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Marissa Meyer

Renegades - Gefährlicher Freund

Ist Teil der Reihe
Renegades-Reihe
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ZUSAMMENFASSUNG
Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen. Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen - um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt - und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten ...
BIOGRAFIE
Marissa Meyer studierte Kreatives Schreiben und arbeitete als Lektorin in Seattle, bis sie ihren ersten Buchvertrag bekam. Mit den Luna-Chroniken gelang ihr auf Anhieb eine internationale Bestsellerserie, die in 27 Ländern verkauft wurde. Marissa Meyer lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Tacoma, Washington.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
10.09.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783453271784
Sprache
German
Seiten
640
Schlagworte
starke Heldin, verbotene Liebe, New-York-Times-Bestseller, Bestsellerautorin, Luna-Chroniken, Dystopie, Superhelden, Romantik, Rebellin, Marvel
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REZENSIONEN
Bewertet von Mia, languagesofdreams und 3 andere
justmiaslife
languagesofdreams
einlachgummi
mandysbücherecke
ramonan
„Renegades: Gefährlicher Freund“ von Marissa Meyer klang für mich nach einer interessanten YA-Dystopie, mit Fantasy- und Science-Fiction Elementen gemixt, die ich umbedingt lesen wollte. Nur leider stellte sich dieser Roman für mich als echte Enttäuschung heraus, da das Buch sich streckenweise sehr gezogen hat und mich die Geschichte überhaupt nicht mitreißen konnte. Obwohl ich vom Klappentext und von der Grundidee der Geschichte her sehr angetan war, musste ich während des Lesens jedoch feststellen, dass dieses Buch einfach überhaupt nicht meins gewesen ist. Das Setting und die Darstellung der Action-Szenen waren meiner Meinung nach zwar wirklich sehr gut umgesetzt, allerdings hatte ich trotzdem so meine Schwierigkeiten in die Story hineinzufinden und obwohl ich es mir sehr gewünscht habe konnte mich die Geschichte bis zum Ende hin nicht fesseln. Vielleicht habe ich einfach etwas anderes erwartet, aber nichtsdestotrotz konnte ich keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen. Nova’s & Adrian’s sich langsam entwickelte Liebesgeschichte, war letzendlich eher platt geschrieben und auch die Spionagesequenzen, wie die Charaktere in die Organisation gekommen waren empfand ich eher als langweilig. Für fast 650 Seiten ging die Handlung für mich nur schleppend vorran, meiner Meinung nach hätte man wahrscheinlich vieles rausstreichen und die Story somit kürzen können und hatte trotzdem noch ein und die selbe Geschichte gehabt. Das finde ich sehr schade, weil die Grundidee wie gesagt echt Potential hatte, aber einfach bei mir nicht richtig punkten konnte.
Wow
languagesofdreams
Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen. Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten … Produktinformation Gebundene Ausgabe: 640 Seiten Verlag: Heyne Verlag (10. September 2018) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453271785 ISBN-13: 978-3453271784 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre Originaltitel: Renegades Lieferbar Interview mit Marissa Meyer zu „Renegades“ 1. Was genau hat Sie zur Welt der „Renegades“ inspiriert? Marissa Meyer: Meine Fantasie wurde durch meine liebsten Superhelden-Geschichten befeuert, vor allem X-Men und Batman (Gatlon City ist definitiv eine Anspielung auf Gotham!). Danach habe ich die Welt passend zur Erzählung weiterentwickelt. Ich wollte, dass es sich real anfühlt, wie eine Alternativversion der Welt, in der wir leben. Oft habe ich mir die Frage gestellt: Wenn die Menschen vor Hunderten von Jahren Superkräfte entwickelt hätten, wie hätte das die Geschichte verändert? Was für Auswirkungen auf die Politik hätte das gehabt? Welche Vorurteile wären daraus erwachsen? Wie stünden Handel, Kommunikation und Technologie heute da? Indem ich mir selbst diese Fragen beantwortete, begann die Welt langsam Gestalt anzunehmen. 2. Welche Superkräfte oder besondere Fähigkeiten hätten Sie selbst gern? Marissa Meyer: Tatsächlich hätte ich sehr gern Novas Fähigkeit: niemals schlafen zu müssen! Ich habe immer sehr viel vor und bin absolut begeistert von der Idee, jeden Tag acht Stunden mehr zur Verfügung zu haben. Wie viele Bücher könnte ich lesen! Wie viele Geschichten schreiben! Ein Traum. 3. Auch wenn es anfangs noch klar scheint, wer die Helden und wer die Schurken sind, wird diese Unterscheidung im Verlauf der Handlung ziemlich schnell in Frage gestellt. Kann man Ihrer Meinung nach überhaupt in Gut und Böse trennen? Marissa Meyer: Ich denke, dass es gute und schlechte Handlungen gibt, doch nur sehr selten wirklich gute oder böse Menschen. Viele tun schlimme Dinge mit guten Absichten – oder weil sie versuchen, sich oder diejenigen, die sie lieben, zu verteidigen. Oder sie geben Hass und Gewalt weiter, weil sie sie selbst ständig erfahren. Das entschuldigt schlimme Entscheidungen nicht, aber es macht sie verständlicher. Und in einer fiktiven Welt viel faszinierender! Meine Meinung Eine Superhelden Geschichte für Einsteiger und die altbekannt Liebhaber von Marvel, D.C. und Co. Als ich das Buch aus der Verpackung nahm dachte ich:" Ist das Buch wirklich so dick?" Das Buch ist ein richtiger Wopper das glaubt ihr dar nicht. Es hat 637 Seiten. Das zweit dickste Buch was ich je gelesen habe. Das Cover des Buches passte perfekt zum Thema: Superhelden. Ich mag den Comic Stile des Covers und man fragt sich, so war es bei mir auf jedenfall, was diese Maschine oder Roborter auf dem Cover macht. ( es hat natürlichen einen Grund. Ich liebe ja Superhelden Geschichten und als ich die Leseprobe zum Buch gelesen habe. War ich sofort drin. Es gab nur ein Problem. Die Er/ Sie Form. Ich komme eigentlich gar nicht damit klar, aber hier ging es richtig gut. Das Buch fühlte sch an als wäre es die ich form. Nova fand ich sofort intressant. Vor allem der Prolog hat mich gespannt auf mehr gemacht. Nova hat alles verloren und hat geglaubt, dass die Renegades ihr Helfen würden, doch das taten sie nicht. Ein führte zum anderen und sie war gegen die Renegades. Was ich verstehen kann. Nova ist eine Starke, Schlaue und Selbstbewusste Protagonstin, die ich sofort ins Herz geschlossen hat. Man hatte das Gefühl, das Nova eine reale Person wäre. Genau so wie Adien. Er denkt, dass die Renegades gut sind, aber auch all die Regeln, die sie sich selber auferlegt haben, nicht der Hilfe zu den Menschen beiträgt und Adien ist den Renegades nicht so verbunden wie man es denkt. Ich fand ein bisschen komisch, dass man nicht mitbekommen hat, wie Adien überhaupt aussieht. Die Autorin hätte das vielleicht noch mal neher beschreiben sollen, außer, dass er eine Brille hat. Die anderen Figuren waren alle für sich einzigartig in ihren Kräften und Charakter. Ich finde gut das es ganz andere Kräfte gibt, als die, die man kennt. Natürlich gebt es die auch, aber auch besondere wie nie Schlafen zu müssen oder alles was man Malt real wirken zu lassen. Kompliziert wiederum war, dass die Figuren immer zwei Namen hatten und die dann ausseinander zu halten. Zum glück war am Anfang ein Glossa, aber wirklich nervig immer wieder nach vorne zu blättern. Das Buch hätte auch mit weniger als 600 Seiten auskommen können, da es irgendwann schwierig war weiter zulesen. Dass lang aber nicht allein am Buch. Die Verarbeitung des Buch Bches fand auch wieder nicht so gut, Ich fand den Rand zu groß und die schrift auch. Die seiten sahen nach einmaligen Lesen so aus wie mein Leinlingsbuch. So oft gelesen. ( Dafür wird natürlich kein Stern abgezogen. Wollte ich aber nur mal gesagt haben. Revolution bringen immer Tod. Einige müssen sterben, damit andere ein Leben haben. Das ist tragisch, aber es ist wahr. (Quelle. Renegades. Gefährlicher Feind von Marissa Meyer (Heyne)) Fazit Eine Superhelden Geschichte für Einsteiger und die altbekannt Liebhaber von Marvel, D.C. und Co. 4,5 von 5 Sternen
Wow
weinlachgummi
Auf Renegades von Marissa Meyer war ich sehr gespannt, da mir schon die ersten Bände der Luna Chroniken von ihr gefallen haben. Stell dir vor, es gibt Wunderkind, diese haben besondere Fähigkeiten. Sie können z.B. fliegen oder sich in einem Schwarm Schmetterlinge verwandeln, ziemlich cool. Es gibt aber auch welche, die können Gedanken manipulieren oder Bomben entstehen lassen, nicht mehr ganz so cool. Was macht der normale Mensch da, genau, er versucht die Wunderkinder zu unterdrücken und auszulöschen, denn sie sind ja eine Gefahr. Nun kommen die Anarchisten, diese wollen eine Welt, in der sich Wunderkinder nicht mehr verstecken brauchen. Die Revolution läuft etwas aus dem Ruder, das komplette System bricht zusammen. Die Anarchisten wollen Freiheit und die Menschen nützen es aus, dass es keine Gesetze mehr gibt. So herrscht Chaos und Gewalt. Bis die Renegades auftauchen und die Macht an sich ziehen. Sie sind die Guten, die Helden, welche die Anarchisten geschlagen haben. Doch man merkt schnell, Gut und Böse sind hier begriffe, die sehr dehnbar sind. Sind die Schurken wirklich so böse und die Helden so gut? Nova gehört zu den Anarchisten, es war nicht wirklich eine bewusste Wahl, sie ist da eher hineingeboren worden, den der Anführer war ihr Onkel. Adrian ist ein Renegade, auch er wurde in diese Rolle geboren, seine Mutter war ein Gründungsmitglied und auch die zwei Männer, die ihn dann adoptiert haben, gehören zu den Gründern. Beide sind sie in die Rollen der Guten und Bösen gedrückt worden, beide sind sie sich nicht sicher, ob dieser Stempel den so passt. Nova merkt immer mehr, dass nicht alles schwarz oder weiß ist und Adrian, dass man manchmal auch gegen die Regel verstoßen muss, um etwas zu erreichen. Und die beiden kommen sich auch näher. Das Buch beginnt richtig stark und es gab auch immer wieder spannende Stellen, doch konnte mich die Handlung nicht durchgehend fesseln. Für mich hätte das Buch gerne kürzer sein können, da ich manche Dinge als nicht so wichtig empfand. Die Charaktere denken sehr viel nach, über sich und über andere, hier wiederholen sie die Gedanken öfters. So zogen sich manche Abschnitte für mich leider. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gefallen und auch, wie es kein schwarz oder weiß gibt. Man versteht die Helden, aber auch die Schurken, ok. nicht alle, aber die meisten. Die Kräfte die die einzelnen Charaktere haben fand ich sehr interessant, zumal es nicht so die typischen Superheldenkräfte waren. Das Ende hat mich dann sehr neugierig auf den zweiten Band gemacht.   Fazit Renegades oder Anarchist? Die Frage nach Gut oder Böse ist hier gar nicht so leicht, was mir sehr gefallen hat. Auch die Superkräfte mochte ich und die Idee der Geschichte. Leider zog es sich für mich manchmal, sodass ich nicht durchgehend gefesselt von der Handlung war. Das Ende macht aber Lust auf Band 2. Und auch, weil man erfahren möchte wie es mit Nova und Adrian weiter geht, die beide sehr sympathisch waren.
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mandysbücherecke
Inhalt In einer Welt, in der es Menschen mit besonderen Kräften gibt, lebt die 17-jährige Nova. Seit die Renegades die Anarchisten besiegt haben, sehnen sich die Anarchisten nach Rache. Mit dabei Nova, die einst an die Renegades geglaubt hatte, doch haben diese nichts unternommen um ihre Eltern zu retten. Um die Renegades auszuspionieren, wird sie dort eingeschleust. Zuerst läuft alles gut, bis sie Gefühle für Adrian, einem Mitglied der Renegades, entwickelt. Meine Meinung Da ich ein riesen Fan der „Luna-Chroniken“ der Autorin bin, habe ich mich riesig gefreut, dass nun die „Renegades“-Reihe übersetzt wird. Zudem mag ich Superhelden-Geschichten und Filme unglaublich gerne. Das Buch spielt in der Zukunft in der es Menschen mit Superkräften gibt und die in zwei Lager gespalten sind. Einmal gibt es die Renegades, die die Macht an sich gerissen haben und dann gibt es die Anarchisten, die das System zerstören wollen. Auf den ersten Blick ist klar, wer hier die „Guten“ und wer die „Bösen“ sind, doch dieser Eindruck verflüchtigt sich schnell und die Grenzen verschwimmen. Als Leser kann man beide Seiten verstehen und es gibt nicht nur „Gut“ und nur „Böse“, nicht nur „Schwarz“ und „Weiß“, sondern ganz viel dazwischen. Und neben dem genialen Weltenentwurf, gefiel mir das eigentlich am besten an dem Buch. Die Fähigkeiten der hier dargestellten Superhelden und die Konflikte sind nicht neu, aber dennoch bringt die Autorin hier auch neue Ideen mit rein. Ich mochte die Vielfalt der Fähigkeiten und besonders Novas Talent war interessant. Aber auch sonst gab es interessante Fähigkeiten. Mir gefiel hier besonders mit welcher Liebe zum Detail die Superhelden und somit die Figuren des Buches dargestellt wurden. Der Plot an sich ist ebenfalls sehr gut. Das Hauptteil der Geschichte dreht sich um die Konflikte zwischen den Renegades und den Anarchisten. Es ist ein Buch voller Intrigen, spannenden Kämpfen, aber auch Geheimnissen und großen Gefühlen. Allerdings zog sich der Plot meiner Meinung nach an manchen Stellen etwas in die Länge. Dennoch gab es auch überraschende Wendungen, auch wenn die hier dargestellte Liebesgeschichte ziemlich vorhersehbar war. Doch die Liebesgeschichte nimmt viel weniger Raum in der Geschichte ein, als ich beim dem Klappentext vermutet hätte und das fand ich wirklich stimmig. Das Buch wird abwechselnd aus Novas und Adrians personaler Erzählperspektive geschildert, was mir sehr gut gefiel, weil man so die Sichten der Renegades und Anarchisten verstehen kann und zusammen mit Nova zwiegespalten ist. Zudem schreibt die Autorin einfach unglaublich fesselnd, dabei leicht und locker und atmosphärisch. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme mich in der fremden Welt des Buches zurechtzufinden und so gefiel mir das Buch wirklich sehr gut. Das Ende macht unglaublich neugierig auf die Fortsetzung und ich hoffe, dass es nicht zu lange dauert bis diese übersetzt wird. Fazit Dieser Auftaktband konnte mich trotz mancher Längen sehr gut unterhalten. Ich liebe Superhelden-Geschichten und hier hat Marissa Meyer einmal mehr gezeigt, dass sie ganze Welten erschaffen kann. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Superheldenfans.
Wow
Ramona Kielfeder
Sehr spannendes Abenteuer! Wer kennt Marissa Meyer nicht? Ihre Luna-Chroniken sind außergewöhnlich und wer die nicht kennt, der hat echt was verpasst! Nun hielt ich endlich ihr neuestes Abenteuer in den Händen und habe mich erst gar nicht getraut, das Buch auch anzufangen. Einerseits ist es echt dick, andererseits wollte ich nicht, dass es wieder viel zu schnell vorbei ist. Immerhin ist Renegades: Gefährlicher Freund ein erster Teil und die Fortsetzung ist noch nicht in Sicht… Das Buch war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Nova, der Anarchistin und Adrian, einem Renegade, erzählt. Einerseits fühlt man mit Nova, die die Renegades hasst und die sich von ihnen im Stich gelassen fühlt. Andererseits ist man ganz bei Adrian, dass die Renegades doch eigentlich nur gutes tun wollen. Irgendwie sind beide Perspektiven im Recht und man möchte auf beiden Seiten stehen. Aber gerade weil man als Leser so sehr mitfühlt, kann man auch das Chaos in Novas Gefühlswelt sehr gut nachvollziehen. Man ist mit ganzem Herzen dabei. Da hat Marissa Meyer echt ein Händchen für. Sehr angenehm finde ich auch, dass hier keine typische Liebesgeschichte so von wegen armes Mädchen, privilegierter Junge abgespielt wird. Aber das hat die Autorin ja auch schon ganz wunderbar in den Luna-Chroniken umschifft. Marissa Meyer bringt Gefühle ins Spiel, aber ohne atemlose Kussszenen, oder große Eifersuchtsszenarien. Sie sind immer ganz unterschwellig und subtil dabei. Das mag ich sehr. Die Geschichte ist spannend und ich habe die 600 Seiten an einem Tag inhaliert. Zwischendurch gab es ein paar Längen, die aber auch schnell ausgelesen waren und dann kam wieder Fahrt in die Story. Es bleiben am Ende eine Menge Fragen offen. Fragen, die ich bitte in einem zweiten Teil möglichst schnell beantwortet haben möchte! Ganz rational betrachtet ist das doch echt kein Ende, mit dem man seine Leser einfach so zurücklässt… Das hat Marissa Meyer auch bei Renegades: Gefährlicher Freund wieder ganz famos gemacht: Man möchte sofort und auf der Stelle wissen, wie es weitergeht.
Wow
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