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Kai Meyer

Merle. Die Fließende Königin

Fantasy
Ist Teil der Reihe
Merle-Zyklus
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4.4/5
9 Bewertungen
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ZUSAMMENFASSUNG
Merle ist zurück... Merles Venedig ist voller Magie. Zauberspiegelmacher und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Meerjungfrauen bevölkern die Gassen und Kanäle. Über sie alle wacht die Fließende Königin, ein geisterhaftes Wesen der Lagune, unsichtbar und unnahbar - einzig Merle gewinnt ihre Freundschaft. Als übermächtige Feinde die Stadt belagern und die Fließende Königin in ihre Gewalt bringen wollen, beginnt für Merle ein atemberaubendes Abenteuer, das sie bis zum Rand ihrer Welt führen wird ... Erstes Buch des Merle-Zyklus Der Klassiker der deutschen Phantastik in opulenter Neuausgabe
BIOGRAFIE
Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der wichtigsten deutschen Phantastik-Autoren. Er hat über fünfzig Romane veröffentlicht, Übersetzungen erscheinen in dreißig Sprachen. Seine Geschichten wurden als Film, Hörspiel und Graphic Novel adaptiert und mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.03.2020
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783737356756
Sprache
German
Seiten
285
Schlagworte
yklus, Spiegelaugen, Mythen, Reckless, Vermithrax, Venedig, Kai Meyer, Fantasy-Klassiker, Serafin, Cornelia Funke, Steinlöwe, Pharao, Junipa, Tintenherz, Spiegelwelt
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Nina, Sarina und 3 andere
ninaha94
sarinahägele
kamikatzin
ingridpabst
kittycatinaxo
DIe fließende Königin ist meiner Meinung nach eines der besten Bücher (oder auch Reihe) des Autors. Kai Meyer überzeugt mit einem wunderbaren Schreibstil, bei dem es keinerlei langatmige, langweilige Stellen gibt, sondern es immer schnell und spannend weitergeht. Er trifft immer den richtigen Ton und schafft es, dass der Leser gemeinsam mit Merle in das magische Venedig eintauchen kann und gemeinsam mit ihr Abenteuer erlebt. Merle und auch Serafin sind beide spannende und starke Persönlichkeiten, die in ihren jungen Leben schon Schlimmes erleben mussten, aber auch gelernt haben, sich durchzusetzen. Ich finde alle Charaktere des Buches wirklich sehr besonders und originell, und ich mag es sehr gerne, dass auch Nebenfiguren, die nur recht kurz auftreten, ihre Geheimnisse und Eigenheiten haben. Genau wie die anderen Jugendbücher des Autors auch kann ich nur sagen, dass auch Die fließende Königin auch für erwachsene Leser durchaus viel zu bieten hat und kann es jedem Fantasy-Fan nur empfehlen, dieser Reihe eine Chance zu geben.
Wow
Die Merle-Reihe von Kai Meyer hatte ich bis vor kurzem überhaupt nicht auf dem Schirm. Dann hat mir jedoch eine Freundin so davon vorgeschwärmt, dass ich meine Neugier kaum zügeln konnte und letztendlich zu Band 1 gegriffen habe. Und ich bin ihr soooooo dankbar für diese Empfehlung! Obwohl ich sagen würde, dass dieser Band eher eine Einführung in die ganze Geschichte ist und die richtigen Abenteuer erst noch auf unsere Protagonistin Merle zukommen werden, bin ich wirklich begeistert von der Welt, in die ich von Seite eins an eintauchen durfte. Diese Welt ist voller Wesen, die wir nur aus Märchen oder Mythen kennen, wie zum Beispiel Meerjungfrauen oder fliegende Löwen. Ich kam wie unsere Protagonistin Merle erst einmal nicht mehr aus dem Staunen heraus. Das lag vor allem daran, dass Kai Meyer alles sehr detailreich beschrieben hat, sodass ich mir alles bildhaft vorstellen und richtig in die von ihm geschaffene Welt eintauchen konnte. Eine Sache konnte meine Neugier allerdings noch mehr gewinnen: Und zwar die Tatsache, dass seit 30 Jahren fast die komplette Welt unter ägyptischer Herrschaft liegt. Einzig und allein Venedig konnte von den Armeen des Pharaos noch nicht eingenommen werden. Grund hierfür ist die fließende Königin, die Venedig beschützt und dafür von allen Venezianern verehrt wird. Allerdings hat sie bisher noch keiner zu Gesicht bekommen…Damit hatten wir einen zusätzlichen Aspekt, bei dem ich gespannt auf mehr Informationen hingefiebert habe. Zunächst habe ich aber erst einmal Merle und Junipa näher kennengelernt. Die beiden sind bisher in Waisenhäusern aufgewachsen, werden jedoch ab sofort bei einem Meister in die Lehre. Ich mochte beide Mädchen (und die Freundschaft, die sich schnell zwischen ihnen entwickelt) auf anhieb und habe für sie gehofft, dass sie nun ein besseres Leben werden führen können. Allerdings musste nicht nur ich schnell feststellen, dass es im Hause des Spiegelmachers einige Geheimnisse gibt, die es zu ergründen gilt…So wurde das Lesen für mich niemals langweilig, obwohl die Geschichte eher einen ruhigen Anfang nimmt und man ziemlich lange im Dunkeln tappt, wohin einen der Autor führen möchte. Kurz erwähnen möchte ich noch die beiden Charaktere Serafin und Unke, da ich sie ebenfalls sehr gerne mochte. Bei Serafin hoffe ich, dass wir in den nächsten Bänden noch mehr Gelegenheiten haben werden, um ihn besser kennenzulernen. Er ist ein mutiger, wenn auch vielleicht etwas waghalsiger Junge, der für Merle sicher eine gute Unterstützung sein wird. Die Handlung nimmt ab einem gewissen Punkt rasant an Fahrt auf. Das hat mich im ersten Moment ganz schön überrascht, da ich nicht damit gerechnet hätte. Es hat aber einige Dinge ins Rollen bzw. viele neue Erkenntnisse gebracht. Das Spannungslevel blieb von da an konstant hoch, sodass ich nur so durch die Seiten gerast bin. Außerdem habe ich fast kontinuierlich mit Merle und Serfin mitgefiebert bzw. mitgebangt. Das Ende schließt zwar vorerst diesen Band ab, ist für die Reihe jedoch erst der Anfang. Ich bin super gespannt wie es weitergeht und hoffe, dass ich bald die Nachfolger lesen kann.
1 Wow
"Die fließende Königin" ist eine der Fantasy-Geschichten, die meine Kindheit geprägt hat. Ich habe die Bücher geliebt und verschlungen. Jetzt, wo der 4. Teil "Serafin - das kalte Feuer" erschienen ist, habe ich alle Bände noch einmal gelesen. Ich muss sagen, dass ich die Geschichte auch heute noch liebe. Tatsächlich passiert aber in den einzelnen Bänden "relativ wenig". Gleichzeitig passiert aber so viel und der Leser wird in eine so unglaubliches, magisches Venedig geworfen, dass einem ab und zu der Mund offen stehen bleibt. Merle Venedig ist erschreckend, wunderschön und einfach ... magisch. Als Kind habe ich mir immer gewünscht dieses Venedig besuchen zu können ... Jetzt geht es mir gar nicht so anders. Ich bin traurig, dass ich die Reihe beendet habe und keine Abenteuer mehr mit dem Waisenmädchen Merle, der blinden Junipa, und dem uralten Verräter Vermithrax, einem steinernen, fliegenden, sprechenden Löwen und natürlich Serafin erleben kann. Unke, die Meerjungfrau mit Beinen, Arcimboldo, der Zauberspiegelmacher und all die anderen sind so liebevoll ausgearbeitete Figuren, dass man sich nicht wundern würde, wenn sie einem auf der Straße über den Weg laufen würden. "Die fließende Königin" ist ein langsamer und gleichzeitig rasanter Einstieg in die Reihe und fasziniert mich auch jetzt noch.
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Wie hat's mir gefallen Merle und ihre blinde Freundin Junipa fahren in einer einsamen Gondel ihrem neuen Schicksal entgegen: der Spiegelmacher Acrimboldo hat die beiden Mädchen aus dem Waisenhaus befreit und nimmt sie bei sich auf. Die Haushälterin mit der Maske begrüßt die beiden Mädchen und zeigt ihnen ihre Schlafplätze und Aufgaben. Schnell zeigt sich, ihr neues Heim ist alles andere als normal. Unke, die Haushälterin, steigt des Nachts in den Brunnen und Acrimboldo schenkt Junipa magische Spiegelaugen, mit denen sie wieder sehen kann. Ich gestehe, ich habe wirklich lange gebraucht um mich halbwegs in der Handlung zurecht zu finden. Meines Erachtens nach passiert auch nicht wirklich viel. Wie ein zulanggekauter Kaugummi zog sich die Handlung hin und ich begriff weder, wohin die Reise geht noch was es mit dem Buchtitel auf sich haben soll. Einzig die mysteriöse Unke war mir sympathisch und ich wollte mehr über sie und ihre geheimnisse wissen. Erst gegen Ende nahm das Buch und die Spannung Fahrt auf. Die Fließende Königin kam ins Spiel und erst im letzten Viertel des Buches wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, denn die Merletrilogie wird stark gelobpreist. Vielleicht muss ich mich aber auch erst weiter in der Handlung einfinden. Doch eins steht fest: ich werde definitiv Band 2 und 3 lesen, denn ich will wissen wie es mit Merle weitergeht. Vor allem der Cliffhanger am Ende macht mich besonders neugierig. Der Schreibstil ist Meyer-mäßig sehr angenehm, malerisch und nicht zu detailliert. Einzig wegen dem Schreibstil habe ich die langen Durststrecken des schier endlos langweiligen Plots ausgehalten und habe mich an seinen Erzählungen erfreut. Ich mag es einfach, wie er Magisches mit einbaut, sei es die Geschichte um die fließende Königin oder um Meerjungfrauen in Venedig. Alles in allem war der Auftakt der Merletrilogie für meinen Geschmack nur durchschnittlich und wenig spannend, doch ich bin angefixt und will wissen, wie es weitergeht. Ich habe große Erwartungen an die nächsten beiden Teile und hoffe, dass es hier schneller zur Sache geht. Cover/Buchgestaltung Auch wenn das Taschenbuch erst ziemlich unauffälig ist, so sieht es hübsch und düster zugleich aus. Außerdem finde ich hier Preis-Leistung sehr angemessen und bin positiv überrascht, mal weniger als 10 Euro für ein TB ausgegeben zu haben. Gut zu wissen 1. Die fließende Königin 2. Das steinerne Licht 3. Das gläserne Wort Für Fans von * "Artemis Fowl" von Eoin Colfer * Bücher von Kai Meyer Fazit Auch wenn sich der Trilogieauftakt inhaltlich eher zieht, so präsentiert Kai Meyer eine magische Welt voller phantastischer Geschöpfer und abwechslungsreicher Charaktere. Gerade der Cliffhanger am Ende gibt dem bisher faden Inhalt das gewisse Etwas und regt an, die Reihe weiter zu lesen. 3/5 Punkten
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Wie schon von der Arkadien-Trilogie gewohnt, ist Kai Meyers Schreibstil auch hier wieder ausgezeichnet, unter seiner Feder ist mit viel Fantasie eine magische Geschichte entstanden, die sich leicht verständlich und schnell lesen lässt. Die Geschichte war interessant und teilweise auch sehr spannend, aber konnte leider die Spannungskurve nicht ganz halten. Außerdem konnte sie mich, trotz der Magie und der vielen Fantasie, oder gerade deshalb, nicht wirklich packen und ich war hin und er her gerissen zwischen Gut und Nicht-so-gut. Die Charaktere hingegen haben mir wieder sehr gut gefallen, allen voran Merle und die anderen Lehrlinge, die sich genau so verhalten wie man es von Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren erwartet und dadurch sehr realistisch wirken in einer Welt, die sehr fantastisch ist. Einige Charaktere waren teils anders, als ich sie mir am Anfang des Buches vorgestellt hatte, was mir so manche kleine Überraschung bescherte. Im Großen und Ganzen ist "Die fließende Königin" ein gutes Buch, vor allem für jüngere Jugendliche, das es versteht mit einer magischen Geschichte zu verzaubern, die zwar nicht sehr spannend ist, sich aber trotzdem gut weg lesen lässt und mal ganz anders ist.
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