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Ronald H. Balson

Hannah und ihre Brüder

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ZUSAMMENFASSUNG
Einst liebten sie einander wie Geschwister. Nun stehen sie sich als Todfeinde gegenüber. Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart - er ist sich sicher, seinen Ziehbruder zu erkennen, der einst Bens Familie und seine Geliebte Hannah verriet. Bei ihrer Recherche stoßen Catherine und Liam auf das Schicksal dreier Kinder im kriegszerrütteten Polen, die wie Geschwister aufwachsen und einander als Feinde wiederbegegnen. Aber beschuldigt Ben den Richtigen? Ein hochspannender Roman über eine Familie, die in Zeiten des Krieges zerstört zu werden droht, und zwei Liebende, die um ihr Glück ringen.
BIOGRAFIE
Ronald H. Balson ist Rechtsanwalt, und seine Fälle führten ihn um die ganze Welt, unter anderem nach Polen. Die Geschichte des Landes im Zweiten Weltkrieg inspirierte ihn zu diesem Roman, der ein internationaler Bestseller war. Heute lebt und schreibt Ronald H. Balson in Chicago. Im Aufbau Taschenbuch liegen seine Romane „Karolinas Töchter" und "Hannah und ihre Brüder" vor.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
17.05.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783746635095
Sprache
German
Seiten
497
Schlagworte
Die Akte Rosenthal, Ronald Balson, Holocaust, Karolinas Töchter, Roman, Kristin Hannah, Sarahs Schlüssel, Jenna Blum, Claire Winter, Die Nachtigall, Marlene, Honigtod, Melanie Mezenthin, Seelenfischer, Hanni Münzer
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REZENSIONEN
Bewertet von kupfisbuecherkiste, Peanut und 3 andere
kupfisbuecherkiste
peanut
buchstabenfestival
loewenzahnmaedchen
nasa2000
kupfisbuecherkiste
Als Ben Salomon auf einer Spendengala auf Elliot Rosenzweig trifft, ist er sich sicher: Elliot täuscht seine Rolle als vermeintlicher Wohltäter nur vor. Denn im zweiten Weltkrieg hieß dieser noch anders, und war auch als Schlächter von Zamosz bekannt. Doch wie soll das Ben nachweisen? Ben beauftragt die Anwältin Catherine Lockhardt und deren Privatermittler Liam Taggart, um die Klage vorzubereiten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn der vorsitzende Richter setzt einen straffen Zeitplan voraus, während die gegnerische Seite alles daran setzt, dass das dunkle Geheimnis nicht ans Licht kommt. Ronald H. Balson hat hier eine Familiengeschichte aufgeschrieben, die unter die Haut geht. Bens Familie hatte während dem Nazi-Regime Elliot ein zuhause geboten, das dieser sehr gerne angenommen hatte. Während dem 2. Weltkrieg wurde Elliot zu einem hohen SS-Offizier herangebildet. Auch wenn Elliot – der damals noch Otto hieß – anfänglich noch der Familie Bens unter die Arme gegriffen hat, wurde die Hilfe immer spärlicher. Schlussendlich hat Elliot die Familie im Stich gelassen und sich an vielen weiteren Schicksalen bereichert. Diese Ungerechtigkeit mag Ben nicht auf sich sitzen lassen, und kämpft dafür, dass diese Geschichte ans Licht kommt. Während Catherine anfangs zweifelt, und nichts mit diesem Fall zu tun haben will, fesselt sie Bens Vergangenheit immer mehr. Als ihre Anwaltskanzlei sie unter Druck setzt, den Fall fallen zu lassen, um den Job zu behalten, kündigt sie ihren Vertrag, und ermittelt auf eigene Faust. „Hannah und ihre Brüder“ ist ein tief ergreifendes Buch über ein Schicksal, wie es sicherlich viele während des zweiten Weltkriegs gegeben hat. Dass sich viele auf Kosten der anderen bereichert haben, wird kein Einzelschicksal gewesen sein. Umso wichtiger ist es, dass Gerechtigkeit herrscht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen: Es war emotional, geschichtlich sehr gut ausgearbeitet, und sehr gut zu lesen. Das Buch war unterteilt in drei Teile, die aufeinander aufgebaut haben. Da Hannah nur eine passive Rolle spielt, hätte ich mich eher an dem englischen Titel „Once we were brothers“ orientiert; den Titel „Hannah und ihre Brüder“ finde ich etwas irreführend, ebenso das Cover. Das Cover lässt eher darauf schließen, dass die Geschichte um Hannah und Ben im Vordergrund steht. Diese spielt eine zentrale Rolle, jedoch finde ich die Geschichte um Ben und Otto im Vordergrund, und so hätte ich ein entsprechendes Cover angemessener gefunden. Jedoch insgesamt ein sehr gelungenes Buch!
Wow
Der Handlungsort ist in Polen und wird auch gut beschrieben. Die Hauptprotagonisten sind Juden und man lernt im Laufe des Buches viel über den Holocaust und die Restriktionen, die die Juden betrafen. Es werden auch viele heutzutage mitunter nicht mehr so bekannte Fakten erwähnt, wie die Endlösung der Judenfrage für die Heydrich beauftragt wurde und wie die speziell aussah. Und an vielen Stellen macht es einen wirklich fassungslos beim Lesen was diese Endlösung betraf, denn so etwas scheint heute unvorstellbar. Allein die Kombination der Hauptprotagonisten bietet jede Menge überraschendes Konfliktpotential. Allein weil Otto ja von Juden quasi groß gezogen wurde stellt sich einem immer wieder die Frage, wie dieser so ein hochtragender SS-Offizier werden konnte. Die ganze Zeit stellt sich zudem die Frage, ob Elliot wirklich Otto ist oder ob es sich um einen Irrtum handelt. Und wie man so etwas beweisen kann, denn bei einem so reichen und hoch angesehenen Mann braucht man schon wirklich sehr gute Beweise. Und die Suche danach wird wirklich gut und vor allem spannend dargestellt. Beide Geschichten laufen parallel ab und dem einen gefällt so etwas und dem anderen nicht. Ich fand es an manchen Stellen störend, aber auch eher weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter ging und nicht erst wieder was aus der Gegenwart lesen wollte. Das stört dann auch den Lesefluss, auch wenn es zeitgleich die Spannung aufrecht erhält. Es ist ja doch beides sehr wichtig, also die Gründe für Ben seine Klage und ob er letztendlich damit durchkommt, schließlich sind es keine kleinen Vorwürfe. Mich hat die Romanze etwas gestört, aber da es wohl eine fortlaufende Serie ist macht sie durchaus Sinn. Sie dient wohl unter anderem als Hintergrundstory, die einen durch die Bände webt. Ich werde das jetzt mal nicht negativ anwerten, da sie sich auch nicht in den Vordergrund drängt und man sie gut ignorieren kann. Fazit: Bisher habe ich nur Bücher in dem Genre gelesen, bei denen allerhöchstens der Prolog oder Epilog in der Gegenwart spielten. Hier ist es aber so, dass oft ein kleiner Teil vom Kapitel in der Gegenwart spielt und der Rest in Form von Rückblenden beschrieben wird. So lernt man während dem Lesen viel über die amerikanische Justiz. Die Gegenwart wird aus Sicht eines personalen Erzählers wider gegeben und die Vergangenheit aus der Sicht von Ben, so dass man auch viel über seine Gedanken zu der Zeit erfährt. Dieser Teil aus Bens Sicht ist immer mit Zeit- und Ortsangabe versehen, damit die beiden Teile leicht unterscheiden kann. Der englische Titel "Once we were brothers" passt auf jeden Fall besser zur Lektüre, da Hannah quasi nur eine Randfigur spielt und kaum auftaucht. Im Vordergrund steht auf jeden Fall das Verhältnis Ben zu Otto, denn die ganze Zeit stellt sich die Frage warum Otto so handelte. Hierbei handelt es sich um den Debütroman des Autors und das merkt man leider auch an einigen Stellen. Jedoch hebt sich der Roman definitiv von anderen in diesem Genre ab und mir fiel es zeitweise wirklich schwer ihn aus der Hand zu legen. Zudem zeigt er einem, dass man den Holocaust nie vergessen sollte.
Wow
buchstabenfestival
Nun, das Coverbild ist leider ein Standardbild, welches man seit einigen Monaten auf zig Büchern wiederfindet. Gefühlt jedes dritte Buch, welches den ersten oder zweiten Weltkrieg verbunden mit einer Frauen- bzw. Familiengeschichte zum Thema hat, wird mit dieser Art von Bild beworben. Schade, denn dadurch geht das Individuelle einer Geschichte verloren. In einem Buchladen wäre ich an diesem Buch wohl vorbeigegangen. Aus meiner Sicht hat das Cover auch nur wenig mit dem Inhalt zu tun. Auch der Titel ist irreführend und passt nicht so richtig. So, nun genug gemeckert, denn die Geschichte ist gut und wunderbar geschrieben. Die Charaktere wurden schön ausgearbeitet und man konnte sich bestimmte Szenen auch gut bildlich vorstellen. Es treffen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite ist es Ben, ein hochbetagter Mann, der einen jüdischen Bürger bedroht und ihn auffordert endlich die Wahrheit zu sagen. Auf der anderen Seite ist eine junge Anwältin Catherine Lockhart, die in Arbeit erstickt und unglücklich mit der Situation ist. Sie fühlt sich wie in einem Hamsterrad und kann beim besten Willen keinen weiteren und vorallem unrentablen Fall benötigen. Und doch treffen sie sich und reden miteinander. Es braucht eine Weile bis beide im Einklang sind. Die Geschichte von Ben, Hannah und Otto spielt in der Zeit des zweiten Weltkrieges in Polen und zeigt, wie die Menschen in Polen noch lange an den Frieden geglaubt haben und den Hass der Deutschen und die Verfolgung der Juden in Deutschland nicht glauben wollten und dabei verdrängten, dass es auch sie treffen könnte. Interessant war die Entwicklung von Otto und wie er sich nach dem Krieg verhalten hat. Der Autor ist Jurist und somit werden auch viele juristische Aspekte eingeschoben, was ich besonders interessant fand. Denn häufig wird die Verfolgung der NS-Verbrechen nicht in dieser Art von Familiengeschichten mit eingebaut. Die Geschichte ist absolut vorhersehbar, aber sie ist interessant aufgebaut und lässt sich sehr gut lesen. Ich hätte gern auf die kitschigen Momente zwischen Catherine und Liam verzichten können, aber für Liebesgeschichtenfans gibt es also auch einen Grund dieses Buch in die Hand zu nehmen.
1 Wow
loewenzahnmaedchen
Im vergangenen Monat führte mich ein Klassenausflug in die Stadt der Klassik, Weimar. Eine Freundin und ich konnten uns trotz der schönen Stadt nicht nehmen lassen auch einen Abstecher in den Buchladen zu nehmen. Natürlich, habe ich nicht geschafft nichts zu kaufen und entschied mich für dieses Buch. Ich begann es direkt auf der Rückfahrt und landete schnell in einer vergangenen Zeit. Die Geschichte empfand ich als noch präsenter, weil ich an diesem Tag auch im Konzentrationslager Buchenwald war und der Krieg und ich so viele Berührungspunkte, wie noch hatten. Um so realer war die Bens Geschichte. Wahrscheinlich beeinflusste diese Exkursion auch meine Gedanken und Gefühle zum Buch. Oftmals konnte ich die Gegenwart, die Vergangenheit und die Fiktion des Buches nicht mehr voneinander trennen. Eine gewisse Distanz ging verloren, sodass ich die Geschichte ganz anders als sonst wahr genommen habe. Unsere Geschichte spielt im Jahr 2004, also vor 15 Jahren, dennoch empfand ich die Geschichte der "Gegenwart" als sehr modern und nah an meinem eigenen Leben, obwohl ich mit Catherine und Liam kaum etwas gemeinsam habe. Ben, der Hauptprotagonist, musste in seinem Leben schon viel erleben, grausame Dinge, die ich mir heute nicht vorstellen kann und dennoch sollte man den Frieden niemals als selbstverständlich und gegeben erachten. Er ist inzwischen schon alt, doch die Erlebnisse seiner Jugend sind ihn immer noch in Erinnerung. Einst lebte Ben in Polen. Er hatte eine liebevolle jüdische Familie, de sehr hilfsbereit war und den jungen Otto aufnahmen. Damals war der Antisemitismus noch nicht so schlimm, als bei der Machtergreifung seitens Hitler. Die beiden wachsen, wie Brüder auf. Hannah stößt zu ihnen und alle drei sind unzertrennlich. Manchmal spielt das Leben jedoch anders und aus Freunden werden Feinde. Ottos Entwicklung war für mich nicht nachvollziehbar. Es ist grausam, den Erzählungen Bens zu lauschen, wie sich sein einstiger Freund veränderte. Seine Geschichte erzählt er einer Anwältin, da er gegen Otto vorgehen möchte, vielleicht auch um seinen inneren Frieden am Lebensabend zu finden. In Elliot Rosenzweig erkennt er Otto Piontek und eine spannende und nervenauftreibende Suche beginnt. Ob Ben aber wirklich den richtigen im Visier hat, wirst du nur erfahren, wenn du das Buch selbst liest. Ben ist ein liebenswürdiger alter Herr, mit dem ich gerne gesprochen hätte. Bei solchen Kriegsgeschichten bereue ich es immer nicht mit meinen Urgroßeltern darüber gesprochen zu haben. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass es ein Thema und eine Zeit ist über die sie gern gesprochen hätten. Ich habe später nur einiges aus Erzählungen meiner Großeltern erfahren, schade. Sie hätten bestimmt viel zu erzählen gehabt. Ich finde es sehr wichtig die Geschichten weiter zu erzählen, damit sie und das Schicksal vieler Millionen Menschen nicht vergessen wird und sich so etwas nie wiederholen wird. Wir dürfen die Geschichte nicht als gegeben erachten und sie totschweigen, sondern immer wieder darüber sprechen. Mit Catherine wurde ich erst zum Ende der Geschichte warm, das lag daran, dass sie nicht tiefgehend beleuchtet wurde und sie mir so unsympathisch rüber kam. Elliot Rosenzweig lernt der Leser in seiner gewohnten Umgebung kennen, als liebevollen Großvater. Das er ein einstiger SS-Offizier sein sollte, wirkt unrealistisch, unvorstellbar. Und doch ging es so in vielen Familien zu. Der Schreibstil gefiel mir in Bens Erzählungen etwas besser, als in der Gegenwart. Da dieser bildhafter und präsenter war. In der Gegenwart fehlte mir etwas die Liebe zum Detail und die Beschreibungen von Abläufen. Dennoch ließ sich die Geschichte gut und einfach lesen. Die Worte und der Satzbau war leicht verständlich, sodass man nicht lange über das Gelesene nachdenken musste, sondern sich super gut in der Handlung fallen lassen konnte. Ich vergebe 4,5 von 5 Schweinchen, da ich gerne noch etwas mehr von dem SS-Offizier und seinen Beweggründen erfahren hätte. Ansonsten gefiel mir die Geschichte sehr gut und ich bin dankbar, dass ich dieses Buch im Buchladen entdeckt habe.
Wow
Hannah und ihre Brüder erzählt eine fiktive Geschichte über eine Jüdische Familie und was ihr während des zweiten Weltkriegs widerfuhr. Der Autor hat die Geschichte so authentisch rüber gebracht, dass die Begebenheiten auch in Wirklichkeit so hätten sein können. Zudem benutzt er zwei Zeitebenen um das hier und jetzt mit dem Vergangenen zu verbinden. Beides ist ihm gut gelungen und so hatte ich ein sehr berührendes aber auch spannendes Buch in den Händen.  2004 Ben Solomon bedroht auf einer Galaveranstaltung den hochangesehenen Elliot Rosenzweig. Er behauptet dass dieser angebliche kein Jude sei und sogar unter den Namen Otto Piontek ein Nazi war der dafür sorgte das jüdische Polen vernichtet wurden. Er behauptet auch das Otto alias Elliot ihn bestohlen hat und fordert die Herausgabe der Dinge. Dies schockt die Chicagoer Bürger. Um an sein Recht zu kommen und Otto/Elliot zu überführen wendet er sich an die Anwältin Catherine und den Privatermittler Liam. Aber beschuldigt Ben auch wirklich den richtigen Mann?  Mich hat die Geschichte sehr berührt. Ich habe schon viele Geschichten über den zweiten Weltkrieg gelesen, egal ob es Lebensberichte oder fiktive Geschichten waren. Alle haben etwas beeindruckendes, denn sie zeigen auf mit was der Mensch alles zurecht kommt und wie stark er sein kann. Es zeigt aber auch wie stark die Zerstörungswut des Menschen ist und wie arrogant manche sind und sich und sein Volk für etwas besseres zu halten. Gerade die fiktive Geschichte rund um Ben und Otto zeigen einem wie viel Einfluss andere auf einen haben können wenn man sich mit den falschen Leuten abgibt. Und wie zerstörerisch Macht und Geld sich auf brüderliche Bande auswirken kann.  Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war flüssig und leicht und es wirkte sehr lebendig. Ich hatte die Szenen oft vor meinen inneren Auge gesehen und habe mit Ben mitgelitten und gefühlt. Anfangs war die Geschichte etwas zäh aber sie nahm schnell an Fahrt auf und wurde immer flüssiger und emotionaler. Durch die verschiedenen Handlungsstränge und die verschiedenen zeitlichen Perspektiven wurde eine gewisse Spannung aufgebaut die es mir unmöglich machten das Buch aus den Händen zu legen.  Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und wirkten authentisch und zum größten Teil auch sympathisch. Auch konnte ich die Zerrissenheit der einzelnen Protagonisten gut nachempfinden und konnte auch ihre Standpunkte gut verstehen. Was mir auch gut gefallen hat war, dass die Protagonisten nicht starr waren sondern sich im Laufe der Geschichte weiter entwickelt haben. So war man auch oft hin und her gerissen ob Ben recht hat mit seinen Vorwürfen oder ob er sich irrt.  Was mir neben dem eher zähen Anfang weniger gefiel war der Titel des Buches. Für mich passte der gar nicht. Da ist der englische Titel „Once we were Brothers“ viel besser und auch treffender gewählt. Aber ansonsten ein tolles sehr emotionales Buch was einem noch lange nach dem Lesen beschäftigt.
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