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Thomas Wheeler

Cursed - Die Auserwählte

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ZUSAMMENFASSUNG
Eine Frau. Ein Schwert. Ein Land in Aufruhr. England steht in Flammen: Die Roten Paladine ermorden jeden, der sich nicht vor dem Kreuze beugt. Als Nimues Dorf überfallen wird, verliert sie alles - nur eines bleibt ihr: ein geheimnisvolles Schwert, das sie zu einem gewissen Merlin bringen soll. Doch als Berater des korrupten Königs Uther hat Merlin ganz eigene Pläne für das Schwert der Macht. Begleitet von dem jungen Söldner Arthur legt Nimue sich mit den gefährlichsten Männern des Landes an, um ihr unterdrücktes Volk in die Freiheit zu führen ... Eine moderne Neuerzählung der Artus-Sage, mit zahlreichen Schwarz-Weiß- und Farb-Illustrationen von Comic-Legende Frank Miller.
BIOGRAFIE
Der legendäre Comic- und Graphic-Novel-Zeichner Frank Miller ist nicht nur für seine Superhelden »Batman« und »Daredevil« bekannt und preisgekrönt. Auch »Sin City« und »300« waren weltweite Erfolge, auf Papier wie auf der Leinwand. Mit der Aufnahme in die renommierte Will Eisner Award Hall of Fame wurde Frank Miller für sein Lebenswerk geehrt.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.06.2020
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783596704873
Sprache
German
Seiten
446
Schlagworte
Excalibur, Netflix, Artussage, Fantasy Bestseller, Fantasy Roman, Low Fantasy, Mittelalter, Ninive, Nebel von Avalon, Tafelrunde, Sin City, Sword and Sorcery, König Arthur, Kelten, Marion Zimmer Bradley
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Cindy, pmelittam und 3 andere
lupina
pmelittam
mine_b
jennyhofmann
lovebooksandpixiedust
Als großer Fan von allem, was mit der Artus-Legende zu tun hat, war "Cursed- Die Auserwählte " natürlich ein must-read für mich! Angepriesen als feministische Neuerzählung der Legende und bereits von Netflix als Serie produziert, ging ich mit entsprechend hohen Erwartungen an die Geschichte heran. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Nimue, in den meisten Artus-Legenden bekannt als die Dame vom See. Sie gehört dem Himmelsvolk an, einem der vielen Fey-Clans. Doch sie gilt als Außenseiterin, denn sie ist von Dunkler Magie gezeichnet und besitzt eine Verbindung zu den Verborgenen (magische Wesen). Als die Roten Paladine ihr Volk angreifen erhält sie von ihrer Mutter ein Schwert, welches sie dem Druiden Merlin bringen soll. Damit beginnt ihre Reise. Nimue ist eine Protagonistin, mit der ich nicht warm geworden bin. Sie ist eine starke junge Frau und ziemlich badass, aber sehr gefühlskalt. Die Dinge, die sie tut, gehen ihr nicht nah und man kann keine Verbindung zu ihr aufbauen. Auf ihrem Weg zu Merlin trifft sie den Söldner Arthur. Es war spannend zu sehen, wie anders Arthur hier dargestellt ist. Er ist kein Held, rennt weg, wenn es ernst wird und ist nicht die Hauptfigur. Die Roten Paladine als fanatische Krieger des Christentums haben einen interessanten Aspekt in die Geschichte eingebracht. Es entbrennt ein Krieg zwischen der Kirche und dem Volk der Fey, der ausweglos erscheint. An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass "Cursed " einige sehr brutale Szenen enthält (Triggerwarnung: Gewalt, Mord, Folter). Es ist eine sehr kriegerische Geschichte, in der Nimue ihre Bestimmung finden muss. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass "Cursed" eine 400 Seiten lange Vorgeschichte ist, denn es laufen so viele Dinge parallel. Der Autor wollte möglichst viele Handlungsstränge aufbauen, die oft sehr verwirrend und auch unnötig sind. Am Ende bleiben viele Fragen offen und bis zur Hälfte des Buches fragt man sich, um was es eigentlich geht. Wheeler hatte viele gute Ideen, doch einige sind nicht zu Ende gedacht oder wirken zu aufgesetzt. Es gibt viele interessante Nebenfiguren wie den Weinenden Mönch, Morgan, Schwester Iris oder Gawain, die zu wenig zu Wort kommen. Ihre Geschichte werden leider nur angerissen, doch das ist oft nicht genug. Die Ausstattung des Buches ist sehr gelungen, denn es enthält viele Schwarz-Weiß-Abbildungen und einige Farbtafel illustriert von Frank Miller. Millers Stil ist kantig, roh und grob und passt damit sehr gut zur Geschichte. Leider sind die Bilder oft nicht an der passenden Stelle eingefügt und spoilern manchmal oder kommen erst viel später Ich hoffe, dass der Folgeband geordneter ist und die offenen Fragen geklärt werden. "Cursed" ist ein spannendes Buch, doch es hält nicht, was der Klappentext verspricht. "Feministische Neuerzählung " ist zu hoch gegriffen für das, was tatsächlich passiert und die Rolle des Schwertes bleibt sehr unklar. Dennoch freue ich mich auf die Umsetzung von Netflix.
Wow
Die Artus-Saga kennt wohl jeder, zumindest eine der vielen Adaptionen, sei es in Buch- Film, Serien- oder anderer Form. Thomas Wheeler hat nun eine weitere hinzugefügt, die in meinen Augen überraschend neu ist. Im Mittelpunkt steht hier Nimue, eine 16jährige Fey, deren Dorf von den Roten Paladinen überfallen und vernichtet wird, und die in den Besitz eines besonderen Schwertes kommt. Neben Nimue gibt es eine ganze Reihe weiterer Charaktere der Artus-Saga: Merlin, Uther Pendragon, Arthur, Morgan(a), Percival, Lancelot, Gawain, Guinevere – alle in Rollen, in denen man sie so nicht kennt. Merlin ist schon fast eine Karikatur seiner selbst, versoffen, seiner Magie beraubt, Arthur nicht der strahlende Held, als den man ihn kennt – über die anderen könnt ihr selbst lesen. Auch hier wird das Verhältnis der alten Religionen zur neuen, dem Christentum, thematisiert. Die Roten Paladine jagen und vernichten alles, das nicht in ihre Religion passt, und das äußerst brutal. Ganz oben auf der Liste stehen die Fey – und diese sind dem Autor phantastisch gelungen, die verschiedenen Ausprägungen sind interessant und phantasievoll und stehen dem Leser schnell bildlich vor Augen. Dass sie gejagt werden, ist umso tragischer. Leider bleiben alle Charaktere ziemlich blass und kommen mir wenig nahe, und das ist sehr schade. Gerade zu Nimue hätte ich mir mehr Verbindung gewünscht. Am interessantesten, je mehr ich über ihn las, wurde für mich Merlin. Als weniger interessant als zunächst gedacht, entpuppte sich der Weinende Mönch, auch wenn er eine Überraschung birgt. Seine Entwicklung gegen Ende konnte ich bei allem, was er vorher tat, nicht ganz nachvollziehen. Es brauchte etwa ein Drittel des Romans, bis er mich packen konnte, doch dann ließ er mich nicht mehr los. Ich denke, das lag u. a. daran, dass ich mit den Charakteren nicht warm wurde, aber auch an den abschreckenden Taten der Roten Paladine, die sehr explizit beschrieben wurden. Die größte Überraschung war für mich das Ende, das nicht nur offen, sondern cliffhangermäßig ist, und nach einer Fortsetzung verlangt. Dass es diese tatsächlich geben wird, konnte ich der Danksagung des Autors entnehmen, vorher hielt ich den Roman für einen Einzelband. Dass Netflix aus der Geschichte eine Serie entwickelt hat, die noch 2020 ausgestrahlt hat, wusste ich dagegen schon vorher – ich bin gespannt. Erwähnenswert sind natürlich noch Frank Millers Illustrationen, die sicher nicht jedem gefallen werden, die dem Roman aber einen ganz eigenen Touch verleihen. Innerhalb der Geschichte sind sie schwarzweiß, am Ende finden sich ein paar in Farbe. Der Roman konnte mich nicht sofort packen, doch dann ließ er mich nicht mehr los. Er ist eine überraschend neue Adaption der Artus-Saga, die ich interessant finde. Man darf gespannt sein, was sich der Autor für die Fortsetzung einfallen lassen wird. Wer die Artus-Saga kennt und offen für bekannte Charaktere in anderen Rollen ist, sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen.
Wow
Der Name Thomas Wheeler war mir vorher leider unbekannt. Daher bin ich ohne Erwartungen oder Hoffnungen an sein Buch „Cursed – Die Auserwählte“ herangegangen. Dieses Fantasy- Buch ist wohl das erste Werk aus seiner Feder, auch ist es in Zusammenarbeit mit Frank Miller entstanden. Klappentext: Eine Frau. Ein Schwert. Ein Land in Aufruhr. England steht in Flammen: Die Roten Paladine ermorden jeden, der sich nicht vor dem Kreuze beugt. Als Nimues Dorf überfallen wird, verliert sie alles – nur eines bleibt ihr: ein geheimnisvolles Schwert, das sie zu einem gewissen Merlin bringen soll. Doch als Berater des korrupten Königs Uther hat Merlin ganz eigene Pläne für das Schwert der Macht. Begleitet von dem jungen Söldner Arthur legt Nimue sich mit den gefährlichsten Männern des Landes an, um ihr unterdrücktes Volk in die Freiheit zu führen … Als ich den Klappentext gelesen habe und auch, dass eine Netflix- Serie zu diesem Buch geplant ist, war mein Interesse geweckt. Es klang vielversprechend. Es hat ein spannendes Abenteuer versprochen – ein actionreiches Fantasywerk im historischen Setting klang vielversprechend. Und so habe ich mich ohne große Hoffnungen an dieses Buch gewagt. Eine Neuinterpretation der bekannten Artus- Sage klang in meinen Ohren ziemlich vielversprechend. In dieser Interpretation soll ein junges Mädchen die tragende Rolle spielen, sie besitzt das bekannte Schwert. Auch die bekannten wichtigen Personen aus der Artus- Sage sind mit von der Partie: Merlin, Uther, Artus oder auch Lancelot, um nur ein paar Beispiele zu nennen. In „Cursed“ haben sie jedoch eine andere Aufgabe erhalten, welche zum Teil stark vom Original abweicht. Manche sind näher an ihrer alten Position dran. Dies führt dazu, dass man sich erst einmal an die Charaktere gewöhnen muss. Altbekanntes Denken oder auch Wissen muss über Bord geworfen werden – man muss lernen, außerhalb der Schubladen zu denken und über den Tellerrand hinaus. Die neue Rolle oder auch ihr Charakter weißt im Vergleich zur Vorlage teilweise einen gravierenden Unterschied auf – dies kann zu ersten Startschwierigkeiten fühlen. Auch ich musste mich teilweise erst einmal an diese Änderungen gewöhnen. Leider hatte ich mit diesem Fantasy- Buch so meine Startschwierigkeiten. Dies lag nicht nur an der Neuinterpretation der Charaktere. Auch konnte mich die Story nicht richtig fesseln. Es gibt spannende Passagen – das Streben nach Macht oder auch die vielen Intrigen bringen Wendungen und auch Action ist das Buch – aber mir fehlte die Tiefgründigkeit. Man hat das Gefühl, dass der Autor nur an der Oberfläche kratzt. Dies führte bei mir dazu, dass ich zu den Charakteren keinen wirklichen Bezug aufbauen konnte der auch, dass ich nicht in das Buch herein gefunden hatte, weil ich immer das Gefühl hatte, dass irgendetwas fehlt. Es mangelte dem Buch leider an Tiefe, sodass das Werk nicht authentisch auf mich wirkte. „Cursed“ wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Dadurch bekommt man einen vielseitigen Einblick in die Handlung. An vielen Stellen in dieser Welt brodelt es, jeder Charakter bezieht Stellung oder stellt – nicht nur sprichwörtlich – seine Soldaten auf, um sie ins Rennen zu schicken. Mir hat es gefallen, dass die Story nicht nur aus einer Perspektive erzählt bekommt. Dadurch hat man einen umfangreicheren Einblick erhalten. Und zum Beispiel auch die Sicht von Merlin, Uther oder natürlich auch Nimue kennen gelernt, sodass man die Handlung besser nachvollziehen konnte. Besonders Nimue nimmt als Protagonistin einen größeren Raum ein. Sie ist ein junges Mädchen, welches von ihrem Volk nicht wirklich akzeptiert wurde, weil sie Narben auf dem Rücken hat. Angeblich sind diese ein schlechtes Omen. Nimue muss eine schwere Aufgabe meistern, muss dabei ihren eigenen Weg finden. Dabei zeigt sie, dass sie willensstark ist und ihr Ziel stets verfolgt. Aber sie ist auch stur und teilweise lässt sie sich nicht von ihrem Weg abbringen. Leider bin ich mit Nimue als Protagonistin über die gesamte Länge des Buches nicht warm geworden. Ihre teils ruppige Art ist mir leider nicht ans Herz gewachsen. Auch bei den anderen Charakteren erging es mir leider ähnlich. Ich konnte zu ihnen keine Beziehung aufbauen, mir fehlte einfach der Bezug zu den Charakteren, sodass ich nicht mit fiebern konnte. „Cursed“ ist ein düsteres und kampfreiches Buch, welches an vielen Passagen auch recht blutig ist. Dies sollte man sich vorher bewusst sein, ist es nicht für zartbesaitete Leser geeignet. Frank Miller hat die Illustrationen in diesem Buch beigesteuert. Natürlich sind sie Geschmackssache und sie sollen die Handlungen oder auch die Charaktere dem Leser noch mal näherbringen. Doch leider haben mich die beigefügten Illustrationen nicht gefallen. Das Ende von diesem Werk ist recht offen, daher liegt es nahe, dass eine Fortsetzung geplant ist. Die Neuinterpretation der Artus- Sage aus der Feder von Thomas Wheeler mit dem Titel „Cursed – Die Auserwählte“ konnte mich leider nicht überzeugen. Mir hat leider der Bezug zu den Charakteren gefehlt, aber auch die Story konnte mich nicht begeistern. Insgesamt habe ich mir mehr von diesem Buch versprochen. Daher kann ich leider nur 2,5 Sterne vergeben.
Wow
jennyhofmann
Und wieder ist es die alte Leier: Zahlreiche so lala Rezis - und eine restlos begeisterte Jenny! 😍 Ich wollte das Buch unbedingt lesen, schon alleine wegen dem Cover. Mir gefällt das so gut, ich liebe rote Cover. Wheeler hat den Stoff der Artussage genommen, alles durcheinander geschüttelt und völlig neu zusammengesetzt und dabei ist etwas großartiges entstanden. Ich bin immernoch total geflasht und einfach begeistert. Das Buch steckt voller Action, Magie, Legenden, Blut und Gewalt. Wheeler hat einen schönen flüssigen Schreibstil, das Buch liest sich richtig gut in einem Stück durch. Die Charaktere finde ich super, Nimue ist sympathisch und eine Powerfrau und wir begegnen natürlich vielen bekannten Namen. Und dann kam das Ende. Whoaaa! Damit hätte ich niemals im Leben gerechnet und ich liebe es. Die Charaktere sind erfrischend neu definiert und die Geschichte ganz anders und neu, voller Intrigen und Wendungen. Toll! Von mir einfach eine klare Leseempfehlung und volle Sternenanzahl ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Wow
lovebooksandpixiedust
Ich bin ein sehr großer Fan der Artus-Sage und als ich mitbekommen habe, dass es eine neue Serie geben soll, wollte ich unbedingt das Buch dazu lesen. Für mich waren Frank Miller und Thomas Wheeler beide gänzlich unbekannt. Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Aber die Zeichnungen im Buch waren, vom Zeichenstil her, leider nicht ganz mein Fall. Dennoch waren sie eine sehr schöne Ergänzung zum Text und man konnte sich die Dinge etwas besser vorstellen. Der Schreistil war sehr direkt, düster und stellenweise auch etwas blutig. Es war alles recht detailliert beschrieben, dadurch hat es sich stellenweiße etwas zäh angefühlt. Nach einem sehr gelungen Anfang, hat das Buch leider gegen Ende immer mehr nachgelassen und es konnte mein Interesse nicht mehr so wirklich halten. Die ganze Handlung war aber im Große und Ganzen toll umgesetzt. Wir haben einen starken, weiblichen Hauptcharakter und auch interessante Nebencharaktere. Nimue ist trotz aller Feindseligkeiten, die ihr entgegengebracht werden, ein unglaublich starker Charakter. Sie war mir von der ersten Seite an sympathisch. Einzelne Dinge kommen einem aus der Artus-Saga bekannt vor, aber es wurden auch neue Elemente hinzugefügt. Die Handlung ist stellenweise auch recht blutig und brutal, also nicht unbedingt für jeden geeignet. „Cursed – Die Auserwählten“ hat mich zwar nicht zu hundert Prozent überzeugt, aber dennoch ist es eine tolle Ergänzung zur Artus-Saga. Jetzt bin ich auch schon sehr gespannt wie die TV-Serie sein wird. Ich kann das Buch, Fans der Artus-Saga empfehlen, wenn sie keine Probleme mit Blut und Brutalität haben. Von mir gibt es bedingt eine Leseempfehlung.
Wow
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