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Neal Shusterman

Scythe 1 - Die Hüter des Todes

Science Fiction
Ist Teil der Reihe
Scythe / Arc of a Scythe
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4.6/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen. Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen - aber diese Welt hat einen Preis. Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten ... Der erste Band der internationalen Bestseller-Trilogie im Paperback
BIOGRAFIE
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
26.06.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783737356985
Sprache
German
Seiten
528
Schlagworte
ab 14, Sensenmann, Jugendbuch, Tribute von Panem, Zukunft, Dystopie, Sterben, Aufgabe, Krankheit, Tod, Numbers - Den Tod im Blick, vollendet, Trilogie, töten, Sense
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REZENSIONEN
Bewertet von miss_pageturner, katharina_booksan... und 3 andere
miss_pageturner
katharina_booksandtravelx
travlinbone_nika
miraxd
klara11_10
miss_pageturner
Scythe lag schon eine Weile auf meinem SUB. Warum kann ich gar nicht genau sagen,d a ich mich sehr auf das Buch freute. Jetzt hatte ich es aber endlich in die Hand genommen und konnte es dann kaum wieder weglegen. Eine perfekte Welt? Die Welt, in die Autor Neal Shusterman seine Leser wirft, ist bemerkenswert. Alle Krankheiten wurden besiegt, die Menschen können ihr Alter, wenn sie wollen, zurücksetzten und alle Verletzungen können geheilt werden. Der Mensch ist praktisch unsterblich geworden. Zudem überwacht ein Supercomputer namens Thunderhead alle Ressourcen und verteilt sie gerecht. Es gibt keinen Hunger mehr, keine Slums, keine Armut, wodurch es auch keine Korruption und Verbrechen mehr gibt, da jeder das bekommt, was er braucht. Es gibt auch keine Klimakatastrophe mehr, da der Thunderhead genau berechnet, was der Planet verkraften kann und eins ist klar: der Planet verkraftet keine unbegrenzte Anzahl an unsterblichen Menschen. Der Tod darf also nicht völlig verschwinden uns es ist nun die Aufgabe der Scythe das Bevölkerungswachstum zu regulieren. Kein 08/15 Jugendbuch Wenn man dieses Setting betrachtet, wird einem schnell klar, dass da allerhand ethische Fragen aufkommen. Wie soll ausgewählt werden, wer stirbt? Wie sollen die Menschen getötet werden? Wer entscheidet das Ganze und wie leben die Scythe mit dieser Bürde? All diese Fragen wirft auch der Autor in diesem Buch auf und widme ihnen auch eine Menge Zeit und Raum. Die Fragen "Was ist ein Scythe?" und "Wie soll er sein?" sind eine zentrale Thematik in diesem Buch und regen den Leser zum Nachdenken über essenzielle Themen wie Ressourcenverwertung, Überbevölkerung, aber auch den Tod an sich, und wenn man weiterdenkt über Themen wie z.B Sterbehilfe, an. Auch die Gesellschaft wird infrage gestellt. Was ist der Sinn des Lebens, wenn das Leben unendlich ist? Ist der Mensch überhaupt noch Mensch, wenn ihm Gefühle wie wahre Liebe, Leidenschaft, Hass und Trauer fremd geworden sind? Das Buch hat damit eine Tiefe, wie ich sie bei Jugendbüchern selten erlebt habe und das begeistert mich enorm. Interessant fand ich auch den Aspekt, dass in diesem Buch die künstliche Intelligenz tatsächlich gerecht zu sein scheint. Der Fehler im System ist mal nicht die wahnsinnig gewordene KI, die alle umbringen will, wie in so vielen Sci-Fi Büchern, sondern eben der Mensch mit all seinen Sehnsüchten und Trieben, im Guten, wie im Schlechten. Auch sprachlich überzeugte mich das Buch auf ganzer Länge, traut es dem Leser doch auch mal anspruchsvollere Vokabeln zu, sollte aber dennoch problemlos von jedem Jugendlichen verstanden werden. Der Autor hat hier eine wunderbare Balance zwischen sprachlicher Raffinesse und eine, an ein junges Publikum angepasste Verständlichkeit erreicht. Wer jetzt jedoch befürchtet, das Buch sei eine langweilige Aneinanderreihung von Moralfragen, den kann ich beruhigen. Denn auch wenn diese Auseinandersetzungen präsent sind und ein immer wiederkehrendes Thema darstellen, so nehmen sie nicht den gesamten Raum des Buches ein. Der Werdegang von Citra und Rowan steht im Vordergrund und die Handlung ist abwechslungsreich und spannend und wartet auch mit dem ein oder anderen Plottwist auf. Fazit: Scythe überzeugt nicht nur durch eine spannende Handlung, sondern vor allem mit einer Tiefe und Auseinandersetzung mit ethischen Fragen, wie sie im Jugendbuchbereich selten zu finden sind. Eine klare Leseempfehlung von mir und ich freue mich, schon bald die Fortsetzung zu lesen, die ich umgehend bestellt habe, denn ich MUSS wissen, wie es weiter geht.
1 Wow
katharina_booksandtravelx
Cover und Klappentext: Sowohl Cover als auch Klappentext fand ich sehr ansprechend - die Idee dahinter genial! Schreibstil: Neal Shusterman schreibt sehr angenehm und das Tempo und die Art wie die Geschichte angefangen hat fand ich sehr passend! Ziemlich schnell wird Spannung aufgebaut und man verfolgt die Geschichte rund um Citra und Rowan in ihrer Ausbildung zum Scythe. Beide Protagonisten waren mir sympathisch und hatten definitiv ihre eigenen Charakterzüge. Was mir besonders gut gefallen hat sind die häufigen Plot Twists, unerwartete Wendungen und einscheidenden Geschehnisse. Man erwartet definitiv nicht dass die Geschichte ausgeht wie sie ausgeht und das Finale war wirklich beeindruckend. Auch die Nebencharaktere wie Scythe Faraday, Scythe Curie, Ben und Co waren toll ausgearbeitet und haben das ganze abgerundet. Was mich als Leser auch angesprochen hat waren die Tagebucheinträge verschiedener Scythe am Ende jedes Kapitels. Dadurch hat man nicht nur generell das Setting "in der Zukunft" viel besser verstanden sondern konnte auch das Verhalten aller nachvollziehen. Meiner Meinung nach eine wirklich gelungene Dystopie die ich empfehlen würde!
Wow
travlinbone_nika
Der Autor Neal Shermann führt den Leser gemächlich, aber nicht langweilig an das Geschehen heran. Die Protagonisten werden zuerst in zwei Handlungssträngen eingeführt, um anschließend ganz easy zusammengeführt zu werden. Hierbei werden bereits etliche Besonderheiten der Welt innerhalb der Story spielerisch nebenbei erklärt. Es fühlt sich nicht aufgezwungen an, die Informationen kommen ganz natürlich beim Leser an. Auch die Figuren werden so ausreichend beleuchtet, um dem Leser ein erstes Gefühl für die Charaktere vermitteln zu können. Das erste Fünftel des Buches stellt dann im großen und ganzen die Ausbildung zum Scythe samt erster Schwierigkeiten in den Fokus. Erst nach 100 Seiten lässt sich ein ernst zu nehmender Widersacher erkennen. Doch bis dahin fehlte dieser höchstens unterbewusst, da sich die Story so leicht von der Hand lesen lässt und wie im Flug vergeht. Nun kommt nach und nach eine gewisse Portion aus Rätseln, Spannung und Mitfiebern ins Spiel. Umgesetzt wird der weitere Verlauf der Story mit diversen spontanen Wendungen und Plottwists. Des öfteren stieß ich einen leisen Aufschrei beim Lesen aus. Auch immer mehr andere Figuren nehmen an Wichtigkeit zu & erhalten hierfür definitiv den ihnen nötigen Platz zur Entfaltung. Auch eine seichte Liebesgeschichte darf in einem Young Adult Roman natürlich nicht fehlen. Wie diese hier allerdings umgesetzt wurde, fand ich einfach nur grandios. Kein klassisches „Jeder weiß wir kommen zusammen, aber wir tun mal noch so, als ob das nichts wird.“ oder einem „Wir kennen uns seid fünf Seiten und sind sehr scheu, aber lass uns ein Paar sein!“. Nein, nein, hier wird dem Leser etwas völlig anderes geliefert, was auf erfrischende Art und Weise das Lesevergnügen steigert. Die kurzen Tagebucheinträge verschiedener Scythe am Ende eines jeden Kapitels empfand ich ebenfalls als sehr angenehm. Der Leser erhält Einblicke in die Gedankenwelten verschiedener Scythe. Diese stehen jedoch nicht bloß als Goodie neben der Story, sondern vernetzen sich gemeinsam mit den Kapiteln in ein großes Ganze. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Art und Weise, wie diese „perfekte Welt“ in der Geschichte dargestellt wird. Durchaus kritisch werden einige Szenarien angesprochen, sodass der Leser selbst zum Nachdenken angeregt wird. Hieraus ergibt sich ein durchaus kurzweiliger YA Roman, gepaart mit tiefgründigen Grundgedanken.
Wow
Scythe - Die Hüter des Todes ist der erste Band der Scythe-Trilogie aus der Feder von Neal Shusterman. Die Trilogie ist seit kurzem endlich vollständig erschienen und ich habe schon so viel Gutes über diese Trilogie gehört und endlich nach Jahren, nachdem der erste Band erschienen ist, habe ich es geschafft den ersten Teil um Citra und Rowan zu lesen und ach du meine Güte, was war das für eine Wahnsinnsgeschichte, ich bin immer noch so begeistert. Das Cover ist einfach mit dem metallischen Schimmer so toll im Regal. Allgemein habe ich alle drei Bände noch mit den alten, metallschimmernden Covern im Regal stehen und sie leuchten einfach richtig. Sie sind wirklich wunderschön und gruselig zugleich mit den Sensenmännern. Die Geschichte fällt somit außen, wie auch innen total auf und das ist wirklich großartig und hat diese Geschichte auch vollkommen verdient. In Scythe hat die Menschheit alle Probleme, mit denen sie je zu kämpfen hatte, gelöst. Unsterblichkeit und unendliches Wissen. Das ist nun möglich und die Menschen haben vergessen, wie es ist zu sterben. Denn nun ist der Tod die Ausnahme und nicht die Regel. Aber Menschen müssen sterben um das Gleichgewicht auf der Erde aufrecht zu halten und das dürfen nur die Scythe, bestimmte Menschen, die ausgebildet werden um zu töten. Dieser Prozess wird die Nachlese genannt. In so einer Welt, die von einer übermächtigen künstlichen Intelligenz regiert wird und in der man nicht mehr sterben muss, leben Citra und Rowan. Beide führten ein normales Leben, bis sie eines Tages auserwählt werden Scythe zu werden. Doch nur einer von ihnen darf Scythe werden und so über Leben und Tod entscheiden. Aber wissen sie auch, was es heißt Scythe zu sein? Und nicht nur das, denn es warten noch schmerzhaftere Aufgaben auf sie, die die beiden für immer verändern werden ... Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen. Es ist mitnichten super emotional, sondern eigentlich recht objektiv und doch konnte ich nicht anders als mit den Charakteren mitzufühlen und mitzufiebern. Es ist eine wahre Kunst über dieses Thema von Leben und Tod zu schreiben und es gibt so viele Denkanstöße und Sätze in diesem Buch, die mir im Kopf geblieben sind. Das Buch ist wahrlich keine leichte Kost, aber das darf sie in meinen Augen gar nicht sein und ist auch der Grund, warum dieser Auftakt so wahnsinnig gelungen ist. Citra und Rowan. Die Protagonisten in diesem Werk sind eigentlich total verschieden, die eine mit einem hitzigen Gemüt und aus einer guten Familie und der andere ein unscheinbarer junger Mann in einer Familie, die viel zu groß ist, um sich um ihn zu kümmern. Das Schicksal führte die beiden zusammen und beide müssen sich nun mit dem Tod auseinandersetzen, der doch besiegt gewesen war. Ich mochte die beiden auf Anhieb, jedoch finde ich es einfach wahnsinnig, welche Entwicklung sie durch machen auf ihrem Weg als Scythe und welche Herausforderungen sie trotzen müssen. Ich muss wirklich den Hut vor den beiden ziehen vor ihrer Stärke und ich freue mich sehr sie noch weiterbegleiten zu dürfen. Ich weiß gar nicht recht, von was ich mehr begeistert bin. Von dieser unglaublich komplexen Welt der Scythe, die einen faszinierend, gleichzeitig aber auch Schauer beschert und nachdenklich macht oder der Handlung und ihren Charakteren, die es lebendig machen und alle verschieden und außeegewöhnlich sind. Vor allem die verschiedenen Ansichten über die Scythe und ihre Arbeit fand ich super interessant, ich wollte eigentlich nicht, dass dieses Buch endet, auch wenn ich gleichzeitig das Buch weglegen musste, weil es schwer und brutal war. Scythe - Die Hüter des Todes ist ein wahrlich episches Werk, welches seinesgleichen sucht. Eine absolute Leseempfehlung von mir, dieses Buch lässt mich nicht so schnell los, wird wahrscheinlich zu eins meiner All-Time-Favorites. Die hohen Erwartungen wurden übertroffen und die ganzen Lobeshymnen absolut gerecht. Ich freue mich unglaublich auf die Fortsetzung, die ich zum Glück schon besitze und vergebe mehr als volle 5***** für Scythe, ein wahres Meisterwerk!
1 Wow
Ich gebe erst drei Sterne. Aus einem einfachen Grund. Diese Welt ist neu und man muss dort viel neues lernen, damit man diese verstehen kann. Ich habe etwas länger gebraucht bis ich mit dem Buch und ihrer Stadt warm geworden bin. Ich würde nicht sagen, dass es anstrengend war zu lesen, aber man konnte es - meiner Meinung nach - nicht so flüssig lesen wie manch andere Bücher. Diese Welt ist super interessant und ich habe viel darüber nachgedacht wie es wäre wenn diese echt wäre. Die Charaktere waren gut gewählt und zum Ende sind sie mir dann doch ganz gut vorgekommen. An manchen Stellen war es für mich in mancher Hinsicht einfach langweilig und in die Länge gestreckt? Auch die eingefügten Tagebucheinträge *no spoiler* haben mich oft aus dem Konzept gebracht und waren für mich ein wenig unnötig beziehungsweise manchmal einfach an der falschen Stelle. Wer weiß was sich der Autor dabei gedacht hat?! Ich gebe dem Buch dennoch nur drei Sterne weil es mich noch nicht zu 100% überzeugt hat. Oft braucht man den ersten Teil einer Trilogie um in die neue Welt einzutauchen bevor man sie wirklich lieben kann. Bin sehr gespannt was mich bei den weiteren Teilen erwartet.
Wow
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