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ZUSAMMENFASSUNG
Ein neuer Blick auf die Geschichte der Widerstandsgruppe Die Weiße Rose ist eine der bekanntesten Widerstandsgruppen in der deutschen Geschichte. Insbesondere die Geschwister Sophie und Hans Scholl werden immer wieder als leuchtende Vorbilder genannt. Warum hatten gerade sie den Mut, sich gegen das nationalsozialistische Unrechtssystem aufzulehnen? Miriam Gebhardt beleuchtet die Biografien der Aktivisten und macht deutlich, wie wichtig Familie, Freundschaften und Umfeld für die Mitglieder der Weißen Rose waren. Ihr Buch erzählt eine neue Geschichte der Gruppe und zeigt, wie viel die Botschaft der Widerstandsgruppe uns noch heute, 75 Jahre nach ihrem traurigen Ende, zu sagen hat.
BIOGRAFIE
Miriam Gebhardt ist Journalistin und Historikerin und lehrt Geschichte an der Universität Konstanz. Ihr Bestseller »Als die Soldaten kamen« (2016 bei Pantheon) über die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde breit besprochen und in mehrere Sprachen übersetzt. Miriam Gebhardt lebt in Ebenhausen bei München.
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REZENSIONEN
Bewertet von Peanut
peanut
Was sich positiv bei diesem Buch hervorhebt ist, dass immer wieder Bezug zur heutigen Zeit zum Beispiel zum IS genommen wird. Es findet an einer Stelle im Buch ein Vergleich zum Stanford-Prison-Experiment statt, welchen ich ziemlich gelungen fand. Was ich auch sehr gut fand war, dass noch einmal hervorgehoben wurde was die gesellschaftlichen Normen zu der Zeit waren und was zum Beispiel in einer Ehe erwartet wurde. Zudem wurde auch an mehreren Stellen erwähnt, warum so viele junge Menschen studieren gingen. Auch versucht die Autorin die Frage zu beantworten, warum aus normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden. Dabei werden verschiedene Betrachtungswinkel angewendet bei den Hauptmitwirkenden der weißen Rose. Zudem wird nicht nur bei den Geschwistern Scholl, sondern auch bei zum Beispiel Alexander Schmorell der familiäre Hintergrund beleuchtet. Somit erfährt man sehr viel über die Umstände unter welchen die jeweiligen Flugblätter von welchen Mitgliedern und vor allem für welchen Zweck sie jeweils verfasst wurden. Etwas störend empfand ich die Wortwahl an manchen Stellen(zum Beispiel grandiose Natur). Auch war mir an manchen Stellen die Ausdrucksweise dann doch etwas zu modern und für die Jugend ausgelegt(Superheld mit Spinnfaden) und somit war es dann doch etwas zu reiserisch formuliert. Jedoch hebt es sich so auch von älteren Büchern über die weiße Rose ab und kann eventuell so auch besser jüngere Menschen erreichen. Fazit: Man erfährt sehr viel auch über die anderen Mitglieder der weißen Rose und vor allem auch welche Beweggründe sie wahrscheinlich hatten. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich gerne einmal ein Buch zu dieser Fragestellung durchlesen möchte.
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