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ZUSAMMENFASSUNG
Der SPIEGEL-Bestseller - Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente - dieselbe Sehnsucht nach Freiheit Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung. Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.
BIOGRAFIE
Laetitia Colombani wurde 1976 in Bordeaux geboren, sie ist Filmschauspielerin und Regisseurin. Ihr erster Roman »Der Zopf« stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wird verfilmt. Für ihren zweiten Roman »Das Haus der Frauen« recherchierte Colombani im »Palais de la Femme« in Paris, einem Wohnheim für Frauen in Not. Sie sprach mit Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen und wurde eine von ihnen. »Das Haus der Frauen« ist der erste Roman über Blanche Peyron, die 1926 unter widrigsten Umständen eines der ersten Frauenhäuser begründete. Laetitia Colombani lebt in Paris.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
27.03.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783596701858
Sprache
German
Seiten
288
Schlagworte
Alleinerziehende Mutter, um Freiheit kämpfen, Frauenroman, Weihnachten, Glücksuche, Vishnu, Sizilien, Buchgeschenk, Hoffnung, Frauenpower, Kanada, Erfolg, Eigenverantwortung, Lebensmut, Mut
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REZENSIONEN
Bewertet von steffimgl, kats_bookworld und 3 andere
steffimgl
kats_bookworld
justmiaslife
schokoloko28
daffodil
'Der Zopf' ist das erste Buch der Autorin Laetitia Colombani. In diesem Buch folgen wir den Erzählsträngen dreier Frauen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Eine Mutter der untersten Kaste in Indien, eine Tochter eins Fabrikbesitzers in Italien und eine erfolgreiche Anwältin in Kanada. Jede dieser drei hat völlig verschiedene Probleme und ebenso unterschiedliche Lösungen, dennoch verbindet sie etwas. Nachdem ich 'Das Haus der Frauen' von der Autorin so toll fand wollte ich natürlich auch ihr erstes Buch lesen. Die beiden Bücher haben übrigens vom Inhalt her keine Verbindung zueinander. Laetitia Colombani hat einen ganz besonderen Schreibstil, der mir mit sehr wenig Worten viele Emotionen entlockt. Denn obwohl dieses Buch nur ca 280 Seiten hat, bei recht großer Schrift, hat es mich berührt. Die Risiken die einige der Frauen eingehen und mit welcher Hoffnung und Stärke sie voranschreiten ist wirklich inspirierend. Ich habe gerade auf Goodreads ein paar negative Stimmen zu dem Buch gelesen, aber nach etwas genauerem Hinsehen basierten die Meinungen hauptsächlich auf dem gekürzten Hörbuch. Wieso kürzt man ein 280 Seiten Buch? So ein Blödsinn! Obwohl ich die Cover wunderschön finde, gibt es eine Sache die mich wirklich an der 'Verpackung' stört. Beide Bücher der Autorin sind in diesem hübschen Design und passen an sich sehr gut zusammen, ABER 'Der Zopf' ist nur im Taschenbuch oder in dieser gebundenen Miniaturausgabe erhältlich und 'Das Haus der Frauen' nur im Hardcover. . . Mir als Regalmonk schlägt das sauer auf. Abgesehen davon kann ich das Buch nur empfehlen. Der Schreibstil ist Geschmackssache, aber in Zeiten in denen man digitale Leseprobe überall bekommt, sollte das Antesten kein Problem sein.
Wow
kats_bookworld
"Der Zopf" ist ein Roman über drei starke Frauen, die sich mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Vorurteilen in ihrer Welt auseinandersetzen müssen. Sarah in Kanada, Giulia in Italien und Smita in Indien. Mir haben alle drei Storys gefallen. In einer Rezension habe ich gelesen, dass die Geschichte von Sarah als am schwächsten empfunden worden ist, allerdings finde ich die von Sarah am besten, weil ich davon viel selbst der eigenen Familie beobachten konnte. Sarahs Erfahrungen in ihrer Firma wurden als zu klischeehaft dargestellt, dem muss ich aber stark widersprechen. Gerade die Diskriminierung von seitens ihrer Firma sind sogar sehr realistisch! Bei Smita habe ich die Willensstärke bewundert, aber mir kam der religiöse Aspekt im Verlauf der Handlung doch etwas suspekt vor. Auch Guila empfand ich als starke Persönlichkeit, da sie sich gegen ihre Familie behaupten musste, obwohl sie dabei die einzige mit klaren Kopf ist, die den Ruin ihrer Familie verhindern will, ohne das jemand darunter leidet. Alle drei Geschichten wurden gegen Ende ineinander verflochten, was ich sehr schön fand. Einzig allein die offenen Enden - besonders bei Smita hat mir missfallen.
Wow
Wir erleben drei Frauen von drei unterschiedlichen Kontinenten, die eins verbindet: Willenskraft und Mut. Smita lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Nordindien. Sie gehören der niedrigsten Kaste - den Dalits (Unberührbare) - an. Smita verrichtet niederste Arbeiten und möchte diesem Teufelskreis entfliehen. Giulia aus Sizilien arbeitet in der Fabrik ihres Vaters. Sie möchte die Familientradition und die Fabrik aufrecht erhalten. Sarah, Anwältin aus Montreal und alleinerziehende Mutter wird schmerzlich bewusst, dass ihr Job nicht alles ist. Die drei Frauen kommen zu dem Entschluss, dass sie in ihrem Leben etwas gravierend ändern müssen und dafür benötigen sie eine ordentliche Portion Mut und Selbstbewusstsein. Die Autorin hat damit ein bewegendes und gefühlvolles Erstlingswerk geschaffen, dass einen in den Bann zieht. Es zeichnet sich dabei nicht durch eine künstlerische Sprache aus, sondern ist in einer einfachen Art verfasst, aber dennoch ist der Schreibstil etwas besonderes. Die Handlung an sich ist relativ simpel gestrickt und auch schnell vorhersehbar, zudem gibt der Klappentext zu viel vor. Wer sich überraschen lassen möchte, sollte diesen lieber nicht lesen. Leider gibt es auch bei den einzelnen Charakteren keine Entwicklung oder überraschende Wendungen. Natürlich hat jede der drei Geschichten interessante und auch spannende Momente. Im Nachhinein empfinde ich aber nur Smitas Geschichte besonders. Ich habe viel über Indien und das Kastensystem erfahren, beispielsweise die noch heute vorherrschende Diskriminierung der Frauen und Mädchen. Hier von hätte ich gerne mehr gelesen. Besonders schade finde ich, dass ihr Erzählstrang ein so offenes Ende hat und wir nicht erfahren, was mit ihr passiert. Sarah hat in der Geschichte meiner Meinung nach zu wenig Stimme bekommen. Vor der Krankheit werden ihre Überlegungen und Grundzüge gut dargestellt und auch die Ausgrenzung durch ihre Kollegen finde ich nachvollziehbar. Aber am Ende kommt Sarahs Geschichte zu kurz, die Entwicklung vom funktionierenden Arbeitstier zur Überlebenden wird nicht groß ausgeführt und auch das Thema Haare, welches ja einen größeren Stellenwert im Buch hat, wird nur in Nebensätzen kommentiert. Hier hat die Autorin das Potential der Geschichte meines Erachtens nach nicht völlig ausgeschöpft. Giulias Geschichte wurde für mich viel zu kurz abgehandelt und hat zudem ein übertrieben kitschiges Ende.
Wow
Schokoloko 28
Dieses Buch habe ich bei Vorablesen als Rezensionsexemplar bekommen. Doch leider hat mir die Geschichte trotz ansprechenden Leseprobe nicht gefallen. Inhalt: Die Lebenswege von drei Frauen überschneiden sich. Smita ist eine unberührbare in Indien und möchte sich aus ihrem engen Leben befreien. Guilia ist eine Frau in Italien, die Perücken herstellt. Und schließlich Sara, die eine taffe Anwältin ist und bei ihr die Diagnose "Brustkrebs" sie aus der Bahn wirft. Diese drei Frauen verbinden sich durch die Geschichte der Haare. Smita gibt ihre Haare her für ein besseres Leben. Gulia knüpft die Haare zu einer Perücke und Sara trägt sie. Die Geschichte ist einfach geschrieben und als Leser kommt man sehr schnell hinein. Was ich als Manko empfand war die flache Charakterstudie der einzelnen Personen, die vorhersehbare Handlung und die schnulzige Sprache bei einer Liebesszene. Das Buch war für mich keine Überraschung und zeigte für mich geringe Variationen bezüglich der verschiedenen Leben der einzelnen Frauen. Fazit: Ein vorhersehbarer Kitsch- Roman, der die einzelnen Figuren eher blass aussehen lassen.
2 Wows
Frauen in Indien, Italien, Kanada. Extrem unterschiedliche Lebensbedingungen, Einstellungen, Wünsche, Pläne. Erschütternd, was indische Frauen, noch dazu in den niederen Kasten, durchmachen müssen. Weder Gesetze noch Gerechtigkeit sind für sie gemacht. Herzergreifend, was Smita, Lalita und ihre Geschlechtsgenossinnen durchleiden. Kein Schulbesuch, keine Veränderung der Umstände scheinen möglich. In Italien sind es anders geartete Probleme, die Giulia bewältigen muss. Ihre behütete Welt bricht zusammen, als der Vater einen Unfall erleidet und die Perückenknüpferei, die der Familie und einigen Arbeiterinnen den Lebensunterhalt sichert, vor dem Ruin steht. Kein Ausweg in Sicht. Sarah in Kanada ist erfolgreiche Rechtsanwältin in einer berühmten Kanzlei, bewundert, schön, stolze Mutter dreier Kinder. Bis eine „Mandarine“ dazwischenkommt. Faszinierend, mit welchem Mut, mit welcher Kraft die Frauen ihr Schicksal in die Hand nehmen. Das Risiko, zu scheitern, ist hoch. Möglicherweise stehen Schande, Verachtung oder Tod am Ende des Weges. Ein Buch, das von Anfang an fasziniert, Entsetzen und Staunen hervorruft. Erschütternd die Berichte aus Indien. Unglaublich mutig, diese Frauen, beispielgebend und vorbildhaft. Muss man lesen!
Wow
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