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Linus Geschke

Die Lichtung

Krimi
Ist Teil der Reihe
Jan-Römer-Krimi
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5/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Damals wurde dein bester Freund getötet - jetzt jagst du seinen Mörder. »Eines jener Bücher, wo man die Nacht durchliest, um zu wissen, wie es ausgeht. Und sich hinterher ein kleines bisschen cooler fühlt, weil man auch in den 80ern aufgewachsen ist.« Stefan Gerold/Neue Westfälische »Endlich nach langer Zeit wieder ein Buch, das süchtig macht. Genau die richtige Mischung aus Witz, guten Figuren und Spannung, die einen bis zur letzten Seite bannt.« Katja Mitic/Die Welt
BIOGRAFIE
Keine Angaben verfügbar

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
10.10.2014
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783548286365
Sprache
German
Seiten
384
Schlagworte
1986, 80er Jahre, Krimi, Köln, Bergisches Land, Doppelmord, Mörder, Kassettenkinder, 80er
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REZENSIONEN
Bewertet von cassiopeia, Ladybug und andere
cassiopeia
ladybug
morningside
Linus Geschke bringt mit „Die Lichtung“ seinen Debütroman und den ersten Teil der Jan-Römer-Reihe auf den Markt. Erzählt wird ein Kriminalfall der sich vor Jahren ereignete und nie geklärt werden konnte. Jan ist Journalist und soll für seine Zeitung in der Rubrik „Ungelöste Kriminalfälle“ darüber berichten. Brisant an der Story ist allerdings, dass er die Beteiligten kennt - es sind seine Jugendfreunde. Jan beginnt also zu recherchieren. Dabei erhält er Hilfe von Stefanie Schneider, genannt „Mütze“, einer ehemaligen Volontärin und jetzigen Freundin. Gemeinsam bringen sie Ungereimtheiten ans Tageslicht. Durch zahlreiche Rückblenden in die 80er Jahre gelingt es dem Autor die Handlung spannend zu halten. Das Ermittler-Duo besticht durch ihre gegensätzlichen Charaktere, die aber gerade deswegen hervorragend miteinander harmonieren. Man fiebert dem Ende durchaus entgegen und wird mit der überraschenden Auflösung nicht enttäuscht. Das Buch/der Autor war für mich eine positive Überraschung. Ich kann dieses Buch absolut allen empfehlen die einen spannenden und toll geschriebenen Krimi lesen möchten. Ich vergebe volle 5 Sterne.
1 Wow
Was geschah wirklich im August 1986? Die Ehe von Jan Römer ist nicht mehr die beste. Seine Frau Sarah ist mit Sohn Lukas schon im Urlaub an der Nordsee. Jan hat vergessen, den Urlaub rechtzeitig zu beantragen und kann deshalb erst eine Woche später folgen. Doch dann bekommt er den Auftrag, einen Bericht über einen 27 Jahre zurückliegenden ungeklärten Mordfall zu schreiben. Jan kann es nicht fassen – nach all den Jahren holt ihn die Vergangenheit wieder ein: die beiden Mordopfer sind seine Freunde aus der Jugend gewesen. Jetzt will Jan die Wahrheit herausfinden und macht sich mit Mütze, einer ehemaligen Kollegin, die seit einer Erbschaft das Leben als Privatier genießt, auf die Jagd nach dem Mörder. Er trifft die alten Freunde wieder und die alten Gefühle kommen hoch ... Linus Geschke hat es geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Zeile an seinen Krimi zu fesseln. Mir wurde fast schon schwindlig, so lebendig und realtiätsnah hat er die Story von Jan und seiner Clique geschildert. Der Leser erlebt immer wieder Zeitsprünge von der Gegenwart ins Jahr 1986, wird aber nie davon überrannt. Es ist unbeschreiblich, wie leicht man Jans Gedanken folgen kann. Es ist, als erinnere man sich selbst daran. Ein bißchen ist das auch so, denn Geschke hat die 80er unglaublich gut eingefangen und lebendig werden lassen. Immer wieder mal eingestreute Songtitel und Namen von Musikern holen noch mehr das Feeling dieser Zeit zurück. Dabei ist die Dosierung perfekt – man wird es nicht satt, es passt genau. Die Protagonisten zeichnet er mit wenigen, aber exakten Pinselstrichen gerade so klar, dass dem Leser genug Raum für sein eigenes Kopfkino bleibt. Dabei hat jede Figur ihren ganz eigenen Charakter und ihre ganz eigene Persönlichkeit. Das wahre Leben wird hier widergespiegelt. Erste Liebe, Unstimmigkeiten unter Freunden, Pubertätsprobleme – es ist alles eingebaut und macht die Story umso lebendiger. Die eine oder andere Person möchte man am liebsten selbst kennenlernen. Oktay beispielsweise ist ein ganz besonderer Typ, der sich sicher auch in den 80ern pudelwohl gefühlt hätte. Und Mütze ist natürlich der Hit schlechthin! Schwimmt im Geld und lässt andere trotzdem gern die Restaurantrechnung übernehmen – aber sie ist wach und hört zu, hilft und ist einfach eine Powerfrau. Geschke kommt mit „nur“ zwei Leichen, von denen man sehr früh erfährt, sehr weit. Die Spannung baut sich sanft auf, hat immer wieder kleine und mittlere Spitzen, um im Showdown mit einem Überraschungseffekt ihren Höhepunkt zu finden. Bis dahin hat der Leser ein Kaleidoskop an Gefühlen durchlebt. Man spürt das Herzklopfen der Verliebten, trauert mit Jan um seine verlorenen Freunde, grübelt mit ihm über seine wackelige Ehe nach, staunt über so manche Figur und Handlung und lacht immer wieder, denn Geschke fängt auf wunderbare Weise Situationen so gut ein, dass man ihre Absurdität, der man selbst im wahren Leben immer wieder begegnet, geradezu genießen kann. Ich habe es sehr genossen, mit Jan die 80er wieder revuepassieren zu lassen und mich an meine eigene Clique und unsere gemeinsame Zeit, an das Lebensgefühl damals und die Jugend ansich zu erinnern. Mit ihm herauszufinden, wie es zu der Tat kommen konnte, wer zu dieser Tat fähig war und wie sich seine Freunde von damals entwickelt haben und wie und wer sie heute sind – das hat großen Spaß gemacht. Für mich ist „Die Lichtung“ mein Lesehighlight 2014! Von daher: Fünf blitzeblanke Sterne und eine dringende Leseempfehlung!
Wow
Jan Römer arbeitet als Redakteur in einem Kölner Magazin, als er den Auftrag bekommt über einen ungeklärten Mordfall aus dem Jahre 1986 zu schreiben. Ein Mordfall, bei dem er hautnah dabei war. Mordopfer waren sein bester Freund und eine weitere Bekannte. Er erkennt, dass ihn selbst dieser Mord nie hat zur Ruhe kommen lassen, weil er selbst glaubt, Schuld auf sich geladen zu haben. Seine Familie befindet sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Urlaubsreise und so begibt er sich mit einer Ex-Kollegin auf die nicht ungefährliche Suche nach der lange verdrängten Wahrheit. Nicht ungefährlich, weil der Mörder mit allen Mitteln versucht, Jan von der Lösung des Falls abzubringen. Ich weiß nicht, wie er es schafft, aber Linus Geschke hat die Gabe, mich innerhalb weniger Zeilen mit auf eine Zeitreise zu nehmen in das Köln der 80er Jahre. Von Anfang an fesselt diese Geschichte, sodass es mir zeitweise äußerst schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Leider war ich sehr eingespannt die letzten Monate, sodass ich trotzdem länger für die Lektüre brauchte. Obwohl ich manchmal 1 Woche nicht zum lesen kam, gelang es mir immer sofort wieder zurück zu finden - was nicht selbstverständlich ist. Die Handlung wechselt immer wieder zwischen Jetztzeit und den Geschehnissen kurz vor und am Mordtag. Diese Wechsel geschehen aber absolut fließend und klar, sodass nie Verwirrung eintritt, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Die Erzählweise Geschkes ist erfreulich klar und präzise, dabei jedoch ohne viel überflüssigen Schnickschnack. Die Personen sind klar umrissen und die Charaktere der Haupt-Protagonisten sehr gut herausgearbeitet, ohne zu nervig ins Detail zu gehen. Dieses Buch vereint Spannung, Humor und auch etwas psychologischen Tiefgang zu einem vielversprechenden Krimi-Debüt! Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, auch für nicht so große Krimi-Fans (wie mich zum Beispiel ;-)
Wow
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