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Leigh Bardugo

Das neunte Haus

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ZUSAMMENFASSUNG
MORS VINCIT OMNIA Der Tod besiegt alles Wahlspruch von Haus Lethe Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA - das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie: So können die Mitglieder der »Skull & Bones« die Börsenkurse aus den Eingeweiden lebender Opfer vorhersagen, während Haus Aurelian durch Blutmagie Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen kann - ebenso hilfreich für Juristen wie für Bestseller-Autoren ... Als auf dem Campus von Yale eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen. Campus-Leben, dunkle Magie und eine Heldin mit Kult-Potenzial: »Das neunte Haus« verbindet Urban Fantasy mit Gothic Noir zu einem unwiderstehlichen Mix. Die Autorin Leigh Bardugo hat mit ihren Fantasy-Bestsellern »Das Lied der Krähen« und »Das Gold der Krähen« ebenso wie mit ihrer Grisha-Trilogie auch in Deutschland bereits eine große Fangemeinde begeistert. »Der beste Fantasy-Roman, den ich seit Jahren gelesen habe, denn er handelt von echten Menschen. Die Spannweite von Bardugos Vorstellungskraft ist brillant.« Stephen King
BIOGRAFIE
Leigh Bardugo wurde in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Nach Stationen im Journalismus und im Marketing kam sie schließlich als Special Effects-Designerin zum Film. Leigh lebt und schreibt in Hollywood.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
01.02.2020
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783426227176
Sprache
German
Seiten
544
Schlagworte
Morde, Grusel Romane, Leigh Bardugo, Serienmörderin, Universität, Mystery-Thriller, Geister, Yale, Außenseiterin, Urban Fantasy, Fantasy Horror, Daniel Arlington, Verschwörung, Fantasy Bücher Erwachsene, Elite-Universität
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REZENSIONEN
Bewertet von Svenja's Bücherwe..., herzblattbuecher und 3 andere
svenjaplocher
herzblattbuecher
sinnesgleich
meineliebstenbuecher
luciebookworld
Svenja's Bücherwelt
Meine Meinung Nachdem ich „King of Scars“ gelesen und geliebt habe, griff ich sofort nach „Das neunte Haus“. Meine Erwartungen waren hoch, sehr hoch und leider wurden sie nicht Erfüllt. Das Cover ist mal wieder toll gestaltet und aus dem Original übernommen. Die Schlange ist nicht nur rein dekorativ angebracht, sondern steht auch in Verbindung mit der Protagonistin. Der Schreibstil war so ganz anders wie ich sonst von Leigh Bardugo gewöhnt bin. Er war zäh, langatmig und manchmal brauchte ich eine Pause zum Motivieren um weiterlesen zu können. Entweder lag es an der Übersetzung und ihr Stil hat sich um 360° gedreht und dass ins Negative. Die Geschichte ist mal keine High-Fantasy Story, sondern spielt in unserer Welt. Um genau zu sein in der Elite-Universität in Yale. Hier herrschen 8 Häuser, die dunkle und mächtige Magie benutzen. Ihren Einfluss findet man in der ganzen Welt. Egal ob Wirtschaft, Politik oder in der Gesellschaft. Damit keiner die Magie fremdbenutz gibt es ein neuntes Haus, welches über die anderen wacht. Das Haus Lethe. In dieses Haus wurde Alex Stern rekrutiert. Sie kann ohne Hilfe von Tränken/ Ritualen Geister sehen. Eine Fähigkeit welche für manche beneidenswert ist, für sie selbst aber der Horror. Ihre Gabe wird aber dann zum Nutzen als ein Mord passiert. Immer mehr gerät sie dabei in einen Strudel aus Magie, Intrigen und Lügen. Das Ganze klingt spannend, aber leider ist es das nicht. Bis über die Hälfte passiert so gut wie nichts. Das Ganze hat 2 Erzählstränge. Einmal die Gegenwart und dann die Vergangenheit. Die Story plätschert in beiden Erzählungen vor sich hin und der Mord gerät in den Hintergrund. Viel wichtiger sind vergangene Ereignisse die die überhand gewinnen. Die Gegenwart ist aus der Sicht von Alex geschrieben, die aber auch abdriftet in die Vergangenheit. Ihr Gedanken ziehen sich auf mehrere Seiten und manchmal erwischte ich mich beim Überspringen. An sich war Alex sympathisch und eine taffe junge Frau mit einer schlimmen Vergangenheit. Aber trotzdem blieb sie für mich lange unnahbar und blass. Die Vergangenheit hingegen wird aus der Sicht ihres Mentors geschrieben. Seine Kapitel kamen mir zu häufig vor und stoppte einen im Lesefluss. Er blieb für mich bis zum Ende blass, auch wenn Potential da ist ein toller Charakter zu werden. Was völlig zu kurz kam, waren die einzelnen Häuser und ihre Bewohner. Ab und an traf man einen und man konnte an einem Ritual teilnehmen, aber weitere Erklärungen blieben aus. Nach der Hälfte (für alle die meinen ab hier abzubrechen, macht es nicht!) könnte man meinen der Autorin ist eingefallen um was es in dem Buch eigentlich geht und gibt Vollgas. Ab hier konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es kam die gewünschte Spannung und auch die Geister nehmen eine immer größer werdende Rolle ein. Alex wird einem richtig sympathisch und man fiebert mit. Am Ende kommt es dann zu überraschenden Ereignissen, die Hoffnung auf einen besseren Band 2 machen, denn der Cliffhanger ist richtig fies! Da das Buch nochmal die Kurve kriegen konnte, hat es sich auf 3,5/5⭐ hochgearbeitet. ____________________________________________________ Fazit Da ich jedes von Leigh Bardugos Bücher liebe, waren meine Erwartungen an ihrer neuen Reihe sehr hoch. Leider wurde ich enttäuscht. Erst nach der Hälfte entwickelte es sich zu einem spanenden Urban-Fantasy Buch, was ich sonst von ihr gewöhnt war. Das Ende lässt auf einen spannenden zweiten Band hoffen. ____________________________________________________
Wow
herzblattbuecher
Inhalt: Alex Stern scheint bis auf ihre magische Begabung, Graue sehen zu können, völlig fehl an der Universität von Yale zu sein. Dort beherrschen acht mächtige Studenten-Verbindungen den Campus, das neunte Haus Lethe jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln, denn die Macht der Verbindungen beruht auf dunkler Magie. Als eine Studentin auf dem Campus von Yale ermordet wird, sind die Fähigkeiten von Alex Stern gefragt, welche vom neunten Haus Lethe rekrutiert wurde. Um eine Verschwörung aufzudecken, reizt Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste hinaus. Meine Meinung: „Das neunte Haus“ war mein erstes Buch, welches ich von der Autorin Leigh Bardugo gelesen habe. Der Einstieg in das Buch fiel mir relativ schwer, da ich mit einer mir komplett fremden Welt konfrontiert wurde, ohne großartige Erklärungen zu dieser zu erhalten. Erst die zweite Hälfte des Buches konnte mich von sich überzeugen. Die anfänglichen inhaltlichen Schwierigkeiten, die ich zu Beginn des Buches hatte, haben sich mit dem Handlungsverlauf für mich erschlossen und endlich Sinn ergeben. Als Leserin hatte ich das Gefühl, selbst einem Mordfall auf der Spur zu sein und es hat mir Freude bereitet, immer mehr Puzzleteile zusammenfügen zu können.
Wow
sinnesgleich
Anders als ich zuerst angenommen hatte, gelang mir der Einstieg relativ gut. Die anderen Rezensionen die den Einstieg als kompliziert und schwierig beschreiben, kommen jedoch nicht von ungefähr. Man muss wirklich aufmerksam und konzentriert lesen. Die Handlung spielt zwar in der echten Welt, doch Bardugo führt genug Charaktere, Orte, Konzepte und Bezeichnungen ein, dass man durchaus etwas Zeit benötigt um richtig durchzusteigen. Besonders die vielen Verbindungen, ihre Namen und Fähigkeiten auseinander zu halten, fiel mir bis etwa in die Hälfte manchmal noch schwer. Aber die Geschichte war spannend und hatte dieses gewisse Etwas das einen dazu verleitete weiterzulesen. Mir hat unglaublich gut gefallen, dass es in der echten Welt spielte. Bardugo hat es geschafft die vielen Mysterien und die Magie in das Alltägliche einzuflechten, und unserer Realität einen dunklen Anstrich zu verleihen. Die Protagonistin, Alex Stern, ist nicht die klassische Heldin. Man kann nicht so richtig mit ihr sympathisieren, fiebert aber trotzdem mit ihr mit und hat Angst das ihr etwas zustößt. Die klassische Antagonistin! Ihr Charakter ist vielschichtig, komplex und sie hat so einige Geheimnisse, die sich im Laufe der Handlung langsam lüften. Man weiß stellenweise nicht so richtig ob sie die Monster jagt, oder selbst eines ist. Zu Bardugos Schreibstil muss ich, denke ich, nicht viel sagen. Der ist einfach toll. Bildhaft und detailliert, erschafft sie stets ein genaues Bild des Settings und der Personen. Auch die Handlung ist durchdacht und schlüssig. Die Auflösung hat mir auch gefallen. Kein Cliffhanger, aber trotzdem so, dass man den nächsten Band kaum abwarten kann. Einen halben Stern Abzug gebe ich allerdings dafür, dass die Geschichte etwas brauchte um so richtig in die Gänge zu kommen, da man eben ein bisschen Zeit benötigte um die ganze Tragweite der Handlung und Charaktere zu erfassen. Dadurch büßte die Geschichte anfangs etwas an Spannung ein. Für mich ist "Das neunte Haus" mal wieder ein richtig geniales Fantasy Buch gewesen, das durch seine Düsterheit und Spannung besticht. Bardugo kann es einfach!
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meineliebstenbuecher
Als ich erfahren habe, dass ein neues Buch von Leigh Bardugo erscheint, stand für mich fest, dass ich es unbedingt lesen muss. Ich bin ein großer Fan des Grishaverse und habe mich dementsprechend sehr über ein neues Buch von der Autorin gefreut. „Das neunte Haus“ ist allerdings eine ganz andere Art Buch und nicht mit der Grisha-Reihe zu vergleichen. In der Geschichte geht es um Alex, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten ein Teil des neunten Hauses wird. Dabei handelt es sich um eine sehr mächtige Studentenverbindung der Elite-Universität Yale. Alex hat eine besondere Gabe, denn sie kann die Geister von Toten sehen. Genau diese Fähigkeit ist gefragt, als eine Studentin brutal ermordet wird. So begibt sich Alex auf einen gefährlichen Weg, um eine Verschwörung aufzudecken, die weit in die Vergangenheit reicht. Die Geschichte des Buches hat mir gut gefallen, denn es handelt sich um eine außergewöhnliche Idee, die hier umgesetzt wurde. Die Autorin hat einen sehr charakteristischen Schreibstil, mit dem man erstmal warm werden muss. Alles ist bis in kleinste Detail durchdacht, wodurch man am Anfang des Buches sehr viele Informationen aufnehmen muss. Genau darum fiel mir der Einstieg lange sehr schwer, obwohl ich die Geschichte spannend fand. Nachdem man sich jedoch eingefuchst hat, geht das Lesen deutlich schneller voran und man will immer wissen, wie es weitergeht! Alle Charaktere sind äußerst detailliert erarbeitet und das Setting finde ich großartig! Ich liebe Bücher, die an Universitäten spielen. Das Buch hat seine ganz eigene (düstere) Atmosphäre, womit es seine Leser fesselt. Abgerundet wird das ganze durch das faszinierende Cover. Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf meine Meinungsbildung.
Wow
luciebookworld
Es war schwierig sich in die Geschichte einzufinden. Der Schreibstil ist nicht leicht, aber dennoch einzigartig. Man wird schon zu Anfang mit vielen Informationen überhäuft und es wird einem schwer gemacht, sich in dieser neu erschaffenen Welt zurecht zu finden. Da die Protagonistin schon mehr Wissen hat als der Leser, wird erst einmal nicht viel erklärt. Es waren viele Fragezeichen in meinem Kopf, die durch sich häufende seltsamen Formulierungen - welche eventuell der Übersetzung geschuldet sind?! - vermehrt wurden. Allein durch die rückblickenden Kapitel wurden immer mehr Fragen geklärt und man lernt dadurch auch die Charaktere besser kennen. Letztere sind gut ausgearbeitet und auch ihre Beziehungen zueinander werden klar aufgezeigt. Die Handlung an sich ist komplex und sehr gut durchdacht. Man merkt, dass sich die Autorin über so ziemlich alles Gedanken gemacht hat und dort noch viele Dinge schlummern, die sie in den weiteren Bänden aufgreifen wird. Als Leser merkt man schnell, dass dies kein "normaler" Fantasyroman ist. Es werden auch Crime-Elemente eingebaut. Und trotz dieser Kombination ist das Buch noch erschreckend authentisch und realistisch. Es zeigt Abgründe auf und ist generell sehr düster gehalten. Auch wenn ich gefühlt eine Ewigkeit gebraucht habe um diesen Roman zu beenden, konnte er mich überzeugen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sich die Geschichte der Protagonistin in den weiteren Bänden weiterentwickeln wird!
Wow
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