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Oliver Plaschka

Der Wächter der Winde

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ZUSAMMENFASSUNG
Vornehme Geschäftsleute in einer nachtschwarzen Limousine, ein Schmugglerpärchen mit einem Laster voller gestohlenem Whiskey, ein jugendlicher Waisenjunge aus dem Wilden Westen - sie alle geraten im Hinterland der kalifornischen Küste in einen Sturm, der sie verschlingt. Aber jenseits dieses Orts tut sich ihnen eine fantastische Welt auf. Keiner der im Sturm Verschollenen ahnt: Sie alle sind Spielball des genialen und exzentrischen Erfinders Ross, der vor zwölf Jahren mit seiner kleinen Tochter in derselben Gegend verschwand. Dort, in der malerischen Wildnis von Big Sur, hat er mithilfe magischer Kräfte die »Welt unter dem Winde« geschaffen, über die er gleich einem König gebietet. Die Gestrandeten geraten in ein Netz aus Intrigen, Erinnerungen und Schuld, fast ohne jede Chance zu entkommen. Eine moderne Fantasygeschichte in der Tradition Neil Gaimans, die Motive aus William Shakespeares »Der Sturm« neu aufleben lässt.
BIOGRAFIE
Oliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Seine teils fantastischen, teils historischen Romane und Kurzgeschichten gewannen zahlreiche Preise. In der Hobbit Presse erschienen »Die Magier von Montparnasse« und »Das Licht hinter den Wolken«. Homepage des Autors: www.rainlights.net

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
24.08.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783608962437
Sprache
German
Seiten
365
Schlagworte
Neil Gaiman, USA, American Gods, Shakespeare, Buch, Windkraft, Der Sturm, Road Movie, Urban Fantasy, Prohibition, Wilder Westen, Whiskey, Fantasy, Hippies
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REZENSIONEN
Bewertet von Chief Propaganda ...
archer
Chief Propaganda Officer
Irgendwo an der kalifornischen Küste treffen sie alle zusammen: millionenschwere Geschäftskonkurrenten der heutigen Zeit, ein Bonnie-und-Clyde-Verschnitt aus dem Chicago des Al Capone und ein junger Cowboy aus den 50iger Jahren des 19. Jahrhunderts. Entgegen Raum- und Zeitgesetzen schleudert es diese Leute in die Welt unter dem Winde, erschaffen von dem so kranken wie genialen Wissenschaftler Ross. Vor zwölf Jahren hat er sich mit seiner damals fünfjährigen Tochter hierhin zurückgezogen, zerfressen von Hass und (zum Teil) eingebildeten Kränkungen. Sie alle spielen ihre eigene Rolle in ihrem eigenen Stück, doch was wird am Ende von ihnen übrigbleiben? Und wer? Dieses Buch ist eine Adaption von Shakespeares "The Tempest" und ich gebe zu, wäre mir das vorher bewusst gewesen, hätte ich es nicht gelesen. Der Sturm ist wohl das langweiligste und für mich auch uninspirierteste Stück des klassischen Meisters, und es wurde für mich auch nicht in der Version von Atwood besser. Hier, in dieser Form, passte es sowohl von Sprache als auch Stil, aber es wird für mich von der Handlung her nicht besser. Caliban ist noch immer der arme Wilde, der von allen ausgenutzt wird, und zum Schluss trotzdem zu Kreuze kriecht und als Einziger bereut. Die anderen Personen waren mir fast durchweg zu distanziert oder unsympathisch, sodass es auch die Slapstickeinlagen des Gaunerpärchens nicht herausreißen konnten. Für Fans von Shakespeare könnte diese Fantastik-Lektüre ein großer Spaß sein, mir war sie zu langatmig und fast schon zu nah am Original.
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