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Katharina Herzog

Der Wind nimmt uns mit

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4.3/5
12 Bewertungen
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Der neue große Sommerroman der Bestsellerautorin Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie niemals: Nach La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter Karoline. Dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist, hat Maya vor Jahren durch einen Zufall erfahren, und bis heute hat sie ihr nicht verziehen. Doch dann wird Maya schwanger, und Tobi, der Mann, mit dem sie eine flüchtige Affäre hatte, hält sich ausgerechnet auf der Kanareninsel auf. Nur widerwillig fliegt Maya dorthin, zu den Aussteigern und Künstlern, zu ihrer Mutter. Sie ahnt nicht, dass es die wichtigste Reise ihres Lebens sein wird.
BIOGRAFIE
Katharina Herzog ist die deutsche Autorin für Liebesromane mit Fernweh-Garantie. Sie liebt es, ihre Leser an Sehnsuchtsorte wie Amrum, die Amalfiküste, Juist und New York zu entführen und diese Schauplätze auch selbst zu bereisen. Mit ihren Romanen «Immer wieder im Sommer», «Zwischen dir und mir das Meer» und «Der Wind nimmt uns mit» schrieb sie sich nicht nur in die Herzen ihrer Leser, sondern eroberte auch die Bestsellerlisten. Katharina Herzog lebt mit ihrer Familie, Pferd und Hund bei München und plant schon ihre nächste Reise.
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REZENSIONEN
Bewertet von nasa, Elizas Bücherpara... und 3 andere
nasa2000
elizas_buecherparadies
theujulala
chlorperle
ramonan
Der Wind nimmt uns mit von Katharina Herzog ist ein seichter Sommerroman der sich gut hören ließ. Ab und zu höre und lese ich gerne diese Art von Romanen. Da muss man nicht groß miträtseln oder sehr aufmerksam sein. Sondern kann sich einfach mal wegträumen. Für mich persönlich war dieses Hörbuch zwar sehr schön zu hören, es war aber nichts neues oder unvorhersehbares dabei. Auch waren mir die Protagonisten zu kühl und distanziert. Maja hat mit Anfang 30 schon fast die ganze Welt gesehen. Sie ist Reisebloggerin und nirgends wirklich zu Hause. Einen Ort gibt es aber den sie niemals bereisen will - La Gomera. Auf der Insel lebt ihre Adoptivmutter Karoline. Maja kann es ihrer Adoptivmutter nicht verzeihen das sie ihr nie die Wahrheit über ihre Eltern und die Adoption gesagt hat. Doch nach einem  One Night Stand wird Maja schwanger und der Vater des Kindes soll sich ausgerechnet auf La Gomera aufhalten. Also begibt sich Maja auf eine Reise die ihr leben für immer verändert. Wie der Klapptext schon zeigt ist das Buch ein leichter Roman der aber auch persönliche Schwierigkeiten verspricht. Der Schreibstil von Katharina Herzog ist leicht und unaufgeregt. Genauso ist auch die Stimme von Elena Wilms. Sie hat das Hörbuch sympathisch und flüssig vorgetragen. Die Kombination aus Gegenwart und Vergangenheit machen das Hörbuch zusätzlich etwas spannender. Die Übergänge waren flüssig und gut eingearbeitet. Die Story an sich war vorhersehbar und es gab nichts neues. Und trotzdem hat mir das Hörbuch gut gefallen. Allerdings bin ich mit keinem der Protagonisten wirklich warm geworden. Sie waren mir alle zu unpersönlich und kühl. Auch gerade mit Majas Art kam ich nicht wirklich zurecht. Von daher konnte mich ihre Geschichte nicht so sehr fesseln. Es war ein nettes Hörbuch für zwischendurch was sich gut hören ließ. Aber man sollte hier nichts großartiges erwarten.
Wow
Elizas Bücherparadies
„Letztlich ist es immer möglich, neu anzufangen.“ (S. 254) Ein wunderbares Zitat, dass gerade in dieser Zeit Mut macht und uns vor Augen führt, dass alles in uns liegt und wir uns nur aufraffen müssen, neue Wege einzuschlagen. Das Cover ist so wunderbar leicht und sommerlich. Die Rottöne finde ich ganz wunderbar und auch die Blumen, Kakteen und Muscheln versetzen einen sofort in den Urlaubsmodus. Der Klappentext gibt eine kurze Zusammenfassung, sodass die Leser einen sehr guten Überblick über das Geschehen haben. Die großen Themen des Romans sind neben Sommer und Urlaub, definitiv Liebe und Familie, aber auch um Wahrheitsliebe und Vertrauen. Maya, die junge Reisebloggerin, macht sich auf, um den Vater ihres ungeborenen Kindes davon zu unterrichten, dass sie das Kind nicht behalten möchte. Dieser weilt ausgerechnet auf La Gomera, wo sich ihre Adoptivmutter Karoline zurückgezogen hat. Erst vor eine paar Jahren hat Maya durch Zufall herausgefunden, dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist, seitdem ist das Verhältnis der beiden Frauen mehr als angespannt. Für beide Frauen geht es in diesem Roman darum die Vergangenheit aufzuarbeiten. Mayas wichtigste Reise, ist eine Reise zu den Wurzeln, zu der Erkenntnis was Liebe und Familie wirklich heißt. Und plötzlich ist da nicht nur der Vater ihres ungeborenen Kindes, sondern auch noch Lasse, der so ganz andere Gefühle in ihr weckt. Der Roman wird größtenteils aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus Mayas Sicht und dann aus der Sicht von Karoline, Mayas Adoptivmutter. Mit Karoline machen die Leser dann auch noch eine Reise in die Vergangenheit, um zu den Wurzeln zurückzukehren, was Karoline als junges Mädchen auf La Gomera erlebt und welche Folgen diese Reise auf ihr Leben gehabt hat. Locker leicht und flüssig lässt sich dieser Roman lesen, die vielen Dialoge sorgen für ein hohes Tempo. Man fliegt regelrecht durch die Seiten und nimmt am Ende ein klein wenig wehmütig Abschied von Maya und Karoline. Besonders ist einfach das Feeling und die Stimmung, die dieser Roman transportiert. Wer hier nicht in Sommerstimmung versetzt wird und zumindest in Gedanken den nächsten Urlaub plant ist selbst schuld. Eine wunderbar gezeichnete Landkarte von La Gomera findet sich in der vorderen Buchklappe, sodass man hier wunderbar die Orientierung behalten kann. , Ein wunderbarer leichter Frauenroman, der gute Laune macht und einen für ein paar Stunden den Alltag vergessen lässt. Eine Happy-End-Garantie gibt es natürlich auch. Ich bedanke mich sehr beim Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars und ich freue mich schon sehr, auf den neuen Roman von Katharina Herzog der jetzt Gott sei Dank nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Wow
Wunderschöne, berührende aber auch erfrischende Geschichte Die Autorin Katharina Herzog war mir bis dato noch nicht bekannt. Erst bei der Häppchenlesung durfte ich sie mit einer Anekdote ihrer Recherchereise nach La Gomera und einem Auszug aus ihrem Roman “Der Wind nimmt uns mit” kennenlernen. Das war so witzig, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Die Insel La Gomera kenne ich zwar nicht persönlich, aber mein Vater war vor einigen Jahren dort und ich kann mir vorstellen dass die Autorin definitiv nicht übertrieben hat. Coverbild Für einen sommerlichen Liebesroman zeigt sich das Cover in einem dafür typischen Stil. In der Mitte steht der Titel in einer Handschrift-Font auf einem roten aquarellverlaufenen Farbkleks. Darum verteilen sich in aquarell gezeichneten Blumen und Pflanzen, die typisch für die Kanareninsel La Gomera sind. Das Cover dieses Romans entspricht dem Layout der Roman-Reihe “Die Farben des Sommers” von Katharina Herzog ein, von der dieses Buch der 3. Band ist. Handlung Die Reisebloggerin und Influencerin Maya möchte 52 Länder in 52 Wochen berreisen. Alles ist gebucht und mit ihren Sponsoren schon vereinbart. Doch eine heiße nacht mit Tobi in Taiwan soll ihr Vorhaben auf die Probe stellen. Sie ist schwanger, und reißt außerplanmäßig und nur mit Widerwillen nach La Gomera, weil sich Tobi dort aufhalten soll und Maya dem werdenden Vater noch einmal begegnen möchte. Aber auf La Gomera lebt auch ihre Mutter, zu der sie schon lange keinen Kontakt mehr hat. Buchlayout / eBook Das eBook ist sehr schön gestaltet. Nach dem Klappentext, der Kurzbiografie über Katharina Herzog und der Widmung wie dem Motto von Billy Idol (was mich besonders freut!), werden die 368 in 54 recht kleine Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel wird entweder aus der Sicht von Maya oder ihrer Mutter Karoline erzählt und jeweils mit einer Aquarellzeichnung in schwarz-weiß begleitet. Als Kapitelüberschrift dient lediglich der Name der Protagonistin und manchmal auch den Zusatz von Ort und Zeit. Schön wäre vielleicht auch noch eine kleine Übersichtskarte von la Gomera gewesen, um sich mit den Protagonisten orientieren zu können. Idee / Plot Zwei Welten treffen aufeinander. Die Insel der Aussteiger, Esoteriker, Künstler und Gestrandeten - ein Überbleibsel der Hippie Welt aus den wilden 60ern - und Maya, als Reisebloggerin die personifizierte Aussteigerin aus der biederen analogen Welt in die Digitalisierung. Natürlich verspricht das einige wunderbare wie auch komische Begegnungen. Und auch wenn sich Maya der Esoterik verweigert, nimmt die Insel sie immer mehr in den Bann und zwingt sie zur Aufarbeitung der Beziehung zwischen sich und ihrer Mutter. Denn Karoline, wie auch Maya, sind irgendwie auf La Gomera gestrandet. Emotionen / Protagonisten Die 32 jährige Maya steht auf ihren eigenen Beinen. Sie bereist viele Länder und Kulturen und ist eigentlich ziemlich aufgeschlossen. Doch ihre Reiselust ist eher eine Flucht vor ihrer Mutter, Denn sie hat erst spät erfahren, dass Karoline sie in einem Weidenkorb in Barcelona gefunden und mitgenommen hat. Und natürlich verweigert sie nun alles, was mit ihrer Mutter zu tun hat. Trotzdem finde ich sie sympathisch aber auch ein wenig engstirnig. Karoline hat schon früh ihre Liebe zu La Gamora entwickelt und auch zu Alejandro, einem Gärtner des Ansitzes, auf dem Karoline mit ihren Eltern zum ersten mal zu Besuch waren. Auch Karoline ist in ihren jungen Jahren vor ihrem Leben in Deutschland geflüchtet, und auf La Gomera gestrandet. Doch das Schicksal hat es gewollt, dass sie nicht auf der Insel bleiben konnte. Mir haben beide Frauen gut gefallen. Jede muss ihren Weg irgendwie gehen und sind auf ihre Weise tough. Natürlich gibt es einige unausgesprochene Umstände, die beide sehr belasten. Entweder in ihrer Beziehung als Mutter und Tochter zueinander und in ihren eigenen Liebesgeschichten. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Der Spannungsbogen wird durch den besonderen Aufbau sehr gut ausgearbeitet. Die Kapitel wechseln sich in der Perspektive ab. Zunächst spielen die Erzählstränge von Karoline in der Vergangenheit. So erhält man gut portioniert über das Buch hinweg die einzelnen Puzzleteile des großen Ganzen, kann sich aber trotzdem gut in die einzelnen Situationen hineinversetzen. Die Entwicklung von Mayas Liebesgeschichte ist zwar schon von Anfang an zu erahnen, trotzdem bleibt der Spannungsbogen über das Buch hinweg erhalten und bleibt durch ein paar Höhepunkte und unerwartete Wendungen weiter interessant. Der Schluß ist dann aber noch mal richtig schön kitschig. Szenerie / Setting Selber war ich noch nicht auf La Gomera, kann mir aber nicht nur die Insel sehr gut vorstellen, sondern auch die Atmosphäre der Aussteiger- und Esoterik-Kultur kommt bei mir sehr gut an. Die Beziehungsgeschichte zwischen Mutter und Tochter, aber auch die Liebesgeschichten der beiden Frauen passen wunderbar in dieses Setting und es gefällt mir sehr gut. Und auch wenn man anfangs über den “Esoterik-Kram” schmunzeln muss, gibt uns die Autorin doch immer wieder ein paar Denkanstöße zu unserem modernen aber auch unachtsamen Umgang mit uns und unserer Umwelt. Sprache / Schreibstil Die Autorin erzählt uns die Geschichte in der Multiperspektive der beiden Frauen im Präteritum. Sprachlich hat mich Katharina Herzog voll überzeugt. Nicht nur der geschickte Aufbau des Buches, sondern auch ihr Sprachstil ist durchweg flüssig, sehr flott und absolut passend. Das Buch hat mir großen Spaß bereitet, aber auch immer wieder berührt. FAZIT Eine wunderschöne, berührende aber auch erfrischende Geschichte über eine Beziehung zwischen Mutter und Tochter, verpackt in einem sehr geschickten Aufbau und spannenden Perspektivenwechsel. Dies wird auf jeden Fall nicht der letzte Titel dieser Autorin für mich bleiben!
Wow
In „Der Wind nimmt uns mit“ entführt uns Katharina auf die kleine Insel La Gomera und dort begleiten wir die Reisebloggerin Maya auf der Suche nach ihrem Kindsvater Tobi. Denn nach ihrer gemeinsamen Nacht in Taipeh sollten sich ihre Wege eigentlich nie wieder kreuzen, doch dann erfährt sie, dass er sich auf La Gomera aufhalten soll. Ausgerechnet auf der Insel, auf der auch Mayas Adoptivmutter lebt und mit der sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatte. Nur widerwillig fliegt sie hin und dann ist Tobi nicht mal auffindbar und sie steckt eine Woche auf der Insel fest. Und dann ist da auch noch Lasse. . Katharina hat auch dieses Mal wieder Charaktere erschaffen, die mir von Seite eins an sympathisch waren. Besonders Maya wurde mir mit jeder Seite sympathischer. Und auch Fred und Ramon konnten sich in mein Herz schleichen. Der eine ist ein schrulliger Hippie mit Technikabneigung und sie trotzdem gerne nutzt und der andere ist ein ziemlich nackter Hippie, der wenn er Kleidung tragen muss, mit Vorliebe pinke Shorts trägt. Besonders toll fand ich, dass die Geschichte sowohl aus Mayas als auch aus Karolines Perspektive geschrieben wurde. Und dank der Vergangenheitskapitel aus Karolines Perspektive, in denen man erfährt wie Karoline zu Mayas Mutter wurde, hat man ein noch besseres Gefühl für die Geschichte und Charaktere bekommen. Da Maya ihren leiblichen Vater nicht kennt, hatte ich die ganze Zeit eine Vermutung wer es sein könnte, aber als es dann aufgelöst wurde, war ich echt überrascht, weil ich damit nicht wirklich gerechnet hätte 🤯 Und dann muss ich vor Katharina meinen Hut ziehen, denn Maya will das Kind nicht bekommen. Somit ist das Thema Schwangerschaftsabbruch sehr präsent und die Art und Weise, wie das Gefühlschaos dargestellt wurde, das manche Frauen in so einer Situation durchleben, wurde meiner Meinung nach perfekt dargestellt. . DWnum ist eine sehr gefühlvolle Geschichte über eine Mutter-Tochter-Beziehung und den Sinn des Lebens. Es ist ein Wohlfühlroman mit mehr Tiefgang als man erwartet.
Wow
Ramona Kielfeder
Ich liebe Katharina Herzog! Ich habe von Katharina Herzog, alias Katrin Koppold, schon einige Bücher gelesen und geliebt. Zum Beispiel Immer wieder im Sommer und Zwischen dir und mir das Meer. Ich muss ja zugeben, ich liebe Katharina Herzog. Vielleicht verklärt das meine Bewertung, aber was solls? Die Autorin hat es absolut verdient. Und sie verdient noch so viele LeserInnen mehr! Was ich schon toll fand, als ich die Kurzbeschreibung gelesen habe? Dass die Protagonistin eine Bloggerin ist. Das hat sie mir vom ersten Augenblick an sympathisch gemacht. Das Buch ist in zwei Zeitebenen aufgeteilt. Kapitel in der Gegenwart und in der Vergangenheit wechseln sich ab. So erfährt man immer wieder häppchenweise wie es jetzt ist und warum es so gekommen ist. So entsteht ein Lesefluss, dem man sich nicht entziehen kann. Was hat mich am allermeisten begeistert? Die Beschreibungen der Umgebung und der Menschen. Die Insel entstand binnen Sekunden so farbenfroh und lebendig vor meinen Augen, es war mir, als wäre ich selbst vor Ort. Und ich fühlte mich, als würde ich den besonderen und einzigartigen Menschen auf dieser Insel persönlich begegnen. Es war wie eine kleine Reise. Ich liebe Katharina Herzog für ihre Art Worte zu verbinden und für ihre Art und Weise, mit der sie Geschichten erzählt. Der Wind nimmt uns mit war wieder eine kleine Kurzreise für mich. Ich kann euch nur empfehlen ebenfalls eure Koffer zu packen, die Füße hochzulegen und dieses Buch aufzuschlagen.
Wow
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