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Nicole Gozdek

Die Magie der Namen

Jugendbücher
Ist Teil der Reihe
Die Magie der Namen
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4.8/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Der Name ist der Schlüssel zur Seele. In Mirabortas bestimmt allein dein Name, wer du bist. Er entscheidet, welchen Beruf du ausübst, ob du Vermögen hast, ja, sogar wie du aussiehst. Denn jedem Namen wohnt eine einzigartige, unsterbliche Magie inne. Bist Du ein Polliander, ein großer Krieger? Oder vielleicht sogar ein magisch begabter Wabloo? Nur die Magie der Namen wird darüber entscheiden ... Als der Junge Nummer 19 am Tag seiner Voll­jährigkeit einen völlig unbekannten Namen erhält, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise auf der Suche nach seinem Schicksal. »Ein magisches Debüt.« Bestsellerautor Michael Peinkofer
BIOGRAFIE
In Buxtehude, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen, nahm Nicole Gozdeks Leidenschaft für phantastische Geschichten ihren Anfang. Nach dem Germanistik- und Romanistikstudium mit Schwerpunkt auf Literatur und einem Abstecher in die Buchbranche arbeitet sie heute als Online Marketing Managerin. Mit ihrem All-Age-Fantasyroman »Die Magie der Namen« gewann sie 2015 den ersten #erzählesuns-Award des Piper Verlags und 2017 den Deutschen Phantastik Preis für das beste Romandebüt.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
02.06.2017
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783492281294
Sprache
German
Seiten
362
Schlagworte
erzählesuns, All Age, Bücher, Taschenbuch, Silber, Buch, Fantasyroman, Piper Award, Zauberschule, Namensmagie, Zauberer, Fantasy Jugendbuch, Tirasan, Jugendbücher ab 12, Fantasy Serie
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REZENSIONEN
Bewertet von weinlachgummi, Lena und 3 andere
einlachgummi
lenagehrke
jomisbuecherpalast
kathaflauschi
hoernchensbuechernest
weinlachgummi
Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch die Verlagsvorschau. Cover und Klappentext weckten gleich mein Interesse. Doch war ich aus mir unerfindlichen Gründen, dem Buch gegenüber etwas skeptisch. Die Aufmachung ist ein Augenschmaus. Das Cover wirkt auf den ersten Blick schlicht. Doch passt es perfekt zu der Geschichte. Die Farbwahl passt zur Innengestaltung und hat so etwas Vintagemäßiges.  So kommt auch die Karte eher altertümlich daher. Die einzelnen Kapitel fangen mit einem Zitat an. Alles in allem hat sich da jemand wirklich Mühe gegeben und es hat sich gelohnt. Die Geschichte ist wirklich gelungen. Das Thema Wiedergeburt trifft man nicht so häufig an in Büchern. Ich fand das ganze Namensthema sehr interessant. Und wie die Magie in die Geschichte ein geflochten wurde, hat mir auch gefallen. Je mehr man liest, umso besser kann man sich alles Vorstellen und die Hintergründe werden aufgedeckt. Für mich kam alles plausibel daher. Durch die Reise zum  Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kommt eine angenehme Dynamik in die Geschichte. Langeweile kam für mich keine auf. Es gab zwar nun nicht so viele Action geladene Szenen, doch für mich war die Anzahl ausreichend. Viel spannender fand ich die Frage, wer ist oder war Rustan Polliander? Den Schreibstil von Nicole Gozdek empfand ich als sehr angenehm. Ich wollte das Buch nur kurz anlesen und schwupps waren 150 Seiten dahin. Ich kam gleich sehr gut in die Geschichte herein. Sie schreibt wirklich sehr flüssig und locker. Innerhalb von 2 Tagen hatte ich das Buch gelesen. Erzählt wird die Geschichte aus  Tirasans Ich-Perspektive, so bekommt man einen guten Bezug zu ihm. Die Autorin hat mit diesem Roman den #erzählesuns-Award des Piper Verlags gewonnen.  Der Hauptcharakter ist Nummer 19 später dann Tirasan. Er ist ein eher untypischer Männlichercharakter. Oft sind diese in Fantasybüchern schiere Überhelden, sehr begabt, schlau und schön. Tirasan ist keins davon so wirklich. Er hat dem Tag der Namensgebung so entgegen gefiebert, um endlich jemand zu werden. Am liebsten ein Held. Doch es tut sich nichts, er bleibt immer noch viel zu klein und schmächtig und auch bei dem Test sticht keine Fähigkeit hervor. Genau dies fand ich angenehm und sympathisch. Außerdem ist er ein witziger Charakter, der einen mit der Zeit ans Herz wächst. Auch die Nebencharaktere waren authentisch und gut ausgearbeitet. Wie sich langsam das Band der Freundschaft zwischen ihnen knüpft, hat mir sehr gefallen. Auch, dass es keine direkte Liebesgeschichte gab. Wobei da definitiv Potenzial für Band 2 da ist.
Wow
Meine Meinung: Schon als ich Wind von dem Buch bekommen habe, stand fest, dass dies ein Buch ist, welches ich auf jeden Fall lesen möchte, da mich neue Dinge immer sehr interessieren und auch diese Geschichte eine für mich komplett neue Idee war.  Ich muss sagen, dass ich durch das Buch nur so durchgeflogen bin und es mich wirklich sehr mitreißen konnte. Ich mochte Tirasan von Anfang an sehr gerne und wollte ihn auf seine Reise nach Himmelstor auf jeden Fall begleiten.  Zuerst muss ich aber auch noch sagen, dass ich mit den ganzen Dynastien und den verschiedenen Namen immer durcheinander gekommen bin und das ein Punkt dieses Buches war, was mir keinen Spaß gemacht hat. Ich konnte die Bezeichnungen nicht wirklich auseinander halten und habe diese Passagen eigentlich immer nur überflogen.  Ich finde, dass die Autorin Tirasans Freunde am Anfang nicht sehr positiv darstellt und ich erst eine kleine Abneigung gegen diese Gruppe hatte. Allerdings hat sich das im Laufe des Buches immer gebessert und ich fand es toll, wie sie hinterher alle zusammengehalten haben. Am liebsten an der Stelle war mir immer noch Rustan, der auch der Einzige neben Tirasan war, den ich von vornerein mochte.  Ich habe sehr mitgefiebert bei der Namensgebung und habe gehofft, dass Tirasans Wunsch in Erfüllung geht. Doch als er diesen Namen erhält und niemand weiß wer er ist wollte auch ich mit ihm auf diese Entdeckungsreise gehen.  Die Reise nach Himmelstor war meiner Meinung nach ein wenig zu lang und einiges hätte man nicht gebraucht, aber wie ich eben schon gesagt habe hat mich die Entwicklung der Gruppe wirklich überrascht und erfreut. Auch hier mochte ich immer noch neben Tirasan, Rustan am Meisten. Er ist wirklich sehr, sehr aufmerksam.  In Himmelstor angekommen passiert im Namensarchiv etwas womit ich nicht gerechnet habe, aber das müsst ihr wenn dann auch selbst lesen. Mittlerweile habe ich immer mehr mitgegrübelt welche Person Tirasan doch sein könnte und als das Geheimnis dann endlich gelüftet wurde und Rustan ein bedeutendes Schriftstück gefunden hat, hab ich auch nicht schlecht gestaunt. Es war nun plötzlich klar, warum man es auf Tirasan abgesehen hat. ACHTUNG SPOILER!!! Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum niemand in der Schule den Namen Tirasan Passario kennt und auch im Namensarchiv keine Aufzeichnungen von ihm vorhanden sind aus früheren Leben. Ich finde das von der Autorin irgendwie nicht gut überdacht. Immerhin ist Tirasan derjenige, der die Namensmagie 'erfunden' hat und somit einer der bedeutensten Personen weltweit ist. Zudem ist er auch noch der Besitzer der Burg Himmelstor. Ich finde das komisch, dass von solch einer Person keine Aufzeichnungen vorhanden sind. Kann meiner Meinung nach einfach nicht sein, auch wenn der letzte Tirasan vor 1200 Jahren gelebt hat. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch aber super gefallen und ich mochte es mit auf die Reise von Tirasan und seinen Freunden genommen zu werden. Was mich allerdings am meisten gestört hat war, dass das Ende leider sehr abrupt kam und ich mich ein bisschen allein gelassen gefühlt habe mit dem Buch. Wisst ihr was ich meine? Aber trotzdem mochte ich die Geschichte, die die Autorin auf die Beine gestellt hat und habe mich immer über die Wendungen in dem Buch gefreut.  Wenn ihr also mit einem abrupten Ende kein Problem habt, dann lest es. Es ist toll!
1 Wow
Johanna und Michaela
Der Hauptprotagonist Tirasan Passario (Nummer 19) ist zunächst eher etwas zurückhaltend und ängstlich. Dennoch scheut er sich nicht davor, eine weite, gefährliche Reise in Angriff zu nehmen und das zunächst allein. Mit der Zeit merkt Tirasan zum Glück, dass auch er tolle Eigenschaften und Freunde hat, die viel mehr können als schön auszusehen und oberflächlich sein. Dieser Wandel seines Charakters vom selbstkritischen Jüngling zu einem Mann mit Mut hat mir gut gefallen und mich auch Tirasan viel mehr mögen lassen. Die Nebencharaktere Rustan, Baro, Allira und Nelia sind Tirasans begleiter. Baro und Allira verhalten sich anfangs etwas eingebildet und hochnäsig, was sich bei Baro jedoch während dem Buch etwas mehr legt als bei Allira, weshalb mir die Beiden nicht ganz so sympathisch waren wie Nelia. Die Story fand ich sehr gut, da mir so ein Szenario noch nicht bekannt war. Die Reise fand ich sehr gut aufgebaut und während dem Buch war alles schlüssig und nachvollziehbar. Das Ende aber ging ,meiner Meinung nach, etwas in die Hose. Es kam alles Schlag auf Schlag und wurde immer absurder und abwegiger und schien gar nicht mehr in die Welt, die von der Autorin zuvor so schön aufgebaut wurde, zu passen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Mit einfachen und flüssigen Worten beschreibt sie die Welt um Tirasan herum. Am Anfang haben mich die neuen Informationen etwas stolpern lassen, weil ich erst das System und den Hintergrund der Geschichte verstehen musste. Alles war sehr bildlich beschrieben und so konnte ich während dem Buch gut mit fiebern.
Wow
Erstmal war ich skeptisch, was sich wohl hinter diesem Buch verbirgt. Aber da mich das Cover so angesprochen hat, wollte ich wissen wie die Story ist. Ich bin ehrlich überrascht, den die Story spielt in einer High Fantasy Welt, aber ohne Drachen, Elfen etc. Sie kommt ledeglich mit normalen Menschen aus und ist magisch. Die Grundidee mit der Namensmagie ist sehr interessant und erfrischend. Für mich war es was neues. Die Sache mit der Namensgebung und der Magie, die diesem Ereiginis innewohnt, ist wirklich klasse umschrieben und fesselt einen sofort. Man erlebt den Tag mit Nummer 19, indem er und seine Klassenkameraden ihren richtigen Namen erfahren und die Ereignisse. Dabei ist alles so detailreich umschrieben, sogar der Weg nach Himmelstor. Als Leser kann man sich sehr gut vorstellen, wie es dort aussehen muss und man fühlt sich gleich selbst, teil der Geschichte. Eine Sache stört mich allerdings schon, nach einiger Zeit überschlagen sich leider die Ereignisse so sehr, das man nicht mehr hinterher kommt. Leider endet das Buch dadurch auch so aprupt und wie ich erfahren habe, musste die Autorin die Seitenanzahl einhalten, was ich aber sehr schade finde. Das Buch hätte mehr Seiten verdient, so würden sich einige Dinge nicht so sehr überschlagen. Es wirkt einfach überstürzt und hektisch, deshalb würde ich mir dabei wünschen, das es hoffentlich einen weiteren Teil geben wird, der ein wenig mehr Seiten hat. Den wie oben schon geschrieben, ist die Grundidee sehr interessant und spannend, wodurch es Spaß macht die Story zu lesen. Die Charakter dabei waren interessant und mir auch gleich symphatisch. Tirasan wirkte zwar etwas blass und ziemlich unsicher auf mich, aber das macht ihn umso symphatischer. Ich finde das jedes Buch einen schwachen Charakter verdient hat und nicht immer ein Held. Die Nebencharakter waren alle in ihrer eigenen Eigenschaft symphatisch, manche natürlich nicht, aber das gehört ja dazu. Der Schreibstil der Autorin war hierbei flüssig und locker zu lesen. Man merkt auch das sich die Autorin mit der Story viel mühe gegeben hat und in diesen wenigen Seiten, so viel wie möglich rausgeholt hat. Deshalb hat das Buch von mir 4 Herzchen verdient, da es einfach eine so erfrischende Fantasy Story ist, ohne viele Wesen.
Wow
hoernchensbuechernest
In Mirabortas sind Jugendliche bis zum Tag ihrer Namensgebung nur Nummern. So auch der 16-jährige Nummer 19, der davon träumt einen wichtigen Namen zu erhalten. Wie enttäuscht ist er jedoch als er einen Namen erhält den niemand kennt. In Himmelstor, der Hauptstadt des Landes, möchte Nummer 19, der jetzt Tirasan Passario heißt, im Namensarchiv herausfinden was sich hinter seinem Namen versteckt. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auf den Weg nach Himmelstor. Tirasan muss jedoch feststellen, dass die Reise einige Gefahren bereithält. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Ich wurde sofort von der Idee und der Welt gefesselt. Schnell war ich mir sicher, dass ich hier ein echtes Jahreshighlight vor mir habe. Dann jedoch nahm alles eine Wendung die ich so nicht erwartet habe. Tirasan begibt sich mit seinen Freunden auf die Reise und gerade diese Reise empfand ich stellenweise als langatmig und zäh. Leider konnten mich auch die Charaktere nicht wirklich fesseln. Bis auf Tirasan blieben mir alle anderen zu blass. Man erfährt kaum etwas über sie und ich konnte daher keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Etwas auf die Nerven ging mir zudem Rustans Bemutterung Tirasan gegenüber, auch wenn dies einen Grund hat, den man im Laufe des Buches erfährt. Ein Problem waren für mich die vielen Namen und Begriffe. Zum Glück gab es am Ende des Buches ein Namensverzeichnis, wo ich doch des Öfteren nachgelesen habe was hinter den einzelnen Namen steckt. Etwas enttäuscht war ich vom Ende des Buches. Die Problemlösung war mir viel zu glatt und einfach gestrickt. Hier hätte ich mir eine komplexere Auflösung gewünscht, da es sich die Autorin in meinen Augen etwas zu einfach mit diesem Ende gemacht hat. Was hat mir gut gefallen am Buch? Das ist auf jeden Fall die Idee rund um die Namensgebung. Diese war etwas neues und sehr interessantes. Auch wer hinter all den Mordversuchen gegenüber Tirasan steckt konnte mich überzeugen. Dazu kommt die wunderschön gestaltete Karte am Anfang und Ende des Buches. Fazit: Ich habe lange überlegt, ob ich dem Buch 2 oder 3 Hörnchen geben soll. Da mir die Charaktere jedoch ohne Tiefe, der Mittelteil etwas zäh und das Ende zu einfach war, vergebe ich sehr gute 2 von 5 Hörnchen.
Wow
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