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Michael Tsokos

Der Totenleser

Medizin
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ZUSAMMENFASSUNG
Nahezu täglich hat Michael Tsokos es mit Toten zu tun, die auf spektakuläre Weise ums Leben gekommen sind und die Frage aufwerfen: War es Suizid, war es ein Unfall ? oder war es Mord? In seinem zweiten Buch ist der bekannte Rechtsmediziner dem Tod erneut auf der Spur und schildert weitere unglaubliche Fälle aus eigener Erfahrung.
BIOGRAFIE
Prof. Dr. Michael Tsokos, Jahrgang 1967, leitet das Institut für Rechtsmedizin der Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Als Mitglied der Identifizierungskommission des Bundeskriminalamtes war er an zahlreichen gerichtsmedizinischen Projekten im In- und Ausland beteiligt, u.a. 1998 in Bosnien. Für seinen Einsatz zur Identifizierung deutscher Tsunami-Opfer in Thailand erhielt er 2005 den Medienpreis Bambi.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
08.09.2010
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783548373423
Sprache
German
Seiten
256
Schlagworte
Mord, Leiche, Forensik, Kriminalistik, Tod, Rechtsmedizin, Verbrechen, Gerichtsmediziner, Sachbuch, Kriminalität, Medizin, Kriminologie
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REZENSIONEN
Bewertet von sbs
sbs
„Die faszinierendsten Tatorte gibt es nicht am Sonntagabend, sondern in diesem Buch“ meint Jan Josef Liefers und er hat damit absolut ins Schwarze getroffen! Tsokos berichtet von schockierenden Fällen seiner Laufbahn, die mich nicht selten heftig schlucken ließen… Das Buch bietet Einblicke in die Arbeit eines Rechtsmediziners, der eben nicht nur mit Mordfällen zu tun hat, sondern auch mit ungeklärten Todesursachen, die manchmal recht „banal“ erscheinen mögen, aber trotzdem erst einmal ermittelt werden müssen. Tsokos berichtet anhand interessanter Fälle von seinen Arbeitsmethoden, aber auch von Problemen (beispielsweise die immer häufiger vorkommenden fettleibigen Toten, während die Untersuchungsliegen immer schmaler werden, um Kosten einzusparen) und alltäglichen Hindernissen (hier beispielsweise bei der Bestimmung der Todeszeit, die nicht selten durch ein geöffnetes Fenster nicht mehr besser zu ermitteln ist). Er räumt auf mit Vorstellungen, die durch Film und Literatur durch die Köpfe von Laien spuken und zeigt eindrücklich, wie er mit seiner Arbeit nicht nur den Toten eine Stimme gibt, sondern auch den Lebenden einen Dienst erweist. Gerade der letzte Fall, der den grausamen Mord an einem jungen Mädchen schildert, war recht schwer zu verkraften, während die autoerotischen Unfälle oder Drogentote recht „gut“ zu verkraften waren. Nie verfiel der Autor nie einer reißerischen Schilderung, was ich ihm hoch anrechne. Der Schreibstil ist ansprechend, sehr gut verständlich ohne einen Haufen Fachbegriffe. Daher kann ich das Buch erwachsenen (!) Lesern mit einem gewissen Interesse am Thema empfehlen. Allerdings sollte man nicht zartbesaitet sein…
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