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Michael Tsokos

Die Klaviatur des Todes

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ZUSAMMENFASSUNG
Ein Toter auf einer Berliner Straße - Opfer eines heimtückischen Mordes oder ein tragischer Unfall? Eine grausam verstümmelte Frauenleiche - war es ein brutales Sexualverbrechen? Ein Ehepaar mit schweren Vergiftungssymptomen - standen die beiden auf der Todesliste des russischen Geheimdiensts? Der Rechtsmediziner Michael Tsokos wird immer dann von den Ermittlungsbehörden um Hilfe gebeten, wenn sie mit ihrer Aufklärungsarbeit nicht weiterkommen. Er soll herausfinden, was die Toten nicht mehr erzählen können: War es Mord? War es Suizid? Oder war es ein Unfall? Realistisch und hautnah schildert Tsokos rätselhafte Fälle, an deren Lösung er selbst maßgeblich beteiligt war. Im Obduktionssaal und im Labor fügt der Forensik-Spezialist die Indizien wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Falles führt. Hochinformativ und spannend bis zur letzten Seite!
BIOGRAFIE
Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher sind allesamt Bestseller. Einige seiner True-Crime-Thriller und Sachbücher wurden bereits mit hochkarätiger Besetzung erfolgreich verfilmt. Weitere TV-Produktionen sind in Arbeit.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.04.2014
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783426785836
Sprache
German
Seiten
330
Schlagworte
Leiche, Opferprovokation, wahre Geschichten, Vergewaltigung, Christoph Kästner, Michael Tsokos, Mord, Rossbach, Deutschland, wahre Mordfälle, Kripo, Rechtsmedizin, wahre Geschichte, wahre Kriminalgeschichten, Hank Burren
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REZENSIONEN
Bewertet von sbs
sbs
True-Crime ist momentan der Renner. Das Böse fasziniert, daher haben entsprechende Sendungen Hochkonjunktur. Hier wurde ich auf den Autor aufmerksam und daher griff ich auch zu einem seiner Bücher – ich habe es nicht bereut. Die Aufbereitung der Fälle fand ich sehr gut nachvollziehbar und interessant. Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass Tsokos nicht künstlich sein Wissen einwebt/präsentiert, wie es mancher Autor tut, sondern leicht verständlich sich auf das Nötige konzentriert. Details sind nur dort, wo sie interessant, schockierend oder spannend sind. Daher sind die einzelnen Fälle, mit wenigen Ausnahmen eher Kurzgeschichten, die aber genauso zu fesseln wussten, wie die größer ausgebreiteten Geschichten, wobei „Geschichten“ arg verharmlosend ist. Diese zum Teil schrecklichen Taten und dramatischen Unglücksfälle sind nichts für schwache Nerven. Da ist die Rede von Leichenteilen in Koffern, einer sechsköpfigen Familie, die tot aufgefunden wird, aber auch ungewöhnlicher Suizid, Unfälle, Versuche die Rechtsmedizin zu „benutzen“ etc. Interessant fand ich, dass auch auf die Arbeit mit lebenden Opfern, sofern sie denn wirklich welche sind(…), eingegangen wird. Dieser Bereich wird in anderen Büchern oft etwas vernachlässigt. Tsokos räumt mit einigen Klischees auf, die gerne mal in Krimis und Sendungen wie CSI oder dem Tatort verbreitet werden und zeigt die verschiedensten Facetten seiner Arbeit. Ganz wichtig ist das Kapitel zum Thema Kohlenmonoxid, denn das könnte jeden treffen, wenn wichtige Kenntnisse fehlen und z.B. der Hobbyhandwerker meint was an Kaminabzügen selbst basteln zu können…Furchtbar, kaum lesbar für mich war ein Fall vom Münchhausen-Stellvertreter-Syndroms. Unfassbar, was solche Mütter ihren Kindern antun und wie schwierig das zu erkennen ist. Unter dem Strich war es einfach super interessant, extrem erschreckend und gleichermaßen informativ, sodass ich das Buch auch für interessierte Laien nur empfehlen kann. Da alles echte „Fälle“ sind, kann ich jedoch Zartbesaiteten nur abraten.
Wow
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