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Alina Bronsky

Und du kommst auch drin vor

Jugendbücher
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2.5/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Kims Leben: Roman oder Realität? Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept ...
BIOGRAFIE
Alina Bronsky wurde 1978 in Jekaterinburg, Russland geboren und lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Ihr Debütroman "Scherbenpark", der unter anderem für den Jugendliteraturpreis nominiert war, wurde auf Anhieb zu einem Bestseller und für das Kino verfilmt. Es folgten weitere hocherfolgreiche Bücher, zuletzt der Roman "Baba Dunjas letzte Liebe", der lange auf der Spiegel-Bestsellerliste stand und für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Alina Bronsky lebt mit ihrer Familie in Berlin.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
08.09.2017
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783423761819
Sprache
German
Seiten
189
Schlagworte
Teenager, Schullektüre, Eifersucht, coming of age, Jugendroman, Berlin, erste Liebe, Verrat, Pubertät, Schule, Mädchenbuch, Erwachsenwerden, Scheidungskind, Freundschaft, Schullesung
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REZENSIONEN
Bewertet von Ladybug, lesemama und 3 andere
ladybug
lesemama
bibliophiliehermine
may4la
haihappenuhaha_books
Den Spiegel vorhalten Kim, 15 und Scheidungskind, hat mit Lesen nichts am Hut. Da muss die Klasse auf eine Lesung und Kim fällt aus allen Wolken: in dem Buch geht es eindeutig um sie! Sie muss das Buch haben, auch wenn sie sonst niemanden kennt, der liest. Jasper, Kims Klassenkamerad, kommt in dem Buch gar nicht gut weg und Kim versucht mit Hilfe ihrer besten Freundin Petrowna, die Autorin dazu zu überreden, alles zu ändern. Doch die denkt gar nicht daran – wie sollte sie das auch tun? Die Bücher sind doch längst auf dem Markt. Also lassen sich die beiden etwas anderes einfallen … Das Buch liest sich recht flott und locker, auch wenn schon beim Lesen klar wird, dass Kim ein sehr anstrengendes 15jähriges, pubertierendes Mädchen ist. Sie sieht nur sich und ihre „Probleme“, allen anderen geht es ja immer so viel besser als ihr und niemand denkt an sie, alle nur an sich selbst. Und überhaupt sind alle anderen ja immer und ohne Unterlass auf dem falschen Dampfer … Ja, Kim geht – zumindest Erwachsenen – beim Lesen gewaltig auf die Nerven. Doch ich bin der Überzeugung, dass die Zielgruppe der 10-13Jährigen den kleinen Wink verstehen wird: nimm Dich selbst nicht wichtiger als andere, sieh genauer hin! Denn auch wenn Teenager gern egozentrisch sind, ist Kim die Königin unter den Egozentrikern! Entsprechend lässt Alina Bronsky Kim auch oberflächlich erzählen. Nur zwischen den Zeilen kann der Leser sehen, was um Kim herum wirklich geschieht, das sie selbst gar nicht wahrnimmt. So kommt es auch, dass sie gar nicht auf die Idee kommt, dass im Buch gar nicht sie gemeint ist, sondern sehr viele Kinder getrennte Eltern haben, in der Schule Probleme haben, die erste Liebe erleben usw. Selbst die Hinweise der anderen, Familienmitglieder wie auch Freunde und Klassenkameraden, nimmt sie in ihrer Eigenliebe gar nicht wahr. Soziales Gefälle, Vorurteile, Migrationshintergrund, Pubertät, Trennung der Eltern, Eifersucht, beschränkte Sichtweisen – all das nimmt die Autorin in diesem Buch aufs Korn und versucht, den Kids zu zeigen, wie leicht man in diese Falle tappt. Dabei stopft sie, auch wenn das jetzt fast so klingen könnte, nicht zu viel in die 190 Seiten. Alles ist rund, passt ineinander und zusammen und ergibt ein stimmiges Gesamtbild. Cover sind nicht wirklich wichtig, doch hier deutet es schon darauf hin, um was es geht: es ist wie ein trüber Spiegel, der dem Leser vor Augen gehalten wird. Man muss genau hinsehen, um sich selbst klar sehen zu können! Ein Buch, das zu denken gibt, ohne allzu moralisch rüberzukommen. Gefällt mir gut! Von mir gibt es vier Sterne, da die Wendungen zwar schön und stimmig sind, die Kernaussage aber nicht deutlich genug herüberkommt.
Wow
Dein Leben in einem Buch Und du kommst auch drin vor von Alina Bronsky Bewertet mit 3.5 Sternen Zum Inhalt: Kim muss mit ihrer Klasse zu einer Lesung. Was dann passiert ist für sie unglaublich, die Autorin liest das Leben von Kim. Das kann nicht sein. Nun versucht Kim alles in ihrer Macht stehende zu tun um zusammen mit ihrer besten Freundin Petrowna das Schlimmste zu verhindern, nämlich das ihr Klassenkamerad Kasper Schaden nimmt, denn er kommt auch drin vor... Meine Meinung: Der Gedanke, dein Leben ist schon irgendwo gechrieben, ist schon erschreckend. Die Idee hinter der Geschichte fand ich grandios, die Umsetzung hat mir dann leider nicht mehr so gut gefallen. Kim und Petrowna sind typische Teenager, die in erster Linie an sich denken, das war noch ganz in Ordnung. Aber den Schreibstil fand ich irgendwie nicht so packend und die Autorin muss Starbucks lieben, es ging mindestens fünfmal in diese Cafekette, was mich schon echt störte. Ich fand auch, dass die Beschreibung der Mitwirkenden irgendwie sehr oberflächlich geblieben ist. Mit fehlt während der ganzen Story der rote Faden. Natürlich ging es in erster Linie um Kim und Jasper, aber es fehlte immer ein bisschen was um wirklich authentisch zu sein. Fazit: Im Großen und Ganzen eine nette Geschichte, die mich jetzt nicht wirklich vom Hocker gehauen hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht mehr dem Zielpublikum entspreche, aber für mich fehlte dem ganzen etwas.
1 Wow
Es gibt Bücher, da fühlt man nach dem Ende einfach ... nichts. Vielleicht ein Fragezeichen. Ich habe die Message verstanden und doch sprach das Buch sehr leise. Da frage ich mich immer , hatte mir das Buch nichts zu sagen oder habe ich nicht genau hingehört? Erwartet habe ich eine humorvolle und etwas abgespacte Geschichte über ein junges Mädchen die sich selbst in einem Buch wiederfindet, ihr Leben auf andere Weise sieht und vielleicht anfängt nachzudenken und sich zu verändern. Im Grunde genommen habe ich das auch bekommen, aber die Art und Weise konnte mich nicht wirklich überzeugen. Alina Bronsky hat einen sehr jugendlichen Schreibstil, der seiner Zielgruppe dadurch auch gerecht wird, aber mir teilweise sehr platt und etwas überzogen rüberkam. Das spiegelte sich auch in der Protaonistin wieder, die nicht wirklich greifbar war. Die typisch pubertäre Null - Bock Haltung ( und seien wir ehrlich, die hatte jeder von uns) zieht sich bei den Figuren und auch in der Story selbst wie ein roter Faden durch die Geschichte. Es wirkte dadurch angepasst. Kim kam nicht wirklich aus sich raus und es gab Wendungen die konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Skurril - und das meine ich positiv- fand ich Kims beste Freundin Petrowna , die aber auch Pepp in die Geschichte brachte, ein bisschen zumindest. Die knapp 200 Seiten lesen sich schnell weg aber am Ende war's nur ein: Aha, das war's jetzt? Schön, war okay. Nichts was mich groß zum Nachdenken angeregt hat oder was irgendwas ausgelöst hätte. Und Potential hatte die Grundgeschichte. Leider bleibt alles zu Oberflächlich. Alles wird zu schnell abgehandelt und das Geschehen ist zu sprunghaft. Ich habe schon bessere Bücher gelesen , aber euch deutlich schwächere. Mich konnte 'Und du kommst auch drin vor' nicht überzeugen, aber ich glaube es wird der Zielgruppe trotzdem gerecht. Ein leichter und flüssiger Schreibstil sorgt dafür, dass es sich so weg lesen lässt.Viel verschenktes Potential einer Story aus der man wirklich etwas großartiges machen hätte können. Es war okay, oberes Mittelmaß. Für Zwischendurch aber kein Muss.
Wow
Maike Bücheler
*Rezensionsexemplar* Kim muss mit ihrer Klasse zu einer total öden Lesung – öde, bis Kim merkt: was die Autorin da liest, das ist ja meine Geschichte! Und zwar gruselig detailliert und übereinstimmend – bis hin zur Wortwahl der Gedanken. Alles, was die Autorin liest, scheint wahr zu werden. Gilt das auch für den Schluss: den Tod ihres Klassenkameraden Jasper? Kim und ihre beste Freundin Petrowna wollen das um jeden Preis verhindern. Also erst einmal muss ich hier anmerken, wie cool ich das Cover von diesem Buch finde: Durch die spiegelnde Oberfläche, in der man sich verschwommen selbst erkennt, wird der Titel des Buches schon beim in die Hand Nehmen zur Wirklichkeit: Und du kommst auch drin vor. Anders, kreativ und witzig – so sollten mehr Buchcover sein, finde ich. Es hat aber auch noch andere Stärken. Die Grundidee an sich zum Beispiel. Jede Leseratte kennt das Gefühl sich in einem Buch wiederzuerkennen. Und das mit Kim einmal so richtig auf die Spitze getrieben zu sehen, hat zwischenzeitlich wirklich Spaß gemacht. Dummerweise hat mir sonst nicht wirklich viel an Kim Spaß gemacht. Oder eher auch gar nichts. Ich konnte sie nicht leiden. Sie ist nicht sonderlich klug, spricht und verhält sich so, dass ich mich als Leserin dafür geschämt habe und sie hasst Lesen. Klar ist das mal was Neues und ein interessantes Experiment. Resultat: ich konnte sie nicht leiden. Ich weiß, es ist naiv und beschränkt von mir zu glauben, solche Klassen wie Kims gäbe es nicht, in denen sich wirklich keiner für irgendwas auch nur die Bohne interessiert und nicht ein Einziger jemals zugeben würde ein Buch auch nur angefasst zu haben. Mit Sicherheit gibt es sogar viele Jugendliche wie Kim, die noch nie in einer Buchhandlung gewesen sind, weil das „uncool“ ist oder was weiß ich (ich meine hier ganz deutlich NICHT die, die diese Möglichkeiten nicht haben, die für uns so selbstverständlich sind. Nur falls das unklar war). Aber kann ich mich mit so jemandem identifizieren? Nein. Hat es mir Spaß gemacht in so jemanden hineinzublicken? Absolut nicht. Tut mir Leid. Das hat mich jedoch nicht davon abgehalten andere Charaktere des Buches gut zu finden. Zumindest zu einem gewissen Grad. Da ist als allererstes Kims beste Freundin Petrowna, die vermutlich klüger ist als der Rest ihrer Klasse zusammen, die liest und sogar – oh mein Gott – Pläne für ihre Zukunft hat. Dummerweise wagt sie es nicht das gegenüber jemand anderem als Kim zu zeigen. Und da ist Jasper, der zwar im Vergleich zu den anderen Figuren farblos blieb – aber genau das gefiel mir an ihm. Er war nicht so übertrieben und auf die Spitze getrieben und damit der einzige Charakter, der mir tatsächlich real vorkam. Dann ist da noch die Schriftstellerin Leah, die ich am Anfang einfach nur gehasst habe. Ich habe mich gefragt, wie eine Autorin eine solche Figur als Repräsentantin für ihre Zunft erschaffen kann, denn schlimmer geht es kaum. Leah ist ein laufendes negatives Klischee. Graue Maus, Emo-Haarschnitt, schüchtern, unorganisiert, vollkommen menschenscheu und dazu auch noch immer schlecht gelaunt. Doch nachdem ich ein bisschen Zeit mit ihr verbringen konnte, fand ich das eigentlich ganz witzig. So konnte mich das Buch immer mal wieder zum Lachen bringe. Einige Aussagen waren frisch und ehrlich und brachten für kurze Zeit immer mal wieder Schwung in die sehr vorhersehbare Geschichte (bis auf den kurzen Zeitraum in dem ich noch gehofft hatte, sie würde gut werden und eine wortwörtlich fantastischen Wendepunkt bekommen. Spoileralert: der kommt nicht). Außerdem gab es auch ein paar Stellen, in denen Kim trotz ihrer Bücherallergie Dinge sagt, in denen ich mich als Leseratte wiedererkennen konnte. Was eine gewisse Ironie an sich hatte und mich dann wieder zum Lachen bringen konnte. Schlussendlich aber musste ich mich durch das Buch quälen. Nicht unschuldig daran war neben den übertriebenen Charakteren und der 08/15-Storyline auch der Schreibstil mit den eher kurzen Sätzen oder Aneinanderreihungen von Hauptsätzen, die immer klangen, als wäre die Erzählerin entweder in Eile, genervt oder teilweise einfach nur unfähig (Entschuldigung) einen schönen zusammenhängenden Text zu schreiben. Bitte beachtet, dass ich hier von der Erzählerin und nicht der Autorin spreche, da ich einfach mal davon ausgehe, dass dieser Schreibstil das Resultat einer bewussten Überlegung war und ja auch theoretisch gut zu der Protagonistin gepasst hat. Nur konnte ich die eben auch nicht leiden. Insgesamt hat mich das Buch an die wenigen Schullektüren erinnert, die ich gehasst habe. Es kam mir vor wie ein Buch, dass die Lehrer auswählen, weil sie glauben damit voll am Puls der Zeit zu sein und den Schülern einen Gefallen zu tun – und eigentlich genau das Gegenteil machen. Lasst uns lieber Bücher lesen, in denen die Figuren noch Worte wie „Knorke“ benutzen – die kaufen wir euch wenigstens ab.
Wow
haihappen uhaha
Cover: Ich muss gestehen, dass mir das Cover leider gar nicht zusagt. Vor allem das Spiegelpapier gefällt mir nicht. Trotzdem hab ich zum Buch gegriffen. Handlung: Kims und Petrowna sind schon ewig beste Freundinnen. Kim ist eher die schüchterne und zurückhaltende. Das soll sich aber ändern! Als sie ihr Leben in einem Roman wiederfindet, steht ihre Welt Kopf! Plötzlich mach sie ganz andere Sachen, die sie sonst nie tun würde. Aber das passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept. Als Kim im Roman auch noch vom Tod eines Klassenkameraden liest, gerät alles aus den Fugen.. Meinung: Als ich gesehen habe, dass das Buch nur um die 180 Seiten hat, hab ich es schon geahnt. Eine oberflächliche und blasse Story. Leider trifft das auch genau zu. Die Seitenanzahl bietet den Charakteren wenig Spielraum sich zu entfalten. Auch die Freundschaft zwischen den Mädchen war mir nicht ganz geheuer. Irgendwie wirkte alles skuriel, zusammenhangslos und zu kindisch. Vielleicht ist die Geschichte eher etwas für die jüngeren Leser. Auch der Plot, der sich im Klappentext spannend anhört, verliert sich schnell in alltäglichen Problemen und dem typischen Teenie- Drama. Der Einstieg in die Geschichte ist der Autorin jedoch gut gelungen und man war sofort in der Geschichte drin. Man hätte auch jeden Fall etwas aus der genialen Idee machen können. Der Schreibstil war mir zu abehackt, die Sätze einfach zu kurz. Wie bereits erwähnt, eher für jüngere, vielleicht ab 10+ Leser.
Wow
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