Marissa Meyer

Renegades - Gefährlicher Freund

Ist Teil der Reihe
Renegades-Reihe
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ZUSAMMENFASSUNG
Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen. Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen - um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt - und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten ...

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
10 Sep 2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783453271784
Sprache
German
Seiten
640
Schlagworte
starke Heldin, verbotene Liebe, New-York-Times-Bestseller, Bestsellerautorin, Luna-Chroniken, Dystopie, Superhelden, Romantik, Rebellin, Marvel
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REZENSIONEN
Bewertet von Lena von fuddelkn... und kari
fuddelknuddel
kari
Lena von fuddelknuddels Bücherregal
„Eine Zeit lang hatte sie es fast genossen, bei ihm zu sein. Und nicht nur das... sie hatte es genossen, ein Renegade zu sein.“ (aus Renegades - Gefährlicher Freund von Marissa Meyer) Wunderkinder sind mittlerweile die Lösung für alles. In Gatlon City sorgen sie für Recht und Ordnung, eine Organisation von mächtigen Superhelden: Die Renegades. Doch nicht alle Leute liegen diesen Menschen mit Begabung zu Füßen, wie zum Beispiel die Anarchisten. Sie verfolgen das Ziel, die Renegades zu stürzen und streben nach Unabhängigkeit für alle Wunderkinder. Besonders Nova hat einen Grund, die Renegades zu hassen, denn sie musste tatenlos mit ansehen, wie ihre Familie ausgelöscht wurde, ohne dass jemand ihnen zur Hilfe geeilt ist. Die Widerständler wollen Nova bei den Renegades einschleusen und die Organisation im Kern zerstören, doch mit der Zeit findet Nova Gefallen an ihrem Teamleiter Adrian, einem waschechten Renegade. Doch kann das jemals funktionieren, ein Anarchist und ein Renegade? Und was wird passieren, wenn Adrian die Wahrheit über Nova erfährt? Von Marissa Meyer hatte ich durchaus zuvor schon gehört, bisher allerdings nichts gelesen. Weil ich das Thema Superhelden extrem spannend finde, habe ich mich dazu entschlossen, dem Ganzen mal eine Chance zu geben, auch wenn ein Buch mit 600+ Seiten im ersten Moment immer sehr einschüchternd wirkt. Aus diesem Grund habe ich es (unverdient) leider sehr lange vor mir hergeschoben und kann entsprechend erst jetzt die Rezension verfassen. Erzählt wird aus verschiedenen Sichten, mal auf Nova, mal auf Adrian. Und obwohl es nicht meine geliebte Ich-Perspektive war, hat mich die Geschichte gefesselt und ich habe zu jedem Zeitpunkt mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Erzählweise hat einfach perfekt gepasst und war sehr gut umgesetzt, ich hätte mir keine andere gewünscht. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der Einfallsreichtum der Autorin, was die Fähigkeiten der Wunderkinder betrifft. Ich hätte nie die Fantasie für so viele verschiedene Besonderheiten gehabt, besonders die Fähigkeit von Adrian hat mich extrem fasziniert. Im Grunde genommen ist er der vielseitigste von allen, ein faszinierender Charakter. Novas Begabung mag auf den ersten Blick langweilig erscheinen, aber sie verlässt sich nicht nur darauf, sondern auch auf ihre technisch-handwerklichen Fähigkeiten und ihr Kampfgeschick, das macht sie doppelt gefährlich, da man sie leicht unterschätzt. Ihr Motiv, die Regenades zu vernichten liegt klar auf der Hand, aber auch die Bemühungen der Renegades, die Anarchisten niederzuringen konnte ich bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Beide Seiten haben sowohl Recht als auch Unrecht und es hat mich ein bisschen aufgeregt, dass jeder so viele Geheimnisse vor dem anderen hat, besonders Adrian und Nova. Am Ende des Buches hat die Autorin noch mal eine Bombe platzen lassen, die ich zwar schon hier und da mal vermutet hatte, mich aber dennoch überrascht hat. Den Schauplatz Gatlon City fand ich raffiniert konstruiert. Es ist diese Mischung aus neuer Technologie und Zerstörung durch die Machtergreifung der Anarchisten, die zurückgeblieben ist und bisher nie beseitigt wurde, die mich fasziniert hat. Die perfekte dystopische Stadt, mit Licht- und Schattenseiten für die „Guten“ und die „Bösen“, wobei es hier Ansichtssache ist, wen man in welche Kategorie steckt. Mein Fazit: Es sind viele Fragen offen, von denen ich hoffe, dass sie im zweiten Band zumindest teilweise geklärt werden, auch wenn ich befürchte, dass eher noch mehr dazukommen werden. Grandioses Setting, vielseitige Charaktere und eine spannende Story, die noch viel Stoff für die nächsten Teile zu bieten hat – klare Leseempfehlung!
Wow
Seit die Renegades die Anarchisten besiegt haben, will die 17-jährige Nova alias Nachtmahr nichts mehr als Rache. Als sie die Hilfe der Renegades benötigt hatte, sind diese nicht erschienen, seitdem macht Nova die Renegades für den Tod ihrer Familie verantwortlich. Deshalb schleust sich Nova in die Renegades rein und will diese von innen bekämpfen. Adrian nimmt sie in seinem Team auf, aber ausgerechnet er ist auf der Suche nach der geheimnisvollen Nachtmahr. Meine Meinung Ich muss gestehen, dass die Geschichte mich am Anfang total überrumpelt hat. Zu viele Namen, die man sich merken muss und dann gab es auch noch so etwas Lächerliches wie Superhelden und Superschurken?! Ich dachte mir nur: „Wo bin ich denn gelandet?“. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich das Buch jedoch nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch hat mich vollkommen gefesselt, und es fiel mir schwer es aus der Hand zu legen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Nova und Adrian erzählt. Ich mochte die Sichtweise von Nova ein Ticken mehr, weil man dort von der Welt außerhalb der Renegades erfahren hat. Die Charaktere sind alle wirklich klasse. Nova alias Nachtmahr alias Insomania ist eine starke weibliche Protagonistin. Ich liebe sie! Sie hat eine Menge durchgemacht und will sich jetzt an den Menschen rächen, die ihr Leben zerstört haben. Es hat so viel Spaß gemacht, Nova dabei zuzusehen, wie sie die anderen an der Nase herumgeführt hat. Sie lässt sich von niemandem etwas sagen und versucht immer, ihr Ziel vor Augen zu haben, auch wenn ihr das nicht immer gelingt. Undercover bei den Renegades erfährt sie das ein oder andere Geheimnis. Adrian hingegen erinnert mich an ein kleines Täubchen. Er ist einfach so niedlich. Er will die Welt mit seinen geheimen Superkräften retten. Er ist sehr loyal und selbstlos. Auch Adrian hat so seine Geheimnisse. Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch lässt sich schnell lesen. Marissa Meyer hat einfach ein Talent, Geschichten wortwörtlich zu beleben. Kopfkino garantiert! Die Autorin hat es einfach drauf. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Bis zum Ende weiß man nicht genau, wer gut oder böse ist. Ich bin immer noch ziemlich zwiegespalten zwischen den Renegades und den Anarchisten. Das Ende hat alles aus der Bahn gebracht und hat mich sprachlos hinterlassen. Viele Fragen wurden nicht beantwortet. Und jetzt muss ich jeden Tag mit dem Gedanken schlafen gehen, wie die Geschichte nun weitergehen könnte. Der Cliffhänger ist ziemlich fies, das kann ich sagen. Fazit Ich benötige dringend den zweiten Band! Das Buch hat mich echt von sich überzeugt. Wer eine actiongeladene Geschichte mit der richtigen Portion Superkräften sucht, ist hier in guten Händen!
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