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Jean M. Auel

Ayla und der Clan des Bären

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ZUSAMMENFASSUNG
Der Welterfolg von Jean M. Auel! Die Urzeit vor 30 000 Jahren: Das junge Mädchen Ayla irrt verlassen durch die gefährliche Wildnis der vorzeitlichen Erde. Der «Clan des Bären», ein Stamm von Urmenschen, nimmt sie auf. Doch Ayla ist nicht wie die anderen Stammesmitglieder. Sie ist blond, schlank und lernt überdurchschnittlich schnell ... Ayla lebt vor 30.000 Jahren in einer Zeit, in der Schnee und Eis weite Teile des europäischen Kontinents bedecken. Als während eines Erdbebens Aylas Stamm vernichtet wird, irrt sie ziellos umher und überlebt nur knapp den Angriff eines Höhlenlöwen. Völlig entkräftet wird sie vom Clan des Bären gefunden und aufgenommen. In Iza, der Heilerin des Clans, und deren Bruder Creb, einem mächtigen Medizinmann, findet Ayla neue Eltern. Bald schon ergeben sich Konflikte durch Aylas Andersartigkeit. Nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre seltsame Art, durch Laute zu kommunizieren, befremden die Clan-Mitglieder. Bald lernt Ayla, auf die "richtige" Art zu sprechen - in der Gebärdensprache. Viele Verhaltensregeln und Tabus, die den Frauen des Bärenclans auferlegt sind, bereiten der selbstbewussten Ayla auch weiterhin Probleme. Mit Feuereifer stürzt sich Ayla in ihre Ausbildung zur Medizinfrau, denn darin sieht sie ihre einzige Chance, in Zukunft vom Clan akzeptiert zu werden. Doch ihr unabhängiges Wesen lässt sich nicht unterdrücken. So sehr sie sich auch müht, sie bleibt eine Außenseiterin in einer ihr fremden Kultur ...
BIOGRAFIE
Jean M. Auel ist Jahrgang 1936. Nach ihrem Wirtschaftsdiplom sucht sie 1977 eigentlich nach einem gutbezahlten Job im Bankwesen, um ihre Kinder zu ernähren. Parallel dazu beginnt sie einen Roman zu schreiben, und als sie eine Führungsposition angeboten bekommt, ist sie bereits mit Leidenschaft Schriftstellerin. Um weiterschreiben zu können, verzichtet sie auf das sichere Gehalt. Zu Recht, denn ihre Steinzeit-Romane werden zu Knüllern mit Kultcharakter. Jean M. Auel ist fünffache Mutter und vielfache Großmutter und lebt in Oregon.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.05.2002
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783453215252
Sprache
German
Seiten
608
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REZENSIONEN
Bewertet von Ella Liander
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Ella Liander
Meine Meinung:  Ein sehr gelungener Auftakt und eine grandiose Entwicklungsgeschichte.  Cover: Ich besitze noch die alte Coverversion des Heyne- Verlages von 1997. Es gefällt mir recht gut- auf dem Cover kniet ein junges blondes Mädchen oberkörperfrei mit einer Kette in den Händen vor einer kleinen Höhle und schaut in die Ferne. Wälder und Berge erstrecken sich vor ihr. Sie trägt eine Art Rock aus Fell, außerdem sehen wir nur ihren Rücken.  Sie stellt unsere Protagonistin Ayla dar.  Ein sehr passendes schönes Cover.  Allerdings gefällt mir die Rückseite nicht allzu sehr. Schön wäre es gewesen, wenn das Bild sich nicht nur auf der Vorderseite und Buchrücken erstreckt- sondern nahtlos übergeht bis auf die Rückseite.  Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren war angenehm zu lesen, jedoch oftmals etwas mühselig- ich mag zwar anspruchsvolle Geschichten, aber die etwas ins altdeutsche gehende Sprache war hin und wieder und besonders anfangs sehr speziell. Nichts desto trotz ist der Schreibstil sehr gelungen- er ist bildhaft dargestellt, leicht poetisch und mit sehr vielen sprachlichen Mitteln. Es gefiel mir ausgesprochen Gut und ließ mich erst recht in dieses große Abenteuer eintauchen.  Kapitel: Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte zu starten. Jedoch gelang es mir von Seite zu Seite besser, mich in die Sprache und Charaktere hineinzudenken.  Schnell klebte ich an den Seiten- und verfolgte gespannt den Werdegang der jungen Ayla. Ab und an schlichen sich aber deutlich die langatmigen Stellen ein.  Sie hat es von Anfang an nicht leicht- denn Alya sieht nicht nur ganz anders,aus als die Menschen vom Clan- sie ist auch vom Wesen und Denken her anders.  Sie ist die neue Generation Mensch. Und wird mit einer Uralten konfrontiert.  Spannende Szenen vorprogrammiert, aber auch viel Ärger für Alya, die sich dem Ganzen nicht sofort beugen will. Sie macht sich mächtige Feinde: Dem zukünftigen Clanführer Broud. Der Alyas Verhalten nicht duldet, sie sei aufsässig und manipuliere mit ihrer Art alle von Clan- außer ihn. Ein schlimmes Ende vorprogrammiert.  Iza und Creb versuchen ihre schützende Hand über ihren Schützling Alya zu legen, jedoch gelingt ihnen das nicht immer, oftmals stehen sie dem neuen skeptisch gegenüber und halten am Alten fest. Trotz alledem gibt es in der Geschichte immer wieder Momente, wo der Clan sich dem Neuen annimmt- starke Veränderungen treten hervor.  Ich war nach einiger Zeit vollkommen in der Geschichte gefangen- Magie und Heilkunst sind wichtige Nebenthemen, die ich persönlich  sehr gelungen und ansprechend fande.  Auch das Jagen nimmt eine wichtige Position ein. Das Oberthema ist aber allgegenwärtig die Stellung die Stellung der Frau.  Das Ende war absolut gelungen. Man bemerkt die Entwicklung des Clans- sie denken mehr nach. Brouds Verhalten ist auch nicht mehr akzeptabel. Letzten Endes verbannt er Alya.  Ich bin sehr auf Band 2 und ihr weiteres Schicksal gespannt!  Idee: Die Idee uns so tief in die Alten Zeiten abtauchen zu lassen ist perfekt umgesetzt worden. Wir erleben mit wie die alte Version der Menschheit  (Neandertaler) auf uns stoßen- eine ganz neue Art. Es wird ganz langsam ein neues Zeitalter eingeläutet. Beeindruckend dargestellt.  Wir werden mit vielen neuen Gebräuchen aus längst vergessenen Zeiten konfrontiert. Lernen viel über die sozialen Verhältnisse untereinander, Sitten, den Glauben.  Eine vielfältige Sammlung, in denen ich viel wissenswertes fande.  Gefiel mir sehr Gut.  Charaktere: Für mich wurden alle Charaktere sehr glaubhaft und intensiv herausgearbeitet.  Besonders Alya, die für die Entwicklung und das Neue steht. Sie ist Medizinfrau- und das unglaublich Gut. Ich mochte die Pflanzenkunde sehr Gerne! Sie ist die geborene kleine Rebellin- ein Fremdling und dennoch sehr bedeutend für den Clan. Ein echt toller Charakter.  Iza & Creb sind tolle, wenn auch strenge Adoptiveltern.  Ich mochte beide sehr- sie hatten ihr Herz am rechten Fleck und tiefe Verbundenheit zu Alya. Waren nicht voreingenommen und boten Alya eine recht gute Kindheit und ein zu Hause.  Sie waren für mich gesehen- ziemlich weise und mit anderen Dingen verbunden. Iza- Die Natur. Creb- Die Geister.  Broud ist ein ebenso wichtiger Charakter, denn er nimmt die Position des Feindes von Alya ein. Er ist gradlinig denkend, grob, hinterhältig und vor allem eines: komplett Hitzköpfig und ungehalten... ich verstand ihn teilweise überhaupt nicht.  Ein wahrer Bösewicht..  Mein Fazit: Ich gebe dem Buch 4 Sterne. Es hat viel Potenzial und beinhaltet eine absolut tolle, teils herzzereißende Story! Ich kann dieses Buch jeden ans Herz legen, der wie ich, gerne in alte Zeiten abtaucht. Toll gemacht.
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