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Nicholas Eames

Könige der Finsternis

Ist Teil der Reihe
Könige der Finsternis
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4.3/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Einst war Clay Cooper Mitglied der gefürchtetsten Söldnertruppe im ganzen Land. Kein Ungeheuer, das nicht von ihnen besiegt wurde. Keine Jungfrau in Nöten, die nicht von ihnen gerettet wurde. Inzwischen liegen die Heldentage lange hinter Clay - er hat eine Familie, arbeitet bei der Stadtwache. Dann steht eines Tages sein Freund Gabriel vor der Tür und bittet Clay um Hilfe bei einer Mission, der sich nur die tapfersten Krieger anschließen würden - oder die dümmsten: Gabriel will die alten Gefährten zusammentrommeln und in ein neues Abenteuer ziehen. Doch ein Held zu sein, ist heutzutage gar nicht mehr so einfach wie früher ...
BIOGRAFIE
Nicholas Eames wurde in Wingham, Ontario geboren. Er besuchte das College für Theaterkünste, gab seine Schauspielkarriere aber auf, um Fantasy-Romane zu schreiben. »Könige der Finsternis« ist sein Debütroman. Er lebt in Ontario, Kanada.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
11.02.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783453318878
Sprache
German
Seiten
636
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REZENSIONEN
Bewertet von phantastische_flu..., Corinna und 3 andere
phantastische_fluchten
corinnas_buecherliebe
felicitasbrandt
coribookprincess
book_loving_girl
phantastische_fluchten
da würde ich auch 7 Sterne geben! „Was ist das Beste daran, unsterblich zu sein?“, fragte er Kit Der Ghul dachte lange nach. „Furchtlosigkeit“, sagte er schließlich. „Und was ist das Schlimmste?“ „Manchmal ist es etwas einsam.“ https://www.randomhouse.de/Autor/Nicholas-Eames/p618749.rhd Gabriel, genannt der goldene Gabe, Clay Cooper, Matrick Schädeltrommler, Arcandius Moog und der Nordmann Ganelon bildeten einst die legendäre Söldnertruppe Saga. Sie waren berühmt, gefürchtet und unbesiegbar, manche glaubten sogar, sie seien unsterblich. Aber Helden ergeht es genauso wie jedem normalen Menschen, sie werden alt und vergessen, nur die Lieder über ihre Heldentaten bleiben bestehen. Clay Cooper lebt mit seiner Frau Ginny und seiner Tochter Tally in dem kleinen und abgelegenen Ort Decktal. Sein Traum ist es, ein Gasthof zu eröffnen und heldenhaften Geschichten nur noch zu lauschen, statt sie zu erleben. Bis Gabriel vor seiner Tür steht und seinen alten Kameraden um Hilfe bittet. Seine Tochter Rosie ist mit ihrer Söldnertruppe in der Stadt Castia gefangen, die von einer fremden Armee belagert wird. Clay Cooper lehnt das Ansinnen des Freundes zunächst ab. Er ist zu müde und zu alt zum kämpfen. Ihre Truppe hat sich zerschlagen, sie haben schon Jahre keinen Kontakt mehr. Wie sollen fünf alte Männer es schaffen, noch einmal die Welt aus den Angeln zu heben, durch den finsteren Herzwyld zu wandern und hohe Berge zu erklimmen? Seine Tochter Tally ist es, die ihm fast das Herz bricht und ihn zum Umdenken zwingt. „Du würdest doch kommen, wenn ich in Schwierigkeiten wäre, Papa, oder? Wenn ich weit weg von bösen Leuten gefangen worden wäre? Dann würdest Du kommen und mich retten?“ Diese Sätze treiben den ehemaligen Söldner an, das Unmögliche zu versuchen. In der ausweglosesten Lage, der dunkelsten Stunde, sind sie seine Hoffnung, seine Parole. Gemeinsam mit Gabe begibt er sich auf die Suche nach den anderen Mitgliedern der Truppe, denn Gabe weiß: Ist Clay "die langsame Hand" Cooper dabei, werden alle anderen folgen. Ein letztes großes Abenteuer beginnt, an dessen Ende nicht nur die Rettung einer jungen Frau steht sondern die der ganzen Welt. Kommentar: Was für ein blöder Titel für dieses geniale Buch. Im Original heißt es kings of the wyld, was sich auf den Herzwyld bezieht. Die Truppe ist weder finster, noch sind sie Könige. Sie sind alte Männer, die an diversen Zipperlein leiden und sich jeden Moment des Unternehmens fragen, was sie eigentlich da treiben. Nicholas Eames nennt als Vorbilder Guy Gavriel Kay und Joe Abercrombie. Und seine Geschichte spielt in der gleiche Liga wie die Bücher dieser bekannten und beliebten Autoren. Und was wirklich besonders ist: Es ist ein einzelner Band mit einem spannenden Auftakt, einer atemberaubenden Reise und einem grandiosen Ende. Dabei hat der Autor wirklich alle Register gezogen und seinen Roman so ziemlich alles auftreten lassen, was es in der High Fantasy gibt. Hier einige der Wesen, die seine Welt bevölkern: Mantikore, Zentauren, Lindwürmer, Drachen, Gargoyles, Harpyen, Golems, Dyraden, Riesenspinnen, Aaswürmer, sprechende Wölfe, kämpfende Bäume (Treanten), Nekromanten, Subukkus, Warge, Ixile (Menschen mit Pferdeköpfen), Riesen, Fischmenschen, Kobolde, Gnome, Trolle Chimären. Und natürlich Zombies und Ghule und der Unterschied wird hier sehr genau erklärt. Nenne niemals einen Ghul einen Zombie, das macht ihn echt sauer. Zitat: „Ghul, Zombie, wo liegt da der Unterschied?“, fragte Matrick. „Es gibt sogar einige. Der bedeutendste ist der, dass Zombies Menschen verspeisen.“ Oft werden diese Gestalten nur am Rande erwähnt, sie spielen keine Hauptrolle, überfrachten die Geschichte nicht aber sie sind die Würze des Ganzen, das Salz in der Suppe. Zwei dieser seltsamen Geschöpfe kreuzen den Weg der alten Männer, werden ihre Begleiter bei dieser ausweglosen Mission. Kit, der Untötbare und der Arachnur Tiamax, der eher einer Spinne als einem Mann gleicht. Alleine die Andeutungen der Abenteuer, welche diese Söldnertruppe in ihren besten Jahren erlebt hat, würden Stoff für unzählige Bücher liefern. Ich hoffe, der Autor macht etwas daraus. Denn wenn wir erleben, was diese Fünf und ihre Freunde im Herbst ihres Lebens bewerkstelligen, müssen ihre Taten in ihren besten Jahren unbegreiflich und gewaltig gewesen sein. Neben der wirklich humorvollen und unterhaltsamen Geschichte ist dieses Buch auch sprachlich ein kleines Wunder. In einer bildgewaltigen Sprache, die voller treffender Metaphern steckt, erzählt er die Reise der alternden Helden in einem sagenhaften Tempo, so dass man als Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Hier ein Beispiel: "Die Worte *gar nichts* warteten auf Clays Zunge wie ein Schauspieler, der bereit ist, die Bühne zu betreten, doch er hielt den Vorhang geschlossen.“ Hier werden unzählige Nuancen des Schulterzuckens beschrieben, die wie ein Film vor dem Auge des Lesers ablaufen Clay Cooper denkt viel aber redet wenig, in diesem Buch ist das ein „running Gag“ der mich häufig lauthals zum Lachen gebracht hat. Oft denken die Mitglieder der Saga an die alten Zeiten zurück. Die Welt hat sich verändert, die heutigen Söldnertruppen kämpfen lieber in der Arena und baden dort im Applaus der Menge, statt sich den wahren Gefahren zu stellen. Niemand betritt mehr den Herzwyld, die Ungeheuer werden in Gefangenschaft gezüchtet und auf den Kampf in der Arena vorbereitet. Als die legendäre Truppe wieder aktiv wird, ziehen sie eine Horde von Feinden hinter sich her, wie der Rattenfänger von Hameln die Ratten. Der Beginn ihrer Mission steht unter keinem guten Stern. Zweimal werden sie von der Brigantin Lady Jain und ihren Seidenstrümpfen überfallen und ausgeraubt. Ein Schmach, der sich mit nichts in ihrem bisherigen Leben vergleichen lässt. Ich habe hier sehr gelacht und mir die Szenen bildhaft vorgestellt. Obwohl es sich um eine mittelalterliche Welt handelt, in der Zauberei eine große Rolle spielt, gibt es auch Ansätze von Technik, wie etwa Luftschiffe oder eine Art von Strom. Der Autor hat dies gut miteinander kombiniert ohne einen Bruch in der Geschichte zu riskieren. Alles folgt nahtlos und überzeugend aufeinander, nichts wird dem Zufall überlassen. Ein weiterer „running Gag“ ist der Tod der zahlreichen Barden, welche die Söldnertruppe auf ihren Abenteuern begleitet haben. Nun haben sie einen Untoten als Barden und es stellt sich natürlich die Frage, ob und wie letztendlich überlebt. Dem Ideenreichtum Nicholas Eames sind hier keine Grenzen gesetzt, ich bin gespannt, was aus seiner Feder noch folgen wird. Am Ende des Buches wird der Autor gefragt, welches seine Lieblingsfigur ist. Ich mag Clay Cooper ebenfalls sehr gerne aber die Nebenfiguren wie der Ettin wachsen dem Leser ebenfalls sehr ans Herz. Sie besitzen eine Lebendigkeit, die man nur noch selten in der Fantasy findet. Hier noch ein paar Szenen aus dem Buch: Seite 546: Er sah Matrick zweimal an- nun ja, eigentlich zwölfmal, wenn man alle acht Augen mitzählte und die beiden unter den Klappen davon abzog.“ Seite 555: „Leider starb er zu jung“. „Zu jung?“, fragte er Gabriel. „Woran ist er denn aus dem Leben geschieden?“ Moog kratzte sich an seiner buschigen Nase. „Nun, ihr könnt sehen wie groß er war. Anscheinend ist der durch einen Latrinensitz gebrochen und in der Grube darunter ertrunken oder erstickt.“ Ein Scheißtod, wollte Clay gerade bemerken…" Das ist es, was ich an High Fantasy so mag: Trockenen, teils schwarzen oder bösen Humor, eine rasante und innovative Geschichte, symphytische Helden mit Ecken und Kanten und gewaltige Schlachten. Besser geht es kaum noch. Schön, dass es AutorInnen wie Susanne Pavlovic, Col Buchanan oder jetzt Nicholas Eames gibt, die auf unglaubwürdige, junge Charaktere und Romancy verzichten und zeigen, dass auch ältere Menschen einen großen Wert haben. Ein Newcomer, der seinen Vorbildern alle Ehre macht und absolut gelungenes Debut.
Wow
Könige der Finsternis von Nicholas Eames . . Ein Fantasybuch was anders als gedacht war mich aber trotzdem nicht ganz überzeugen konnte. . . Clay und Gabriel trommeln ihre alte Söldnertruppe für einen letzten Auftrag zusammen und dieses mal ist es ein persönlicher Auftrag. . . Man lernt beide Hauptprotagonisten sehr gut kennen und merkt ziemlich schnell das beide in einer Midlifecrisis stecken😅 Teils waren die zwei echt witzig doch manchmal auch echt anstrengend. Typisch mann halt😅Auch die Fantasywelt konnte mich nicht wirklich überzeugen und ich hatte immer wieder das Gefühl dass ich das schonmal gelesen habe. . . Der Schreib und Erzählstil war für meinen Geschmack etwas zu zäh. Es passiert oft ewig nichts, dann wird es spannender doch das blieb leider nicht lange. Es war alles irgendwie nur oberflächlich und ging für mich zu wenig in die Tiefe. Erst zum Schluss hin konnte mich die Geschichte völlig in ihren Bann ziehen und mitreißen. . . Könige der Finsternis bekommt von mir 3/5⭐️
Wow
Felicitas Brandt
„Hast du vergessen, das wir einmal Riesen waren? Könige des Wyld?.“ Seite 153 Einst war Clay Cooper Mitglied der gefürchtetsten Söldnertruppe im ganzen Land. Kein Ungeheuer war zu furchterregend, kein König zu mächtig und keine Mission zu gewagt, als das Die Schaar sich ihnen nicht gestellt hätte. Doch diese Tage sind lange vorbei. Jetzt hat Clay eine Familie und einen schmerzenden Rücken. Eines Tages taucht Gabriel auf und bittet Clay um Hilfe. Um seine Tochter zu retten, will er die alten Gefährten zusammentrommeln und in ein neues Abenteuer ziehen. Doch ein Held zu sein, ist heutzutage gar nicht mehr so einfach wie früher ... Clay Coopers Schatten wirkte mächtiger, als er Mann in Wirklichkeit war. Seite 9 Titel und Klappentext haben mich super neugierig auf diese Geschichte gemacht! Der Schreibstill hat mir von Anfang an gefallen, ruhig und perfekt für High Fantasy. Allerdings hatte ich immer wieder das Gefühl, den zweiten Band einer Reihe zu lesen, weil so viel Bezug auf vergangene Ereignisse genommen wird. Dem ist aber nicht so. Clay ist ein ruhiger, besonnener Charakter mit Träumen, auf die er hinarbeitet und einer Familie, die er sehr liebt. Er vermisst die alten Schlachten nicht und genießt seinen Ruhestand. Deswegen schickt er Gabe auch erst weg. Doch dann folgt er ihm doch, denn der Gedanke, wie es wäre wenn es seine Tochter wäre, die in Gefahr wäre, lässt ihn einfach nicht los. Es beginnt eine lange Reise, auf der die Gefährten gesucht und zurück in die Truppe geführt werden. Und der Weg ist nicht leicht. Dame Jane und ihre Seidenpfeile fand ich unheimlich gut, Robin Hood in einer Frauen Version. Die Welt ist riesig groß und mit Unmengen von Fantasy Wesen bevölkert, klassischen, aber auch neuen, die mich sehr begeistert haben. Auch die Thematik, was einen Helden ausmacht hat mir sehr gut gefallen und die Wege, die Die Schaar auseinander getrieben und auch zusammengehalten hat, fand ich richtig gut. Das Ende kam mir zu schnell, aber das war nicht so sehr schlimm. Was mich etwas genervt hat, war der vulgäre Teil, der hätte ruhig fehlen dürfen. Nichts markierte das Grab, kein Stein, auf den die einige Person, die um Talia Cooper trauerte, einen Kranz hätte legen oder eine Kerze hätte stellen können. Es waren nur die Worte Sei freundlich in die rissige Rinde der Birke eingeritzt, und es wirkte so, als hätte derjenige, der die Worte geschrieben hatte, geweint oder als wäre er ein Kinds gewesen – oder beides. Seite 41 Ich fand die ersten 100 Seiten sehr genial, dann wurde es etwas zäher, hier und da ein paar Längen und alles um „den Bösen“ hatte so gut begonnen und wurde dann aber zu gewollt episch für mich und auch zu wirr. Hier wäre weniger, definitiv mehr gewesen. Nichts desto trotz gibt es hier gute klassische Fantasy, mit Helden und Nichthelden, Abenteuern, Freundschaft und jede Menge Fantasy Elementen. Wir alle sind das, was die Vergangenheit aus uns gemacht hat. Du solltest nie vergessen was vor dir gekommen und wieder vergangen ist. Die Zeit ist ein Kreis; die Geschichte ist ein sich drehendes Rat. Seite 121
1 Wow
Coribookprincess
Das Hörbuch war etwas ganz besonderes, ich habe das Hörbuch gleich zweimal durchgehört. Ich konnte einfach nicht genug von der Geschichte und den Charakteren bekommen. Der Sprecher war großartig, ich wollte gar nicht aufhören ihm zu lauschen. Die verschiedenen Charaktere wurden durch unterschiedliche Tonlagen perfekt abgebildet. Die Charaktere sind alle so herrlich witzig und einzigartig. Unsere Helden sind etwas in die Jahre gekommen und haben das Abenteuer und die Gefahren hinter sich gelassen. Doch die Tochter von Gab, dem Goldenen kommt in Gefahr und so wird die vielschichtige Gruppe noch einmal zusammengetrommelt. Das Abenteuer war unglaublich spannend und humorvoll, oftmals hörte ich das Hörbuch bis tief in die Nacht und konnte einfach nicht genug bekommen. Die Fantasywelt ist mysteriös und voller spannender Wesen. Die Geschichte ist voller Humor und oftmals musste ich laut auflachen. Ein Hörbuch das direkt ins Herz geht, etwas ganz besonderes. Es war ein unglaublich humorvolles Abenteuer mit herrlichen, einzigartigen Charakteren. Absolute Hörbuchempfehlung! Für jeden der Fantasy mag
Wow
Dieses Buch war etwas ganz besonderes. Die Geschichte war spannend, fantastisch und witzig. Die Charaktere sind alle einzigartig und besonders. Die Welt ist mysteriös, gut ausgedacht und trotz der bekannten Fabelwesen und Ungeheuer doch etwas neues und interessantes. Es geht um eine Söldnertruppe. Genauer gesagt um die inzwischen alt gewordenen, ehemaligen Mitglieder der erfolgreichsten Truppe des Landes – die Saga. Das ist für mich etwas ganz neues. Denn die Protagonisten sind nicht jung und stark und motiviert. Sie sind alt, müde und ruhig geworden. Clay Cooper hat eine Frau, eine Tochter und einen eintönigen Job bei der Stadtwache. Bis sein bester Freund und ehemaliges Mitglied der Saga Gabriel auftaucht und ihn bittet, die Truppe wieder zusammenzusuchen. Denn seine Tochter Rose ist gemeinsam mit 30.000 anderen Söldnern in der Stadt Castia gefangen. Diese wird von einer riesigen Monster-Horde aus dem Herzwyld, dem großen düsteren Wald voller Ungeheuer, belagert. Und so beginnt die Suche nach den anderen Mitgliedern der Saga sowie die gefährliche Reise durch das Herzwyld, um bis zu Gabriels Tochter zu gelangen und sie zu retten. Und auf dem Weg stoßen die Gefährten auf alte Freunde und neue und alte Feinde.  Die Geschichte ist durchzogen von Spannung, bekannten und neuen Monstern und Fabelwesen, sowie von bestem Humor. Besonders Moog, der Zauberer der Truppe, ist in seiner Art einzigartig verschroben und witzig. („Ich kannte mal ein Mädchen, das konnte durch Wände gehen… leider fiel sie auch durch Böden, naja so ist sie dann gestorben“ (ungefähres Zitat)) Aber auch der Wiedergänger (nein, er ist kein Zombie, wie er oft betont) ist unglaublich lustig und bereichert die Geschichte. Ich glaube sogar, dass es mir besonders gut gefallen hat, weil der Sprecher den Humor so toll wiedergegeben hat. Ich musste wirklich oft einfach laut lachen oder schmunzeln. Auch der Abschluss, der das Buch als Einzelband kennzeichnet, hat mir gut gefallen. Dennoch lässt es die Geschichte für einige Nebencharaktere offen, sodass es durchaus weitergehen könnte. Soweit ich weiß, gibt es im original sogar noch ein weiteres Buch über Gabriels Tochter Rose. Ich hoffe sehr, dass diese Geschichte auch übersetzt und als Hörbuch aufgenommen wird. Absolute Empfehlung, für alle, die High Fantasy für Erwachsene lieben und Humor in einer Geschichte schätzen.
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