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Kai Meyer

Serafin. Das Kalte Feuer

Fantasy
Ist Teil der Reihe
Merle-Zyklus
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4.8/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Serafins Venedig ist voller Magie. In einer Neumondnacht begibt er sich mit seiner geflügelten Katze auf Beutezug. Wie jeden Monat ist für eine Nacht das Wasser aus den Kanälen verschwunden. Doch statt Kostbarkeiten findet Serafin auf dem Grund des Canal Grande zwei fremde Mädchen, leblos am Fuß eines goldenen Spiegels. Mächtige Gegner machen Jagd auf die beiden. Die Gilde der Glasbrenner, die Kartographen der Spiegelwelt und eine legendäre Katzengöttin - sie alle sehen in den Mädchen Junipa und Merle den Schlüssel zu Venedigs uraltem Zauber. "Serafin - Das kalte Feuer" ist ein brandneues Buch aus dem Merle-Zyklus!
BIOGRAFIE
Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der wichtigsten deutschen Phantastik-Autoren. Er hat über fünfzig Romane veröffentlicht, Übersetzungen erscheinen in dreißig Sprachen. Seine Geschichten wurden als Film, Hörspiel und Graphic Novel adaptiert und mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.03.2020
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783737356787
Sprache
German
Seiten
384
Schlagworte
Kartographen, Wolkenvolk, Das Gläserne Wort, Seiten der Welt, Wellenläufer, Lord Licht, Die Fließende Königin, Vermithrax, Venedig, Kai Meyer, Fantastik, Fantasy, Cornelia Funke, Das Steinerne Licht, Junipa
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von stefan182, mine_b und 3 andere
stefan182
mine_b
spacepanda
mandysbücherecke
moonyko
Inhalt: Zwei Jahre sind vergangen, seitdem sich Merle und Junipa am Ende von "Das Gläserne Wort" in die Spiegelwelt begeben haben, um Merles Vater zu suchen. Aktuell befinden sich die beiden in einem anderen Venedig, das gewissermaßen eine Parallelstadt des ursprünglichen Merle-Venedigs ist. Hier existierten z.B. keine ägyptischen Usurpatoren. Dort treffen sie auch auf Serafin, ein anderer Serafin als Merles, der von einer fliegenden Katze begleitet wird. Gemeinsam begeben sich Merle, Junipa und Serafin auf die Suche nach Merles Vater, wobei sie auf Inkarnationen alter Freunde und neuer Feinde treffen. Persönliche Meinung: Wie man es von Kai Meyer gewohnt ist, zieht sein detaillierter und phantasievoller Schreibstil einen sofort in den Bann: Bereits nach wenigen Seiten fühlt man sich in der erzählten Welt heimisch. Ebenso detailliert und lebensnah ist die Zeichnung der Charaktere. In "Serafin" gibt es weder den abgrundtief bösen Antagonisten noch die allein reine und gute Protagonistin. Schön gemacht waren auch einzelne kleinere „Easter Eggs“, wie das Wiedersehen oder das Benennen einzelner Figuren aus den ersten drei Bänden, die allerdings im anderen Venedig eine ganz andere Rolle spielen. Insgesamt strotzt das Werk nur so von originellen und phantasievollen Ideen, wovon mir die "Manifestierten Städte" bzw. das "Fabularium", die gewissermaßen das Grundgerüst des Romans sind, am besten gefallen haben. Ohne zu viel verraten zu wollen: Die Leser*innen werden hier in eine Welt geführt, die jenseits des Handlungsortes "Venedig" liegt und selbst aus Erzählungen besteht. Die Handlung ist in sich schlüssig und abgeschlossen, sodass man "Serafin" auch ohne Kenntnis der Vorgänger lesen kann. Das Lesevergnügen ist allerdings höher, wenn man Merle 1-3 gelesen hat.
Wow
Der bekannte Autor Kai Meyer hat nach etwa 20 Jahren die Fortsetzung „Serafin – Das kalte Feuer“ zu seiner Merle- Reihe geschrieben. Die Vorgänger heißen „Die fließende Königin“, Das steinerne Licht“ und „Das gläserne Wort“. Ich würde wirklich dringend empfehlen, dass man die Vorgänger gelesen hat, weil man so einfach die Zusammenhänge besser versteht. Klappentext: Kaum je hat das Ende einer Geschichte seine Leserinnen und Leser so fassungslos zurückgelassen wie der dritte Band der Merle-Trilogie. Die Fans waren sich einig: So darf Merles Geschichte nicht enden! Viele Jahre später ist Kai Meyer nach Venedig zurückgekehrt. In diesem Venedig jenseits der Spiegelwelt begegnen Serafin und seiner geflügelten Katze zwei Mädchen: Es sind Merle und Junipa. Die beiden sind aus der Spiegelwelt geflohen – und in einem Venedig gelandet, in dem vieles anders ist. Niemand hier kennt die Fließende Königin, und Serafin hat sein Leben nicht für Merle geopfert. Doch auch in diesem Venedig gibt es finstere Mächte, denen sich die drei Freunde entgegen stellen müssen. Und endlich wird es das langersehnte neue Ende für die größte Kult-Serie der deutschen Fantasy geben … Schon als ich das erste Mal gehört habe, dass die Merle- Reihe fortgesetzt werden soll, war ich Feuer und Flamme. Ich war voller Erwartungen und Hoffnungen, habe das Erscheinen des Buches herbeigesehnt. Die Merle- Reihe habe ich vor vielen Jahren verschlungen, sie waren damals meine ersten Bücher aus der Feder von Kai Meyer und sie haben mich wirklich geprägt. Das Ende der Trilogie hat mich damals zu tief erschüttert, ich konnte nicht glauben, dass es für Merle und Serafin kein Happy End geben wird. Daher waren meine Erwartungen an dieses Buch wirklich riesig – und ich wurde echt nicht enttäuscht. Wie bereits erwähnt, ist es schon länger her, dass ich die Trilogie damals gelesen habe. Aber dennoch bin ich gut in „Serafin – Das kalte Feuer“ reingekommen. Man lernt einen anderen Serafin in einem anderen Venedig kennen und schnell tauchen auch Merle und Junipa auf. Das Geschehen aus den Vorgängern wird aufgegriffen und teilweise nochmal in die Handlung eingebaut, sodass das Wesentliche nochmal aufgefrischt wird. Diese kleinen Informationshappen reichen vollkommen auf, damit einem die Handlung aus den drei vorherigen Werken wieder in Erinnerung gerufen wird. Auch noch die ein oder andere offene Frage wird nochmal aufgegriffen und man bekommt noch eine Erklärung diesbezüglich. Dies hat mir gut gefallen und hat nochmal einen Bogen zu den älteren Büchern gespannt. Der Schreibstil ist, wie ich es bereits aus seinen bisherigen Büchern, die ich von Kai Meyer gelesen habe, sehr angenehm und flüssig. Das Buch liest sich wirklich zügig weg, zu schnell fliegen die Seiten dahin und schneller als man denken kann, ist man mitten in der Geschichte drin – es entwickelt eine richtige Sogwirkung, sodass ich das Buch nur ungern wieder zur Seite gelegt habe. Der Erzählstil ist bildhaft und wortgewaltig, gekonnt wird eine Atmosphäre aufgebaut, ein magisches Venedig und auch die Spiegelwelt wird auf facettenreiche Art und Weise aufgebaut und man staunt immer wieder über die ideenreiche Gestaltung von Seiten des Autors. Auch schafft es Meyer vielseitige, spannende und unerwartete Wendungen einzubauen. Ein fesselndes Ereignis jagt das nächste, sowohl die Charaktere als auch der Leser bekommt keine wirkliche Verschnaufpause. Dabei schafft es der Autor gekonnt, dass die Handlung nicht zu überladen wirkt – alles wirkt authentisch. Auch die Schauplätze und das magische Venedig haben mir gefallen, aber auch die Spiegelwelt war auf seine Art überzeugend. Auch die Charaktere konnten mich wieder überzeugen. Klar, es ist ein anderer Serafin, welcher in einem anderen magischen Venedig wohnt. Dennoch ist der Funke bei mir übergesprungen. Ich habe mit ihm mitgefiebert, konnte seine Gefühlswelt verstehen und fand ihn vollkommen sympathisch. Er ist offen für neues, ist bereit, in ein Abenteuer zu treten und dieses zu meistern. Auch hat er sein Herz am rechten Fleck. Aber auch Merle konnte mich mit ihrer taffen und zielstrebigen Art überzeugen. Sie sucht zusammen mit Junipa ihren Vater und beide sind bereit, einige Hürden zu meistern. Es war wie ein Besuch bei alten, liebgewonnenen Freunden. Ich habe jede Seite genossen und war bereit, jedes Abenteuer mit dieser Gruppe zu bestreiten. Mein persönlicher Liebling war jedoch die goldene und fliegende Katze Cagliostra. Sie konnte mich mit ihrer humoristischen Art überzeugen und hat mich oftmals zum Lachen gebracht. Meyer hat auch hier wieder sein Talent für die Charakterbildung bewiesen – und dies in Form einer sarkastischen, außergewöhnlichen Katze, die mir persönlich sofort ans Herz gewachsen ist. Insgesamt konnte mich Kai Meyer mit seinem fantastischen Werk „Serafin – Das kalte Feuer“ vollkommen überzeugen. Sowohl die Handlung, der Weltenaufbau als auch die Charaktere waren genau nach meinem Geschmack, ich bin voll auf meine Kosten gekommen und habe jede einzelne Seite genossen – nur schade, dass das Buch viel zu schnell ausgelesen war. Zu gerne würde ich ein Wiedersehen mit Merle, Serafin und Junipa und gerne auch Cagliostra herbeisehnen. Hierfür möchte ich wohlverdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung vergeben.
Wow
Allgemein Wie meine Rezension wohl in einer anderen manifestierten Version Kölns aussehen würde? Bestimmt genauso positiv, wenn es sie geben würde! Die Merle-Trilogie war definitiv einer meiner Highlights als junges Mädchen und obwohl ich mich an kaum noch was erinnern kann, so fühlte ich direkt die Magie, als ich das Buch nur aufschlug. Zu wissen, dass dieses geniale Universum noch eine weitere Geschichte erleben durfte… Kaum hatte ich die ersten Zeilen gelesen, war ich auch kaum noch davon loszubekommen. Jedenfalls zu Anfang. Es gab immer mal Hinweise auf die alten Bücher, sodass ich nicht auf der Strecke verloren ging. Sofort gab es spannende und vor allem fantastische Szenen! Meine Vorstellung konnte sich kaum erholen, so viel hatte es zu arbeiten. In meinen Träumen könnte ich mir solche Szenen nicht ausmalen. Unterwasserwelten mit einzigartigen Meerjungfrauen, in Gläsern gefangene Charaktere, Kämpfe auf Dachbalken, Welten aus Staub. Es kam der Punkt an dem ich mir felsenfest sicher war: Dies ist eine neue Trilogie! Muss es einfach! Es gibt so viele neue Gedanken, die der Autor gesponnen hat, dass sie für mich unmöglich in einem Buch lösbar schienen. Und so war es auch. Sehr viel mehr, als ich erwartet hätte, wurde gelöst… Und auf was für Arten! Ich war begeistert, gefesselt und hänge auch jetzt noch in meiner Nostalgie fest. Aber viele Fragen blieben auch noch offen. So viele Geschichten, die durch dieses Buch ein Grundgerüst bekommen haben, aber noch kein ganzes Haus sind. Das dämmte die Euphorie des Endes ein wenig. Einige, die dieses Buch zur Hand nehmen werden Serafin kennen – andere nicht. Deshalb sei nur gesagt: In einem anderen Venedig kannte Merle ihn. Umso ernüchternder und zeitgleich bestätigend war für mich das Wiedersehen der Beiden. Denn einerseits ist Serafin in diesem Venedig ein wunderbarer Kerl, den man sofort ins Herz schließt, andererseits ist er nunmal nicht der Eine, weshalb Merle auf Abstand geht. Ein Punkt, der mir selten so extrem auffiel, wie in diesem Buch: Nichts ist sinnfrei! Als ob man sowas überhaupt erwähnen müsste… Sollte man meinen. Doch viel zu oft erlebte ich Handlungen ohne Sinn. Opfer, die umsonst waren, herbeigezogene Szenen, die auf völlig irrationalen Entscheidungen beruhten. Hier stimmte für mich alles. Die Charaktere dachten nach, machten aber auch Fehler, die man in ihrem Alter eben so macht. Sie stürzten sich nur in Kämpfe und Abenteuer, wenn es notwendig war und nicht, um einfach kurz Action in das Buch zu bringen. Großes Lob! Charaktere Hach, war es schön die gute Merle wieder zu treffen. Die Verbundenheit zu ihr war sofort wieder da. Auch Junipa wollte ich am liebsten sofort in die Arme schließen. Nebst den beiden gab es aber auch einige neue Charaktere, allesamt so individuell, wie es nur geht. Gefreut haben mich die Referenzen, die immer wieder zu dem Venedig Merles fielen. Welche Ähnlichkeiten die Charaktere aus dieser Stadt mit der anderen haben. Wie die Meerjungfrauen dort handelten, obwohl es in einem anderen Venedig ganz anders wäre. Jede Manifestation ist ein neuer Ort zum entdecken. Ein neues Abenteuer und diese Botschaft wurde durch die Charaktere transportiert. Einzig und allein die Mutter von Serafin stellte mich vor ein Rätsel. Sie war wichtig im Buch. Jederzeit dreht sich bei Serafin alles um sie und was er tat, das tat er für sie. Ich konnte nicht anders, als erwarten, dass sie wichtig ist. Erwas Besonderes. Für die Geschichte wichtig. Doch das blieb in der Luft hängen. Schreibstil & Sichtweise Wow! Was anderes fällt mir für den Schreibstil gar nicht ein. Selten bin ich so durch ein Buch geflogen. Die Magie der Welt wurde durch ihre Worte an mich übertragen. Lebhaft erweckte sie in mir Fantasien. Ich war nur nicht auf dem Blatt völlig dabei, sondern auch in meinem Kopf. Meine Bewunderung an den Autoren. Geschrieben wurde das Buch aus der dritten Person, abwechselnd aus der Sicht von Merle und Serafin. Cover & Titel Mit feinen Details gespickt, ist das Cover eine Augenweide. Merle, Serafin und die launische Katze Cagliostra sind unterwegs auf den Dächern Venedigs, welches im Hintergrund von der Sonne angeleuchtet wird. Merle in dessen Schein. Alleine die Farben spiegeln den Inhalt gut wieder, doch auch die Farben machen diesem alle Ehre. In sanften Orangetönen bekam ich das Gefühl, eines abgeschwächten Feuers. Einem kalten Feuer, wie der Untertitel es bezeichnet. Hauptsächlich geht in diesem Buch die Suche nach Merles Vater weiter. Doch Serafin hat besondere Fähigkeiten. Manchmal scheint er unterzugehen in dem ganzen Abenteuer, doch im wesentlichen Ganzen, betritt er die Bühne, als es am Notwendigsten war. Somit wird der Titel seinem Inhalt schon gerecht. Der Untertitel ist verbunden, mit seinen Fähigkeiten, die durch das Cover angedeutet werden. Zitat „Wahnsinn ist die gnädigste Variante, weil du selbst ihn nicht wahrnimmst.“ – Seite 284 Fazit Eine Bereicherung für die Fantasie und eine Geschichte, die einer Karussellfahrt gleicht. Ohne Probleme konnte ich wieder in Merles Welt eintauchen und viel zu schnell musste ich sie wieder verlassen.
Wow
mandysbücherecke
Inhalt Serafin schafft es gerade so für seine Mutter und sich zu sorgen. Als er eines Nachts wieder auf dem Grund des Canal Grande nach wertvollen Gegenständen sucht, beobachtet er, wie dort zwei Mädchen liegen. Als eins der Mädchen weggebracht wird, beschließt er kurzerhand dem anderen Mädchen zu helfen, immer mit dabei Serafins geflügelte Katze Cagliostra. Von da an verändert sich sein Leben für immer und alles, was er über Venedig zu wissen scheint, wird auf den Kopf gestellt. Meine Meinung Schon als ich zum erstem Mal gehört habe, dass es eine Fortsetzung der Merle-Trilogie geben soll, war ich Feuer und Flamme. Allerdings war ich auch skeptisch, ob mich eine Fortsetzung nach all der Zeit noch überzeugen können würde, denn es ist bestimmt schon über zehn Jahre her, dass ich Merle und Junipa auf ihren Abenteuern begleitet habe. Dennoch gehört diese Reihe immer noch zu meinen Liebsten und so waren meine Erwartungen an dieses Buch sehr, sehr hoch. Doch zum Glück wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht und auch meine Bedenken, ob ich mich noch genug an die Vorbände erinnere, wurden schnell zerstreut. Schon die ersten Seiten konnten mich in ihren Bann ziehen. Man erlebt hier ein anderes Venedig und einen anderen Serafin. Merle und Junipa reisen seit zwei Jahren durch die Spiegelwelt, immer auf der Suche nach Merles Vater Steven Burbridge. Dafür erkunden sie ein Venedig nach dem Nächsten und werden mittlerweile von den Kartographen gejagt, aber auch viele andere Menschen und Wesen haben Interesse an Junipas Spiegelaugen und sind deshalb hinter den Mädchen her. So sind die beiden schließlich in Serafins Leben gepurzelt und stellen es für immer auf den Kopf. Für mich war es ein Highlight nach all der Zeit wieder mit Merle und Junipa Venedig erkunden zu dürfen und auch die Spiegelwelt und ihre Geheimnisse näher ergründen zu können. Ich finde das Setting einfach grandios. Schon als ich von dem Buch gehört hatte, hatte ich mit einer Liebesgeschichte gerechnet. Diese gibt es auch, aber sie ist ganz anders als ich zuerst erwartet hätte und das finde ich gut so. Auch die Umsetzung von Serafin gefiel mir sehr. Denn er ist nicht einfach ein Ersatz für den Serafin aus der ursprünglichen Trilogie, sondern ein eigenständiger Mensch mit tollen Fähigkeiten und einer tollen Art. Er hat sein Herz am rechten Fleck und kümmert sich liebevoll um seine kranke Mutter. Für sie würde er alles tun. Ich mag die Figuren dieser Fortsetzung unglaublich gerne, nicht nur Serafin, auch Merle und Junipa sind mir richtig ans Herz gewachsen. Beide sind deutlich älter und reifer geworden. Man merkt, dass sie einiges durchgemacht haben und auch, dass die Freundschaft der beiden daran noch mehr gewachsen ist. Beide sind mutig und zeigen, wie wichtig Freundschaft und Vertrauen doch ist. Keine würde die andere jemals im Stich lassen. Mein Highlight aber war Cagliostra, diese mürrische und teils sehr sarkastische Katze hat es mir einfach angetan und mit ihren Worten oft ein Lächeln in mein Gesicht zaubern können. Der Schreibstil ist gewohnt großartig und unglaublich atmosphärisch. Der Autor schafft es, dass durch wenige Worte ein ganzes Kopfkino entsteht und man einfach mit den Figuren mitfiebern muss. Der Plot wird aus der personalen Erzählperspektive von Serafin und Merle geschildert, was ich als sehr passend empfunden habe. Auch der Plot war nach meinem Geschmack. Diese Fortsetzung ist spannend, abwechslungsreich und einfach magisch. Dem Autor scheinen nie die Ideen auszugehen, da es hier neue Erkenntnisse und Offenbarungen gibt und seine bisherigen Ideen noch weiter ausgebaut wurden. Ich empfand den Plot zu keiner Zeit als vorhersehbar und als das Buch sich dem Ende neigte, wurde ich etwas wehmütig, denn ich habe diese Fortsetzung unglaublich genossen. Es fühlte sich fast an, wie nach Hause zukommen und ich habe nun richtig Lust die Merle-Trilogie erneut zu lesen. Das Ende passt perfekt zu diesem Buch, dennoch hätte ich nichts dagegen, wenn es irgendwann doch mal wieder eine Fortsetzung geben würde, denn ich liebe die Welt des Buches einfach und halte diese ganze Reihe für etwas ganz Besonderes. Fazit Für mich war diese Fortsetzung ein absolutes Highlight und meine anfänglichen Bedenken waren völlig unbegründet. Es fühlte sich fast an, als würde ich nach Hause kommen und so habe ich das erneute Abenteuer mit Merle, Junipa und Serafin mehr als genossen. Wer nach einem magischen und besonderem Buch sucht, sollte sich „Serafin- Das kalte Feuer“ nicht entgehen lassen.
Wow
Fantasievolle Fortsetzung der Merle-Trilogie - spannende Geschichte, die Spaß macht zu lesen. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und war begeistert. Kai Meyer begleitet mich schon lange und ich habe schon viele Bücher von ihm gelesen. Da ich die Merle-Trilogie bereits vor vielen Jahren gelesen habe, musste ich natürlich auch das neue Buch aus der Reihe lesen. Obwohl es so lange her ist, konnte ich der Geschichte gut folgen und hatte keine Schwierigkeiten beim Verständnis. Inhalt: Die Geschichte dreht sich vorrangig um Serafin, der als Schlammsammler in den Kanälen von Venedig unterwegs ist und versucht für seine Mutter und sich zu sorgen. In einer Neumondnacht stoßt Serafin auf zwei bewusstlose Mädchen. Junipa wird von Serafin gerettet, Merle wird jedoch entführt. Es beginnt eine gefährliche und spannende Suche nach Merle und dem Herzen von Venedig, die durch Verluste aber auch Neuanfänge geprägt ist. Meinung: Das Buch startet spannend und lässt dem Leser im weiteren Verlauf nur wenige Momente um zur Ruhe zu kommen. Die Geschichte wird nicht langweilig und viele Parallelen zu der Ursprungstrilogie kommen auf. Auch wenn ich die Bücher bereits vor vielen Jahren gelesen habe, konnte ich der Geschichte gut folgen und hatte keine Probleme die Hintergründe zu verstehen. Die Protagonisten sind zum Teil bereits bekannt, jedoch baut sich eine Geschichte auf, die anders und spannend ist und durch viel Humor sehr lesenswert geschrieben ist. Vor allem Cagliostra hat mich mit seiner direkten aber trotzdem liebenswürdigen Art überzeugt. Mir war es zwischendurch leider etwas zu schnell und ich hätte mir noch ausführlichere Passagen gewünscht. Doch wie man es von Kai Meyer gewohnt ist, ist die Geschichte fantasievoll, spannend und sehr angenehm geschrieben. Das Buch ist definitiv empfehlenswert und bekommt von mir 4,5/5 Sternen.
Wow
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