet genau die richtige Entscheidung war. Um das besondere Etwas dieser Geschichte zu erleben, muss man sich schlichtweg überraschen lassen. Im Grunde es geht um zwei Jungs, die gerade auf dem Weg sind erwachsen zu werden und herauszufinden versuchen wer sie sind, welche Eigenschaften sie auszeichnen etc. Dabei müssen sie merken, dass es gar nicht so leicht ist seinen Platz in der Welt zu finden. Besonders Ari, der sich immer wie ein Außenseiter vorkommt, hat mit einigen Problemen zu kämpfen. Der Autor erzählt auf eine wunderbar feinfühlige und warmherzige Art, dass man sich total geborgen fühlt. Er bringt den Leser aber auch immer wieder zum schmunzeln oder verblüfft ihn mit philosophischen und nachdenklichen Gedanken, was mir sehr gut gefallen hat. Mein Fazit Es ist wirklich richtig schwer das Gelesene und Erlebte in Worte zu fassen. Am besten ist es, wenn jeder selbst zu „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ greift und den Zauber auf sich wirken lässt.
1 Wow
Als ich das Buch das erste mal mit 15 gelesen habe, war Ari am anfang des Buches genau so alt wie ich. Ich habe mich in jeder Zeile wiedergefunden und habe mich so verstanden gefühlt. Ich war verwirrt, wütend und einsam. Typisches 15 Jähriges Girl. Mittlerweile weiß ich, dass meine Angst vor der großen Welt von meiner sozialen Phobie kommt und das meine psychische instabil ist. Ich bin weniger verwirrt, verstehe vieles viel mehr aber ich bin immer noch zu oft wütend. Vielleicht wurde ich wütend geboren, wer weiß das schon. . Und während ich das Buch erneuert gelesen habe, jetzt aus meinem 18 Jährigen Standpunkt, mochte ich die Entwicklung von Ari. Und auch noch jetzt fühle ich mich verstanden von ihm, natürlich nur mit den unterschiedlichsten Problemen. Noch heute fühle ich Gefühle, die ich kaum verstehe. Es war irgendwie so als würde ich einen alten Freund treffen. . Ich war schon damals neidisch auf Dante und werde es wohl immer sein. Ein junge der seine Gefühle offen trägt, eine Sache die ich niemals könnte. Ich bin offen und ehrlich aber genau so sehr bin ich auch verschlossen. Seine Gefühle offen zu tragen, ist eine Eigenschaft die zu beneiden ist. Eine unglaublich schöne Eigenschaft. . Und beide zusammen sind ein unglaubliches Duo. So verschieden, dass es wieder perfekt wurde. Es ist wirklich meine liebstes lgbtq+ Buch
2 Wows
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