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Die Stadt der Träumenden Bücher
Walter Moers

Die Stadt der Träumenden Bücher

Ist Teil der Reihe
Zamonien
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4.3/5
11 Bewertungen
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ZUSAMMENFASSUNG
Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher ... Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben!
BIOGRAFIE
Walter Moers, 1957 in Mönchengladbach geboren, ist der Erfinder des »Käpt'n Blaubär« und hatte auch große Erfolge mit den Büchern um »Das kleine Arschloch« und der Comic-Figur »Adolf«. 1999 stürmte der Roman »Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär« die Bestsellerlisten. Dem folgten inzwischen mehrere sehr erfolgreiche Romane nach, die ebenfalls auf dem phantastischen Kontinent Zamonien spielen.
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REZENSIONEN
Bewertet von Sarina und marrykln
sarinahägele
marrykln
4,5 Sterne Kann man in ein Buch schon nach der ersten Seite verliebt sein?  Bei "Die Stadt der träumenden Büchern" war das jedenfalls der Fall. So wie der Prolog geschrieben war, wusste ich sofort, dass mich im weiteren Verlauf ein fantastisches Abenteuer (auch im wörtlichen Sinne) erwarten wird, das mein Leserherz höher schlagen lässt.  Als die eigentliche Geschichte begann war ich, dadurch, dass Walter Moers einen als Leser direkt anspricht, augenblicklich mitten im Geschehen. Und das nicht nur als Außenstehender, der liest, sondern als Teil davon. Hildegunst von Mythenmetz war mir gleich sympathisch, da er einfach ein Buchliebhaber durch und durch ist. Die Trauer, um den Tod seines Dichter Paten, Mentors und Freund Danzelot habe ich genauso gespürt wie die Neugier, wer dieses Manuskript verfasst hat, das Danzelot vor Jahren erhielt. Und ehe man sich versieht ist Mythenmetz schon auf dem Weg nach Buchheim um sich dort auf die Suche zu machen. In Buchhaim, der Stadt der Buchliebhaber, angekommen, kam ich wie Mythenmetz erst einmal nicht aus dem Staunen heraus. Ich wollte alles erkunden und auf mich wirken lassen... Hach ja...ich wünschte es würde so eine Stadt, an der sich Buchhandlung bzw. Antiquariat an Antiquariat reiht und sich 24/7 alles nur um Literatur dreht, wirklich geben. Ansonsten kann ich sagen, dass die Welt, die Moers da geschaffen hat, der Wahnsinn ist. So viele unterschiedliche Kreaturen, die ganzen komischen Namen, die Leckereien, die es zu essen gibt etc. zeugen von großer Kreativität und Einfallsreichtum. Hinzukommt, dass er wirklich schreiben kann. Manch einem wird es vielleicht zu ausladend sein, aber für mich war es genau richtig. Ich hatte alles bildhaft vor Augen und kam mir fast vor wie in einem Film. Nach und nach bekommen wurden einem jedoch auch die Schattenseiten von Buchhaim vor Augen geführt und  Mythenmetz musste feststellen, dass Bücher auch ganz schön gefährlich sein können...Es wurde richtig richtig spannend und es gab immer wieder überraschenden Wendungen. Allerdings hat es sich dazwischen immer mal wieder etwas gezogen, sodass ich mich zum Weiterlesen etwas antreiben musste.  Das Ende war rund um zufriedenstellend und hat die Geschichte meiner Meinung nach perfekt abgeschlossen.
Wow
Bei der Stadt der träumenden Bücher handelt es sich um mehr als nur ein Buch. Es war eine Offenbarung und eine Hommage an das Lesen. Walter Moers hat es geschafft, mit Witz und Charm einen Liebesbrief an die Literatur zu schreiben. Die Charaktere sind vielseitig und die Sprache ist absolut durchdacht. Zwischen Anspielungen auf berühmte Werke der Weltliteratur und talentierten Autoren, findet man auch einige Anagramme welche dem Buch noch mehr Witz verleihen. Desweiteren spielt Moers, wie auch in seinen anderen Werken viel mit der Schrift als solche. Allein aus diesen Gründen ist das Buch schon lesenswert. Allerdings ist das noch lange nicht alles. Der Schreibstil fesselt den Leser von der ersten Seite an und zieht ihn mit in dieses großartige Universum, welches Moers geschaffen hat. Seine Fantasie ist grenzenlos und schafft trotzdem immer wieder parallelen zu unserer Gesellschaft. Dem Leser ist es daher ein einfaches sich mit einem schmunzeln auf die Geschichte einzulassen und doch an einigen Stellen nachdenklich zu werden. Zusammenfassend: 1. Es ist ein Abenteuerroman 2. Der Leser wird die Charaktere zum teil wiedererkennen 3. Jede Seite in diesem Buch macht süchtig. 4. Schreibstil und Schrift sind ungewöhnlich aber schön 5. Eine fantasievolle Geschichte, von einem sehr intelligenten Menschen verfasst. Absolut empfehlenswert für jeden der gerne liest und Literatur liebt. (Anmerkung: Sämtliche Zamonien-Romane sind unbeschreiblich gut.)
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