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ZUSAMMENFASSUNG
Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen. Er ist bei ihr, um sie zu töten. Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie mit ansehen wusste, wie ihre Familie bei einem Attentat ums Leben kam, regiert sie stark, unnachgiebig und Furcht einflößend über ihre Heimatstadt Palermo. Einzig für Madox Caruso, neuestes Mitglied ihrer Leibwache, hegt sie tiefere Gefühle, als sie sich selbst eingesteht. Die zerstörerische Energie, die ihn umgibt, zieht Saphira mehr und mehr in seinen Bann - ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begibt ... "Düster, sexy und voller Intrigen: Vanessa Sangue weiß, wie man verbotene Liebesgeschichten schreibt!" Mona Kasten Band 1 der düsteren Liebesromanreihe von Bestseller-Autorin Vanessa Sangue

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
29 Mar 2018
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783736304369
Sprache
German
Seiten
342
Schlagworte
Vanessa Sangue, Dynastie, Verführung, Prinz, Palermo, Liebesroman, Prince, ps ich liebe dich, Prinzessin, Liebesgeschichte, April Dawson, Mafia, Die Erbin, Dark Hope, 20. - 21. Jahrhundert
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REZENSIONEN
Bewertet von Aurelia und WriteReadPassion
aureliaazul
writereadpassion
Die Mafiakönigin Saphira De Angelis regiert mit eiserner Hand über ihren Teil der Stadt Palermo und steht in ewigem Widerstreit mit der anderen, feindlich gesinnten Mafiafamilie unter der Leitung von Guiseppe. Nach ihrem tragischen Schicksal hat sie Regeln aufgestellt, deren Ausführung sie zu einer mächtigen, gefürchteten und emotionslosen Anführerin machen. Durch ihre teils grausamen und brutalen Taten hat sie sich ihren Platz und Respekt redlich verdient. Doch dann kommt Madox als ihr neuer Leibwächter ins Spiel und langsam beginnt ihre Maskerade, die sie so mühsam erschaffen hat, zu bröckeln und legt ihr Innerstes frei. Hat sie sich doch geschworen niemals wieder Gefühle zu zeigen, sich keine Schwäche zu erlauben, denn die kann tödlich sein, wie sie schmerzlich erfahren musste. Und dennoch hat Madox etwas an sich, dass sie schwach werden lässt. Doch ist Madox wirklich der, der er zu sein scheint? Das wunderschöne Cover hat mich sofort angezogen und das Buch interessant erscheinen lassen. Mit dem ganzen Glitzer und dem königsblau lässt es eher an eine romantische Liebesgeschichte denken, in der jemand das erkaltete Herz der weiblichen Protagonistin erweichen wird. So in der Art trifft es auf den letzten Punkt auch zu, allerdings ist es keine klassische, romantische Geschichte sondern durch die Mafiaanteile ziemlich brutal und gefährlich, durchsetzt mit Verrat und tödlichen Geheimnissen und einer ganzen Menge Spannung. Die Atmosphäre ist düster, hart und kalt. Manchmal jedoch durchsetzt durch erotische und heiße Szenen, die gemischt sind mit teils gewalttätigen Handlungen, an der Grenze zur Brutalität. Es handelt sich bei vielen Personen um soldati oder guardie, ausgebildete und äußerst tödliche Kämpfer und Auftragskiller, die alles tun um Saphira zu beschützen. Die italienischen Begriffe wie famiglia, soldati und guardie bringen den italienischen Flair sehr gut rüber und lassen die Geschichte authentischer wirken. Das ist mir sehr positiv aufgefallen. Bei Saphira als Protagonistin war ich mir nicht sicher ob ich eher Furcht oder Mitleid empfinden sollte. Vermutlich eine Mischung, denn ihre Vergangenheit hat sie zu dem gemacht was sie heute ist und dadurch haben ihre Taten eine gewisse Rechtfertigung. Wenngleich sie sehr zwiegespalten in Bezug zu ihren Gefühlen ist, da einerseits die kalte, gefühllose Anführerin Saphira auf die emotional getroffene und verletzliche Saphira trifft und sie manchmal im Widerstreit stehen, war sie mir ziemlich sympathisch. Sie kennt Gnade und tötet, wenn, dann nicht grundlos oder aus Spaß. Man kann ihren Gefühlen sehr gut folgen und entwickelt Verständnis für sie und ihre Lage. Madox ist da etwas Anders. Er ist der Auftragskiller schlechthin und hat alles, was in gefährlich macht. Zudem ist er ziemlich intelligent und folgt nicht blind Befehlen. Einerseits ist da der gefühllose, ja beine psychopathische Killer, der Spaß am Töten hat, aber in einigen Situationen - mit Saphira beispielsweise - zeigt er ganz andere Facetten und kann mitfühlend und sanft sein. Das steht so stark im Widerspruch, dass ich nicht finde, dass er authentisch wirkt. Das passt in dieser Ausprägung der beiden Pole nicht zusammen. Für mich ist das in etwa so, als würde man in einem Thriller einen Mörder haben, der brutal vorgeht und andere tötet, aber bei einem Opfer plötzlich Mitleid hat und es dadurch verschont. Das passt nicht zu ihm und sowas würden die meisten wohl auch nicht lesen wollen, ist die Erwartungshaltung doch eine ganz andere. Aus diesen Gründen hat mich Madox leider nicht ganz überzeugen können.Dennoch kann ich verstehen, dass die Autorin ihn durch die sanfte Seite als Sympathieträger - sofern es möglich ist - darstellen wollte. Das wäre vermutlich nicht geschehen, wenn er durch und durch der Killer wäre, der er in Wirklichkeit ist. Die Nebencharaktere haben mir größtenteils sehr gut gefallen und waren auch sehr sympathisch ausgearbeitet, bis auf Guiseppe, der so verschlagen und hinterlistig ist, wie es wohl nur ein Mafiaanführer sein kann. Doch im Gegensatz zu Saphira kennt er keine moralischen Grenzen, wenn man davon überhaupt in diesem Milieu reden kann. Insgesamt hat es mir an den Handlungen allerdings an Spannung gefehlt. Bis auf einige sehr riskante und gefährliche Situationen, plätschert die Geschichte mehr so vor sich her und es passiert einfach nicht so viel Gehaltvolles. Es gibt einige traurige Szenen, die mir nahe gingen und auch einige amüsante Szenen. Voller Leben waren vor allem die erotischen Szenen, die gut eingestreut waren und sehr gut mit dem Rest harmonierten. Manchmal vielleicht etwas Befremdlich, wenn man die Gesamtsituation bedenkt und liest, dass sie sich quasi vergnügen, obwohl gerade dringlichere Dinge anstanden, aber alles in allem passend und abwechslungsreich. Sehr gut kann die Autorin Situationen spannend gestalten und vor allem ausklingen lassen, sodass man sofort wissen will wie es nun weitergeht. Dadurch kommt dann auch der fiese Cliffhanger zustande, der mich quasi dazu zwingt weiterzulesen ;) Im Vergleich zu meiner Erfahrung mit ähnlichen Geschichten dieser Genremischung hat das Buch durchschnittlich bis gut abgeschnitten. Es ist mal etwas Anderes und definitiv nicht 0815,konnte mich dennoch nicht so überzeugen wie ich es erwartet und mir gewünscht hatte. Das liegt vor allem hat an der zwiegespaltenen Darstellung von Madox und der teils zu langsam voranschreitenden plätschernden Handlung, die einiges an gefährlicher Atmosphäre zunichte gemacht hat und mir das Gefühl gegeben hat, es fehle etwas Entscheidendes um das Buch perfekt und glaubhaft abzurunden.
Wow
WriteReadPassion
Knallhart, fesselnd, vorhersehbar! Nichts für schwache Nerven! Inhaltserzählung: "Und wie ist man stark, papà?! "Indem du die Kontrolle behältst. Du musst allen klarmachen, dass du jemand bist, den man respektieren muss. Dafür ist alles erlaubt. Sie werden dir mit Zweifel begegnen, weil du eine Frau bist, Saphira. Und sie werden denken, dass du von deinen Gefühlen kontrolliert wirst. Deswegen darfst du in der Öffentlichkeit niemals Emotionen zeigen. Du musst sie hier", er tippte auf die Stelle, wo ihr Herz schlug, "einschließen. Zeige keine Angst. Sei mutig." (Seite 246) Es gab nicht viele Regeln, an die Saphira sich hielt, aber die wenigen waren wie in Stein gemeißelt. 1. Zeige keine Gefühle. 2. Erlaube dir keinerlei Schwäche. 3. Töte alles, was eine Bedrohung darstellt. 4. Verliebe dich niemals. Diese Regeln bestimmten jede ihrer Handlungen, und sollte sie jemals auch nur eine davon brechen, würde sie sich selbst ins Verderben stürzen. (Seite 17) Gefühle sind eine Schwäche. Und Schwäche kannst du dir nicht erlauben. Lehre sie, dich zu fürchten. Aber das hatte sie nicht getan. Nicht mit Madox. Sie hatte sich eine Schwäche erlaubt. (Seite 259) Autorin: Vanessa Sangue hegt eine große Leidenschaft für Bücher, tätowierte Männer und Gefahr. So ziemlich alles davon zeigt sich auch in ihren Romanen. Ihre Charaktere sind für sie wie eine zweite Familie, die sie langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt. Wenn sie gerade nicht schreibt, spielt Vanessa den Dosenöffner für ihre beiden Katzen, versinkt mit einer guten Tasse Tee in anderen Welten und versucht halbwegs erfolgreich weder den Pizza- noch den Paketboten vor ihre Tür zu bestellen. Für weitere Informationen: www.vanessasangue.com Bewertung: Das Cover ist schlicht und edel gestaltet. Es ergänzt sich sehr gut mit dem Titel, der auch zur gesamten Geschichte passt. Die Farben sind dunkel gehalten, was die düstere Stimmung der Geschichte ins Äußere überträgt. Saphira ist die Erbin einer von zwei mächtigsten Mafiafamilien in Italien: De Angelis. Nachdem vor elf Jahren ein Anschlag auf ihre Familie erfolgte und ihre Eltern wie auch ihr kleiner Bruder starben, ist sie die Nachfolge ihres Vaters angetreten. Sie hat gelernt kaltblütig und emotionslos zu sein und wenn nötig, Menschen abzuknallen, um sich an der Macht zu halten. Sie verfolgt nebenbei das Ziel, Rache für den Anschlag auf ihre Familie auszuüben. Madox der Erbe der anderen mächtigsten Familie in Italien: Vargas. Nun aber ist er Saphiras Leibwächter und wurde schon früh zum knallharten Killer abgerichtet. Er selbst hat persönliche Rachemotive, was auch der einzige Grund ist, weshalb er sich bei den De Angelies eingeschleust hat. Er will Rache üben für den Mord an seinem Vater. Doch nicht nur beide Rachepläne kommen sich in die Quere, auch ihre Gefühle füreinander bewirken ein bedrohliches Chaos … Die Nebencharaktere sind genauso gut ausgearbeitet wie die Hauptcharaktere. Damiano ist Madox bester Freund und seine einzige ehrliche Stütze. Er ist sehr sympathisch, weil er nicht viel mit der Mafia zu tun hat und auch nicht daran interessiert ist, sich in ihr niederzulassen. Guiseppes ist Madox Onkel und ein Widerling! Er verfolgt seine eigenen Ziele und stört sich nicht an den Opfern, die sich daraus ergeben. Er ist der Oberhaupt der Vargas, da Madox kein Interesse an den Posten hat. Er zog Saphira an sich, schlang einen Arm um sie und bettete ihren Kopf auf seine Brust. Sein Herzschlag beruhigte sie, was sie nur noch mehr verwirrte. Unwillkürlich spannte sie ihren Körper an. "Denk nicht darüber nach, Eisprinzessin", raunte Madox an ihrem Ohr. "Alles ist okay." Das war es nicht. Ganz und gar nicht. Aber in diesem Moment glaubte sie ihm. (Seite 196) Leandro ist der Chef von Saphiras Leibgarde und ihr langjähriger Freund aus Kindertagen. Er versucht alles, um sie zu schützen, wenn's sein muss, auch vor sich selbst. Es gibt noch zahlreich weitere Nebencharaktere, die die Geschichte erst richtig anfachen und abrunden. Schön finde ich, dass die Autorin hier die wichtigsten Mafia-Begriffe eingebaut hat, sodass die Atmosphäre gefährlich und realistisch rüberkommt. Die italienische Kulisse bleibt außen vor, was sich allerdings nicht als Nachteil erweist. Sie spielt hierbei schlicht keine besondere Rolle und braucht auch nicht näher erläutert zu werden. Auch Saphira und Madox konnten mich mit ihren jeweiligen Gedanken und Gefühlen mitreißen. Von Madox hätte ich gerne mehr aus seiner Sicht gelesen, vor allem nach widersprüchlichen Handlungen mit Saphira - da hätte ich schon gerne gewusst, was in ihm vorging. Nicht nur die zwei teilen ihre Sichtweisen mit uns, auch von einigen der Nebencharaktere kann man kurze Abschnitte zu ihren Gedanken und Gefühlen erlesen. Diese unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen einen genaueren Zusammenhang der Verstrickungen. Die Geschichtsidee an sich ist nicht neu, aber die Art der Geschichte und die Kulisse dazu gab es meiner Ansicht nach noch nicht zu lesen. Interessant hierzu finde ich, dass ich schon auf den ersten Seiten wusste, was es mit Madox auf sich hat und welche Rolle er innerhalb der zwei Mafiafamilien einnimmt. Das ist nicht aus dem Klappentext herauslesbar. Sehr ungewöhnlich also diese vorhersehbare Sicht für den Leser auf Madox und einigen Handlungen. Dennoch hat das nie die Spannung rausgenommen, was ja sonst in so einem Fall meistens passiert. Die Autorin versteht es lesbar, diese negative Folge auszutricksen. Heiße Tränen liefen ihr über die Wangen. Dabei wollte sie gar nicht weinen! "Tut mir leid, mamma." "Was denn?" "Papà sagt immer, das sich nicht vor anderen weinen darf." Ihre Mutter gab ihr einen Kuss auf die Wange und wischte mit dem Daumen ihre Tränen weg. "Dein papànhat dich ganz furchtbar lieb, principessa. Und er will nur dein Bestes. Aber manchmal irrt er sich." "Wirklich?", fragte Saphira. Ihre mamma nickte. "Du musst deine Gefühle niemals zurückhalten. Wenn du lachen willst, dann lache. Wenn du weinen möchtest, dann weine. Du hast so ein weiches Herz. Das darfst du nie verlieren. Und irgendwann wird ein Junge kommen, der genau das an dir liebt." (Seite 98/99) Was mir gar nicht gefällt, sind die Sex-Momente ... klassisch gewalttätig, was aber ziemlich stört, das 08/15 Schema mit typischen Gequatsche. Da kann ich wieder nur mit den Augen rollen. Angesichts dieser Mafiageschichte passt es natürlich perfekt rein, hätte aber auch anders und mal exotischer abgewandelt werden können. Auf jeden Fall ein großer Minuspunkt! Das Ende wartet mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger auf, dass ich genervt zurückbleibe. Da kann man sich als Leser nur sofort Band 2 wünschen!!! Ganz frech weist die Autorin im Nachwort auch noch hin, dass sie es absichtlich so geschrieben hat ... Ja, unfassbar, oder? ;-) Sehr gut kommt auch am Anfang die Triggerwarnung bezüglich der Gewalt in der Geschichte auf mich rüber. Ich finde, das sollte genereller Standard bei allen Büchern, die es brauchen, sein. Fazit: Trotz großem Sterneabzug wegen der Sexhandlungen hat mich die Geschichte mitgerissen, gebannt und erschaudern lassen. Das buch war innerhalb weniger Stunden durchgelesen, da die Handlungen stets spannend aufeinanderfolgten und für mich keine Langeweile aufkam, wie auch der super flüssige Schreibstil der Autorin, der meine Augen einfach über die Seiten fliegen ließ. Für mich ist ganz klar, dass ich schnell Band 2 lesen muss und werde. Empfehlen kann ich das Buch allerdings nur Erwachsenen, da es einfach zu brutal für Jugendliche ist. Also auch nichts für zartbesaite Erwachsene. Wer diese Geschichte mag, kann sich auch an "Paper Swan" von Leylah Attar, "Pure Corruption – Verloren in der Dunkelheit" von Pepper Winters und "Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz" von Kerrigan Byrne heranwagen, denn es bestehen einige Ähnlichkeiten zu diesem Buch. Mir gefällt "Paper Swan" von allen vieren am Besten! Vorsichtig versuchte Saphira sich unter Madox`Arm hervorzurollen und aufzustehen. Aber sie war noch nicht besonders weit gekommen, als eine dunkle Stimme sie verharren ließ. "Du bereust es." Es war keine Frage. Nur eine Feststellung. Madox hatte den Nagel auf den Kopf getroffen. (Seite 259)
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