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ZUSAMMENFASSUNG
Ein Kind, das schweigt. Ein Geheimnis, das tötet. Als seine Frau unvermutet stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Jacob, Sarahs autistischer Sohn, spendet ihm Trost. Doch während Ben die gemeinsame Wohnung aufräumt, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs leibliches Kind. Offenbar hatte sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos engagiert Ben einen Privatdetektiv, der Jacobs leiblichen Vater schnell ermittelt. Keiner ahnt, dass damit eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht wird. Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Allein in Deutschland verkauften sich seine Bücher millionenfach.
BIOGRAFIE
Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung» und «Totenfang» waren allesamt Bestseller. «Die ewigen Toten», Teil 6 der Reihe, erreichte Platz 1 der Bestsellerliste, ebenso wie sein atmosphärischer Psychothriller "Der Hof". Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.04.2009
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783499248863
Sprache
German
Seiten
416
Schlagworte
Vater-Sohn-Beziehung, Obsession, Psychothriller, Sorgerecht, Bestseller
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REZENSIONEN
Bewertet von chaptersofkiki und stephanienicol
chaptersofkiki
stephanieschnaitter
chaptersofkiki
Ich war diesem Buch gegenüber anfangs etwas skeptisch, denn wie ich hier ja bereits schonmal erwähnt hatte, hatte mir ein anderes seiner älteren Bücher nicht so gut gefallen. Aber da sie nunmal alle in meinem Regal stehen, dachte ich mir, dass ich ihnen zumindest eine Chance geben würde. Und ich bin unglaublich froh, dass ich es getan habe! Ich fand die Geschichte von Anfang bis Ende wirklich sehr fesselnd. Ich mochte die Charaktere und auch Ben als Protagonist hat mir (die meiste Zeit über zumindest) gut gefallen. Man konnte in diesem Buch sehr gut sehen, wie manchmal eine kleine Entscheidung alles Mögliche ins Rollen bringen kann und weitreichende Folgen hinter sich ziehen kann. Darüber habe ich beim Lesen dieses Buches viel nachgedacht, da ich immer wieder dachte: "Wenn er einfach nur einen anderen Detektiv engagiert hätte, wäre das alles ganz anders gelaufen.". Dennoch war es natürlich gut so, dass alles so gekommen ist, denn sonst wäre die Geschichte wahrscheinlich nur halb so spannend gewesen. Ich habe so mitgefiebert und mich so mit Ben geärgert und hilflos gefühlt. Ich finde es zwischendurch immer mal wieder schön, einen Thriller nicht aus der Perspektive des Ermittlers zu lesen, sondern aus der Sicht eines Beteiligten. Zwar bevorzuge ich es andersherum, aber man braucht ja immer mal etwas Abwechslung! Der Grund, warum ich nur 4 von 5 Sternen vergeben habe ist, dass dieses Buch meiner Meinung nach einfach nicht mit Becketts "David Hunter"-Reihe mithalten kann und es hätte sich falsch angefühlt, sie auf die selbe Stufe zu stellen. Fazit: Spannender und durchaus empfehlenswerter Thriller - vor allem, wenn ihr mal wieder Lust auf eine andere Perspektive als die eines Ermittlers habt!
Wow
stephanienicol
Als seine Frau Sarah plötzlich stirbt, ist Ben Murray am Boden zerstört. Trost findet er nur bei seinem kleinen Stiefsohn Jacob, der Autist ist. Beim Aufräumen findet Ben eines Tages eine kleine Kassette, in der sich Zeitungsausschnitte über eine Entführung des Säuglings Steven befinden. Misstrauisch geworden fängt Ben an, Fragen zu stellen und tritt damit eine Lawine los, die er nicht mehr aufhalten kann. Schnell kommt heraus, dass Sarah vor 6 Jahren ihr Kind verloren, Steven aus dem Krankenhaus entführt hat und ihn als ihren Sohn Jacob ausgab. Schnell sind die leiblichen Eltern ermittelt und für Ben beginnt ein Leben, welches er mehr und mehr nicht mehr in den Griff bekommt. Simon Beckett hat hier auf sehr feinfühlige Art einen Roman geschrieben, der den Leser sehr schnell durch den flüssigen Schreibstil des Autors in seinen Bann zieht. Die Trauer und Zerrissenheit von Ben, das Beste für Jacob zu wollen und vor allem seine wahre Herkunft herauszufinden, sowie der Kampf um seinen Stiefsohn, ist glaubwürdig dargestellt. Man bekommt sehr schnell einen Bezug zu Ben und fühlt bei jeder Seite mit ihm mit. Auch die anderen Personen des Romans sind glaubwürdig und überzeugend beschrieben. Allerdings hat der Roman auch einige Schwächen. Bis etwa zur Mitte des Buches wird erzählt, wie das Leben von Ben und Jacob nach Sarahs Tod weitergehen wird und dies ist sehr interessant beschrieben und die Neugier des Lesers über den Ausgang der Geschichte wird hier recht hoch gehalten. Aber danach fragt man sich: Und jetzt? Die Geschichte ist doch erzählt, was soll denn jetzt noch kommen? Dann plätschert die Geschichte eigentlich mehr oder weniger so vor sich hin und meiner Meinung nach hätte man dies auch ziemlich kürzen können, da man fast versucht ist, das Buch zur Seite zu legen. Erst bei den letzten ca. 100 Seiten zieht die Geschichte wieder an und wird dann auch mal wirklich spannend.
Wow
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