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Ein Tropfen vom Glück
Antoine Laurain

Ein Tropfen vom Glück

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4.2/5
5 Bewertungen
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BIOGRAFIE
Antoine Laurain arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler in Paris. Er ist in Frankreich ein gefeierter Bestsellerautor. Mit Liebe mit zwei Unbekannten gelang ihm der internationale Durchbruch. Auch seine Romane Der Hut des Präsidenten, Die Melodie meines Lebens und Das Bild aus meinem Traum wurden weltweite Erfolge.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
05.03.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783455005400
Sprache
German
Seiten
253
Schlagworte
Audrey Hepburn, Antoine Laurain, Harry's Bar, Édith Piaf, Zeitreise, Paris
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REZENSIONEN
Bewertet von laura1996, daffodil und 3 andere
laura1996
daffodil
sara_tastenklecks
lesemama
milkysilvermoon
Vier Bekannte feiern mit einer Flasche Rotwein aus dem Jahr 1954 die Befreiung aus dem Keller nach einem Einbruch. Am nächsten Morgen finden sich die vier im Jahr des Weines in Paris wieder. Jetzt beginnt für die vier Freunde eine neue Zeit. Jeder der Gruppe versucht, auf seine Art und Weise diese unfreiwillige Reise für sich zu nutzen und lernt Paris von einer ganz neuen Seite kennen. Sie tauchen ein in dieses ganz spezielle Flair dieser Epoche. Das Buch "Ein Tropfen vom Glück" bewegt sich zwischen den Genren. Es ist ein Roman über Freundschaft, Liebe, Glück, aber genauso eine Reise in die Vergangenheit Ich fand den Roman total herzlich. Wer auf Spannung und Action steht, für diejenigen ist das wohl nicht das Richtige, doch die Geschichte ist sehr sanftmütig und herzlich. Die Charaktere sind liebenswürdig und sie wachsen einen schnell ans Herz. Außerdem bekommt man einen schönen Einblick in das Paris der 1950er Jahre, was total hochinteressant und gleichzeitig faszinierend ist. Es ist sehr witzig, die Charaktere sind gut gezeichnet und die Handlung rund.
1 Wow
Das möchte ich auch: das Paris der 50-er Jahre erleben, das Flair der noch nicht gar so hektischen Zeit fühlen, berühmten Leuten begegnen. Genau das passiert Julien, dem Barkeeper, Magalie, der Porzellanrestauratorin, Bob, dem Amerikaner und Hubert, dem Hausverwalter eines Pariser Mietshauses. Nach dem gemeinschaftlichen Genuss einer speziellen Flasche Rotwein finden sie sich im Jahr 1954 wieder. Was zunächst wie die Kulisse eines historischen Spektakels wirkt, ist das Paris von vor 63 Jahren. Aus monetären Schwierigkeiten helfen Bobs amerikanische Dollars, die gern getauscht werden. Im Gegensatz zu den europäischen Euro, die für Spielchips durchgehen. Problemlos fügt sich das Quartett in die Situation, erlebt ganz authentisch die Vergangenheit, trifft Verwandte und Berühmtheiten. Sogar Audrey Hepburn, Jean Gabin und andere. Aber natürlich soll das nicht von Dauer sein, es gibt nur ein kleines Problem: Wie gelangt man zurück? Antoine Laurain hat eine Geschichte voll Poesie und Romantik verfasst. Eine angenehm zu lesende Zeitreise, in der auch der Humor nicht zu kurz kommt. Besonders gefallen Szenen, die im „Roten Wiesel“ oder im Zug stattfinden. Lektüre zum Träumen, Abschalten, Entspannen. Gefällt mir.
1 Wow
SCHREIBSTIL Der Autor hat sich typischer Pariser Klischees bedient, eine Atmosphäre wie in klassischen französischen Filmen geschaffen. Passend zum Zeitstrang der Vergangenheit, Ich habe das Buch in Paris gelesen und es hätte überall anders sein können. Denn es gab für mich nicht viel Wiedererkennungswert. - - EMOTIONEN Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht. Die Verwirrung der Protagonisten war authentisch beschrieben, sie haben sich nicht all zu schnell mit der Situation abgefunden. Ich liebe Zeitreisen in Büchern. Hier ist sie nur Mittel zum Zweck. Und genau so war es passend. Es ist kein tiefsinniger Roman, teilweise wird nur an der Oberfläche gekratzt. Also perfekt für Leute, die sich einfach nur unterhalten lassen wollen. Mit Fingerspitzengefühl baut er eine fast filigrane Liebesgeschichte auf, lässt Freundschaften entstehen und zaubert ein wenig Magie zwischen die Seiten - - CHARAKTERE Fremde, die zu Freunden wurden. Allein das hat mich schon glücklich gemacht. Der Zusammenhalt, das gemeinsame Abenteuer. Es waren interessante Figuren, besonders die gern schwarz tragende Frau. Der Amerikaner wurde mir nicht sympatisch - aber das ist ja Geschmackssache. Ein paar Begegnungen waren mir zu gewollt. Doch ich schreibe das dem Genre zu, der Narrenfreiheit des Autors. In der leichten Unterhaltungsliteratur muss nicht alles logisch sein. Stattdessen habe ich mich über bekannte Personen gefreut, wollte auch dort sein. Es kann gut sein, dass ich das Buch ohne meine Pariser Reise nicht gelesen und wenn, dann abgebrochen hätte. Doch ich bin froh, es verschlungen zu haben. Ein richtiges Wohlfühlbuch!
Wow
Zurück ins Jahr 1954 Bewertet mit 5 Sternen Zum Buch: Paris im Jahr 2017, Rue Edgar-Charellier 18. Drei Bewohner dieses Hauses trinken gemeinsam mit einem Touristen aus Amerika nach dem Schrecken eines Einbruchs eine schöne Flasche Wein aus dem Jahr 1954. Am nächsten Morgen ist alles so anders, nach und nach entdecken die vier dass sie sich in dem Jahr der Abteilung des Weines befinden ... Meine Meinung: Der Roman beginnt mit einer Sichtung eines Ufos, dann kommt eine sehr traurige Stelle, bei der wir die Frau des Amerikaners kennenlernen. Da dachte ich noch, der Roman ist nichts für mich. Dann aber kam richtig Schwung in das Ganze. Es ist jetzt zwar nicht die wahnsinns aufregende Story mir riesen Spannung, aber eine wunderbar erzählte Geschichte. Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen, ein Spiel mit den Worten (anders als bei mir). Die Figuren sind gut gezeichnet, aber vor allem gefiel mir das Paris der fünfziger Jahre. Einfach wunderbar beschrieben. Die Geschichte war lustig, berührend, spannend. Einfach tolle Unterhaltung. Ich kann das Buch jedenfalls sehr empfehlen.
Wow
Anne (milkysilvermoon)
Nach dem Schrecken eines Einbruchs verbringen vier Leute im September 2017 zusammen einen fröhlichen Abend. Da gibt es Magalie Lecoeur, eine Restauratorin, und Julien Chauveau, ein Barmann, beide Ende 20. Und da sind außerdem Hubert Larnaudie, ein Immobilienmakler, und der US-amerikanische Tourist Bob Brown. Alle vier genießen eine Flasche Château Saint-Antoine aus dem Jahr 1954, doch nach dem Abend folgt am nächsten Morgen ein erstaunliches Erwachen. Sie wurden in das Jahr des Weines zurückversetzt und finden sich plötzlich im Paris der 1950er wieder, das mit einigen Überraschungen aufwartet. Während sie erst die Erfahrung auskosten, stellt sich allmählich eine wichtige Frage: Wie kommen sie zurück in die Zukunft? „Ein Tropfen vom Glück“ ist ein Roman von Antoine Laurain. Meine Meinung: Der Roman ist eingeteilt in etliche Kapitel mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht der vier Protagonisten. Dieser Aufbau funktioniert sehr gut. Der Schreibstil ist unspektakulär, aber flüssig, süffig und anschaulich. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Die vier Protagonisten sind recht unterschiedlich, aber durchweg reizvolle Charaktere. Vor allem Magalie, Julien und Bob waren mir schon nach wenigen Seiten sympathisch. Ihre Gedanken und Gefühle lassen sich gut nachvollziehen. Die Personen wirken liebenswert und realitätsnah. Die Idee der Zeitreise hat meine Aufmerksamkeit auf den Roman gezogen. Auch das Setting, das Paris der 1950er-Jahre, ist sehr ansprechend. Inhaltlich kann die Geschichte mehrere Überraschungen bieten. Die Lektüre ist kurzweilig, was nicht nur an der eher geringen Seitenzahl liegt. Dafür sorgen auch sowohl humorvolle als auch bewegende Passagen. Im Großen und Ganzen habe ich die Handlung zudem als schlüssig empfunden. Allerdings schöpft der Roman das Potenzial einer Zeitreise nicht ganz aus. Das nostalgisch anmutende, hübsch gestaltete Cover passt gut zu den 1950er-Jahren. Der deutsche Titel klingt etwas kitschiger als das französische Original („Millésime 54“), was ich aber okay finde. Mein Fazit: „Ein Tropfen vom Glück“ von Antoine Laurain ist ein unterhaltsamer Roman mit einer charmanten Grundidee. Die Geschichte mit Wohlfühlatmosphäre hat mir schöne Lesestunden bereitet.
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