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Antje Babendererde

Wacholdersommer

Jugendbücher
Ist Teil der Reihe
cbt Taschenbücher
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3.3/5
3 Bewertungen
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ZUSAMMENFASSUNG
Der Duft von Freiheit Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen - und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ... Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Zweiherz" bei cbt erschienen.
BIOGRAFIE
Antje Babendererde, geboren 1963, wuchs in Thüringen auf. Nach einer Töpferlehre arbeitete sie als Arbeitstherapeutin mit Kindern in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie. Seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin mit einem besonderen Interesse an der Kultur, Geschichte und heutigen Situation der Indianer. Ihre einfühlsamen Romane zu diesem Thema für Erwachsene wie für Jugendliche fußen auf intensiven Recherchen und USA-Reisen und werden von der Kritik hoch gelobt.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
10.07.2017
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783570311530
Sprache
German
Seiten
320
Schlagworte
Ewige Liebe, Indigosommer, Young adult, Indianer, Navajo, Libellensommer
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von loewenzahnmaedchen und Elisa Ma
loewenzahnmaedchen
elisawiththebooks
loewenzahnmaedchen
Antje Babendererde ist meine Lieblingsautorin und bisher konnte mich jede ihrer Indianer Geschichten überzeugen, dadurch setzte ich hohe Erwartungen in dieses Buch. Das Cover und der Titel sprechen mich viel mehr an, als der Originaltitel, auch das alte Cover war nicht so toll, da einfach zu viel darauf abgebildet wurde. Die jetzige Aufmachung zeigt einen genialen Farbverlauf, der mal etwas anderes ist, außerdem ist ein Wacholderast und ein schöner grüner Schmetterling abgebildet, durch das recht naturverbundene Cover passt es umso besser zu den Navajos. Der Anfang des Buches konnte mich nicht in seinen Bann ziehen, wie es sonst bei Babendererde Bücher der Fall ist. Zu Beginn wird die Entstehung der Welt und der Menschen erzählt und wie Zweiherz, der Kojote sein Unwesen treibt. Erst ab Seite 30 kam ich richtig in Fahrt und bin förmlich durch die Seiten geflogen. Das Buch erzählt aus mehreren Perspektiven bei vielen Büchern empfinde ich dies als Last, doch hierbei hat es mich nicht gestört. Mich faszinieren die Geschichten immer wieder und ich bewundere die Indianer und ihre Lebensart, ebenso wie sie dort mit manchen Dingen umgehen. Kaye ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen und hat eine tolle Art an sich. Will ist von Kindesbeinen an ihre große Liebe, doch mit 12 Jahren wird er des Mordes beschuldigt und landet so in einem texanischen Gefängnis, doch die wahren Hintergründe für den Mord werden nie aufgeklärt. Kaye schreibt ihn immer wieder Briefe und möchte, dass er dennoch an ihrem Leben teilhabt, jedoch bleiben alles Briefe unbeantwortet und ungeöffnet. Nach 5 Jahren Haft wird er vorzeitig entlassen, damit hätte weder er noch irgendjemand anderes gerechnet. Auf ein Leben in Freiheit ist er nicht vorbereitet und dann ist da ja noch Kaye, zu ihr fühlt er sich immer noch hingezogen. Gemeinsam haben sie noch viel vor sich, bevor ihre Liebe vielleicht gewinnen kann. Will ist ein toller junger Mann für den es sich lohnt 5 Jahren zu warten. Leider hatte er keine einfache Jugend, dennoch ist er stark genug um sich eventuell seiner Vergangenheit zu stellen. Im Buch spielen viele Nebenfiguren eine wichtige Rolle, diese wurden toll beschrieben und eben so, wie die Hauptfiguren gut ausgearbeitet, sodass sich am Ende Puzzleteil um Puzzleteil aneinander reiht. Der Schreibstil ist, wie immer toll und so kam man sehr gut durch das Buch. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Umschreibungen der Natur und Umgebung gewünscht, so wäre noch ein besseres Feeling aufgekommen. Mir hat das Buch gut gefallen, dennoch hat die Antje Babendererde schon stärkere Bücher geschrieben.
Wow
Ich habe vor "Wacholdersommer" noch kein Buch von Antje Babendererde gelesen, da mich diese zuvor nicht wirklich angesprochen haben, und bin deswegen mit keiner bestimmten Erwartung an dieses Buch heran gegangen. Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Buch leider nur mittelmäßig fand. Antje Babendererde hat einen einfachen Schreibstil, aber dennoch sollte man mit Konzentration dranbleiben, da sie auch die Traditionen und Landschaften sehr detailliert beschreibt und man so schnell durcheinander kommen könnte! Dennoch finde ich dies auch sehr cool, da so die Kultur der Navajo immer im Vordergrund bleibt. Die Geschichte wird aus der Er-Perspektive erzählt, welche ich nicht unbedingt mag. In diesem Buch hat sie mich ebenfalls gestört, da man so nicht nah an den Charakteren ist und sich nicht mit diesen verbunden fühlt und sich schlecht in diese hineinversetzen kann. Durch den Wechsel der Perspektiven wird dies ebenfalls verstärkt. Die Charaktere fand ich um ehrlich zu sein auch nicht so gut. Mit Will konnte ich nicht anfangen, da er mir einfach nicht sympathisch wurde und auch in Kaye konnte ich nicht hineinfühlen. Sie hatten beide irgendwie nichts an sich, dass sie einzigartig machen würde. Ich finde, dass dieses Buch mehr auf die Traditionen und Kultur der Navajo fokussiert ist, anstatt auf die Charaktere. Dies ist an sich nicht schlimm aber trotzdem finde ich, dass man es besser hätte umsetzen können.
Wow
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