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Patrick Rothfuss

Die Furcht des Weisen. Zweiter Tag Teil 1

Fantasy
Ist Teil der Reihe
Die Königsmörder-Chronik
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4.9/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Dieser Band ist der auf »Der Name des Windes« folgende Band 2. Drei Dinge gibt es, die jeder Weise fürchtet: den Sturm auf hoher See, eine mondlose Nacht und den Zorn eines sanftmütigen Mannes. Verfolgen Sie die Abenteuer von Kvothe, wie er zum größten Magier seiner Zeit wurde. Eine Intrige zwingt Kvothe die arkanische Universität zu verlassen. Seine Suche nach den sagenumwobenen Chandrian, die seine Eltern getötet haben, führt ihn an den Hof von Maer Alveron, und weiter zu den sturmumwogten Hügeln von Ademre. Schließlich gelangt er in das zwielichtige Reich der Fae, wo er der sagenumwobenen Felurian begegnet, der bisher noch kein Mann widerstehen konnte ... Eine Geschichte voller Poesie und Musik, voller Leidenschaft, aber auch voller Intrigen, dunkler Geheimnisse und Magie. Dieser zweite Band von »Der Name des Windes« steckt wieder voller neuer Geschichten und Ideen von Patrick Rothfuss. Der Band ist daher so umfangreich geworden, dass man ihn teilen musste in zwei Bände - »Die Furcht des Weisen 1« und »Die Furcht des Weisen 2«. Mit »Die Furcht des Weisen« legt Patrick Rothfuss den zweiten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. 2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.
BIOGRAFIE
Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Madison (Wisconsin), unterrichtet als Universitätsdozent und lebt in Wisconsin. In seiner Freizeit schreibt er satirische Kolumnen und versucht sich in Alchemie. »Der Name des Windes« ist sein erster Roman. 2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet, 2009 hat das Buch den Deutschen Phantastik Preis als bester internationaler Roman erhalten.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.10.2011
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783608938166
Sprache
German
Seiten
859
Schlagworte
Lehrer, Zauberuniversität, Schüler, Fantasy, Zaubern, Roman, Zauberschule
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REZENSIONEN
Bewertet von Felicitas Brandt, kathis.books und 3 andere
felicitasbrandt
kathi
sofiasworldofbooks
einlachgummi
lupina
Felicitas Brandt
Zitat: „Zur Antwort schenkte ich ihr einfach nur mein allerreizendstes Lächeln. Ich hatte ihr bereits gesagt, wie es sich in Wirklichkeit verhielt: Ich war kein Gentleman. Ich war ein Dieb.“ S. 229 „Wer von euch hat den genäht?“ „Ich“, sagte Sim und verzog das Gesicht. „Und ich weiß, ich hab´s verbockt.“ „Verbockt wäre noch sehr freundlich ausgedrückt“, erwiderte Mola. „Es sieht aus, als hättest du versucht, deinen Namen hineinzuschreiben und hättest dich dabei mehrfach verschrieben und wieder neu angesetzt.“ S. 253 Inhalt: Patrick Rothfuss - Die Königsmörder-Chronik Band 2: Die Furcht des Weisen Teil 1 Endlich, die Fortsetzung von „Der Name des Windes“ ist da! Da „Die Furcht des Weisen“ so umfangreich wurde, machte der Verlag zwei Bücher draus. Kvothe hat Schwierigkeiten an der arkanischen Universtät und entschließt sich eine Auszeit zu nehmen. Die Suche nach den Chandrian, den Mördern seiner Eltern, führen Kvothe an den Hof des Maer Alveron, wo er dem Maer helfen soll eine Frau zu erobern. Doch die Intrigen bei Hof wollen nicht nur dem Maer an den Kragen, sondern auch dem geheimnisvollen rothaarigen Fremden ... Meinung: Ich denke ich habe in meiner Rezi zu Band 1 ziemlich klar gemacht, wie unfassbar gut mir mein erstes Patrick Rothfuss Buch gefallen hat <3 Ich habe mich sehr auf den zweiten Band gefreut und ihr solltet, wenn ihr den ersten Band nicht kennt jetzt aufhören zu lesen und gleich zum Fazit springen, denn hier werden sich Spoiler zu Band 1 logischerweise nicht ganz vermeiden lassen. Band 1 hat ja damit geendet, dass der erste Tag zum Geschichten erzählen vorbei war und sich alle ins Bett begeben haben, gefolgt von der seltsamen Szene mit Bast. Ich habe mich da übrigens richtig erschrocken und war nochmal mehr auf den nächsten Band gespannt!! Basts Motiv ist also klar, er will seinen alten Reshi wieder, den Zauberer, den Kämpfer, den Helden. Wofür genau, bleibt noch unklar. Vielleicht ahnt er, dass sie sich nicht ewig (vor wem auch immer) verstecken können? Ich bin sehr gespannt, ob in diesem Band beschrieben wird, wie Bast und Kvothe sich kennen lernen! *-* Die Furcht des Weisen beginnt wieder mit einem schwermütigen, beinahe poetischen Prolog, der wieder damit endet, dass es um einen Mann geht, der bald sterben wird. Ich HOFFE UNENDLICH SEHR, dass der Autor nicht zum Gerorge R.R. Martin mutiert und meinen Lieblingscharakter killt o.o Ich glaube, dass wäre mein Herz endgültig hinüber. Im ersten Kapitel findet sich der Leser im Gasthaus zum Wegstein wieder und ich war gleich heimisch *-* Über Gasthaus und Anwesenden liegt der Schatten, des seltsamen Angriffes vom Vorabend, wobei einer der Dorfbewohner zu Tode kam und recht bald beginnt Kvothe seinen beiden Zuhörern seiner Geschichte weiter zu erzählen. Er ist immer noch an der Uni, immer noch mittellos, immer noch begabt, verliebt und in einer tiefen Feindschaft mit Ambrose. Seine Freunde Sim und Will stehen im weiter zur Seite, so treu, wie Sam seinem Frodo und gleichzeitig voller Humor und Witz. Ich mag die zwei wirklich gerne! Kvothe will sein Studium vertiefen, allerdings darf er immer noch nicht in die Bücherei. Auch die Suche nach einem Schirmherrn, läuft nicht gut, da Ambrose ihn überall in Verruf gebracht hat. Aber Kvothe gibt nicht auf und kämpft sich weiter durch. Denna, die geheimnisvolle Sängerin und naja, man könnte sie fast Vagabundin nennen, taucht auch wieder auf. Ich bin bei ihr ja ehrlich gesagt etwas skeptisch. Sie hat ständig irgendeinen neuen Kerl am Arm, der ihr erst was schenkt und dann doch wieder abgeschossen wird. Ja, sicher sie hat es auch nicht leicht und es ist ja nicht so, dass sie mit denen allen ins Bett steigen würde, aber trotzdem … ich traue ihr nicht so ganz über den Weg. Kvothe stürzt sich für sie in ziemliche Schwierigkeiten, denn Ambrose hat Dennas Ring und will ihn ihr nicht zurückgeben. Als Kvothe bei ihm einbricht, wird er schwer verletzt und außerdem kommt Ambrose an etwas Blut von ihm, was Kvothe fast das Leben kostet. Aber nur fast (: Auril das seltsame Straßenmädchen und Devi, die toughe Geldverleiherin kommen auch wieder vor. Devi wird sogar zweimal in einem ganz anderen Licht beleuchtet, ihr Charakter ist jetzt viel vielfältiger und gefällt mir richtig gut!! Sie hat Biss und herrlichen Sarkasmus, ist gefährlich, aber irgendwie auch verwundbar. Mola und Fela sind natürlich als weibliche Freundinnen auch wieder dabei und bilden mit Sim und Will so etwas, wie Kvothes Uni Familie. Außerdem beginnt dieser verrückte Yoda Meister Elodin ein Seminar mit wenigen Auserwählten, unter denen auch Fela und Kvothe sind. Es soll um Namenskunde gehen, aber erstmal ist das alles ganz ganz anders, aber das müsst ihr selber lesen *-* Ich weiß, ich habe jetzt nicht wahnsinnig viel gesagt und das ist auch wirklich nicht so einfach, denn wenn man es ganz ganz ganz ganz ganz GANZ grob sagen will, dann geht Kvothe in diesem Buch einfach nur zur Uni und schlägt sich nicht, wie in Band 1 durch die halbe Welt. ABER in dieser Geschichte ist noch so viel mehr, was sich ereignet, ihn formt, seine Freunde zeichnet, die Magie erklärt, die Welt malt und die Geschichte ins Rollen bringt. Ich hab gelacht, hatte Tränen in den Augen und Gänsehaut auf den Armen. Ich weiß jetzt, wie er ein Zauberer wurde und warum man ihn den Blutlosen nennt. Ich weiß von seiner Musik und der Frau, die wahrscheinlich seine große Liebe ist. Aber warum heißt er der Königsmörder? Warum gibt er sich die Schuld an dem Krieg? Wie traf er auf Bast? Und was ist aus dem Typen geworden, der die Geschichten im Wirtshaus erzählt hat? Lieber Herr Rothfuss, ich habe so viele Fragen, bitte bitte ich brauche mehr Geschichte!! Was ich ein bisschen vermisst habe, waren die magischen Sätze, die mich in Band 1 so begeistert haben. Das Buch ist immer noch sehr bildgewaltig, ich kann mir alles vorstellen. Aber diese krassen Sätze, die ich mir in Band 1 markiert habe, weil sie mir einfach so ins Herz gingen, die haben mir gefehlt. Außerdem gibt es nicht so viele Einschnitte, zurück in die „echte Welt“ wie in Band 1, das fand ich auch ein klein wenig schade, weil ich mich im Wegstein, so wohl fühle. Andererseits müssen die auch wirklich passen und die einfach nur einzuzwängen, wäre auch blöd gewesen. Was ich dagegen sehr gut finde, ist, dass es hier nicht so ist, dass für Kvothe alles ganz einfach wird. Er ist zwar super schlau, hat dafür aber gar kein Geld und weiß oft nicht, wie er z.B. die Semestergebühren zahlen soll, was ihn dann wieder in Schwierigkeiten bringt, weil er sich auf zwielichtige Geschäfte, wie Geld leihen einlässt. Es ist kein Kinderspiel, dem Held fliegt nichts zu, im Gegenteil. Er hat ebenso viele Rückschläge, wie Erfolge. Fazit: Ich liebe dieses Buch! Ja, es ist ein klein bisschen anders als Band 1, hat mich nicht so sehr in Atem gehalten (sprich ich durfte zwischendurch tatsächlich mal Luft holen =D), aber nichts desto trotz ist es genial und die Welt, die Patrik Rothfuss hier aufbaut, begeistert mich mehr und mehr. Ich schnappe mir jetzt direkt ein Sandwich und den nächsten Band. Dicke fünf Glitzersterne für dieses Meisterwerk der High Fantasy *-*
Wow
kathis.books
Meiner Meinung nach eine wirklich gelungene Fortsetzung welche dem ersten Teil in nichts nachsteht. Ich habe eine Weile gebraucht um mich an das Buch zu wagen weil es einfach so wahnsinnig viele Seiten hat aber im Nachhinein hat es sich wieder sehr gelohnt. Es hat viel Spaß gemacht wieder in die Welt der Zauberer und der Universität abzutauchen. Kvothe ist ein wirklich toller Charakter, mutig und humorvoll, und mir daher sehr ans Herz gewachsen. Die Geschichte ist wieder sehr spannend geschrieben und bleibt fast die ganze Zeit interessant und wird nicht langweilig. Einzig und allein gegen Ende hatte ich ein wenig zu kämpfen aber das hat sich auch schnell wieder gelegt. Der Schreibstil des Autors macht, dass man quasi durch die Seiten fliegt. Das Buch ist leicht geschrieben und man muss nicht viel nachdenken. Wirklich sehr angenehm zu lesen. So kommt man auch trotz der vielen Seiten schnell voran. Ich bin nun sehr gespannt wie es weitergeht und freue mich sehr auf den zweiten Teil von Band 2.
Wow
Vorab: Ich habe das Hörbuch gehört, also nehme ich auch Bezug auf den Sprecher. --------- Puh, also ich habe für dieses Hörbuch echt Ewigkeiten gebraucht. Und das sage ich nicht nur so, das ist Tatsache. Mehrere Jahre (!) saß ich da jetzt dran. Das lag hauptsächlich daran, dass mich die fast 27h Lauflänge immer wieder abgeschreckt haben, weshalb ich lange Zeit einfach gar nicht gehört habe. Das macht natürlich viel Sinn, denn dann kommt man ja sehr gut voran…. Dazu kommt, dass die Geschichte gerade zu Beginn recht zäh ist, Rothfuss holt sehr aus. Das ist jedoch auf keinen Fall langweilig – und gehört bei Fantasy ja fast schon zum guten Ton; man möchte natürlich so viel wie möglich von der unbekannten Welt mitbekommen. Als Hörbuch hat sich das dann allerdings doch als ein wenig anstrengend herausgestellt. Die Furcht des Weisen (1) beginnt direkt im Anschluss zu Der Name des Windes, aber selbst, wenn es eine Weile her ist, dass man Teil 1 gehört hat, kommt man dennoch gut in die Geschichte. Das wichtigste wird ohnehin mehrfach angesprochen, aber an vieles erinnert man sich auch später noch. Wie auch in seinem Vorgänger passiert hier wieder unglaublich viel. Tatsächlich könnte man meiner Meinung nach Tag 2 noch ein weiteres Mal splitten, obwohl der Band in der deutschen Ausgabe schon einmal geteilt wurde. Inhaltlich gibt es eindeutig eine Stelle, an der es Sinn machen würde, da dort ein Einschnitt passiert. Auch von der Länge her würde es an dieser Stelle gut passen. Aber na ja, so tragisch ist es auch nicht, denn wenn man einmal in der Geschichte gefangen ist, ist es nur schwierig, wieder herauszukommen. Es gibt tatsächlich nicht sonderlich viel zu sagen, außer dass Die Furcht des Weisen (1) all das hat, was Fantasy haben sollte: Der Plot ist breit und aufregend, das Setting unbekannt, und es passieren viele tolle magische Dinge. Nach anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten wird es von Kapitel zu Kapitel immer spannender. Kvothe erlebt viele gefährliche Situationen, in denen man mit ihm mitfiebert. Zwar muss er unterschiedliche Gefahren meistern, aber über alle seiner Prüfungen schwebt stets die Frage: Was hat es mit den Chandrian auf sich? Gemeinsam mit Kvothe erfährt man brotkrümelweise immer mehr über sie. Das bringt allerdings keine Klarheit in die ganze Situation, vielmehr eröffnen sich so nur neue Fragen, wodurch man am liebsten zum Ende vorspulen möchte, damit man die Antworten bekommt, aber man möchte auf der anderen Seite natürlich nichts verpassen. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger; ich empfehle unbedingt, den nächsten Band parat zu haben. Auch figurentechnisch steht Die Furcht des Weisen (1) anderen großen Fantasy-Sagen in nichts nach: Kvothe, der Protagonist, ist klug, aber noch sehr jung. Das vergisst man hin und wieder, da er sich (wohl auch aufgrund seiner Vergangenheit und seiner Fähigkeiten) oft reifer verhält, aber durch bestimmte Charaktereigenschaften wird dem Leser sein Alter immer wieder in Erinnerung gerufen. So ist Kvothe sehr leicht reizbar, was wohl an seiner Jugend und (trotz bisheriger Erlebnisse) fehlenden Erfahrung liegt. Sein Verhalten passt zu seinem Alter, was ihn zu einem sehr sympathischen, nachvollziehbaren Protagonisten macht. Er ist nicht fehlerlos, aber man hat Vertrauen darin, dass er es irgendwie aus jeder Situation schafft. Umso spannender wird es dann natürlich, wenn er etwas mal nicht schafft. An seiner Figur hat mir besonders der Kontrast zu seinem älteren Ich, das die ganze Geschichte dem Chronisten und Bast erzählt, gut gefallen. Man merkt einen eindeutigen Altersunterschied und eine Reife, die der jüngere Kvothe noch nicht hat. Man möchte erfahren, was er alles so erlebt hat. Auch die anderen Charaktere haben alle ihre Eigenarten und sind auf ihre Weise sympathisch oder eben nicht. Vor allem an Bast und Devi habe ich Gefallen gefunden! Der Sprecher, Stefan Kaminski, ist einfach unglaublich gut. Er hat nicht nur eine angenehme Stimme, der man stundenlang zuhören könnte – da kommt einem die Länge des Hörbuchs dann entgegen :D –, auch sein Sprechtempo ist sehr angenehm. Man kann gut und entspannt folgen. Es ist langsam, aber nicht so, dass es anstrengend wird, zuzuhören, oder dass man müde wird. Kaminski hat für alle Figuren eine unterschiedliche Tonlage, sodass man immer weiß, wer gerade spricht. Wenn er dann seine Stimme verstellt, wirkt das Ganze nicht irgendwie seltsam, sondern sehr natürlich, selbst bei höheren Stimmen. Auch macht er glücklicherweise keine komischen Sprechgeräusche oder er schmatzt, man hört ihn nicht einmal atmen. All das macht es nur umso leichter, sich in der Welt von Kvothe zu verlieren. Die Geschichte an sich ist schon toll, aber am besten hat mir der Sprecher gefallen. Fazit: Die Furcht des Weisen (1) ist – vor allem durch Stefan Kaminski – ein wahnsinnig tolles Hörbuch. Wenn man erst einmal den Respekt vor den 27h Laufzeit verloren hat, verliert man sich in der Geschichte und hat sie auch ruckzuck durchgehört. Das Hörbuch ist sehr unterhaltend, aber allein die Stimme reicht schon aus, dass man es gut und gerne auch öfter hintereinander hören kann. Ich muss es wissen, da ich es mehrfach begonnen habe. :D Kurzum: Patrick Rothfuss und Stefan Kaminski haben ein Meisterwerk geschaffen! ♥ 5/ 5 Lesehasen.
Wow
weinlachgummi
Habe 4 Tage für das Buch gebraucht, bei 859 Seiten und der Tatsache das ich noch zwischen durch meinen Lebensunterhalt verdienen musste, eine beschauliche Leistung, für meine Verhältnisse. Damit will ich sagen, ich konnte und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin so in die Geschichte eingetaucht, das ich vor Faszination nicht mehr zu lesen aufhören wollte. Im Gegensatz zum ersten Buch, fand ich dieses um einiges humorvoller, an einigen Stellen habe ich laut gelacht. Sehr gerne habe ich die Handlung an der Uni gelesen, Meister Elodin ist einfach spitze und immer für einen Lacher gut.  Die Gebräuche der Adem, fand ich auch sehr interessant. Schade fand ich das die Gerichtsverhandlung und die Seefahrt ausgelassen wurden. Aber durch den Aufbau des Buches. Das Kvothe dem Chonisten seine Geschichte erzählt, kam es plausibel rüber. Und endlich habe ich durch die vielen Beschreibungen und Erklärungen auch die Sympathie verstanden. Kvothe scheint alles zu können und wären da nicht seine Geldsorgen und seine Wutausbrüche, so wäre er einfach zu perfekt. Deswegen haben mich diese beiden Züge an ihm auch nicht gestört, sie haben für mich dafür gesorgt, das er nicht zu perfekt erscheint. Ich bin sehr gespannt auf den zweite Teil von die Furcht der Weisen. Mich interessiert wie es mit Denna weiter geht und welche Geheimnisse sie noch hat und wer ihr ominöser Schirrmherr ist. Und auch ob er den Chandrian weiter auf die Schliche kommt. Noch dazu hege ich eine Vermutung über die Schwester des  Fräulein Lackless und bin gespannt ob sich diese Bestätigt.  Leider muss ich nun aber einen Monat warten, da das Buch gerade ausgeliehen wurde. Deswegen mein Rat an alle die sich das Buch in einer Bücherei ausleihen möchten, nehmt gleich den zweiten Teil auch mit.
Wow
Es ist erstaunlich, wie grandios ein Autor schreiben kann. Patrick Rothfuss ist ein Meister der Worte. Er malt Bilder in die Luft und katapultiert direkt in die von ihm geschaffene Welt. Kaminski als Hörbuchsprecher ist nicht minder grandios! Er spricht jeden Charakter feinfühlig und verleiht ihnen eine eigene Stimme. Es ist unglaublich angenehm, ihm zuzuhören und in Kvothes Geschichte abzuztauchen. Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an. Es gibt wider die Rahmenerzählung mit dem Chronisten, Bast und dem Wirt Kote. Das Scherfällige des Wirtes ist zum Greifen nah. Auch Kvothes Geschichte geht natürlich weiter. Er wird erwachsener und lernt begierig an der Universität. Sein Zwist mit Ambrose spielt natürlich eine große Rolle. Rothfuss gelingt es, seine Charaktere so zu egstalten, dass man sie entweder mag oder hasst oder sich überhaupt nicht sicher ist, was man von ihnen halten soll. Auch Denna bleibt weiterhin ein großes Rätsel. Rothfuss streut vereinzelt Hinweise, die man begierig aufsaugt, um sie vielleicht zu einem großen Ganzen zusammensetzten zu können.  Die Welt, die er egschaffen hat, ist so dicht, vor allem durch die vielen Legenden, die es gibt. Man hat das Gefühl, als würde dieses Reich wirklich existieren. Da Kvothe in diesem Teil umherreist, bekommt man etwas mehr von dieser grandiosen Welt zu sehen.  Der Schreibstil ist natürlich einzigartig. Wunderbar! Es gibt keine Superlative oder überhaupt Worte, die diesem Buch gerecht werden. Einfach selbst lesen oder hören. Das Hörbuch ist wirklich ein Genuss
Wow
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