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Jojo Moyes

Über uns der Himmel, unter uns das Meer

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ZUSAMMENFASSUNG
Über das Meer zu dir Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner - englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte ... Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe - inspiriert von Jojo Moyes' eigener Familiengeschichte.
BIOGRAFIE
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Zahlreiche weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrer Familie auf dem Land in Essex.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.03.2016
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783499267338
Sprache
German
Seiten
512
Schlagworte
Hoffnung, Braut, England, Ein ganz neues Leben, Weltkrieg, Liebe, Ein ganzes halbes Jahr, Australien, Aufbruch, Flugzeugträger Victoria, englische Soldaten, Schicksal, Indien, Bräute
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REZENSIONEN
Bewertet von emilyx29, Josie und andere
emilyx29
meenzergirl
clea
Meine Meinung: Nach Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr", greife ich automatisch immer wieder nach ihren Büchern. Das bewundernswerte an dieser Autorin ist, dass sie jedes mal andere Themen wählt und mich mit ihren unterschiedlichen Geschichten doch immer wieder (mehr, oder weniger) überzeugen kann. Ihr Schreibstil lässt mich in die Geschichte eintauchen und lässt mich die Uhrzeiten vergessen. Ich möchte wissen wie es weitergeht, und wenn sich ein Kapitel um jemand anderes dreht, dann muss ich noch eins lesen - egal wie müde ich bin. Zu dieser Geschichte wurde Jojo Moyes durch ihre Großmutter inspiriert und wenn man sie liest, bekommt man schnell das Gefühl, dass sich alles genauso abgespielt haben könnte. Kapitän Highfield wirkt wie ein alter, brummiger Seebär. Er scheint sein Schiff mehr zu lieben, als sonst jemanden. Das war einmal anders, aber in seiner Vergangenheit gibt es dunkle Flecken. Überwiegend durfte ich Margaret, Frances, Avice, Jean und Henry Nicol kennenlernen. Die vier Frauen teilen sich eine Kabine. Mit Avice und Jean wurde ich nicht warm, denn Avice ist gemein und gehässig. Sie kommt aus gutem Hause und bildet sich auch einiges darauf ein. Jean ist viel zu locker. Sie ist sehr jung, aber trotzdem sollte sie als verheiratete Frau sich einigermaßen zu benehmen wissen, gerade zu dieser Zeit. Frances wirkte am Anfang sehr verschlossen, was etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Trotzdem ist sie immer hilfsbereit und höflich. Margaret mochte ich gerne. Sie ist ehrlich und direkt, witzig und kugelrund. Ich mochte ihre Art von Anfang an. Henry Nicol ist mit Margaret einer meiner Favoriten in dem Buch. Er wirkt sehr ernst und verschlossen, nachdem er Post von zuhause bekommen hat. Nicol steht als Wache vor der Tür der vier Frauen. Die Wochen auf dem Flugzeugträger reiben an den Nerven aller Passagiere und so kann sich der Leser auf einige Ereignisse gefasst machen. Fazit: Wieder einmal eine wunderbare Geschichte von Jojo Moyes. Eine Geschichte die überwiegend im Jahr 1946 spielt und davon erzählt wie 600 Frauen sich in eine ungewisse Zukunft aufmachen.
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„Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ von Jojo Moyes erzählt die Geschichte der sogenannten „Kriegsbräute“, australischer Frauen, welche im Zweiten Weltkrieg englische Soldaten geheiratet hatten. Das Buch beginnt mit einer alten Frau und deren Enkelin, welche in Indien durch Zufall auf einer Schiffswerft landen. Die Frau sieht einen Schiffsrumpf und Erinnerungen steigen in ihr auf: Erinnerungen an eine 6 wöchige Überfahrt von Australien nach England. Erinnerungen an Bekanntschaften und Freundschaften. Erinnerungen an ein Leben auf einem Flugzeugträger in der Zeit als Frauen an Bord eines Schiffes noch nicht erduldet wurden. Jojo Moyes erzählt die Geschichte vierer Frauen aus unterschiedlichsten Lebensverhältnissen. Sie gibt dem Leser eine Vorstellung davon, was es heißt, wochenlang und unter völlig fremden Leuten auf einem Schiff eingesperrt zu sein, in der Hoffnung, am Ende der Reise eine neue und vielleicht bessere Zukunft zu finden. Die Autorin beschreibt die vier Hauptpersonen (Avice, Frances, Jean und Margaret) detailliert. Ihre Charakter sind gut beschrieben, ihr Handeln bleibt authentisch, wenn sie auch schon fast cliché-artig beschrieben sind. Die Unterschiedlichkeit der vier Frauen symbolisieren die Vielzahl der Menschen an Bord. Nur Frances bleibt für den Leser (und die Mitreisenden) ein Geheimnis. Sie verhält sich verschlossen, öffnet sich nicht einmal Margaret mit der sie sich sehr gut zu verstehen scheint. Dennoch beweist sie ihrer Loyalität gegenüber ihren Kojengenossinnen mehrmals und zeigt sich als fähige und mitfühlende Krankenschwester. Auch die Liebe zwischen Frances und dem Marinesoldaten Nicol ist sehr schön und tiefgründig beschrieben. Die Anziehung zwischen den beiden ist voller Spannung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe die 508 Seiten in vier Tagen gelesen (normalerweise schaffe ich nicht mal 100 Seiten in einem Monat zu lesen...), ich konnte das Buch fast nicht mehr aus den Händen legen. Ich wollte unbedingt hinter das Geheimnis dieser faszinierenden Frau kommen. Da ich selber Krankenschwester bin und meinen Beruf liebe, konnte ich mich umso besser mit Frances identifizieren. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für die Geschichte Australiens, den Schicksalen der Frauen, die zwischenmenschliche Beziehungen und das Geheimnis einer faszinierenden (fiktiven) Person interessiert. Wer jedoch auf ein Buch wie der Debut-Roman der Autorin („Ein ganzes halbes Jahr“) hofft, wird vielleicht enttäuscht werden. In diesem Buch geht es weniger um action und die Überfahrt selbst, auch wenn sie beschrieben wird, sondern vielmehr um das Leben und die Gefühle auf hoher See.
Wow
Über das Meer zu dir Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte … Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe – inspiriert von Jojo Moyes’ eigener Familiengeschichte. Auch mit diesem Buch hat sich die Autorin Jojo Moyes wieder selbst übertroffen! Berührend, bewegend, witzig, romantisch, von allem und für jeden was dabei! Auch für dieses Buch kann ich nur eine große Leseempfehlung aussprechen! Jojo Moyes schreibt auch in diesem Buch wieder, wie man es von ihr gewohnt ist. Toll ist auch, dass dieses Buch von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert ist, so hat man auch ein wenig das Gefühl sie besser kennenzulernen und mehr über sie zu erfahren. Für alle Jojo Moyes-Fans ein Muss!
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