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Jojo Moyes

Ein ganzes halbes Jahr

Ist Teil der Reihe
Lou und Will
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4.5/5
84 Bewertungen
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Lou & Will Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird - und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will. Der Sensationserfolg: monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste - von Millionen Lesern geliebt. Jetzt mit Emilia Clarke («Game of Thrones») und Sam Claflin («Die Tribute von Panem») verfilmt.
BIOGRAFIE
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Zahlreiche weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrer Familie auf dem Land in Essex.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
24.09.2015
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783499266720
Sprache
German
Seiten
527
Schlagworte
Hoffnung, Sterbehilfe, Film, Romantik, Behinderung, Bestseller, Liebe, Emilia Clarke, Sam Claflin, Filmausgabe, Beziehung, Chancen, Liebesfilm, Familie, Pflegerin
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von book_addicted_777, kimberly_1510 und 3 andere
book_addicted_777
kimberly_1510
bines_brimborium
stephanieschnaitter
lovely_girl
book_addicted_777
Wundervoller Roman der beweist das Liebe Grenzen überspringen kann, aber dies auch nicht immer ausreicht. Ich habe diesen Roman geliebt, ich hatte bis zum Ende Hoffnung für beide und wurde dann leider bitter enttäuscht. Es geht um Lou, die den querschnittsgelähmten Will pflegen muss, der nach einem Motorradunfall nun bettlägerisch ist. Will möchte allerdings nicht mehr leben. Sein Leben war vorher sehr aufregend, er ist viel gereist und hat aufregende Dinge erlebt. Während Lou´s Zeit bei Will, kommen die beiden sich immer näher und Will versucht ihr ans Herz zulegen das sie doch reisen solle und auch wunderschöne Dinge erleben soll die das Leben schöner machen, anstatt sich hier um ihn zu kümmern. Natürlich verlieben sie sich... Ich möchte hier nicht zu sehr auf das weitere Geschehen eingehen, lest selbst :) Das Ende hat mein Herz so sehr zerrissen, das ich bisher noch nicht mal den zweiten Band, geschweige denn den dritten lesen konnte... Nun hab ich mir den zweiten bestellt und er steht bei mir auf dem Bücherregal. Ich bin gespannt, wie es nach diesem Ende weitergehen wird.
2 Wows
kimberly_1510
Was für eine tolle, rührende, traurige und herzzereißende Geschichte ist das bitte ? Die Geschichte von ,,Ein ganzes halbes Jahr" hat mich total in ihren Bann gezogen... Ich kannte schon vorher so in groben Details worum es in dieser Geschichte geht, da der Hype natürlich nicht an mir vorbeigegangen ist! Aber ich muss trotzdem sagen, dass mich diese Geschichte mitgerissen hat und ich das Ende so definitiv nicht erwartet hatte. Ich habe den Film zum Glück erst danach geguckt und finde das der Film dem Buch in jedem Fall gerecht geworden ist! Dieses Buch hat so viele Höhen und Tiefen und man fühlt mit den Charakteren besonders mit.. Am Anfang dachte ich, dass Lou Will zeigt, wie man trotz dieser Einschränkung leben kann und trotzdem schöne Momente hat und dass Lou Will vom Leben überzeugt. Genau deshalb ist das Ende so tragisch und (leider) auch nachvollziehbar.. obwohl ich mir das Ende als ,,Happy End" gewünscht hätte. Ich kann dieses Buch mehr als nur zu empfehlen! Also.. wer es noch nicht gelesen hat.. es ist ein MUSS !
Wow
bines_brimborium
Hm... dieses Buch reißt mich hin und her... Während ich es gelesen habe, war ich sehr verliebt und hatte es, dieses 5-Sterne-Gefühl. Doch als dann das Ende kam und ich das Buch zugeschlagen habe, hat sich dann doch Enttäuschung breit gemacht, als ich den Überblick über die Geschichte hatte. Ich habe nichts gegen das Ende an sich. Ich finde es sogar realistisch und gut, aber ich hätte es gerne anders präsentiert bekommen... Insgesamt habe ich das Buch aber für meine Verhältnisse ziemlich schnell gelesen, weil der Schreibstil natürlich sehr einfach und flüssig ist, typisch literarisches Fast-Food. Ich hatte mich beim Ende gespoilert und trotzdem wollte ich wissen, wie genau das ganze dann am Ende abläuft. Das hat mich also immer ganz gut in der Geschichte behalten. Lou als Charakter hat mir das Lesen aber auch sehr erleichtert. Sie ist zwar kein besonders tiefsinniger oder komplexer Charakter, aber ich habe sie gerne verfolgt und fand sie unheimlich sympathisch. Geapert hat es für mich dann aber leider bei Will. Ich habe nichts gegen ihn... Aber interessant fand ich seinen Charakter nicht wirklich. Leider fand ich ihn ziemlich austauschbar und konnte bis zum Ende keinen Draht zu ihm finden. Ich konnte seine Beweggründe auch nur teilweise nachvollziehen, nicht, was seine Behinderung angeht, denn, was das angeht, fand ich Moyes' Schilderungen immer sehr authentisch, sondern was seine Gefühle zu Lou angeht. Ich habe nämlich nie besonders viel Liebe von ihm aus gespürt... Wir hatten allerdings auch nie ein Kapitel aus seiner Sicht... Will ich aber ehrlich gesagt so im Nachhinein auch nicht mehr lesen. Mir kam die Beziehung jedenfalls trotz seiner ab und an auftretenden Bemerkungen immer sehr einseitig vor. Lobend will ich aber herausheben, dass ich mich gefreut habe, dass die Geschichte nicht in eine kitschige Liebesschnulze abgedriftet ist. Das hatte ich nämlich immer befürchtet, da auch der Film als "großes Liebesdrama" angekündigt wird... Tatsächlich stand für mich eine Liebesgeschichte nie im Vordergrund, sondern eher eine andere Art von Verbundenheit, die ich aber umso schöner fand. Also, alles in allem ein gutes Buch, was ich sehr gerne gelesen habe, allerdings meiner Meinung nach den Hype nicht ganz wert. Ich bin eigentlich ziemlich nah am Wasser gebaut, wenn es um Drama und Liebe geht, aber dieser Roman konnte mir nicht mal ansatzweise die Tränen in die Augen treiben. Die Geschichte hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es wohl enden wird, die Gefühle sind dabei nur leider auf der Strecke geblieben und emotional wurde ich leider gar nicht gepackt. Von daher: 4 Sterne, da das Lesen Spaß gemacht hat und die Geschichte spannend ist und auch viele schöne Momente hat, die nicht in Kitsch ausarten (Geburtstag, Hochzeit...), aber eben nicht unbedingt etwas Besonderes ist. (Etwas mehr Tiefe hätte dem Buch gut getan!) Ich glaube, diese Rezi klingt nur deshalb so negativ, weil ich mir von dem Buch so viel mehr erwartet habe durch den großen Hype, der darum gemacht wird. Dabei ist das Buch nicht schlecht. 4 Sterne ist eine ziemlich gute Bewertung. Ich kann mit gutem Gewissen eine Leseempfehlung aussprechen. Nur schraubt eure Erwartungen nicht ganz so hoch! Ich bin übrigens nicht interessiert daran, die Fortsetzung zu lesen.
Wow
stephanienicol
Es geht um Lou, die gerade ihren Job in einem schäbigen Café verloren hat und nun zum Arbeitsamt muss. Dort passen sehr viele Jobs überhaupt nicht auf sie und letztendlich wird sie als Betreuerin für einen Behinderten eingesetzt. Der Job sieht es lediglich vor, den mürrischen Will zu bespaßen. Nachdem sie sich irgendwie zusammengerauft haben, kommt heraus, dass Will in der Schweiz professionell sein Leben beenden lassen möchte. Er bis zu einem Unfall war ein Workaholic, Extremsportler und Frauenheld. Da er keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht, möchte er die Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Lou, die sich in ihn verliebt hat, will das um jeden Preis verhindern und startet alle möglichen Versuche, einschließlich Urlaub am Meer. Doch sie kann es nicht verhindern und muss Will auf seinem letzten Weg begleiten. Wo fange ich an... Also, an sich ist die Idee bestimmt nett... aber auch nichts neues. Es ist eine simple Liebesgeschichte, die sicher auch - ein wenig abgespeckt - in einem Dreigroschenroman Platz gefunden hätte. Mädchen verliebt sich in Junge, Junge stirbt. Das Schema passt auf viele Geschichten:Junge trifft Mädchen, Junge zieht in den Krieg und stirbt; Junge hat Unfall und stirbt; Junge hat unheilbare Krankheit und stirbt. Also schon mal gar nicht so spektakulär. Hochgebauscht wird das ganze aber durch das Tabu-Thema "Sterbehilfe", die in manchen Europäischen Ländern erlaubt ist, in den meisten nicht. Allerdings wird sich damit so ziemlich gar nicht auseinander gesetzt. Alle wollen nur erreichen, dass Will sich gegen den Tod entscheidet. Niemand versucht auch nur ansatzweise seine Intention zu verstehen und nachzuvollziehen. Es wird sich nicht damit auseinandergesetzt, was der Tod für diesen Menschen bedeutet und was das Leben für ihn wirklich lebenswert macht. Jeder hat da seine eigenen Vorstellungen. Und in diesem Buch versucht jeder Will seine Idee vom Leben aufzudrängen. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass dieser Mann ein hochintelligenter Mensch ist, der sich anscheinend sehr genau darüber Gedanken gemacht hat, warum er diesen Schritt gehen möchte. Ihm wird einfach mal die Fähigkeit abgesprochen, eigene Entscheidungen treffen zu können. Lasst den armen Mann doch endlich in Ruhe sterben! Nein, dieser muss sich bis zum Schluss Vorwürfe anhören. Es wird sich nicht mit moralischen Grundlagen befasst, Werte und Ethik ausgelotet, sondern dem Leser wird einfach die Meinung aufgedrückt: Sterbehilfe ist scheiße. Wer sich jemals auch nur ansatzweise mit dem (nahen) Tod eines geliebten Menschen befassen musste, macht sich definitiv andere Gedanken, als es die Charaktere in diesem Buch tun. Die Charaktere sind in dieser Geschichte so langweilig und stereotypisch, dass man sie getrost durch jeden x-beliebigen austauschen könnte. Sie reagieren automatisch, emotionslos und eine Entwicklung kann ich auch nicht wirklich feststellen. Lou versucht nicht ansatzweise ihren Will zu verstehen. Sie liebt ihn, also muss er leben. Fertig. Das sind Gedankengänge, die ich einem Teenager zutraue, aber keiner End-Zwanzigerin, mit ausreichend Lebenserfahrung. Absolut ignorant. Da entdecke ich doch ganz ungeahnte Aggressionen in mir! Immerhin ist die Wortwahl sehr einfach gehalten, so dass es auch definitiv jeder versteht. Das heißt für dieses Buch, dass es sich lediglich um eine flache, vorhersehbare Liebesschmonzette handelt, die es nicht Wert ist in meinem Bücherregal zu stehen. Sowas kommt doch echt dabei raus, wenn man sich mit den Freundinnen zu viel Wein genehmigt und dabei die Bravo gelesen hat. Ich kann mir vorstellen, dass es ein Buch ist, was man nach einem blutigen Psychothriller, der einem die Schutzfolie von der Seele gekratzt hat, gut lesen kann, um einigermaßen wieder 'runterzukommen. Es ist ein Buch, passend für Personen, die sich nach "der großen Liebe" sehnen, weil sie diese in ihrer eigenen Partnerschaft vermissen, aber lieber jammern, als daran zu arbeiten. Ein Buch für Leute, die sich nicht groß über das Gedanken machen wollen, was sie lesen, sondern dieses nur aus lauter Langeweile tun oder um ihr Hirn auf Urlaub zu schicken. Ich habe außerdem "Eine handvoll Worte" von der Autorin gelesen und jammere heut noch über meine verschwendete Zeit. Es ist schlecht. Wirklich. Es ist schlecht recherchiert, lieblos zusammengehackt, absolut vorhersehbar, die Charaktere austauschbar; die Protagonistin ist absolut dümmlich - ein Schlag ins Gesicht eines jeden ernsthaften Journalisten. Ich wusste in der Mitte des Buches schon, wie es enden wird - und es hat sich auch noch bewahrheitet. Mir kommt es vor, als würde die Autorin alte Geschichten aus Cora-Heftchen neu aufwärmen und diesen nur noch ein schöneres Cover verpassen. Die Bücher von Jojo Moyes sind was für Leute, die auf keinen Fall hinterfragen möchten, was sie da lesen.
Wow
Die unfassbar Emotionale Beziehung der Protagonisten ist das erste was mir einfällt, wenn ich an die Geschichte denke. Unsere verspielte Hauptprotagonistin Louisa Clark ist auf der Suche nach einem neuen Job, nachdem ihre letzte Arbeitsstelle schließen musste. Durch einen Arbeitsvermittler wird sie auf den Pflegeberuf bei einem reichen Mann aufmerksam. Dieser sitzt nicht nur im Rollstuhl, sondern ist der junge attraktive William Trainow. Ihr Arbeitsvertrag läuft nach einem halben Jahr ab. Nun stellt sich Louisa die Frage, warum sie sich nur ein halbes Jahr um ihn kümmern soll. Louisa versucht ihm die schönsten Seiten des Leben zu zeigen. So kommen sie sich immer näher... Der Schreibstil war sehr flüssig und mitreißend. Da die Handlung hauptsächlich aus Louisas Perspektive erzählt wurde, konnte man ihre Sicht besser nachvollziehen. Die Autorin kann Emotionen sehr gut rüberbringen, leider bei dem einen weniger als beim anderen. Ich mochte die zwischenmenschlichen Momente, jedoch konnte die Autorin mir dieses nicht intensiv verdeutlichen. Zudem wünschte ich mir auch seine Perspektive, da ich sein Handeln nicht nachvollziehen konnte. Außerdem wüsste ich gerne mehr über William und seine Vergangenheit. Die Autorin schaffte es nicht, dass ich mir ein ganzes Bild von ihm machen konnte. Die Nebenprotagonisten wurden zeitweise thematisiert, was ich schade fand. Abgesehen von einigen Kritikpunkten hat mir das Lesen wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Wow
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