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Adam Baron

Freischwimmen

Jugendbücher
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4.8/5
6 Bewertungen
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Originell, lustig und tiefgründig schreibt Adam Baron über ein Familiengeheimnis, wahre Freunde und die Überwindung von Angst - für Fans von "Wunder" Eine herzzerreißende, urkomische Geschichte über die Dinge, die man selbst erfahren muss, weil einem Erwachsene mal wieder nichts sagen. Cym ist noch nie geschwommen - kein einziges Mal. Kein Wunder, dass ihn die Aussicht auf den ersten Schwimmunterricht in der Schule nervös macht. Andererseits - wie schwer kann das schon sein? Cym trägt schließlich die Badeshorts seines Vaters. Leichtherzig lässt er sich zu einem Wettkampf gegen seinen Widersacher hinreißen. Dass Cym dabei fast ertrinkt, hätte niemand erwartet. Dass der Unfall eine Familienkrise auslöst, erst recht nicht. Cym muss einer Wahrheit auf die Spur kommen, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Doch das Beste ist, dass er dadurch echte Freunde gewinnt.
BIOGRAFIE
Adam Baron war Schauspieler, Komiker, Journalist und Pressesprecher bei Channel 4, bevor er mit dem Schreiben begann. Heute leitet der promovierte Literaturwissenschschaftler den angesehenen Creative Writing-Studiengang an der Kingston University in London. Nach fünf hochgelobten Romanen für Erwachsene ist Freischwimmen sein Kinderbuchdebüt und erscheint im Frühjahr 2020 bei Hanser. Baron lebt mit seiner Frau und drei kleinen Kindern in London.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.02.2020
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783446266070
Sprache
German
Seiten
222
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Paula, Katha und 3 andere
paula
lesekatha65
elis_bookworld
marieause
martina
"Originell, lustig und tiefgründig", es war diese Beschreibung die mich davon überzeugt hat das Buch zu lesen. Zum Glück war sie absolut zutreffend und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch weckt die Aufmerksamkeit des Lesers allein schon durch das leicht schimmernde blaue Cover. Es sieht wirklich aus als wäre man unter Wasser. Und auch der Schreibstil dieses Buches ist absolut grandios. Es liest sich tatsächlich wie eine Erzählung eines 10-jährigen und das ist es ja auch. Cym ist ein aufgeweckter und freundlicher Junge, der nur eins nicht kann und zwar schwimmen. Warum seine Mutter ihm das nie beigebracht hat weiß er nicht und wenn er sie fragt blockt sie immer ab. Das geht so lange gut bis Cym sich in der schule beweisen möchte und dabei fast ertrinkt. Seine Mutter erleidet einen Nervenzusammenbruch und Cym muss bei seiner Tante wohnen. Er vermisst seine Mutter so sehr, dass er sich auf die Suche nach ihr macht. Eine tolle Geschichte, die unerwartete Tiefgänge hat und mich auch im Nachhinein nicht loslässt. Ob Kinder die ganze Thematik und Ernsthaftigkeit hinter der Geschichte allerdings verstehen ist fraglich.
Wow
Das Buch hat mich sofort fasziniert. Es hat eine tolle Aufmachung und vor allem das schöne Cover springt dem Leser sofort ins Auge. Auch im Inneren des Buches ist alles stimmig. Es gibt ab und an schöne Zeichnungen, die das Gelesene zusätzlich untermalen. Zugegeben, niemals hätte ich mit so einer komplexen und schönen Geschichte gerechnet als ich das Buch zum ersten Mal sah. Cym ist ein aufgeweckter Junge, der bei seiner Mutter lebt und leider nicht schwimmen kann. Trotzdem schließt er eine Wette mit einem Klassenkameraden ab und ertrinkt dabei fast. Und damit fängt alles an. Das ganze hat Cym's Mutter so aufgewühlt, dass sie sich in psychatrische Behandlung begeben muss. Cym versteht die Welt nicht mehr und versucht seine Mutter zu finden. Dabei lernt er neue Freunde kennen, die ihm bei seiner Suche helfen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, es liest sich wirklich wie die Erzählung eines kleinen 10-jährigen Jungen, das hat mir sehr gut gefallen. Jedoch denke ich dass, das Thema etwas zu komplex für junge Leser ist, vielleicht verstehen sie nicht den ganzen Hintergrund dieser Geschichte.
1 Wow
Ich weiß nicht, was für eine Geschichte ich unter diesem Titel erwartet habe, aber niemals eine die mich emotional so abholt wie diese. Wir begleiten den kleinen Cym, der gerade einmal neun Jahre alt ist. Warum ich das so betone? Weil Cym für sein Alter ein unglaublich starkes und kluges Kind ist. Dennoch kann er nicht schwimmen, was er allerdings vor seinen Klassenkameraden nie zugibt, bis er unglücklich ins Wasser gestoßen wird und nicht ohne Hilfe wieder hoch kommt. Danach ist nichts mehr so, wie es mal war. Auch bei Cym Zuhause ist irgendetwas anders. Denn sein Dad ist tot und plötzlich muss seine Mum ins Krankenhaus, sodass Cym selbst anfängt etwas über seine Vergangenheit zu lernen. Auf der Rückseite des Buches steht ein Satz, der das Buch eigentlich perfekt beschreibt, und zwar steht da, dass man auf jeden Fall eine Packung Taschentücher braucht, aber nicht weiß ob man sie zum Lachen oder Weinen benutzen soll. Es gab einige witzige Stellen. Cym hat nämlich super coole Freunde, die mir sofort ans Herz gewachsen sind. Veronique ist eine kleine Streberin, die Cym aber immer und überall unterstützt. Billy dagegen ist ein kleiner Draufgänger, der anfangs nicht so wirklich mit Cym klarkommt, aber der auch eine weiche Seite zu haben scheint. Ich musste mir manchmal selbst ins Gedächtnis rufen, dass die Kids alle erst in der 4. Klasse sind, da sie in dem Buch alle sehr erwachsen wirken. Außer Cym, der noch seine kindliche Denkweise beibehält, was man beim Lesen merkt, aber das finde ich macht die Story einfach noch "realer". Insgesamt war der Schreibstil super angenehm. Das Buch ist aus der Sicht eines Kindes geschrieben, praktisch alles aus Cyms Sicht. Der Autor hat das auch ganz raffiniert gemacht, denn er spricht den Leser in manchen Passagen selbst an. Zudem findet man ein oder zwei Illustrationen in dem Buch, die allerdings eher dunkel und düster gehalten sind. Diese Zeichnungen haben aber die Story nochmal sehr schön unterstrichen. Wenn wir gerade bei Zeichnungen sind, möchte ich auch an der Stelle mal das grandiose Cover erwähnen. Mir gefällt es super gut, vor allem mit dem Schimmer als Wassereffekt. Das Ende war nochmal sehr emotional und hat bei mir dann auch alle Dämme eingerissen. Es war soo schön, obwohl ich dieses Ende nie erwartet hätte. Ein Buch, dass ich wirklich jedem ans Herz legen würde, der einen gefühlvollen Roman, mit einer Spur von Humor lesen möchte.
Wow
Schon länger nicht mehr hat mich ein Kinderbuch so begeistert wie dieses hier. Cym hat nicht nur einen komischen Namen, er ist auch noch nie geschwommen. Das wäre jetzt ja eigentlich keiner Erwähnung wert, dummerweise steht aber Schwimmen in diesem Jahr auf dem Schulstundenplan. Und noch dummer ist es, dass Cym sich nicht als Níchtschwimmer outen will und so nimmt das Unheil seinen Lauf. Denn bald vermutet man, dass es einen Grund hat, warum Cym noch nie im Schwimmbad war. Und daran entwickelt sich eine Geschichte, die einerseits unsagbar witzig ist, ein trockener Humor der Extraklasse und dazu auch noch klug, aber auch tragisch, traurig, voll von Freundschaft (natürlich auch kompliziert), Liebe und Hindernissen. Und der Erkenntnis, dass Erwachsene ganz und gar nicht fehlerfrei sind. Schön fand ich auch, dass hier ein Junge sanft und verletzlich sein darf und ein Mädchen superschlau. Empfohlen wird das Buch ab zehn Jahren, die Altersempfehlung würde ich auch nicht unterschreiten, da es existenzielle Themen behandelt und man den feinen Humor vermutlich früher auch nicht vollständig versteht. Unbedingt lesen - auch Erwachsene!
Wow
Cym kann nicht schwimmen. Eigentlich ist diese Tatsache allein nicht schlimm, da man dies ja ändern kann. Doch leider lässt sich Cym zu einem Wettschwimmen hinreißen, dessen Ausgang man sich sofort vorstellen kann. Da die ganze Klasse zusieht, wird er sofort gerettet. Doch bei Cyms Mutter reißt dieser Vorfall eine Mauer ein, hinter der sie jahrelang ihr Geheimnis verwahrt hat. Und damit beginnt für alle eine sehr emotionale und schwierige Zeit. Cym versteht die Welt nicht mehr und macht sich daher auf, Antworten zu finden. Die Geschichte wird von Cym erzählt. Da man dadurch all seine Gefühle und Gedanken präsentiert bekommt, lernt man den Jungen sehr gut kennen. Er ist ein liebenswerter Kerl, dessen trockene Art sehr unterhaltsam ist. Dadurch kommt auch ein bisschen Witz in die Geschichte. Aber es ist definitiv keine spaßige, sonderen eine ans Herz gehende Geschichte. Man kann Cyms Ohnmacht und seine vielen Fragen sofort nachvollziehen und hofft mit ihm mit, dass wieder Normalität und Ruhe in sein Leben einkehrt. Gleichzeitig ist man - wie Cym - neugierig, was alles dahintersteckt. Das Ganze ist dann komplexer als vermutet. Manche Dinge waren klar, trotzdem kamen auch noch einige Überraschungen ans Licht. Fazit: Eine traurige Geschichte mit hoffnungsvollem Ende und tollem Schreibstil. Empfehlenswert!
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