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Markus Heitz

Wédora - Staub und Blut

Fantasy
Ist Teil der Reihe
Die Sandmeer-Chroniken
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4.2/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Lebensspendend oder todbringend, geheimnisvoll oder verkommen - Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung? Willkommen in Wédora, dem Schauplatz von Markus Heitz' neuem Dark-Fantasy-Roman "Wédora - Staub und Blut. Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt die schwer befestigte Stadt Wédora. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija. Doch Wédora steht kurz vor einem gewaltigen Krieg, denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf die mächtige Stadt. Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele Seiten interessant sind.
BIOGRAFIE
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 50 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
01.08.2016
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783426654033
Sprache
German
Seiten
607
Schlagworte
Fantasy Neuerscheinung 2017, Wüste, Dark Fantasy, Stadt, Abenteuer, High Fantasy, Schatten und Tod, Wedora, Die Sandmeer-Chroniken, Sandmeer, Fantasy-Roman, Fantasy-Reihe
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Felicitas Brandt und Maike Bücheler
felicitasbrandt
may4la
Felicitas Brandt
"Wedora –Staub und Blut", erschienen am 01.08.2016, ist ein High Fantasy Roman aus der Feder von Markus Heitz. Den Klappentext finde ich ehrlich gesagt ein wenig unpassend zum Buch, man weiß nicht genau wer die zwei Hauptfiguren Liothan und Tomeija sind und wie zu Wedora passen und der Verlauf der Geschichte wird auch schon etwas gespoilert. Nichts desto trotz sind noch eine Menge Überraschungen vorhanden. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt, was einen weiten Überblick über die Geschichte bietet. Im Prolog werden Liothan und Tomeija vorgestellt, ihre Hintergründe und auch ihre Beziehung zueinander. Auf ihren Feind treffen sie dann auch ziemlich schnell und ab dem ersten Kapitel haben wir einen Weltenwechsel und landen in einer gigantischen Wüste. Es ist sehr spannend, diese Welt mit den Figuren zu erkunden und da sie ebenso ahnungslos sind, wie der Leser sind alle Beteiligten auf demselben Stand. Die beiden Figuren sind von Anfang an sehr sympathisch. Liothan als liebevoller Familienmensch und mutiger Draufgänger Dieb und dazu Tomeija als Gegensatz, eine junge Frau mit düsteren Geheimnissen die zum Arm des Gesetzes wurde. Und jetzt haben sie nur noch sich selbst und das Ziel zurück in ihre Welt zu gelangen. Immer wieder gibt es eine Spur, die sich dann aber doch im blutigen Sand verläuft. Die Rückkehr scheint unmöglich, aber die Beiden kämpfen eisern weiter, um sich und um Liothans Rückkehr zu seiner Familie. Und dabei geht die Welt um sie herum Stück für Stück weiter zu Bruch, bis sich schließlich ein schreckliches Geheimnis offenbart. Das Ende kam ein bisschen plötzlich, aber anders als erwartet. Ich war wirklich überrascht und habe es zwei Mal gelesen, nur zur Sicherheit. Alle Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und wachsen einem ans Herz, seien es die listigen Rebellen oder ein depressiver Magier. "Wédōra - Staub und Blut" ist ein solides Fantasybuch mit einer guten Portion Spannung und dem guten alten Markus Heitz Geist. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und sympathisch, die Handlung an ein oder zwei Stellen vielleicht etwas zäh. Ich kann dieses Buch jedem Fan ohne Zweifel empfehlen. Wer aber auf der Suche nach einer süßen Liebesgeschichte ist oder sich von einem heißen Helden das Herz brechen lassen will, ist hier falsch.
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Maike Bücheler
Tomeija ist die beste Scirgerefa, die beste Gesetzeshüterin, in der Baronie Walfor. Sie hat alle Verbrecher hinter Gitter gebracht – alle bis auf einen: den ehrlichen Halunken, Dieb und Räuber Liothan, ihren Freund aus Kindertagen. Und ausgerechnet sie beide werden gemeinsam plötzlich in eine gänzlich andere Welt geworfen – und zwar mitten in die Wüste und die Wüstenstadt Wédōra. Dort werden sie bald getrennt und jeder muss für sich selbst einen Weg finden, in der gefährlichen Stadt zu überleben und vielleicht nach Hause zurückzukehren. Wédōra ist groß, kompliziert und gefährlich. Das wird einem schnell klar. Intrigen von außen und von innen kündigen einen großen Krieg an, in den eigentlich weder Liothan noch Tomeija geraten wollen. Doch schnell genug eine Möglichkeit zu finden nach Hause zurück zu kehren, scheint sehr schwierig zu sein. Und so werden Beide ungewollt zu Schlüsselfiguren in dem drohenden Konflikt. Wédōra liegt mitten in der Wüste. Eine achteckige, uneinehmbare Festung, die sich über die 250 Jahre ihres Bestehens nicht nur Angriffen aus den umliegenden 15 Ländern erwehren musste, sondern auch die Wüstenvölker fürchten muss, die mit der Stadt noch eine Rechnung offen haben. Magie, Zauberer, riesige Echsen und Skorpione, fliegende Schlangen, menschenverschlingende Bestien, ein über Monate wütender Sandsturm, zwei (oder drei?) geheimnisvolle Monde und immer wieder Legenden, die sich doch als wahr herausstellen. Die Welt von Wédōra scheint besonders zu Anfang kompliziert und unübersichtlich. Markus Heitz begann schon vor über 20 Jahren an dieser Welt zu feilen, für ein Rollenspiel mit Kumpeln. Daraus geworden ist nie etwas, aber losgelassen hat ihn die Idee nie. Vor kurzem zog er sie also wieder aus der Schublade und Wédōra, Liothan und Tomeija waren geboren. Ganz ehrlich, Liothan mochte ich zunächst überhaupt nicht. Es ging eine ganze Weile, bis ich mit ihm warm wurde, was schlussendlich vor allem an seiner Sorge um seine Familie und an meinem Mitleid mit ihm lag. Tomeija hingegen fand ich vom ersten Augenblick an spannend, denn nicht nur ihre zukünftige Rolle in Wédōra ist ein Geheimnis, sondern auch ihre Vergangenheit, die sie jedoch zu dem macht, was sie heute ist: eine talentiert tödliche Scirgerefa. Markus Heitz verrät gerade genug über sie, um sie zu verstehen, aber lange nicht genug, als dass mein Wissensdurst gesättigt wäre. Was mir an Tomeija, neben ihren Geheimnissen, besonders gut gefiel, war die Art, wie sie auf die Welt und besonders auf die Männer blickt. Sie ist stark und selbstbewusst und weiß genau, dass sich keiner von ihnen in einem Kampf mit ihr messen könnte. Ihr Drang dazu, dass alle Regeln eingehalten werden müssen, wirkt anfangs übertrieben, und doch gehört er zu ihr und ihrer Vergangenheit. Ich hatte Schwierigkeiten in das Buch herein zu kommen, was einfach an der Komplexität der Welt liegt, die Markus Heitz geschaffen hat. Aber spätestens nach 200 Seiten war ich voll drin und die Geschichte wurde von Szene zu Szene packender. Manchmal erschien sie mir etwas langatmig, weil nicht nur von Tomeija und Liothan berichtet wird, sondern auch von vielen anderen Figuren, alles scheint gleichzeitig zu passieren und man weiß, am Ende wird das alles wichtig sein, aber hin und wieder war es für mich schon nervig. In diesen Momenten spürte ich, dass sich hier eben nur wenige Tage auf über 600 Seiten streckten. Und doch blieb ich dran, denn ich musste einfach wissen, wie es weiterging. Wer sich mit wem gegen wen verschworen hatte. Ob Liothan und Tomeija nach Hause kommen würden. Welche Geheimnisse sie und die anderen Figuren mit sich trugen. Wie sie aus dem neusten Schlamassel entkommen sollten. Welche Figur als nächstes sterben würde. Oh, das habe ich noch nicht erwähnt? Naja, Wédōra ist von Markus Heitz. Zimperlich was Blut und Innereien angeht, sollte man nicht sein. Und dann… dann kam das Ende. Und ich war ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Nach so viel Spannung hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet. Das war mir zu einfach. Zu plötzlich. Und das offen blieb, ob er (wer das sein mag, will ich hier nicht verraten) jetzt tot ist oder nicht, nervt mich. Aber das liegt nur daran, dass es mich an eine verhasste Schullektüre erinnert und ist am Ende eines ersten Bandes ja eigentlich per se nichts schlechtes. Trotzdem war ich irgendwie enttäuscht. Mir bleibt also die Hoffnung, dass es nur auf den ersten Blick so einfach wirkt und im zweiten Band gut aufgelöst und ausdifferenziert wird. Denn das aus diesem Ende keine Probleme entstehen, das kann ich nicht glauben. Fazit: Ich habe eine Weile gebraucht, um Wédōra zu verfallen, dann aber gänzlich, woran meine Lieblingsfigur Tomeija nicht unschuldig ist. Das Buch zog mich in seinen Bann und ließ sich immer schwerer aus der Hand legen. Leider enttäuschte mich das Ende ein wenig. Dennoch würde ich es Fantasy- und Heitz-Fans jederzeit empfehlen und freue mich auf Band 2.
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