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Benedict Jacka

Das Labyrinth von London

Ist Teil der Reihe
Alex Verus
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ZUSAMMENFASSUNG
Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann - Der Auftakt der Serie um den Londoner Magier Alex Verus! Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett! Die »Alex Verus«-Serie: Band 1: Das Labyrinth von London Band 2: Das Ritual von London Band 3: Der Magier von London Band 4: Der Wächter von London Weitere Bände sind in Vorbereitung Alle Bände sind eigenständig und können unabhängig voneinander gelesen werden.
BIOGRAFIE
Benedict Jacka (geboren 1981) ist halb Australier und halb Armenier, wuchs aber in London auf. Er war 18 Jahre alt, als er an einem regnerischen Tag im November in der Schulbibliothek saß und erstmals anstatt Hausaufgaben zu machen, Notizen für seinen ersten Roman in sein Schulheft schrieb. Wenig später studierte er in Cambridge Philosophie und arbeitete anschließend als Lehrer, Türsteher und Angestellter im öffentlichen Dienst. Das Schreiben gab er dabei nie auf, doch bis zu seiner ersten Veröffentlichung vergingen noch sieben Jahre. Er betreibt Kampfsport und ist ein guter Tänzer. In seiner Freizeit fährt er außerdem gerne Skateboard und spielt Brettspiele.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
16.07.2018
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783734161650
Sprache
German
Seiten
448
Schlagworte
Urban Fantasy, Alex Verus, Artefakt, Einhorn, Hellsehen, Zukunft, Krimi, Fantasy, Ben Aaronovich, Zauberer
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REZENSIONEN
Bewertet von phantastische_flu..., ninas_bücherbasar und 3 andere
phantastische_fluchten
ninaräbiger
sabrinak1
kataleyadiamond
mariestelter
phantastische_fluchten
Alexander Verus betreibt einen kleinen Laden in Camden Namens Arcana Emporium. In den Laden verirren sich New Age Anhänger, verliebte Teenager, die an Zaubertränke glauben und ab und zu ein Magier. Alex gehörte einst selber zu dieser Zunft, doch als die Weißmagier und der weiße Rat ihn in einer Notlage alleine gelassen haben, hat Alex mit allem, was mit Magie zu tun hat, gebrochen. Als ein uraltes magisches Artefakt gefunden wird, benötigen die Magier plötzlich die Hilfe des jungen Mannes. Das Artefakt ist von Fallen umgeben und lässt sich nicht öffnen. Nur ein Seher, der alle Fäden der Zukunft erkennen und entwirren kann, wird in der Lage sein, den Zugang zu diesem seltsamen Fund zu finden. Und außer Alexander scheinen plötzlich alle Seher wie vom Erdboden verschwunden zu sein. Alex wird bedroht, ihm wird geschmeichelt, es werden ihm Reichtum und Macht angeboten. Letztendlich muss er eine Wahl treffen, welcher Fraktion er helfen will und was die beste Option für ihn und seine Freunde ist, um zu überleben. Kommentar: Müsste ich die Rezension in einem Wort zusammen fassen würde ich sagen: Perfekt. Aber ihr kennte ja mittlerweile meine Red (Schreib)seligkeit, daher schildere ich euch, warum mich dieser Roman gepackt hat. Ich liebe Fantasybücher, die in London spielen. Egal ob Marzis uralte Metropole, Neil Gaimans Niemalsland oder die Peter Grant Reihe von Aaronovitch, ihnen allen liegt die Liebe zu London zu Grunde. Der Flair dieser mehr als zweitausend Jahre alten Stadt eignet sich hervorragend für Magier, Zauberer und fantastische Geschichten. Benedict Jacka hat es geschafft, diesen Flair in seinem Urban Fantasy Roman einfließen zu lassen. Seine Protagonisten sind dem Leser von Beginn an symphytisch. Alexander Verus ist ein Einzelgänger. Er verdrängt seine Vergangenheit und versucht, im hier und jetzt zu leben. Doch so einfach lassen sich die damaligen Ereignisse, die sich in Form von Alpträumen manifestieren, nicht vertreiben. Zwar hat er sich aus der Welt der Magier zurück gezogen, doch alle seine Freunde sind merkwürdige Geschöpfe. Starbreeze ist ein Luftelementar, ein verspieltes Wesen, das verrückt nach glitzernden Dingen ist. Während Starbreeze sehr liebenswert erscheint, bekommt der Leser bei Arachne ein eher bedrohliches Gefühl. Obwohl die seltsame Schneiderin über ein gutmütiges Wesen verfügt. Nur Luna ist ein Mensch, da sie aber mit einem Fluch belegt ist, ist auch sie eine eher bemerkenswert außergewöhnliche Person. Jede diese Figuren ist sehr gut beschrieben und sie sind keinesfalls oberflächlich. Gerade Lunas Reaktion auf dem Ball beschreibt hervorragend, wie empfindsam, verzweifelt und einsam diese junge Frau durch ihren Fluch ist. Seher sind die Magier, die in der Gemeinschaft am unwillkommensten sind. Auf Seite 225 schildert der Autor die Gründe dafür. Seher verfügen über keine besonderen Fähigkeiten doch durch ihr Talent, die Zukunft zu erkennen, offenbaren sich ihnen auch viele Geheimnisse, die ihnen eine Macht verleihen können, die von den anderen Magiern gefürchtet wird. Als plötzlich mehrere Fraktionen um die Gunst des Sehers buhlen, eröffnen sich tausende von Möglichkeiten. Es gibt Seher, die bei einer Sichtung den Verstand verloren und sich in den Visionen verloren haben. Bei den tödlichen Intrigen, die sich um ihn und seine Freunde drehen ist es für Alex nicht leicht, einen Überblick zu behalten. Freunde machen verletzlich, man wird erpressbar. Weder Schwarz- noch Weißmagier haben solche Skrupel. Während die einen durch brutale Gewalt an die Macht kommen wollen, verlässt sich die andere Fraktion auf politisches taktieren. Und so vergessen alle die Menschlichkeit. Alexander Verus wendet sich oft direkt an den Leser und bezieht ihn in Geschichte mit ein. Ein sehr guter Kniff des jungen Autors Benedict Jacka. Sprachlich gibt es absolut nichts zu bemängel, die Geschichte ist spannend, gut und lässt sich flüssig lesen. Ich hatte das Buch an einem Tag durch. Im inneren des Covers befindet sich eine kleine Karte von London mit den wichtigsten Schauplätzen. Das Cover passt gut zu der Geschichte und das kräftige gelb ist ein echter Hingucker. Ich hoffe, dass wir noch mehr Abenteuer von Alex , Luna und ihren seltsam faszinierenden Freunden lesen dürfen.
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ninas_bücherbasar
Der Klappentext dieses Buches ist der schiere Wahnsinn und erinntert mich ein wenig an die Bücher von Ben Aaronovitch, und besonders London als Ort des Geschehens hat mich sehr gereizt. Der Einstieg in die Geschichte geht schnell und fällt leicht, man wird praktisch sofort mit Action und Spannung und einem Geheimnis konfrontiert. Grundsätzlich mochte ich "Das Labyrinth von London" und habe es auch innerhalb weniger Tage durchgelesen. Aber vielleicht werden einige von euch dieses Gefühl kennen, wenn man ein Buch eigentlich gut fand, aber eben dieses gewisse etwas fehlte, das einen dann zum Hardcore-Fan macht. Hier sind die Nebencharakter wirklich cool, sympathisch und mysteriös - nur dem Protagonisten fehlt es an Tiefe. Ich lerne als Leser Alex Verus eigentlich kaum kennen, und auch sein faszinierender Laden wird nicht richtig vorgestellt. Ich hätte mir einige kleine, lustige Anekdoten aus seiner Vergangenheit gewünscht. Und die permanent aufeinander folgenden Verfolgungsjagden sind auf Dauer echt anstrengend. Ansonsten kann ich dieses Buch dennoch empfehlen, denn ich habe mich beim Lesen nie gelangweilt und der Autor kann wirklich sehr gut schreiben und nimmt den Leser mit. Mein Fazit Man spart etwas zu sehr an liebevollen Details und Anekdoten, weshalb die Geschichte teilweise etwas unpersönlich wirkt. Trotzem ein guter erster Band, der Lust auf mehr macht. 4/5 Sterne
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komm_mit_ins_bücherwunderland
Kann man seinem Schicksal entgehen, wenn man die Zukunft kennt? *Irgendwie ist der magische Funke bei mir nicht ganz angekommen* Ein Klappentext, der sich wie ein Werbeflyer liest, wenn das nicht mal originell ist. Ich bin jedenfalls dann doch auf das Buch aufmerksam geworden, denn das Cover hätte mich wohl nicht ganz überzeugt. Dazu ist es für meinen Geschmack etwas zu schlicht, als dass es meine Neugier geweckt hätte. Ich war auf jeden Fall gespannt auf eine neue Urbanfantasy Geschichte und hoffte auch sehr individuelle Charaktere und einen ebenso einzigartigen Handlungsverlauf sowie originelle, neue Fantasyelemente. Als ich dann mit der Geschichte gestartet bin, war insbesondere mein Lesefluss zunächst ziemlich holperig. Da musste ich mich zunächst mal an den Schreibstil gewöhnen. Den Dreh raus hatte ich dann so circa nach einem Drittel der Geschichte, dass ich mich voll auf die Geschichte konzentrieren konnte. Um die Geschichte zu beschreiben, kommen mir spontan die Worte leicht, lustig und wirr in den Kopf. Insbesondere die magische Welt, in der sich der Lesende bewegt, war für mich zunächst nicht wirklich durchschaubar. Nur langsam bekam man die Informationen um sich nach und nach ein Bild vom Magiekonstrukt in der Welt zu machen. Das hätte für mich einfacher gestaltet werden können, denn dann hätte ich mich noch besser in die Geschichte fallen lassen können. Zudem habe ich ein bisschen den Tiefgang in allem vermisst. So war es für mich eher ein nettes Buch für zwischendurch mit durchaus auch originellen Elementen, das mich aber einfach nicht ganz abholen und packen konnte. Dazu gab es dann wiederum zu viele Details gerade aus dem magischen Segment, die man bereits aus anderen Fantasygeschichten kennt. Was mir aber super gut gefallen hat, waren die wirklich originellen Charaktere, denen man im Laufe der Geschichte begegnet ist. Ich bin direkt ein großer Fan von Luna und Arachne geworden. Beide waren mir von Anfang an sympathisch. Da fand ich es schade, dass sie nur Nebenfiguren waren. Der Protagonist Alex Verus war dagegen für mich nicht ganz so spannend. Gerade seine eigentliche besondere Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen nahm für meinen Geschmack einfach zu viel Spannung raus. Hier hatte er als Charakter einfach zu viele Möglichkeiten sich aus der Affäre zu ziehen, weil er eben wusste was passiert. Da sind mir Helden lieber, die ungeahnt vor Herausforderungen stehen und sich dann aus den Schlamasseln irgendwie befreien müssen. Mein Fazit: Eine solide Fantasygeschichte, bei er mir aber insgesamt leider die innovativen Ideen fehlen. Ich fand die Nebencharaktere interessanter als den Protagonisten, und hätte mir mehr Schwierigkeiten für ihn gewünscht. So plätscherte die Geschichte eher so mit einigen lustigen Stellen dahin, ohne dass ich irgendwo richtig vom Hocker gehauen wurde. Da habe ich mir leider etwas mehr erhofft.
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KataleyaDiamond
Spätestens seit Harry Potter ist London als die Stadt der Magier, Hexen und Zauberer bekannt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass es in London Zauberläden gibt. Läden, die Tricks und anderes magisches Zubehör verkaufen. Alex Verus, gehört einer dieser Läden. Manchmal jedoch steckt hinter einem einfachen Verkäufer viel mehr als man denkt. Alex kann in die Zukunft sehen und damit nicht genug! Er ist einer der begabtesten Wahrsager von ganz London. Doch diese Gabe ist nicht immer von Vorteil. Klar, ohne sie würde er vermutlich schon lange nicht mehr am Leben sein, jedoch fällt er durch sie auch stets in den Focus diverser Machenschaften. Alex gerät ins Visier und zwischen die Fronten von Schwarzmagiern, und dem berüchtigten Rat und muss sich behaupten, in einer Welt voller Machtgier, Brutalität und Magie. Durch Witz, Genialität, äußerster Vorsicht und Intellekt schafft er es jeder noch so ausweglosen Situation zu entkommen. Doch wie lange... Der britische Autor Benedict Jacka hat mit seiner Fantasy- Serie rund um Alex Verus genau ins Schwarze getroffen. Dieser erste Band, in der englischen Fassung sind mittlerweile 10 Bände erschienen, ist ein fulminanter Einstieg in die gefährliche großartige Welt der Magie. Der Leser wird vom Protagonisten direkt angesprochen und bekommt einen umfassenden Einblick in Alex' Gedanken und Gefühle. Auch wird alles bis ins kleinste Detail erklärt, sodass absolut nichts dem Zufall überlassen wird, leider führt dies zu einigen kleinen Längen im Buch. Man weiß über jedes magische Schnipselchen, über alle magischen Arten, über Vergangenheit und Zukunft Bescheid und geht dadurch eine enge Bindung mit der Geschichte ein. Das Labyrinth von London ist in sich abgeschlossen, allerdings verspürt man definitiv große Lust auf mehr! Man möchte wissen wie es in Alex' Leben weitergeht, man fragt sich welche Rolle Luna (eine junge Frau in Alex' direkter Umgebung auf der ein Fluch lastet) weiterhin spielt und was für Abenteuer auf den Wahrsager noch zukommen. Denn eins ist sicher... Langweilig wird es nie! Der Zweite Band "Das Ritual von London" kann kommen!
Wow
Die Magierwelt um den Wahrsager Alex Verus und seinem kleinen Zaubererladen , dem “Emporium Arcana” hat mich auf jeden Fall verzaubert. Im ersten Teil der inzwischen vierteiligen Reihe wird der Wahrsager mehr als einmal als Spielball der Weiß- und Schwarzmagier auf der Suche nach einem magischem Artefakt benutzt. Alex Verus versucht in dem Durcheinander der Mächte den Überblick und vor allem die weise Vorraussicht zu behalten, was sehr spannend beschrieben wurde. Oft genug wird er dabei von Situationen herausgefordert, die er dann doch nicht kommen sah. Die Figur des Alex ist dabei sehr detailreich, selbstreflektiert und vielseitig geschrieben worden. Auch die Nebenfiguren und -handlungen wie die Beziehung zu einer guten Freundin/ Lehrling namens Luna welche Alex immer wieder vor Herausforderungen stellt, ist vielversprechend und liebevoll gezeichnet. Starke Charaktere, spannende Kampfsituationen und interessante Einblicke und Gedankenspiele über den Blick in die Zukunft ergeben hier einen Abenteuerroman, den ich bereits an zwei Tagen gierig ausgelesen hatte.
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