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Jonas Jonasson

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

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3.3/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Allan Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: er verschwindet einfach - und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht. Jonas Jonasson erzählt in seinem Bestseller von einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war.
BIOGRAFIE
Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist und gründete später eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Das Buch trat in Schweden eine regelrechte Allan-Karlsson-Manie los und wurde zu einem Weltbestseller. Auch die schwedische Verfilmung war international höchst erfolgreich. Im November 2013 erschien Jonassons zweiter Roman "Die Analphabetin, die rechnen konnte" in Deutschland und wurde sofort zum Nr.-1-Bestseller.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
29.08.2011
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783570585016
Sprache
German
Seiten
416
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von books_sparkling, Buchwesen und 2 andere
books_sparkling
jennyweichsel
sbs
franziskaschönbach
books_sparkling
Dieses Buch hat mich positiv überrascht! Zuerst einmal muss gesagt werden, dass der Humor wirklich unfassbar schwarz ist. Mir war es teils schon zu schwarz, aber das habe ich der Geschichte dann schnell wieder verziehen. Wie da Themen wie Mord, Totschlag, Atombomben, Krieg, Entführung, Alkohol, etc. behandelt werden, hat mir vom Grundsatz her gar nicht gefallen, weil eine unfassbare Verharmlosung stattfand, die es so eigentlich nicht geben sollte - ABER gleichzeitig war es auch irgendwie total erfrischend. Letztlich hat mir der Humor meistens zugesagt, auch wenn ich höchstens mal schmunzeln konnte. Die Geschichte war herrlich absurd, die ganzen Zusammenhänge und inszenierten Zufälle fand ich wahnsinnig gut und es hat mir wirklich gefallen, was ich gar nicht gedacht hätte. Genauso wenig hätte ich gedacht, was für eine große Rolle geschichtliche politische Geschehen hier spielen! Hier tauchten ja reihenweise ehemalige Präsidenten und dergleichen auf, was mich auch sehr amüsiert hat. Ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben.
Wow
Überbewerteter Roman Ich habe das Buch lesen wollen, weil es in allen Medien so gehypet wurde, über 2000 5 Sterne Bewertungen bei Amazon (65%). Da kann es ja nur gut sein, war mein Gedanke. Aber leider wurde ich ziemlich enttäuscht, das Buch habe ich gerade mal knappe 100 Seiten gelesen, ich habe es nicht geschafft mich weiter durch zu quälen. Die Schreibweise des Buches ist sehr anstrengend, ständig werden Beschreibungen immer wieder benutzt. Als Allan am Bahnhof auf den Bus wartet, mit dem er abhauen will, trifft er einen „schmächtigen jungen Mann mit langen, fettigen blonden Haaren, struppigem Bart und einer Jeansjacke mit der Aufschrift Never Again auf dem Rücken“. Und ab jetzt ist jedesmal von dem „schmächtigen jungen Mann mit langen, fettigen blonden Haaren, struppigem Bart und einer Jeansjacke mit der Aufschrift Never Again auf dem Rücken“ die Rede, anstatt einfach nur der junge Mann oder ähnliches zu verwenden. Das nervt leider im Lesefluss. Auch der ständige Hinweis auf seine „Pisspantoffel“ ist einfach nur ekelig, denn die heißen so, weil Allan nicht mehr so weit pinkeln kann und sich daher immer auf seine Pantoffeln pinkelt, anstatt ins Klo. Wen interessiert das? Witzig finde ich das leider auch nicht. Tja, und die Schwester aus dem Altersheim identifiziert die Pantoffeln indem sie an den Pantoffeln riecht, die Nase rümpft und bestätigt, dass es nur Allans Pantoffeln sein können. Na danke auch, das ist leider nicht mein Humor. Der weitere Verlauf der Geschichte ist sehr Haarsträubend denn der „schmächtige(n) junge(n) Mann mit langen, fettigen blonden Haaren, struppigem Bart und einer Jeansjacke mit der Aufschrift Never Again auf dem Rücken“ stirbt. Aus Versehen, weil Julius Jonsson vergessen hat die Kühlung im Kühlraum aus zu stellen. Was von Allan und Julius nur als ein kleines Malheur gesehen wird, es ist ja nicht so schlimm wenn man einen Menschen tötet. Die Reaktion: „Und?“, fragte Allan. „Und… na ja, der da drinnen ist jetzt so ziemlich tot.“ Allan kratzte sich bekümmert im Nacken, bevor er beschloss, dass er sich von dieser Schlamperei nicht den Tag verderben lassen wollte. „Zu dumm“, meinte er. „Aber ich muss schon sagen, das Ei hast du perfekt hingekriegt. Nicht zu hart und nicht zu weich.“ Naja, immerhin ist er „bekümmert“. Ein paar Seiten habe ich dann noch durchgehalten, aber es hat leider keinen Spaß gemacht. Der Humor hat mich leider nicht erreicht, zwar merkt man was er witzig meint, aber es ist leider nicht mein Humor. Ich musste die ganze Zeit an SketchUp denken, von früher mit Dieter Krebs, die haben immer schlechte Sketche mit Lupenbrillen und schiefen Zähnen versucht witzig zu gestalten. Gelingt aber nicht. So gelingt es auch nicht mit dem Buch.
1 Wow
Allan Karlssons 100. Geburtstag soll mit Kuchen, Stadtrat, Presse und allem Drum und Dran im Seniorenheim gefeiert werden. Alle stecken in Vorbereitungen - einzig Allan hat keine Lust darauf und entflieht durch ein Fenster. Anstelle eines langweiligen Geburtstagsfestes, beginnt ein irrsinniger Roadtrip durch die Zeit und die Welt mit einem Koffer voller Geld. Jonas Jonasson ist eine urkomische Flucht in Verbindung mit einer unglaublichen Lebensgeschichte, rund um den Erdball durch die letzten Jahrzehnte gelungen. Der eigentlich Politikverdrossene Allan, der oft wie ein naiver, aber sympathischer Trottel wirkt, gerät immer wieder in die größten politischen Verstrickungen des vergangenen Jahrhunderts. An manchen Stellen war es doch sehr abstrus, jedoch auch witzig. Die wenigen etwas langatmigen Stellen im Mittelteil sind zu vernachlässigen, wenn man auf schwarzen Humor steht und ein außergewöhnliches Buch lesen mag. Der Schreibstil ist einfach zu lesen, jedoch an manchen Stellen recht ausufernd. Die aktuellen Geschehnisse wechseln sich mit Rückblicken auf Allans Lebensgeschichte ab, sodass ab und an das Gefühl entsteht nicht weiter zu kommen, aber es lohnt sich das Buch fertig zu lesen!
1 Wow
franziskaschönbach
onas Jonasson hat den Trubel um den 100jährigen zu Recht verdient. Das Buch ist einfach eine einzige, rasante, durchgeknallte und witzige Fahrt durch das verrückte Leben von Allan Karlsson. Besonders begeistert Jonas Jonasson mich mit seinen politischen Spitzen und seinem Humor. Der Schreibstil hat es mir auch angetan und ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der gerne mal herzhaft Lachen will. Das Buch hat auf jeden Fall 5 Herzen verdient.
Wow
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