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ZUSAMMENFASSUNG
Erebos hat geschlafen... Jetzt ist es wieder wach! Wenn du auf deinem Handy eine neue App vorfindest, die du ganz bestimmt nicht selbst installiert hast, könnte das ein Werbegag sein. Doch was, wenn das Programm Kontrolle über dein Leben gewinnt? Es läuft nicht nur auf dem Handy und dem Computer, es ist überall. Es wählt seine Nutzer selbst. Und es lässt dich um alles spielen, was dir wichtig ist: Deinen Job, dein Studium, deine Freundin ... Spiel um dein Leben! Fast 10 Jahre lang hat die Autorin bei Nachfragen zu einer Fortsetzung von Erebos immer abgewunken. Die Geschichte war abgeschlossen, alle Rätsel waren aufgeklärt. Doch seit Erscheinen des Buches hat sich die Technik - und unser Umgang damit - enorm weiterentwickelt. In unserer allseits vernetzten Gegenwart würden dem Spiel nun völlig neue Möglichkeiten offenstehen. Kaum vorstellbar, was es über Facebook, Twitter und Instagram anrichten könnte ... Ursula Poznanski fand daher: "Die Zeit ist reif für Erebos 2 ."
BIOGRAFIE
Ursula Poznanski ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen. Ihr Debüt Erebos, erschienen 2010, erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen schreibt sie auch Thriller für Erwachsene, die genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden sind wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.Hier geht es zur Webseite von Ursula Poznanski:www.ursula-poznanski.de

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
14.08.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783743200494
Sprache
German
Seiten
512
Schlagworte
Fünf Vanitas Schatten Invisible Anonym Stimmen, Erebos Buch Unterrichtsmaterial Unterricht Charaktere Sarius, Schullektüre Deutsch 9 Klasse Klasse 9, Computerspiel Künstliche Intelligenz Social Media, Thalamus Aquila Elanus Layers Saeculum Eleria Trilogie, Erebos neu Erebos Das Spiel Schöne Bücher, Jugendbücher Jugendbuch ab 14 vierzehn Jahre Jahren Jährige, Thriller Jugendthriller ab vierzehn 14 Jahre Jahren Jährige, Ursula Poznanski Bücher Buch Jugendbücher neues Buch, Die Verratenen Die Verschworenen Die Vernichteten, Sonderausgabe Sonderedition Limited Edition Erebos
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REZENSIONEN
Bewertet von travlinbone_nika, Wörterwunderland und 3 andere
travlinbone_nika
woerterwunderland1998
maries_woerterliebe
merlekarpenstein
papiergefunkel
travlinbone_nika
Mit „Erebos 2“ lädt uns Ursula Poznanski knapp zehn Jahre nach Veröffentlichung des ersten Teils erneut dazu ein, die müden Augen von den Computerbildschirmen ab- und stattdessen auf ihre 512 Seiten lange Fortsetzung zu wenden. Erebos hat inzwischen dazu gelernt und wartet mit einer Vielzahl neuer Tricks und Techniken auf, um seine auserwählten Spieler langfristig an sich zu binden. Darüber hinaus gibt es auch auf erzählerischer Ebene eine Neuerung. So verfolgt man als Leser nun nicht mehr nur die Geschichte Nick Dunmores, des Protagonisten aus Teil eins, sondern auch die des 16-jährigen Schülers Derek. Poznanski gelingt damit fraglos erneut ein spannender Jugendthriller, aber leider kein fehlerfreies Update das an den ersten Teil heranreicht. Erebos´ Dichotomie Ein Problem des Thrillers ergibt sich nämlich gerade aus der Aufteilung der Erzählstränge, explizit geht es dabei um Dereks Handlung. Zunächst hat man als Leser im Vergleich zu Nicks Figur keinerlei Bindung zu Derek, und diese möchte auch im weiteren Verlauf der Geschichte nicht so recht entstehen. Das liegt zum einen daran, dass man als Kenner des ersten Teils bezüglich der perfiden Tricks des Spiels einen Wissensvorsprung vor Derek hat und man sich daher mit seiner Faszination von der Spielwelt nicht mehr allzu sehr identifizieren kann. An einigen Stellen, gerade am Anfang, wenn man selbst quasi „von neuem“ in die Welt eintaucht, mag das noch funktionieren, mit der Zeit wirkt aber alles was Derek erlebt bereits zu bekannt, wenn nicht sogar redundant. Poznasnki versucht hier, ähnlich wie im ersten Teil, über Derek das Spiel als faszinierenden Fluchtort vom Alltag, mit erschreckend großer Sogwirkung auf Spieler und Leser zu inszenieren, letztlich ist Dereks Storyline aber nicht mehr als ein Aufguss dessen, was man bereits aus Teil eins kennt und bietet, mit Ausnahme des letzten Drittels, wenig Überraschendes. Anders verhält es sich da mit Nicks Erzählstrang. Hier entfalten Erebos´ Neuerungen ihr gesamtes erzählerisches Potenzial. Während man bei Derek Erebos weiterhin als Spiel wahrnimmt, erscheint es bei Nick geradezu als ein Virus, der sich nicht nur auf seinen Computer beschränkt, sondern sich auch in Nicks Alltag ausgebreitet hat. Poznanski schildert Nicks Befürchtung, unter ständiger Beobachtung zu stehen und die sich daraus ergebenden Limitierungen seiner Handlungsmöglichkeiten glaubhaft und nachvollziehbar. Der Gedanke, welche Konsequenzen das Spiel aus Nicks oder Dereks Aktionen zieht, ist stets präsent und verleiht der Erzählung einen dauerhaften Suspense-Faktor. Diese Dichotomie in Erebos, einerseits Spiel, andererseits Virus, einerseits belohnend, andererseits bestrafend, lässt, wie im ersten Teil, eine ungemeine Faszination von dem Programm ausgehen. Dieses System aus Zuckerbrot und Peitsche in Kombination mit den Textnachrichten, die das Spiel den Protagonisten schickt, verleihen Erebos nahezu eine eigene Persönlichkeit, die man Großteils fraglos verabscheut, aber teilweise fast schon sympathisch oder zumindest stets interessant findet. Poznanski stellt den Leser durch das Spiel vor einen ständigen moralischen Zwiespalt, insbesondere am diskussionswürdigen Ende. Alte Strukturen Ein Großteil der Spannung des ersten Teils ergab sich daraus, dass man lange Zeit im Ungewissen darüber war, weshalb das Spiel überhaupt existiert und warum es unter den Schülern verbreitet wurde. Erst mit der Zeit kam man immer mehr dahinter, dass das Spiel einem bestimmten, unbekannten Zweck diente, den es letztlich herauszufinden galt. Das Problem der Fortsetzung liegt auch hier in der Vorkenntnis des Lesers, der diese Struktur nun bereits kennt und antizipieren kann, dass das Spiel ein bestimmtes Ziel verfolgt, welches am Ende aufgelöst wird. Durch diese Wiederholung der altbekannten Struktur gerät die Geschichte leider ein wenig vorhersehbarer, und die Passagen in denen primär die Spielwelt beschrieben wird, verkommen mehr zu Rätseltexten, in denen man nach Hinweisen zur Auflösung sucht. Diese fallen allerdings so wage aus, dass es schon erheblicher Kreativität bedarf, um das Ende selbst vorherzusehen. Auf der anderen Seite genügt diese Undurchsichtigkeit, um den Leser dazu zu motivieren, die finale Wendung stets erfahren zu wollen. Diese entpuppt sich als logisch und befriedigend, wenngleich sie unspektakulärer wirkt, als noch im ersten Band. Das liegt zum einen daran, dass ein großes Rätsel um Erebos aus Teil eins nun wegfällt, nämlich, wer sich hinter den Pseudonymen der Spielfiguren verbirgt. Hier gibt es keine nennenswerten Enthüllungen. Zum anderen hat es sich Poznanski nicht nehmen lassen, eine doch arg plumpe gesellschaftskritische Note in die Auflösung einzuweben, die ein wenig zu losgelöst vom Videospiele-Kosmos erscheint. Das kann sie eigentlich besser. Die Macht der Technologie Auch wenn das Spiel bisweilen unnatürlich übermächtig erscheint, so sind die Tricks, derer sich Erebos bedient, keinesfalls dystopische Vorstellungen, sondern zumeist logische Weiterentwicklungen bereits existenter Technologien. Beleuchtete Poznanski in Teil eins noch auf differenzierte Weise die suchtstiftende Faszination von Videospielen auf Jugendliche, so geht es im zweiten Teil um den gesamtgesellschaftlichen Einfluss des technologischen Fortschritts. Erebos rekrutiert nicht nur Schüler, sondern auch Studenten und Lehrer, trickst die Polizei aus und belügt die Eltern der Spieler. Seine Einflussnahme ist gewachsen, und das mithilfe von Apps, wie WhatsApp, Instagram und Co. sowie Spielereien, die nahe an Programmen wie Photoshop oder Stimmverzerrern sind. Dabei führt uns Poznanski unsere Abhängigkeit von Technologie vor Augen, ohne plakativ zu werden. Nick vermag es kaum, sich mit den ihm verbliebenen analogen Mitteln gegen Erebos zur Wehr zu setzen. Durch diese Kontrolle, die die Technik über die Charaktere hat, führt der Thriller letztlich zu der Einsicht, dass in der Gesellschaft nicht der reichste und auch nicht der körperlich stärkste, sondern der technisch versierteste Mensch am meisten Macht besitzt. Erebos demonstriert, wer die Technik kontrolliert, ist auch in der Lage, den Menschen zu kontrollieren. Poznanski arbeitet diese These subtil und glaubwürdig heraus. Fazit zu „Erebos 2“ Ursula Poznanski gelingt mit „Erebos 2“ eine würdige Fortsetzung des starken ersten Teils, die allerdings nicht mit dem Vorgänger mithalten kann. Aus dramaturgischer Sicht gibt es viel Altbekanntes, das nicht mehr überraschen kann, gerade wenn es um Erebos als Spiel geht. Dafür denkt Poznanski die Einflussnahme des Spiels sinnvoll weiter und schafft es dadurch, sowohl für inhaltliche Suspense zu sorgen, als auch die gesellschaftliche Abhängigkeit von Technologie zu veranschaulichen. Abschließend sollte noch erwähnt sein, dass mir das von Jens Wawrczek gelesene Hörbuch als Rezensionsexemplar diente. Dieser sollte den meisten als Stimme von Peter Shaw aus den drei Fragezeichen bekannt sein. Seine Vertonung der Figuren ist rundum gelungen, besonders ist die des Boten hervorzuheben, die sehr nah an die Beschreibungen der Autorin herankommt.
Wow
Wörterwunderland
Klappentext: EREBOS IST ZURÜCK …UND HAT DAZUGELERNT Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden … Der sechzehnjährige Derek hingegen ist nur kurz misstrauisch, als das rote E auf seinem Handy aufleuchtet. Zu spät begreift er, dass er selbst zu einer Spielfigur geworden ist. Und es um viel mehr geht, als er sich je hätte vorstellen können … Meine Meinung/Kritik: Ein weiteres Mal dürfen wir Nick mit nach Erebos begleiten. Nur dieses Mal hat es ein neues Ziel und scheint intelligenter zu sein. Mich hat die Story direkt wieder in Beschlag genommen. Ursula Poznanskis Bücher haben mich damals wieder zum Lesen gebracht, als ich dachte, mich interessiert kein Buch mehr. Erebos war damals wirklich spannend und genauso spannend geht es nun in Teil 2 weiter. Der Schreibstil sowie auch die Thematik sind gut an die Jugend angepasst, da diese heute nun mal in einer digitalisierten Welt leben. Zunächst aber die Story. Wir kennen die Umgebung und wissen um das Computerspiel, welches dein Leben einnimmt. Die Idee alleine finde ich weder abwegig noch uninteressant. Nick und Derek, also neue sowie alte Charaktere zu begleiten hat unglaublich viel Spaß gemacht. Auch wenn dieses Mal meiner Meinung nach, der Spannungsbogen minimal geringer gehalten wurde. Es geht weniger um die Aufgaben und das Spiel als eher um die schnelle Beendigung dieses Spiels um wieder ein geregeltes Leben zu erhalten. Es spielt also in einer viel kürzeren Zeitspanne und nach und nach erhält man Verbindungen, die teilweise schnell auftauchen und genauso schnell verschwinden. Manche bleiben und manche gehen. Trotz allem finde ich die Story mal wieder gelungen und wahrscheinlich hätte man daraus zwei Bücher machen können und noch ein klein wenig mehr Spannung einbringen können. Die Charaktere, also hauptsächlich Nick und Derek konnte ich mehr oder weniger leiden. Nick sehe ich weiterhin als Helden des Ganzen obwohl Derek jetzt in seiner Haut von damals steckt. Voller Tatendrang bei Erebos mitmachen und ein paar Vorteile oder auch Nachteile daraus ziehen. Er ist genauso naiv wie damals Nick war weswegen ein Wiedererkennungswert in einem aufkeimt und in damalige Zeiten denken lässt. Zwischen den Charakteren entwickeln sich immer mehr Verbindungen, die zueinander führen und ein Netz bilden welches irgendwann alles erklärt. Die Charaktere waren ausgereift und nachvollziehbar. Nick spricht wohl eher die älteren Leser und Fans von damals an während Dereks Geschichte die Jugend weiter anspricht. Abschließend ist mein Fazit, dass bis auf den geringeren Spannungswert kaum was an dem Buch auszusetzen ist. Es erhält von mir gute vier von fünf Sternen. Erebos 2 war für mich noch einmal ein Ausflug in meine Jugend obwohl diese eigentlich noch nicht so weit zurück liegt.
Wow
maries_woerterliebe
Ich hatte soviel von diesem Buch erwartet - einen großartigen Plot, dieses Gefühl aus dem ersten Teil, mit den Spielern gemeinsam immer tiefer in die Ereignisse hineingezogen zu werden, halbwegs interessante Charaktere, Spannung und eine umwerfende Lösung am Ende. Ich hatte definitiv NICHT erwartet, dass der zweite Teil an Erebos 1 herankommt, aber dass das Buch so schlecht sein würde - uff. 1) DIE CHARAKTERE Erebos 2 wird aus zwei Sichten erzählt - von Derek und von dem schon bekannten Nick, sowie kurzen Einschnitten, bei denen der Leser wieder nicht weiß, wer erzählt. Von den beiden Hauptperspektiven fand ich Nicks noch spannender - Derek war mir weder besonders sympathisch noch konnte ich eine Verbindung zu ihm aufbauen. Junge, der Arme hat ein teilweise nicht ganz einfaches Leben hinter sich - und trotzdem habe ich an keiner Stelle mit ihm mitgefühlt oder für ihn gehofft. Nach dem Ende des Buches war ich sogar regelrecht erleichtert, nicht mehr von ihm lesen zu müssen - von der Romanze gar nicht zu sprechen. Ursula Poznanskis Romanzen sind nicht gut, das sind sie nie. In diesem Fall kann ich mich zum Glück schon nicht mehr daran erinnern und es ist nicht mal einen Monat her, dass ich das Buch gelesen habe. Allerdings ist Nick auch kein besonders spannender Charaktere, auf der Stelle würden mir vermutlich keine fünf Eigenschaften einfallen. Nick und alle seine Freunde verhalten sich exakt so wie sie es als Teenager schon gemacht haben. Sein Teil hat wenn vor allem wegen den vielen bekannnten Dingen Spaß gemacht. 2) DAS SPIEL & DIE GRUNDIDEE Erebos 2 ist deutlich mächtiger geworden und kann nun auf eine ganze Reihe von digitalen Möglichkeiten zurückgreifen, die es im ersten Teil noch nicht hatte, komischerweise auf keine einzige, die irgendwie tatsächlich von heutigen Computern im Alleingang umsetzbar wäre. Wenn es im ersten Teil noch Möglichkeiten gab, dem Spiel zu entkommen oder es zu umgehen, ist das nun schwer möglich. Erebos ist sogar so mächtig, dass dadurch Ungereimtheiten im Plot entstehen, die mich enorm nervös gemacht haben. (Ja, ich bin zwanghaft, ABER ARGH!!! Wenn ich Erebos gewesen wäre, hätte ich den ganzen Auftrag in fünf Minuten und ohne so viele Komplikationen geschafft.) Im Spiel an sich hat sich nichts Grundlegendes verändert, es ist immer noch die selbe Welt mit einigen Änderungen, was auch die Spielkapitel ziemlich langweilig gemacht hat. !SPOILER! Immerhin überraschend fand ich die Idee, dass Erebos dieses Mal einen guten Zweck verfolgt, aber auch das war kaum ein Thema. !SPOILER ENDE! 3) SPANNUNG, PLOT UND AUFLÖSUNG Ich glaube, mein größtes Problem war einfach, dass die Spannung gefehlt hat. Zum einen lag das daran, dass das Prinzip von vorne herein klar war und keine solche Überraschung mehr wie im ersten Teil. !SPOILER! Zum anderen lag es teilweise für mich auch am Schreibstil. Die Szene, in der Erebos den Navi kapert und Nick zum Friedhof fahren lässt? Wenn mir das passieren würde, wäre ich für die nächsten drei Jahre nicht mehr mit Navi Auto gefahren und auch als Buchszene hätte das wahnsinnig spannend sein sollen, aber stattdessen ... war es fast langweilig, weil absolut keine Atmosphäre erzeugt wurde. !SPOILER ENDE! Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich im Kopf ausgerechnet habe, wie viele Prozent des Buches mir noch fehlen und mich nach jeder Seite selbst gelobt habe. Das Ende war mir etwas zu kurz und außerdem, kurze Frage, wtf?? Eigentlich mag ich die unkonventionellen Auflösungen in Ursula Poznanskis Jugendbüchern ziemlich gerne, aber das war mir deutlich zu abgedreht und mehr als seltsam in allen Bereichen. FAZIT: Wahrscheinlich könnte man einige der Dinge auch so zum ersten Teil sagen. Allerdings waren diese nicht ausschlaggebend, da sie wegen der wirklich tollen Idee und den vielen Plottwists kaum aufgefallen sind. Da vieles, was den Plot betrifft, im zweiten Teil von vorneherein schon bekannt ist, sind sie mehr aufgefallen. Zudem fand ich Erebos 2 überraschend langweilig. Teile des Endes und der neuen Version von Erebos selbst haben in mir den Wunsch ausgelöst, gegen eine Wand zu boxen. Das nächste Buch von Ursula Poznanski werde ich nicht lesen. Schade, dass ich mir mit diesem Teil den ersten Teil kaputt gemacht habe.
Wow
Klar, an den ersten Teil kommt dieses Buch um Längen nicht ran. Aber ich fand es trotzdem gut. Ich mochte die Welt von Erebos; so ein Fantasy-Rollenspiel ist auch eigentlich voll mein Beuteschema bei Videospielen privat. Ich hab den ersten Teil vor 3,4 Jahren gelesen und konnte manche der alten Personen gar nicht zuordnen. Das Buch gibt keine wirklichen Erklärungen über die Handlungen von Erebos 1; also das zu lesen (und am besten zeitnah davor) ist ein Muss. Meine zwei Kritikpunkte sind einmal die Omnipotenz von Erebos (manche Sachen fand ich echt viel zu krass) und dann die Auflösung. Wenn ich Nick wäre, dann hätte ich das nicht akzeptiert und hätte der Person, die das Spiel wieder ins Leben gerufen hat (so gut die Erklärung auch sein mag), erstmal gehörig meine Meinung dazugesagt. Aber es ist eher alles nach dem Motto „Vergessen und Verziehen“ - ist ja nicht so, als hätte die App Nicks Beziehung ruiniert (was ist eigentlich mit Claire? Existiert die überhaupt noch??) Wieder einmal eine überflüssige Fortsetzung...
Wow
papiergefunkel
Wenn ich ehrlich bin, brauchte es für mich ein wenig Überwindung dieses Buch anzufangen, da ich schon den ersten Band nicht so spannend fand. Vor allem wenn man bedenkt, dass auf der ersten Seite „Thriller“ steht, was für mich nicht so ganz zutrifft. Wie viele andere habe auch ich mich gewundert, dass ein zweiter Band kam, muss aber jetzt sagen, dass ich ihn als netten Zusatz sehe. Das Spiel Erebos kommt zurück und Nick ist geschockt, wohingegen Derek nur kurz misstrauisch ist, aber nach kurzer Skepsis absolut gefesselt ist von dem einzigartigen Setting, welches Erebos liefert. Ich finde die Autorin gestaltet dieses Spiel und die Atmosphäre unglaublich gut und während des Lesens kann man sich die Umgebung extrem gut vorstellen. Allerdings fehlte es mir innerhalb sowie außerhalb des Spiels an Spannung. Ich fand es erst ab der zweiten Hälfte halbwegs spannend, aber mehr auch leider nicht. Dafür fand ich die Entwicklung der Figuren ganz gut und auch die Handlungen und Probleme der Protagonisten sehr authentisch. Da hat auch der Schreibstil sehr viel zu beigetragen, denn dieser ist wirklich grandios! Ich liebe diese lebendige Schreibweise der Autorin und dieser hat definitiv bei der Bewertung viel rausgehauen und trägt auch dazu bei, dass ich mir sofort ein anderes Buch von Ursula Poznanski bestellt habe. Da bei mir ein wenig Zeit zwischen den ersten und zweiten Band lag, hatte ich Probleme die alten Charaktere aus dem ersten Band noch im Kopf zu haben, vor allem weil man ja die Figuren aus dem echten Leben und aus dem Spiel hatte. Oft wusste ich nicht mehr wer genau die Personen war und was mit denen im ersten Band passiert ist. Da hätte ich mir ab und zu ein wenig Hilfe gewünscht. Das Ende fand ich gut, aber wurde für meinen Geschmack ein wenig zu schnell abgefrühstückt. Das Buch war gut, aber den ersten mochte ich lieber, weil ich die Idee besser und innovativer fand und mir das Ende einfach besser gefallen hat. Hier hat man natürlich eine „erwachsenere“ Version, weil Nick nun Mitte zwanzig ist, aber dafür war es leider auch nicht so spannungs- und actionreich.
Wow
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