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Erin Stewart

Sieh mich an

Ist Teil der Reihe
Heyne fliegt
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht - Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte ...
BIOGRAFIE
Erin Stewart wuchs in den Wäldern von Virginia auf, umgeben von Glühwürmchen und ihren ersten selbst erfundenen Geschichten und Figuren. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern nahe den Rocky Mountains. Erin Stewart arbeitet schon seit langem als Journalistin und nutzt ihr Recherchetalent auch für ihre Erzählungen, die immer einen wahren Hintergrund haben. »Sieh mich an« ist ihr Debütroman.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
14.10.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783453272255
Sprache
German
Seiten
412
Schlagworte
Trauer, Freundschaft, Verlust, erste Liebe, Wunder, Feuer, Coming of Age, Unfall, Highschool, Außenseiter
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REZENSIONEN
Bewertet von marias_buechercha..., leonies.buecherwe... und 3 andere
marias_buecherchaos
leonie_mariespallek
lauraszeilen
sarahmaria
svenjaplocher
marias_buecherchaos
Avas Geschichte ist so unglaublich ehrlich, berührend und echt! Schon das Cover sticht ins Auge und wenn man die Geschichte dahinter kennt, versteht man erst richtig, was es damit auf sich hat. In ‚Sieh mich an‘ geht es um Ava, die durch einen Hausbrand nicht nur ihre Elter und Cousine verliert, sondern auch 60% ihrer Haut und damit einen Teil von sich selbst. Sie sieht nicht mehr in den Spiegel und schottet sich ab, zu groß ist der Schmerz und auch die Angst, denn wenn Sie es sieht, dann ist es real. Deswegen ist es für Ava schwer vorstellbar als ihre Ärzte, ihre Tante und ihr Onkel davon sprechen, dass sie reingeriet werden soll. Das heißt für sie, eine zweiwöchige Probezeit an einer Highschool und dazu eine Gruppentherapie. In der Therapie lernt sie Piper kennen, auch sie hat nach einem Unfall Brandnarben und sitzt im Rollstuhl. Doch anders als Ava begegnet sie der neuen Situation offen, frech und laut. Schon früh merkt man, dass Ava verschlossen ist und versucht alles abzublocken. Sie lässt Freundlichkeit nicht an sich heran da sie denkt, dass die Menschen nur aus Mitleid nett zu ihr sind. Ava und Piper sind also sehr unterschiedlich, doch sie werden Freunde und bewältigen die Tage in der Schule gemeinsam und Piper bringt Ava immer wieder dazu, über ihren eigenen Schatten zu springen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einnehmend, wir lernen Ava mit ihren Narben kennen, ihr neues Leben, aber auch ihre Vergangenheit. Mich hat die Geschichte wirklich beeindruckt und mir wieder vor Augen geführt, dass der äußere Eindruck nichts über das Innere eines Menschen aussagt. Erin Stewart nutzt Mobbing und Ausgrenzung um in Wort zu fassen und zu zeigen, dass wir alle Narben haben, auch wenn sie noch so klein sind. Eine wichtige Botschaft, verpackt in einen Jugendroman, der neben dem Fokus auf Narben, auch die Themen wie Akzeptanz, Neid oder Liebe anspricht. Aber es geht vor allem um Familie, Freundschaft und Selbstliebe. Fazit: ‚Sieh mich an’ ist ein bewegendes, emotionales Buch, über das Leben nach einem schweren Schicksal. Der Weg nach vorne wird toll beschrieben und macht Hoffnung für alles kommende.
2 Wows
leonies.buecherwelt
Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte ..Es ist einer jener Romane, die man lange in Erinnerung behalten wird und der seine Leser sensibilisiert für Menschen, die anders sind. Ein tiefgründiges, bewegendes Buch mit einer Botschaft für alle, die in ihrem Leben verletzt wurden. Egal, ob innen oder außen
Wow
lauraszeilen
„Sieh mich an“ hat mich vorrangig durch sein knalliges sowie außergewöhnlichen Cover und seinen Untertitel „Jeder hat Narben, manche sind nur besser zu sehen“ auf sich aufmerksam gemacht. Ich bin immer auf der Suche nach Büchern, die Themen von psychischen Erkrankungen aufgreifen, weshalb ich es dann auch zur Hand genommen habe. Denn gerade die unsichtbaren Narben werden von der heutigen Gesellschaft leider viel zu häufig übersehen. Themen wie Angststörungen, Depressionen und Suizid werden leider noch immer viel zu häufig totgeschwiegen. Gerne empfehle ich meinen Kunden in der Buchhandlung deshalb solche Geschichten, um darauf aufmerksam zu machen. Egal ob Betroffener, Angehöriger oder Außenstehender, solche Geschichten können vor allem zwischen den Zeilen jedem Leser etwas mitgeben. Die Autorin hat hier alles richtig gemacht. Ein lockerer und trotzdem tiefgehender Schreibstil lädt dazu ein, in die Geschichte von Ava abzutauchen. Ava ist ein Charakter, in den ich mich sehr gut hineinversetzten konnte, da die Autorin ihr Inneres sehr authentisch und ehrlich widerspiegeln konnte. Auch wenn man sich sehr schwer vorstellen kann, wie schwer es für einen Menschen sein muss, der eine solche Tragödie durchleben musste, kann man sehr gut mit ihr mitfühlen. Sehr bewundernswert und stark finde ich vor allem ihre Entwicklung im laufe der Geschichte. Auch die Nebencharaktere haben sich authentisch in die Geschehnisse eingefügt. Besonders die Zuneigung von Avas Onkel und Tante gegenüber Ava hat mich sehr berühren können. Die Freundschaft zwischen Ava, Piper und Asad ist wohl genau das, was man wahre Freundschaft nennen kann. Sie haben großen Streit, verletzen einander, doch sobald es hart auf hart kommt können sie aufeinander zählen. Wunden können nicht von einem Tag auf den anderen Tag verschwinden, doch mit den richtigen Menschen an der Seite wird alles viel leichter. In „Sieh mich an“ hat die Autorin so viele wichtigen Themen und Botschaften glaubhaft vereint. Sie lässt den Leser lachen, weinen und vor allem hoffen. 5 von 5 Sterne!
Wow
Nach einem Feuer verliert die 16-jährige Ava vieles. Ihre Eltern, ihre Cousine, ihr altes Leben- beinahe alles. Doch sie hat das Feuer überlebt und nach vielen Operationen ist ihr Körper gekennzeichnet von Narben des Feuers. Ein Jahr nach dem Feuer möchte jedoch ihre Familie und ihr Arzt, dass sie zurück in den Alltag kehrt. Zurück zur Schule. Wo alle sie anstarren werden. Da ihre Tante jedoch nicht lockerlässt, lässt sich Ava auf zwei Wochen ein. Zwei Wochen an ihrer Schule, dann würde sie wieder zurück zu ihrem Onlineunterricht kehren. Doch dann kommt es ganz anders. Der Klappentext dieses Buches hat mich unfassbar neugierig gemacht! Ich war gespannt, wie die Autorin diese Thematik umsetzt und verarbeitet. Und es war gut, das kann ich schon mal sagen. Die Charaktere sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Ava ist eine wundervolle Protagonistin gewesen. Ich habe ihre ehrlichen Gedanken geliebt und habe immer mit ihr fühlen können. Ihren Humor mochte ich besonders. So selbstironisch! Auch die Nebencharaktere waren alle auf ihre eigene Art besonders und es hat mir Spaß gemacht, jeden einzelnen auf seiner Reise zu begleiten. Die Idee wurde gut ausgearbeitet. Ich hatte etwas Angst, dass sich das Buch in die Richtung „Ach, plötzlich lieben wir dich mit deinen Narben und obwohl wir dich immer gemobbt haben, lieben wir dich ganz plötzlich! Ava, du bist so toll!“ wird. So war es aber zum Glück nicht. Man hat viel mehr gesehen, wie Ava selbst sich entwickelt hat und gelernt hat sich selbst zu lieben. Es gab nicht dramaturgisch viele krasse Wendungen, wie ich es mir bei anderen Büchern immer erhoffe. Dieses Buch hat es aber auch nicht gebraucht. Man merkt von Anfang an, dass es eine ruhige Geschichte wird, die Avas Geschichte erzählt und Mut machen soll. Ich finde, dieses Buch hat viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Es ist so gut und es behandelt ein wichtiges Thema und ich kann abschließend nur sagen: Liest es! Macht viel Werbung dafür! Und liebt es!
Wow
Svenja's Bücherwelt
>Ich war eine Tochter. Eine Freundin. Eine Brünette. Eine Sängerin. Ich war eine Million Sachen. [...] Jetzt bin ich nur eines - das verbrannte Mädchen.< Durch Zufall bin ich auf dieses Jugendbuch gestoßen und hatte dementsprechend keine hohen Erwartungen. Das zwar schlichte, aber doch grelle Cover ist ein regelrechter Blickfang und es passt einfach super zum Inhalt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen, so dass ich ziemlich schnell vorankam. >"Es ist aber eine gute Erinnerung. Daran, dass jeder Narben hat. Manche sind nur leichter zu sehen."< Die Hauptprotagonistin Ava hat nicht nur ihre Eltern und Cousine verloren, sondern erlitt auch 60% Verbrennungen an ihrem Körper. Zynismus und Sarkasmus helfen ihr dabei, mit der Sache zumindest halbwegs umzugehen. Ihre Sprüche sind manchmal echt Schlagfertig und paarmal musste ich schmunzeln. Aber trotzdem ist sie immer noch ein Mädchen, das sowohl körperlich als auch seelisch verletzt ist. In der Schule wird sie trotz allem nicht gerade gut behandelt. Lästern, angewiderte/schockierte Blicke und Ekel vor ihrer Berührung stehen an der Tagesordnung. Der einzige Lichtblick: Ihre neuen Freunde Piper und Asad, in den sie sich verliebt. >"Ich wollte nicht sterben, weißt du", sagte sie. "Nicht wirklich. Ich wollte nur nicht mehr leben.“< Piper, die ebenfalls einen Unfall hatte, hat es geschafft Ava aus ihrem Schutzpanzer raus zu locken und ihr gezeigt sie selbst zu sein, egal wie sie aussieht. Nur manchmal fand ich sie ein wenig zu Penetrant und besitzergreifend Asad, der Nerd an der Schule, der sie normal behandelt und ihr ein Gefühl des Glücks gegeben hat. Leider gab es am Ende für mich eine kleine Enttäuschung von seiner Seite, aber ich kam darüber hinweg. Und die ganze Zeit musste ich selbst überlegen, wie ICH mit so einer Situation umgehen würde oder wie ich reagieren würde, wenn ich jemanden wie Ava kennenlerne. Und ich kam zum Schluss, dass ich es nicht weiß und es mir einfach nicht vorstellen kann. Das Buch bekommt von mir 5/5 ⭐ und eine klare Leseempfehlung. Fazit Ein sehr gelungenes Jugendbuch, das ein wichtiges Thema behandelt und einen selbst zum Nachdenken anregt. Ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen.
Wow
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