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Wiebke Lorenz

Einer wird sterben

Thriller
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4/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst. Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann. Was wissen die Leute im Auto? Und vor allem, was werden sie tun? Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen. Stundenlang, tagelang. Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb. Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch? »Ich habe mich völlig in dieser Geschichte verloren und wusste irgendwann nicht mehr, wo oben und unten ist. Wahnsinnig spannend. Unbedingt lesen!« Melanie Raabe
BIOGRAFIE
Eine kurze Pressemeldung brachte Wiebke Lorenz auf die Idee für ihren Psychothriller »Einer wird sterben«: Über eine Woche lang parkte ein Pärchen im Auto in einer ruhigen Straße, ohne auszusteigen. Und niemand verstand, weshalb. Wiebke Lorenz war davon so fasziniert, dass sie die Geschichte gleich im Kopf weiterspann. Was, wenn diese Leute etwas wüssten, was keiner wissen darf? So ergeht es ihrer Hauptfigur Stella im Roman, gemeinsam mit ihr durchlebt der Leser Tage voller Angst und weiß nie, welche doppelten Böden die Geschichte noch bereithält. Genau dafür wird Wiebke Lorenz von ihren Fans geliebt, und die Presse verglich ihre psychologischen Höllenritte mit denen Sebastian Fitzeks. Sie lebt als freie Autorin in Hamburg.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.03.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783651025417
Sprache
German
Seiten
352
Schlagworte
Auto, Melanie Raabe, Ehe, Psychothriller, Lüge, Hamburg, Ursula Poznanski, Spannung, Unfall
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von nasa, petzi_maus und 3 andere
nasa2000
petzi_maus
wuschel
schnick
sandra8811
Ich wollte schon seit einiger Zeit das Buch Einer wird sterben von Wiebke Lorenz lesen. Nun ist es mir als Hörbuch zugefallen also habe ich mich mit voller Freude daran gesetzt und es mir angehört. Leider bin ich von dem Buch enttäuscht. Es ist als Psychothriller deklariert, aber für mich war es einfach eine Erzählung mit keiner bis wenig Spannung und einer hysterischen Protagonistin. Auch die Aufflösung am Ende war für mich sehr vorhersehbar und hat mich nicht überrascht. Die Autorin hat zwar noch versucht am Ende etwas überraschendes einzubauen, was mich aber eher gestört hat.  Stella ist seit 6 Jahren mit dem Piloten Paul verheiratet und leben in einem gehobenen Villenviertel. Eines Tages taucht dort ein Auto auf mit 2 Personen. Diese sitzen Tagelang regungslos im Auto. Stella und auch die Anwohner der Blumenstraße werden nervös. Es passieren aber noch weitere merkwürdige Dinge rund um Stella. Hat dies mit einem Vorfall von vor sechs Jahren zu tun, bei dem Stellas und Pauls leben vollkommen auf den Kopf gestellt wurde? Oder bildet Stella sich das ganze nur ein? Von der Grundidee und dem Klapptext war ich begeistert, aber die Umsetzung ist eher schlecht. Der Schreibstil ist flüssig und leicht so bin ich gut in das Buch reingekommen. Wirklich spannend fand ich es nicht, auch bei den ganzen mysteriösen Geschehnissen war es eher langatmig und langweilig geschildert. Es hätte gut noch etwas mehr an Geschwindigkeit gebraucht. Es wurden oft Dinge wiederholt oder Nebensächlichkeiten eingebaut die die Geschwindigkeit der Geschichte verlangsamte und auch alles im Zusammenhang langweilig machte.  Bei den Beschreibungen der Protagonisten bin ich etwas Zwiegespalten. Stella war mir auf der einen Seite sympathisch und ich habe mit ihr mitfühlen können, auf der anderen war sie mir zu hysterisch und fragil das sie mich nervte. Auch die anderen Bewohner der Blumenstraße waren irgendwie komisch und jeder hatte seinen eigenen Dreck stecken. Mich konnte dieses Buch nicht wirklich überzeugen.  Als Psychothriller zu langweilig und nichtssagend als normaler Roman wäre es vielleicht gegangen. Da wäre ich auch mit einer anderen Erwartung dran gegangen, aber so war es enttäuschend.
3 Wows
Wie sehr musst Du mich lieben, das Du so etwas für mich tust? Kurz zum Inhalt: Stella Johannsen ist allein zu Hause. Ihr Mann ist Cargo-Pilot und für längere Zeit unterwegs. Eines Tages steht ein Mercedes Cabrio in der ruhige Blumenstraße, darin sitzen ein Mann und eine Frau. Sie sitzen nur, und tun sonst nichts. Stundenlang, tagelang. Stella bekommt große Angst. Was wollen diese Leute? Was wissen sie? Was werden sie tun? Sind sie wegen dem Unfall vor 6 Jahren hier, bei dem ein Mensch ums Leben kam? Und wieso kann sie ihren Mann nicht erreichen? Meine Meinung: An den Schreibstil von Wiebe Lorenz musste ich mich anfangs erst gewöhnen, aber danach war der Roman flüssig und sehr schnell zu lesen. Der Spannungsbogen ist immer aufrecht. Die Geschichte wird aus Sicht von Stella erzählt, und man fühlt ihre Panik immer mehr. Die detaillierte Beschreibung der Nachbarschaft machte es für mich äußerst interessant, als Außenstehender zu beobachten. Auch die Nebengeschehen sind interessant zu verfolgen. Auch wenn ich Stellas Verhalten einige Male nicht wirklich nachvollziehen konnte, fühlt man trotzdem mit ihr mit. Ich zum Beispiel wäre nach dem Unfall nie zu einem Psychologen gegangen, der der beste Freund meines Mannes ist. Um ein Trauma zu verarbeiten, ist ein neutraler Fremder wohl am Besten. Eigenartig fand ich auch, dass die Nachbarschaft nicht auf dieses seltsame Paar in dem Cabio reagiert hat. Bzw. erst nach einigen Tagen. Wenn in meiner Gasse ein fremdes Auto mit einem fremden Paar darin für längere Zeit stehen würde, dann hätte sofort jemand aus der Nachbarschaft diese Leute gefragt, was sie da eigentlich tun, bzw. wäre die Polizei gerufen worden. Bezüglich der Auflösung hatte ich irgendwie keine Idee, aber so wie es kam, war ich dann doch sehr überrascht. Leider war das Ende für mich nicht ganz überzeugend, und es kam dann auch irgendwie sehr abrupt. Trotzdem hat mich der Großteil des Buches sehr gut unterhalten. Das Cover erscheint zwar auf den ersten Blick aufgrund der Blüten als fröhlicher Frühlingsroman, doch - und genau das ist es, was mir so absolut gut gefällt - sind die Blüten am verblühen, und ein toter Käfer liegt am äußeren Rand. Toll gemacht! Meine Meinung: Spannender und etwas anderer Psychothriller, der mich trotz einiger Ungereimtheiten und einer leider nicht zufriedenstellenden Auflösung, für die ich leider einen Punkt abziehen muss, gut unterhalten hat. Ich vergebe 4 Sterne.
Wow
Beschreibung: Stellas Mann ist, wie so oft, beruflich unterwegs. Sie ist allein zuhause. Plötzlich parkt ein Wagen vor ihrem Haus. Über Tage hinweg. Zwei Personen sitzen darin und bewegen sich nicht vom Fleck. Stella wird immer nervöser. Wissen diese Menschen etwas von ihrem Geheimnis? Dem Unfall vor sechs Jahren? Die Luft ist zum zerreißen gespannt, aber Stella hat niemanden an den sie sich wenden kann. Meinung: Anfangs war ich kritisch, da ich den Eindruck hatte, dass dies wieder so ein Hype-Buch wird, aber irgendwie zog mich das Cover magisch an. Ein bunter Psychothriller? Zwei Komponenten die nicht so recht zusammen passen wollen. Vom Titel ganz zu schweigen. Also musste ich es einfach versuchen und was soll bei der überschaubaren Seitenanzahl auch groß schief gehen?! Wer natürlich den Klappentext direkt vor dem Lesen noch mal liest, wird sich vermutlich anfangs fragen, wann es denn endlich los geht. Da ich zu der Fraktion gehöre, die das nur bei der Anschaffung oder vor Anfrage des Buches tut, ist es für mich oft ein kleines Erlebnis und ich komme in diesen Konflikt erst gar nicht. Es dämmert höchstens grob irgendwo im Unterbewusstsein. Stella fand ich zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Extrem quengelig und übertrieben. Die Sehnsucht nach ihrem Mann scheint sie zu zerreißen und prinzipiell ist sie mit allem unzufrieden. Dennoch schaffte es die Autorin, trotz meiner Abneigung gegen die Protagonistin, dass ich zumindest eine Art von Mitleid für sie empfinden konnte. Oftmals war ich total im Zwiespalt ob ich sie jetzt an die Wand klatschen oder aber in den Arm nehmen möchte. Ich hatte schnell das Gefühl, dass Stella einfach nicht ganz richtig im Kopf ist, aber hier sollte sich bitte jeder Leser selbst ein Bild machen. Interessant war auch der Ort des Geschehens, denn dieser spielt hauptsächlich in der Blumenstraße. Dem beschaulichen Fleckchen Erde, wo überwiegend die besser betuchten Bürger zu finden sind. Ein wenig lernt man die Nachbarn kennen, bei denen man nicht so recht weiß, wie man sie nehmen soll, denn die Gefahr scheint von überall zu kommen. Das klingt jetzt sicher recht fade, aber eigentlich war es sogar recht passend. Es förderte dieses Gefühl sich in einer Lage zu befinden aus der man gar nicht oder nur schwer raus kommt. Und dann noch dieser geheimnisvolle Unfall! Den Schreibstil von Wiebke Lorenz fand ich sehr angenehm zu lesen und zumeist schaffte sie es recht gut die Spannung aufrecht zu erhalten. Gelegentlich, gerade in diese Situationen als ich Stella ein paar Backpfeifen verteilen wollte, war ich mehr von dieser Art einfach nur genervt. In meinen Augen ist sie oftmals einfach zu sehr Drama-Queen und somit für mich nicht glaubhaft dargestellt. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn jemand Angst hat oder von seinem Partner und dessen Reaktionen genervt ist, aber diese Art kann ich absolut nicht verstehen bzw. mich hineinversetzten. Ich für meinen Teil hätte ich mich in solch einer Situation ins Auto gesetzt und wäre einfach weg gefahren bis mein Partner wieder da ist. Sei's drum. Das Ende hingegen fand ich nämlich sehr gelungen! Ein bisschen in die Richtung spekuliert hatte ich, da ich vor kurzem einer ähnlichen Protagonistin in dem Buch "Die gute Seele" begegnet bin, aber dennoch war es auch überraschend und schön dargestellt. Es gab dem Ganzen noch den letzten Schliff, so dass ich das Buch mit leichtem Herzen weg legen konnte. Auf der einen Seite war es auch etwas schade, so wie es kam, aber die einzig passende Möglichkeit. So konnte ich das Buch zufrieden abschließen. Fazit: Ein bisschen weniger Drama und etwas mehr Spannung, dann wäre das Buch perfekt gewesen.
Wow
Zunächst hält "Einer wird sterben", was der Inhalt und das prominent auf dem Cover befindliche Zitat von Melanie Raabe versprechen. Genau genommen ist "Einer wird sterben" sogar die meiste Zeit überaus spannend und lädt zum Spekulieren ein. Alles fängt mehr oder weniger harmlos an. Stella - die Protagonistin - kommt eines Tages nach Hause und sieht einen Mercedes mit zwei Personen darin vor dem Haus stehen. Stella empfindet das sehr schnell als merkwürdig und fühlt sich vor allem auch ziemlich schnell bedroht. Zudem ist sie allein zu Hause, ihr Mann arbeitet als Pilot und ist oft für längere Zeit weg. So auch diesmal. Nun beginnt also der Leidensweg von Stella. Und der wird gut dargestellt. Stella driftet mehr und mehr ab und auch der Leser stellt sich letztlich immer wieder die Frage: Wer steckt hinter allem? Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass wir nicht mehr wissen als Stella, trotzdem bleibt uns die Ich-Perspektive erspart - ein Kniff, der sich schon lange nicht mehr originell ist, leider aber immer noch oft Anwendung findet. Wiebke Lorenz erspart uns diesen Kniff zum Glück. Überhaupt hält Lorenz über weite Strecken das Niveau und es macht durchaus Spaß, Stellas Leidensspirale zu erleben. Wie sie immer mehr abdriftet, jedes noch so harmlose Vorkommnis auf sich bezieht, wie sie spekuliert, sich in ihren Spekulationen verheddert und von neuem beginnt - das ist verdammt gut beschrieben. Leider ist das Buch etwas zu lang geraten. Auch wenn es insgesamt spannend bleibt: Ich wurde ungeduldig und habe irgendwann nur noch weitergelesen, um endlich zum Ende zu kommen. Und das Ende ist dann leider das große Manko des Buches: Als ob Wiebke Lorenz selbst zum Schluss gekommen sei, es sei nun wirklich genug geschrieben worden, geht nun alles ganz schnell. Zu allem Überfluss wollte die Autorin aber auch noch eine Überraschung einbauen - und die hat auf mich zu konstruiert gewirkt. Geradezu dilettantisch ist der Epilog, den ich besser nicht gelesen hätte. Es ist schade: Wiebke Lorenz hat einen über weite Strecken guten Thriller geschrieben, den sie im letzten Viertel gegen die Wand fährt. So bleibt am Ende ein schales Gefühl. Ich persönlich bin etwas enttäuscht. Bei diesem Buch ist es wie in einem Restaurant: Vorspeise und Hauptgang waren in Ordnung, aber in Erinnerung bleibt das mäßige Dessert. Schade.
1 Wow
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Die Autorin wurde mir empfohlen und ich fand den Klappentext sehr vielversprechend. Cover: Das Cover empfinde ich als Thriller-untypisch. Ich würde eher auf einen Roman schließen und nicht auf einen Psychothriller. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man die tote Fliege zwischen den schönen Blütenblättern. Daher fällt es unter einer Reihe von Thrillern bestimmt auf, was es zu etwas Besonderem macht. Inhalt: Stella lebt mit ihrem Mann Paul in einer Villa in einem schönen Viertel. Paul ist Pilot und viel unterwegs. Als eines Tages ein mysteriöses Auto mit zwei Personen in ihrer Straße auftaucht, werden die Bewohner und vor allem Stella nervös. Sie ist allein und befürchtet Schlimmes. Hat das Pärchen etwas mit einem Vorfall vor sechs Jahren zu tun, bei dem Stella und Paul beteiligt waren? Handlung und Thematik: Wow, einfach nur wow! Ich habe das Buch regelrecht gefressen. Die Spannung beginnt auf der ersten Seite und klingt sogar nach der letzten Seite des Buches noch nach! In diesem Buch passiert so viel, dass man eigentlich kaum Zeit hat zu Atmen. Einige überraschende Wendungen und viel Unerwartetes (vor allem das Ende). Die Autorin hat gut gezeigt, dass man sich nie sicher sein kann, zu wissen, wer der andere wirklich ist und was derjenige fühlt. Psychothriller Hoch 3! Charaktere: Stella Johannsen hat es nicht leicht. Dadurch, dass sie Pauls zweite Ehefrau ist, bekommt sie nie die Anerkennung die seine erste Frau erhalten hat. Man merkt zwar schnell, dass sie es mit ihrer Liebe für Paul etwas übertreibt, aber sie war mir trotzdem sympathisch, da sie so viel durchmachen muss. Zu den anderen Charakteren kann ich gar nichts schreiben ohne ggf. zu spoilern, darum lass ich es ;-) Schreibstil: Wiebke Lorenz‘ Schreibstil ist einfach gigantisch gut. Sie fesselte mich bereits auf der ersten Seite. Vor allem ihre Beschreibungen von Gefühlen und Gedanken machten, dass es sich real anfühlt. Auch wenn es nicht in der Ich-Perspektive geschrieben war, fühlte ich mich trotzdem als würde ich neben Stella stehen. Die Kapitellängen waren perfekt, allerdings hätte ich das Buch auch bei kürzeren oder längeren Kapiteln nicht aus der Hand gelegt. Die Seiten flogen nur so dahin, da die Spannung einfach unerträglich war. Ich habe lange keinen so guten Psychothriller mehr gelesen. Hier hat einfach alles gepasst! Persönliche Gesamtbewertung: Der absolute Hammer, ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefällt. Wiebke Lorenz‘ Schreibstil ist fesselnd und mitreißend. Man kann das Buch gar nicht weglegen. Leseempfehlung für alle (Psycho-)Thriller-Fans!
Wow

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