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Susanne Gerdom

Haus der tausend Spiegel

Fantasy
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4.7/5
4 Bewertungen
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss ...
BIOGRAFIE
Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und fünf Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
12.09.2016
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783570310748
Sprache
German
Seiten
416
Schlagworte
romantisch, Young Adult, Alternate Reality, Dorian Gray, Fantasy, Liebe, Romantasy
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von weinlachgummi und komm_mit_ins_büch...
einlachgummi
sabrinak1
weinlachgummi
Auf diese Neuerscheinung habe ich mich schon länger gefreut. Nicht nur wegen dem interessanten Klappentext und dem tollen Cover. Sondern auch weil mich die Autorin mit Für König und Vaterland – Der Wechselbalg sehr bezeugen konnte. Das Cover schaut richtig toll aus. Ich sehe es die ganze Zeit an. Es fängt die düstere Atmosphäre des Buches perfekt ein. Außerdem passt es wie die Faust aufs Auge. Der attraktive Mann mit starrer Miene, der in tausend Spiegelstücke zerbricht. Perfekt gewählt. Leider ist der Klappentext meiner Meinung nach nicht so gut gewählt. Ich finde er suggeriert eine andere Geschichte. Wer bei dem Gedanken hier handle es sich um eine Dreiecksliebesgeschichte entnervt aufstößt, keine Sorge, dem ist nicht so.  Sein Wesen war zersplittert bis in sein Innerstes hinein,  in kleine Stücke zerbrochen, zerschnitten und zerfetzt. Seite 46 Zum Inhalt. Annik ist eine junge Hexe und möchte unbedingt an der Uni studieren. Doch dafür muss sie eine Aufgabe erfühlen. Welche, dies weiß sie auch nicht recht, nur dass sie sich dafür bei den van Leuwens um eine Stelle als Kindermädchen bewerben muss. Diese wohnen auf einem riesigen und beeindruckend Anwesen. Doch verhalten sich die Menschen dort komisch, es scheinen Menschen zu verschwinden ohne das jemand davon Notiz niemand. Allen voran der kleine Elias, der es vorzieht in einem Koffer zu leben und der seltsame Herr des Hauses Gabriel. Der zwar sehr attraktiv ist, aber auch eine Leere in den Augen trägt, die unheimlich erscheint. Seltsam ist auch, dass es keine Spiegel im Haus gibt und immer dieser Duft nach Rosen........ Zu den Charakteren. Annik ist unser Hauptcharakter. Sie ist eine junge Hexe und lebt in Belgien. Dies gefiel mir schon mal gut, mal ein anderer Spielort für eine Handlung. Hexen sind eher geduldet als akzeptiert, so dürfen sie sich in manchen Gegenden nur mit Erlaubnis bewegen. Sie ist ein starker und auch frecher Charakter. Sie spricht aus was sie denkt und versucht das Richtige zu tun. Das mochte ich an ihr. Als Hexe hat sie einen Begleiter, einen Gny, in ihrem Fall ein Chameleon mit dem Namen Ybbas. Die Vorstellung, wie Ybbas an ihrem Hals hängt oder ihrem Arm fand ich echt süß. Die Idee hat mir gut gefallen, da sie genauso wie der Spielort der Handlung nicht so gewöhnlich ist. Über ein Chameleon als Freund habe ich bis jetzt noch nie gelesen. Dann gibt es natürlich noch den männlichen Part. Gabriel van Leuwens. Er ist rätselhaft und unheimlich, aber auch attraktiv  und irgendwie anziehend. Über ihn möchte ich gar nicht so viel schreiben, da ich euch nichts vorweg nehmen möchte.  Dass ich die Autorin mag, habe ich ja schon erwähnt. Sie schafft es Fantasygeschichten gekonnt mit leichten Krimielementen zu verknüpfen. So rätselt man als Leser mit, was sich wohl hinter dieser und jener Aussage verbergen mag. Wieso dies gerade so geschieht und welche Motive für die jeweilige Handlung vorliegen. Noch dazu gibt es auch einen Schuss Liebe, aber nicht zu viel, sie überlagert zu keiner Zeit die Handlung. Die Atmosphäre, die sie in diesem alten Anwesen schafft, ist oft bedrückend und an manchen Stellen wird es auch unheimlich. Wenn man sich auf das Kopfkino einlässt und sich alles genau Vorstellt, kann es einen schon mal gruseln. Dies mag aber auch daran liegen, dass ich Spiegel etwas unheimlich finde. Weiß man doch nie so genau, was man vielleicht darin entdecken könnte........   Fazit Auch mit diesem Buch konnte mich Susanne Gerdom überzeugen. Es in eine Schublade zu stecken ist nicht leicht, so stammt es aus dem Jugendfantasy Genre, hat aber auch Krimielemente mit einem Schuss Gefühle. Die Geschichte gibt dem Leser ein unheimliches und beeindruckendes Kopfkino. Die Handlung spielt in Belgien, der treue Freund von Annik ist ein Chameleon,  beides trifft man nicht so oft in Geschichten an. Die Handlung ist spannend und fesselnd. Die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Wow
komm_mit_ins_bücherwunderland
Entdecke ein altes Familiengeheimnis… Dieses Buch ist mir (wie so oft) durch das tolle Cover aufgefallen! Ich es nicht richtig toll? Ich finde es wirkt so schön düster, mystisch und geheimnisvoll. Außerdem finde ich die Effekte durch die Spiegelsplitter einfach super <3 Ich hatte so richtig Lust auf diese Geschichte und habe auch schnell mit dem Buch gestartet. In der Geschichte findet man sich wirklich sehr schnell zurecht und kann direkt in die Welt der jungen Hexe Annik eintauchen, die bei den Van Leuwen als Kindermädchen eingestellt wird. Der Schreibstil von Susanne Gerdom ist einfach wunderbar! Sie setzt Worte so geschickt ein und wählt sie sorgsam, sodass sie eine tolle Atmosphäre und eine sehr detaillierte Landschaft erschafft, die ich mir während des Lesens immer wieder gut vorstellen konnte. Es wirkte wirklich ein bisschen wie in einem düsteren magischen Disneyfilm. Wo wir auch beim Hauptthema dieses Buches sind, denn es handelt sich bei der Geschichte „Haus der tausend Spiegel“ um eine Märchenadaption von die Schöne und das Biest. Es ist meine erste Märchenadaption, die ich gelesen habe und war von der Umsetzung wirklich begeistert! Die Mystik ist irgendwie in jeder Szene präsent und die Grundstimmung, die schon zu Beginn von Anniks Zeit auf dem großen Anwesen erzeugt wurde, hält sich auch wirklich bis zur letzten Seite! Kommen wir zu den Charakteren. Da wäre zuerst das Hexenmädchen Annik, die bei den Van Leuwens als Kindermädchen eingestellt wird. Sie möchte gerne an der Uni studieren und muss als Aufnahmebedingung ein Geheimnis auf dem Anwesen lösen. Sie ist sozusagen undercover unterwegs und macht ihre Sache dabei wirklich gut. Denn neben all ihren Erforschungen im Schloss lässt sie ihre Aufgabe, nämlich die Betreuung des 6 jährigen Elias nicht außer Acht. In den Situationen mit dem Kleinen hat sie mir wirklich besonders gut gefallen. Sie war sehr sensibel und behutsam und hat mit viel Geduld und Ruhe eine Brücke des Vertrauens zu ihm aufgebaut. Und auch so war sie mir von Anfang an direkt sympathisch, vor allem auch weil sie kein „perfekter“ Charakter in dem Sinne ist, denn sie beherrscht die praktische Magie mehr schlecht als Recht. Trotzdem kämpft sie für ihren Traum, auch wenn ihre Zeit auf dem Anwesen stellenweise alles andere als leicht ist. An ihrer Seite ist Ybbas, ein Gny (eine kleine magische, liebenswürdige und einfach total putzige Kreatur), die Annik mit seinen Fähigkeiten nach besten Kräften unterstützt. Diese Hilfe braucht sie auch, denn es gibt im Haus so allerlei Geheimnisse. Viele davon ranken sich um die beiden Hausherren, Daniel und Gabriel. Daniel ist ein sehr freundlicher und netter Mann, der sich aber stets im Schatten aufhält und sich Annik nicht zeigt. Gabriel ist im Vergleich zu ihm ein totaler Gegensatz. Mysteriös ist sein Charakter auch, doch dazu kommt noch, dass er neben seiner Verschlossenheit auch oft sehr unsympathisch ist. Man merkt als Leser sehr schnell, dass er um sich herum eine Fassade aufgebaut hat, und dass seine Familie große Geheimnisse verbirgt, die er nicht so recht preisgeben will. Dieses Familiengeheimnis ist in dieser Geschichte auch der Kern der Sache. Mir hat es beim Lesen wirklich sehr gut gefallen, dass man als Leser stets auf dem gleichen Stand wie Annik war und dass man das Geheimnis quasi gemeinsam mit ihr erforscht hat. So bleibt die Spannung auch wirklich bis ganz zum Schluss erhalten. Ich habe mir immer wieder meine eigenen Gedanken gemacht und gerätselt, was es genau mit der Familie auf sich hat und was wohl als nächstes passieren wird. Es gab auch immer wieder Wendungen in der Geschichte, die für mich sehr unerwartet und überraschend, aber allesamt passend und sehr positiv waren. Das Ende der Geschichte war dann nochmal voller Action! Es gab einen klassischen Showdown, bei dem es so richtig zur Sache ging. Für den Leser wurden die offenen Fragen geklärt, und so wurde alles zu einer rundum gelungenen tollen Märchenadaption! Mein persönliches Fazit: Eine absolut phantastische Märchenadaption mit viel Mystik, Spannung, einem Hauch Romantik und einer Menge Magie! Ich habe hier wirklich so gar nichts zu meckern. Ein richtig tolles Buch! Ich vergebe 5 von 5 möglichen Büchern!
Wow
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