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Wicker King
Kayla Ancrum

Wicker King

Thriller
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3.6/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Lass dich mitnehmen in die Welt von Jack und August! Aber gibt es sie wirklich? Ein Brand in einer alten Lagerhalle. Am Tatort zwei Siebzehnjährige, einer davon (der vermutliche Brandstifter) mit Verbrennungen, die beide in die Psychiatrie eingeliefert werden. Einige Monate zuvor: In der Schule hängen August und Jack mit völlig verschiedenen Typen rum, privat verbindet die beiden aber seit Langem eine intensive Freundschaft. Doch Jack, Vorzeigeschüler, Spitzensportler, Mädchenschwarm, entwickelt immer stärkere Halluzinationen und driftet mehr und mehr in eine Fantasiewelt ab. In dieser ist er der König, der »Wicker King«, und August ist sein Ritter. Um Jack nah zu bleiben und zu verhindern, dass dieser sich endgültig in seiner Scheinwelt verliert, lässt sich August auf das Spiel ein: Er begibt sich gemeinsam mit Jack in dessen Fantasiewelt hinein und steuert sie beide damit genau auf die Katastrophe zu, die er verhindern wollte.
BIOGRAFIE
Kayla Ancrum wuchs in Chicago unter der rigiden Aufsicht des dortigen öffentlichen Schulsystems auf. Sie studierte Mode-Merchandising, doch nachdem sie zu viele Nächte mit zwielichtigen Literaturstudenten rumgehangen hatte, lockte sie ein Englischstudium. Derzeit lebt sie in Andersonville, und wenn gerade keiner aufpasst, schreibt sie während der Arbeit Bücher.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
21.09.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783423762335
Sprache
German
Seiten
320
Schlagworte
Halluzinationen, Abhängigkeit, Psychothriller, Co-Abhängigkeit, Gay Romance, Psychiatrie, young adult, Jungsfreundschaft, Brandstiftung, Jugendliteratur, Geisteskrankheit, Bromance, Fantasiewelt, beste Freunde
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Drakonias Bücherw..., buzzyreadingbee und 3 andere
drakoniasbuecherwelt
buzzyreadingbee
maries_woerterliebe
gordon
einlachgummi
Drakonias Bücherwelt
Als erstes fällt bei diesem Buch natürlich das Cover und der Buchschnitt, der immer dunkler wird, auf. Optisch ein totaler Hingucker. An den Aufbau und den Erzählstil muss man sich etwas gewöhnen. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz und man denkt zunächst, dass alles keinen Zusammenhang hat. Immer wieder sind die Seiten mit Notizen, Berichten etc. Gefüllt. Wie gesagt, der optische Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Zuerst sind es weiße Buchseiten mit immer mal wieder weiteren Informationen und kleinen Kritzeleien, doch je weiter man liest, desto dunkler werden die Seiten. Der Schreibstil ist einfach und in Jugendsprache. Mit dieser hatte ich kein Problem, da die Protagonisten Jugendliche sind und das Buch für ab 14 Jährige empfohlen wird, fand ich das passend. Dennoch hat mich das Buch verwirrt zurückgelassen und weiß nicht so genau, was ich davon halten soll. Ich habe es mir spannender vorgestellt. Das große Thema ist eine psychische Erkrankung, gepaart mit einer innigen Freundschaft und Vernachlässigung. Themen die wichtig sind. Dennoch konnte es mich irgendwie nicht berühren und packen. Fazit Ungewöhnlich mit interessanter Grundidee. Nur die Umsetzung war dürftig.
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buzzyreadingbee
After I've seen numerous people on the Internet hyping this up, I wanted to read this so badly. Unfortunately, this story was not for me. I had high expectations reading Kayla Ancrum's words on this story. I wanted an authentic story of mental health issues and I still believe that this is an authentic story, it was just not speaking to me or stirring any emotions. I did not like the short chapters because I wanted to really dive into the characters and story which became almost impossible because of them. Moreover, I found it quite unrealistic for August to be sent to the asylum for a total of SIXTEEN months "just" because he set fire to a building. His therapist in there even told him that he was not really mentally ill or "crazy", so why keep him there for such a long time?! The plot with Jack's brain tumor was just... so lame. A bit like a "and then he woke up and realized that it was a dream"-story. Furthermore, I'd loved to dive deeper into the Wicker King's universe. I know that the book is not about the world Jack sees but I still think it would have put a nice touch to the whole narration. See, I get that both of the boys were being neglected by their parents throughout their whole lives. That caused severe damage and I get what the author wants to tell with that story. But it simply did not speak to me the way it was intended. Still, the epilogue proved that Ancrum has a way with words. I honestly liked this part better than the actual story. It felt more real and authentic.
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maries_woerterliebe
Bevor ich Wicker King gelesen habe, war ich in einer richtig schlimmen Readingslump drin. Dann habe ich es innerhalb eines Tages durchgesuchtet und konnte für die nächste Woche kein anderes Buch mehr lesen, weil mein Gehirn bei jeder Seite nur so war „aBeR dAs iSt nIcHt wIcKeR kInG“. Wicker King ist ein unglaublich intensives Buch. Von der ersten bis zur letzten Seite hat es eine wahnsinnig eindringliche, düstere Atmosphäre, die einen nicht loslässt. Der Schreibstil ist schlicht und die Kapitel sehr kurz, was fast noch mehr Spannung aufbaut. Dadurch, das man von Anfang an weiß, wie Jack & Augusts Geschichte enden wird, ist es zwischenzeitlich fast schmerzhaft, weiter zu lesen. ‚Wicke King‘ behandelt viele schwere Themen und sowohl Widmung als auch Nachwort haben mich sehr berührt. Der Umgang mit all diesen Themen ist sehr sensibel und ich habe viel gelernt. (Zwar vor allem ultraspezifisches Wissen oder solche doch recht klaren Infos wie ‚Vernachlässige dein Kind nicht‘ noch einmal verdeutlicht, aber trotzdem.) Sowohl Jack und August als auch alle Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet und liegen mir am Herzen. Jacks und August Beziehung ist besonders und mitreißend und auch sehr toxisch. Die Autorin macht allerdings klar, dass sie in eine gesunde Beziehung hineinwachsen. Außerdem ist ‚Wicker King‘ ein wunderschön gestaltetes Buch mit Akten, Fotos, abgedruckten Briefen, etc. •
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Gordon Ambos
Vorweg muss ich sagen, dass dieses Buch NICHT das war, was ich erwartet hatte. Die Story war unglaublich speziell und merkwürdig, sodass ich stellenweise echt verwirrt war. Die Aufmachung ist genial. Beispielsweise werden um Laufe des Buches die Seiten immer dunkler, bis sie am Ende ganz schwarz sind. Außerdem ist es voll mit Dokumenten, Fotos, Zeitungsartikeln und Playlists, was das Leseerlebnis zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Einzige Kritik: Den Schreibstil fand ich teilweise gewöhnungsbedürftig und auch das Verhalten der Charaktere war manchmal komisch und auch nicht wirklich altersentsprechend. Dafür fand ich die Freundschaft der beiden Protagonisten sehr interessant und authentisch. Die Nebencharaktere waren ebenfalls spannend und ich hätte gerne mehr über sie erfahren. Die Atmosphäre war beklemmend und ich wusste nie, was gleich passieren würde. Die Auflösung und das Ende konnten es für mich noch mal ordentlich rausreißen, ansonsten hätte ich vermutlich nur 3 Sterne vergeben.
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weinlachgummi
Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch die schöne Gestaltung in der Vorschau des Verlages. Da die Bewertungen auf Goodreads auch gut klangen, wollte ich es lesen. Eine gute Entscheidung. Ich dachte fälschlicherweise, es würde sich um ein Fantasy Buch handeln, dem ist aber nicht so. Zunächst war ich von den kurzen Kapiteln irritiert, sie gehen selten länger wie eine Seite und zeichnen sich nicht durch Ausschmückungen aus, sondern durch kurze und prägnante Sätze. Oft verweilt man nicht lange in einer Szene, sondern wird von der Autorin sofort in die nächste befördert. So empfand ich ihren Stil als eigen und speziell, doch nach einer kurzen Eingewöhnung konnte mich die Geschichte fesseln. Zu Beginn erfährt man von einem Brand und den größten Teil des Buches fragt man sich dann, wie es dazu kam.So weiß man als Leser, es wird etwas passieren und die Atmosphäre wird immer bedrückender. Dies wird auch visuell untermauert, so werden die Seiten immer dunkler. Dies finde ich wirklich ein geniales Detail. Es gibt auch hin und wieder Bilder in dem Buch z.B. von einem Mixtape. Ich mag so was immer sehr.  Würdest du für mich brennen? Du weißt doch längst, dass ich es tun werde. Du weißt es doch. Du weißt es, verdammt. Seite 250 Man merkt als Leser schnell, die Freundschaft zwischen August und Jack ist besonders. Sie brauchen einander, doch tun sie sich auch gut? Sie haben mich an manche Pflanzen erinnert, die eine Verbindung eingehen, sich voneinander nähren, bis eine von beiden verendet, aufgezehrt von der anderen. Doch war die Freundschaft zwischen den beiden so intensiv, dass sie mich an manchen Stellen sehr gerührt hat. Beide Jungs werden von ihren Eltern vernachlässigt und geben sich gegenseitig, was sie brauchen. Jack braucht jemanden, der sich um ihn kümmert und August, braucht das Gefühl sich um jemanden zu kümmern und die Verantwortung für eigene Entscheidungen ablegen zu können. So geht er darin auf, Jack zu folgen, egal wohin. Langsam merkt August, dass das alte Spiel über den Wicker King für Jack mehr als nur ein Spiel ist. Das Spiel, welches sie schon als Kinder gespielt haben. Jack der mächtige Wicker King und August sein treuer Untertan und Held. Doch für Jack verschwimmt die Realität zusehends mit seinen Halluzinationen und die Welt scheint in Gefahr. Gegen Ende hin, als die Seiten dann schwarz waren, empfand ich die Geschichte als sehr bedrückend. Ich habe so manche Träne über die Situation vergossen und konnte die Ohnmacht und Hilflosigkeit der Charaktere so gut fühlen. Die Autorin hat es geschafft diese Gefühle sehr gut zu übermitteln und ich habe mir so sehr ein Happy End gewünscht. Für August und Jack, für sie selbst, aber auch für ihre Freundschaft, die an so vielen Stellen ungesund war, aber doch auch lebensnotwendig für die beiden und auch für die zarten Gefühle, die sich langsam anbahnen.   Fazit Wicker King hat mich sehr berührt. Von der Vorstellung ein Fanatsybuch zu lesen musste ich mich schnell verabschieden. Es geht um Freundschaft, ungesunde Beziehungen, psychische Probleme, Vernachlässigung, davon eine Last zu tragen, bis man unter ihr zerbricht, und das man sich Hilfe holen sollte, wenn man sie nicht mehr alleine tragen kann. Müsste ich Wicker King mit wenigen Worten beschreiben, wäre es intensiv und besonders.
Wow
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