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ZUSAMMENFASSUNG
Vier Frauen. Vier Familien. Ein Jahrhundert. Henny Unger feiert einen runden Geburtstag, siebzig Jahre ist sie geworden. So alt wie das Jahrhundert. Beim Gartenfest an ihrer Seite: die Freundinnen Käthe, Lina und Ida - wie seit Jahrzehnten schon. Doch längst hat sich der Kreis der Gratulanten erweitert. Aus den vier Freundinnen sind Mütter und Großmütter geworden. Hennys Enkelin Katja träumt davon, als Fotoreporterin um die Welt zu reisen, Idas Tochter Florentine kehrt mit einer Überraschung nach Hamburg zurück. Und auch Ruth, die Adoptivtochter von Käthe, ist fester Teil des Freundschaftsbunds. Denn zu Hennys großer Freude führt die nächste Generation die Tradition fort: Sie teilen Glück und Leid miteinander, die kleinen und die großen Momente. Vom Deutschen Herbst über die Wiedervereinigung bis zur Jahrtausendwende - anhand der vier Familien aus Uhlenhorst erzählt Carmen Korn ein Jahrhundert bewegter und bewegender deutscher Geschichte. Mit "Zeitenwende" findet die Jahrhundert-Trilogie ihren Abschluss.
BIOGRAFIE
Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
25.09.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783463406848
Sprache
German
Seiten
549
Schlagworte
Familienroman, Freundinnen, Freundschaft, historisch, Hamburg, Familiensaga, Uhlenhorst, Jahrhundert, Vergangenheit
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REZENSIONEN
Bewertet von tigerbea und Lara
bienchen
buecherregalstory
Henny, Käthe, Ida und Lina sind schon seit Jahrzehnten befreundet. Viel haben sie erlebt und immer zusammengehalten. Auch ihre Partner, Kinder und Enkel sind eng befreundet. So kommt zu Hennys 70. Geburtstag eine große Gesellschaft zusammen. Da ist Hennys dritter Ehemann Theo. Mit ihm hat sie endlich ihr Glück gefunden. Die Kinder Marike und Klaus sind glücklich mit ihren Partnern. Marike hat selbst zwei Kinder. Käthe kommt mit ihrem Mann Rudi. Sie haben vor vielen Jahren Ruth adoptiert. Die junge Frau gerät immer mehr in die Fänge der RAF. Das bereitet allen große Sorgen. Ida und ihr Ehemann Tian erwarten zur Feier ihre Tochter Florentine. Diese ist ein bekanntes Model, aber jetzt hält sie für alle eine Überraschung bereit. Lina ist die ehemalige Schwägerin von Henny. Sie lebt mit Louise zusammen und erträgt deren Alkohol-Eskapaden mit großer Geduld. An allen ist die Zeit nicht spurlos vorbeigegangen und sie werden noch einiges erleben. Die turbulenten Jahre bis zur Jahrtausendwende stehen Ihnen noch bevor. Sie werden aber bis dahin von einigen geliebten Menschen Abschied nehmen müssen. Die Trilogie von Carmen Korn ist ein Sinnbild für die Freundschaft. Sie zeigt uns, wie wunderbar es ist, eine gute Freundin zu haben. Wen man dann gleich drei Freundinnen hat, so wie hier, kann man sich glücklich schätzen. Leider gehört aber auch das Abschiednehmen dazu. Ich stelle es mir schlimm vor, wenn nach und nach die Freunde aus dem Leben verschwinden und nur noch Erinnerungen bleiben. Ich glaube, derjenige, der als Letzter übrig bleibt, ist auch nicht zu beneiden. Gleichzeitig werden wir bei diesem dritten Buch noch einmal an die Geschehnisse der letzten 30 Jahre des vergangenen Jahrhunderts erinnert. Manchmal muß man da innehalten: Ist das wirklich schon so lange her? Wenn man sich erst an die sprunghafte Schreibweise von Carmen Korn gewöhnt hat, kann man gut in die Handlung eintauchen. Man freut sich über die neuen Familienmitglieder und trauert mit den Freunden, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Das Buch ist vielseitig wie das Leben. Es kann nicht immer die Sonne scheinen. Aber wenn man gute Freunde hat, ist manches leichter zu ertragen.
Wow
Schwächstes Buch der Trilogie Es ist schon mutig, sich an eine "Jahrhundert-Trilogie" zu machen. Gelesen und "gefressen" habe ich alle Bände. Zeitenwende fällt jetzt aber leider stark ab, was das Lesevergnügen angeht. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass es jetzt einfach nur noch irgendwie zu Ende gebracht werden musste und das wirkliche Ende fand ich dann doch sehr abrupt. Die Handlungsstränge um die vielen Personen wurden etwas zu bemüht. Einige Geschichten in der Geschichte fand ich sogar sehr antrengend, weil doch etwas sehr unwahrscheinlich. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass einfach bestimmte Ereignisse der Zeit irgendwie unbedingt und dann etwas notdürftig in die Handlung eingewoben wurden. Wie die DDR-Fluchtgeschichte und die RAF-Episode. Wirkte etwas wie "an den Haaren herbeigezogen" für die gutbürgerlichen Hanseaten, die in schicken Hamburger Stadtteilen nahe der Alster residieren. Nichtsdestotrotz: Die Trilogie ist gelungen und auch der 3. Teil ist absolut lesenswert. Und man will ja schließlich auch wissen, wie es ausgeht....
Wow
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