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Joël Dicker

Das Verschwinden der Stephanie Mailer

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ZUSAMMENFASSUNG
Der neue Joël Dicker »macht süchtig!« Elle Vier Menschen, an einem schönen Sommerabend brutal ermordet. Zwanzig Jahre später: Die junge Journalistin Stephanie Mailer stellt zu viele Fragen und verschwindet. Was ist ihr zugestoßen? Und was hat sie herausgefunden? »Raffiniert zieht uns Joël Dicker in ein Netz aus Intrigen.« Le Parisien »Joël Dicker spielt derart gekonnt mit dem Leser, dass man immer weiter lesen muss, um zu erfahren, was ihm noch eingefallen ist.« Bayerischer Rundfunk »In faszinierendem Tempo zieht Dicker alle Register großer Erzählkunst, er zeigt sich fintenreich und löst damit pure Lesesucht aus.« Kleine Zeitung Monatelang unter den Top¿10 der französischen Bestsellerliste!
BIOGRAFIE
Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Nach den Weltbestsellern »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« und »Die Geschichte der Baltimores«, die sich weltweit mehr als 6 Millionen mal verkauften, ist dies Joel Dickers dritter ins Deutsche übersetzte Roman. Für »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« bekam Dicker den Grand Prix du Roman der Académie Française zugesprochen sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Seit seinem Erscheinen im März dieses Jahres steht »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« auf Platz 1 der französischen Bestsellerliste.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
02.04.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783492059398
Sprache
German
Seiten
672
Schlagworte
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert, Grand Prix, Bücher, Geschenk, Buch, Krimi, Bestseller, Baltimores, Hamptons, Prix Goncourt, Spiegel Bestseller, Urlaubslektüre, Mord, Ostküste, Detektiv
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REZENSIONEN
Bewertet von Helga, bookworm_karin und 3 andere
helga
bookworm_karin
brigittevan_der_heyde
eulenmatzliest
bienchen
Amerikanische Ostküste, 1994: Während eines Theaterfestivals werden der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällig vorbeikommende Joggerin brutal ermordet. Das Verbrechen erschüttert die Kleinstadt Orphea bis in ihre Grundfeste. Zwanzig Jahre später steht einer der Polizisten, die damals für den Fall zuständig waren, kurz vor seinem Abschied aus dem Polizeidienst. Jesse Rosenberg wird von allen "Der Hundertprozentige" genannt, weil er alle seine Fälle aufgeklärt hat. Doch dann steht plötzlich die junge Journalistin Stephanie Mailer vor ihm und weckt Zweifel an der Auflösung der Orphea-Morde. Und genau so plötzlich, wie sie aufgetaucht ist, ist sie plötzlich verschwunden ... Jesse beschließt, den Fall zusammen mit seinem damaligen Partner Derek und der Polizeichef-Anwärterin Anna wieder aufzurollen. So weit, so vielversprechend. Die ersten ca. 150 Seiten des Buches vergingen wie im Flug. Mich hatte zunächst wirklich die Lesesucht gepackt. Das Buch schien ein gutes Tempo vorzulegen und allerlei Überraschungen bereit zu halten, sodass mir der recht einfache Schreibstil zunächst noch entgegenkam. Doch zunehmend wirkte das Buch irgendwie merkwürdig, unstimmig und gar nicht so anspruchsvoll wie ich es aufgrund der Vorschusslorbeeren erwartet hatte. Die ständigen Perspektivwechsel waren zunächst noch spannend, aber ständig kamen neue Personen hinzu mit ihren ganz eigenen Lebensdramen, sodass das Buch mehr von einer Seifenoper als von einem vielschichtigen Kriminalroman bekam. Die Polizisten stellten sich leider unerwartet ... sagen wir "ungeschickt" und "naiv" an, sodass ich mich bald fragte, wie sie überhaupt irgendwelche anderen Fälle, ganz davon abgesehen alle ihre Fälle, gelöst haben. Sie nehmen die Aussagen von Zeugen und Verdächtigen für bare Münze und streichen sie mir nichts, dir nichts von der Verdächtigenliste, denn nachdem, was sie ausgesagt haben, können sie es ja nicht gewesen sein. Viele Wendungen und "Überraschungen" in der Handlung werden erst dadurch möglich, dass eigentlich jeder einzelne Zeuge und jede einzelne Zeugin den Polizisten bereits vor zwanzig Jahren relevante Information vorenthalten hat. Die Polizisten wirken dabei selbst mehr als hilflos. So kann jemand, der behauptet, den Täter zu kennen, sie tagelang hinhalten, um den Fakt spektakulär in einem Theaterstück preiszugeben. Und dazu kommt noch ein Polizeichef (?), der wichtige Informationen nicht weitergibt, weil er den bearbeitenden Beamten telefonisch nicht erreicht ... Das kann nur eine Parodie sein, ansonsten bedient der Autor auch jedes noch so schlechte Klischee des amerikanischen Kleinstadt-Cops. Und überhaupt. Nicht nur die Cops benehmen sich merkwürdig. Ganz Orphea scheint den Verstand zu verlieren, als der ehemalige Polizeichef - eben jener, der relevante Informationen nicht weitergab - ankündigt, beim 20-jährigen Jubiläum des Theaterfestivals ein Stück aufführen lassen zu wollen, das den wahren Täter enthüllt, das aber bislang über die ersten drei Zeilen nicht hinausgekommen ist. Da lässt sich doch glatt der aktuelle Polizeichef vorzeitig verrenten, um in diesem Stück in Unterhose über die Bühne rennen zu dürfen. In all ihren zwischenmenschlichen Dramen und in der Spleenigkeit einer ganzen Kleinstadtbevölkerung erinnerte mich dieses Buch an die "Gilmore Girls" oder jede andere Kleinstadtserie, die von mehr oder weniger exzentrischen Charakteren lebt. Und natürlich eskaliert die Geschichte schließlich und nimmt eine unglaubwürdige Entwicklung nach der anderen. Dass am Ende überhaupt noch jemand lebt um den Fall aufzuklären, oder sich für dessen Aufklräung zu interessieren, grenzt an ein Wunder. Ich kann dieses Buch nur als Parodie ansehen, denn ernst nehmen konnte ich es nach spätestens 200 Seiten nicht mehr. Ich habe noch die beiden ersten Bücher des Autors ungelesen im Schrank stehen und jetzt ein wenig Angst, was mich darin erwarten könnte. Mein Fazit zum "Verschwinden der Stephanie Mailer": es ist ganz anders, als ich zunächst erwartet hatte und kann diese Erwartungen nicht erfüllen. Der Schreibstil erlaubt ein zügiges Lesen und die Entwicklungen sind schon rasant und mitunter interessant, sodass ich zeitweise durch das Buch geflogen bin und nicht erwogen habe, es abzubrechen. Ich kam mir aber auch immer wieder ziemlich "verschaukelt" vor.
Wow
bookworm_karin
1994 passiert in Orphea ein grausamer und brutaler Vierfachmord. 2014, 20 Jahre nach dieser Tat recherchiert die junge Journalistin Stephanie Mailer einige Fakten in den Fall und kommt zu dem Schluss das damals der Falsche beschuldigt worden ist. Sie wendet sich an Jesse Rosenberg Capitan der State Police der damals an dem Fall gearbeitet hat. Kurz darauf verschwindet Stephanie. Rosenberg fragt sich ob an ihrer Behauptung etwas dran ist und so rollt er den Fall von 1994 noch einmal auf... Ich habe von Joel Dicker nichts anderes erwartet als das dieses Buch toll ist. Viele meinen ja es wäre schwächer als die ersten beiden. Finde ich nicht. Wir haben hier so viele interessante Charaktere und mich hat von jedem einzelnen die Hintergrundgeschichte interessiert und mich sehr neugierig gemacht. Wir haben einen spannenden Fall, den ich bis zum Schluss nicht zu lösen geschafft habe. Wir haben seinen gewohnten unglaublich tollen Schreibstil. Die Geschichte hat natürlich wieder einige Seiten aber man fliegt sehr schnell durch die Seiten. Mich hat die Geschichte voll überzeugen können. Ich wusste ja auch von Anfang an das in diesem Roman Max Goldman nicht vorkommt und so habe ich mich komplett auf die neuen Charaktere einlassen können. Von diesen Charakteren gibt es in Das Verschwinden der Stephanie Mailer gefüllt 1000e. Man könnte meinen das es schwer zu lesen wäre und es einem Verwirrt so viele Namen in so kurzer Zeit kennenzulernen. Doch nein, Dicker schafft es das jeder seine eigene Geschichte bekommt und diese dann doch am Ende wieder alle zusammenkommen. Von mir 5 von 5 Sternen!! Und jetzt überzetzt mir mal bitte schnell seinen neuen Roman 🤩
Wow
Gittenen Bücherfresserchen
"Ein seltsames Theaterstück,mein Schatz , das habe ich dir doch gerade erklärt" Die Kulisse die Joël Dicker baut, ist eine amerikanische ,idyllische Kleinstadt, in den Hamptons( durch und durch). Es spielen viele Hauptakteure und ein paar tote Nebenakteure. Sie sind alle irgendwie  mit der Stadt verwoben und auch in der einen und der anderen Weise miteinander. Das Stück / Roman ist um ein dreier Team von Ermittlern herum aufgebaut und man könnte sagen, sie würden dilettantisch und amateurhaft heute und damals ermittelt haben, ja wenn die Zeugen nicht alle einen Grund gehabt hätten, einige Details zu verschweigen. Hinter der friedfertigen Idylle von Orphea ,liegen Abgründe und Geheimnisse und es braucht 666 kurzweilige ,sehr unterhaltsame Seiten, alle Intrigen, Korupptionen und Geheimnisse ,in diesem seltsamen Theaterstück auf zu decken. So ist für mich der Roman kein Krimi/ Thriller an sich, eher eine Abrechnung Dickers ,mit einer Kleinstadt in den Hamptons und ihren Bewohnern.Ein durchaus lohnender Roman.
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MEINUNG: Das Verschwinden der Stephanie Mailer ist Joel Dickers heiß ersehnter dritter Roman. Ich habe bereits Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert gelesen und fand es ganz in Ordnung. Joel Dicker weiß auf jeden Fall, wie man schreibt und vor allem wie man Geschichten schreibt, die dem Leser Aufmerksamkeit und Geduld abverlangen. Vom Setting her sind wir wieder an der amerikanischen Ostküste, genauer in Orphea, einem fiktiven Ort. Die drei wichtigsten Charaktere, von denen auch die Geschichte erzählt wird, sind die Polizisten Jesse Rosenberg, Derek Scott und Anna Kanner. Jesse und Derek haben den Mehrfachmorde von 1994 eigentlich aufgeklärt. Es gab einen ermittelten Täter, der allerdings nicht mehr lebt. Nun werden 20 Jahre später, also 2014, durch die junge Journalistin Stephanie Mailer berechtigte Zweifel gegenüber dem ermittelten Täter angebracht. Mit dem Verschwinden von ihr, wird der Fall wieder neu aufgerollt durch die drei Polizisten. Anna kommt neu zu Team hinzu. Sie ist Polizistin direkt in Orphea. Parallel zum gegenwärtigen Geschehen gibt es auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Besonders von Derek erfährt der Leser, was damals genau passiert ist. Neben diesen drei Polizisten gibt es aber noch unzählige andere Personen. Die meisten davon direkt aus Orphea und einige auch aus New York. Man lernt diese Charaktere nach und nach kennen. Joel Dicker lässt sich sehr viel Zeit damit die Charaktere vorzustellen und einen äußerst guten Eindruck von deren Persönlichkeit zu bekommen. Fast alle Personen sind zwar für die Geschichte in irgendeiner Weise relevant, aber nicht alles, was in deren Leben passiert ist. Zu den noch lebenden Personen kommen auch noch einige Protagonistin, die 2014 nicht mehr leben und auch die lernt man natürlich kennen. Joel Dicker Schreibstil ist einfach und lässt sehr flüssig lesen. Im Großen und Ganzen empfand ich die vielen, vielen Seitenhandlungen nicht wirklich langweilig, denn man versucht als Leser zusammen mit Polizisten auch herauszufinden, was hinter allem stecken könnte. Der Autor legt unzählige falschen Fährten aus. Immer wenn man glaubte es zu wissen, dann kam wieder ein neuer Aspekt dazu. Die Geschichte hat ein kontinuierliches Maß an Spannung gehalten. Mir wurde es eigentlich erst gegen Ende etwas lang, denn irgendwann hatte sich jede Schachtel, die Joel Dicker konstruiert hat, ausgelöst und ich fragte mich ungeduldig, wer denn nun der Täter ist. Man muss beim Lesen auch sehr aufmerksam sein. Es ist nicht immer leicht, die ganzen Personen und deren Beziehungen zueinander im Kopf zu behalten. Zur Erleichterung gibt es aber am Ende des Buches ein Personenregister. FAZIT: Joel Dicker schreibt unvergleichlich. Ich habe größten Respekt davor, dass man solch komplexe Geschichte schon in so jungen Jahren zu Papier bringt und dabei keinen Faden verliert. Das Buch ist nichts ungeduldige Leser. Man braucht Zeit und einen wachen Geist beim Lesen. Mir ging am Ende es bisschen die Puste aus, aber ansonsten bekommt hier wieder fantastische Unterhaltung mit kontinuierlicher Spannungskurve. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
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Im Jahr 1994 werden in der amerikanischen Kleinstadt Orphea der Bürgermeister, seine Familie und eine Joggerin ermordet. 20 Jahre später: Jesse Rosenberg, damals an der Aufklärung des Falles beteiligt, steht kurz vor seinem Abschied aus dem Polizeidienst. Da taucht plötzlich die Journalistin Stephanie Maler auf und behauptet, er habe damals den falschen Täter verhaftet. Doch dann verschwindet sie spurlos. Jesse will zusammen mit seinem damaligen Partner Derek und der Anwärterin Anna den Fall wieder aufleben lassen. Ich bin ein wenig enttäuscht. Bei dem Wirbel, der um dieses Buch gemacht wurde, hatte ich mehr erwartet. Der Schreibstil ist recht simpel, man kommt zügig vorwärts. Was bei der Seitenzahl hilfreich ist. Jedoch werden die ständigen Wechsel der Perspektiven, die immer neuen Charakteren doch mit der Zeit sehr anstrengend und unübersichtlich. Besonders störend: Die Polizisten sind ein wenig trottelig und fallen fast über ihre eigenen Füße. Sie glauben einfach alles. Ich schätze, wenn jemand ausgesagt hätte: Da war ein grünes Männchen vom Mars - sie hätten es geglaubt. Ich kann nicht sagen, daß das Buch gar nicht spannend wäre. Man bekommt immer wieder eine Wendung präsentiert. So wirklich ernst nehmen sollte man diesen Krimi nicht - es gibt einige Szenen, über die man besser lachen sollte.
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