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Linda Winterberg

Aufbruch in ein neues Leben

Ist Teil der Reihe
Große Hebammen-Saga
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4.7/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Das Licht der Welt. Berlin 1917: Edith, Margot und Luise könnten unterschiedlicher nicht sein, als sie sich bei der Hebammenausbildung kennenlernen. Was sie jedoch verbindet, ist ihr Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit - als Flucht vor dem dominanten Vater, vor der Armut der Großfamilie oder den Schatten der Vergangenheit. In einer Zeit, in der die Welt im Kriegs-Chaos versinkt, ist die Sehnsucht nach Frieden genauso groß wie das Elend, mit dem die drei Frauen täglich konfrontiert sind. Aber sie geben nicht auf, denn sie wissen, dass sie jeden Tag aufs Neue die Chance haben, Leben zu schenken ... Die große Hebammen-Saga: historisch fundiert, atmosphärisch und voller liebenswerter Figuren.
BIOGRAFIE
Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus. Im Aufbau Taschenbuch und bei Rütten & Loening liegen von ihr die Romane »Das Haus der verlorenen Kinder«, »Solange die Hoffnung uns gehört«, »Unsere Tage am Ende des Sees«, »Die verlorene Schwester«, »Für immer Weihnachten«, »Die Kinder des Nordlichts« sowie die ersten beiden Teile der großen Hebammen-Saga »Aufbruch in ein neues Leben« und »Jahre der Veränderung« vor.
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REZENSIONEN
Bewertet von coffee_and_goodbo..., daffodil und 3 andere
coffee_and_goodbooks
daffodil
patricianossol
madl_books
furbaby_mom
coffee_and_goodbooks
Aufbruch in ein neues Leben ist ein faszinierendes Buch was ich nicht mehr aus der Hand legen konnte !! Dieses Buch ist der Auftakt einer Hebammensaga die es in sich hat. Wir begleiten 3 Mädchen aus unterschiedlichen Schichten mit verschiedenen Gründen zu einer Ausbildung zur Hebamme. Es geht um Margot, Luise und Edith, ihre Erlebnissen in der Klinik, mit der Familie sowie Höhen und Tiefen des Alltags in einer schwierigen Zeit. Besonders die damals herrschende Not und das Elend sind sehr gut beschrieben. Alle drei Frauen sind mir so sympathisch, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand geben wollte. Die Freundschaft der Frauen ist präsent aber nicht im Vordergrund. Das Buch fokussiert sich hauptsächlich auf das Thema der Geburten und alles was damit zu tun hat. Die Autorin schreibt leicht und flüssig und lässt die LeserInnen in die Zeiten des Krieges eintauchen. Alle drei Hauptpersonen und ihr Hintergrund sind vielfältig beschrieben. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und ich werde mit Sicherheit auch die nächsten Teile lesen.
Wow
Deutschland zur Zeit des 1. Weltkrieges. Väter, Söhne, Freunde sind an der Front. Die Bevölkerung hungert und friert. Margots Familie ist bitterarm, wohnt im vierten Hinterhof. Luise kommt aus einem kleinen Dorf in Ostpreußen, Edith wuchs in einer vornehmen Villa bei reichen Eltern auf. Was haben diese so unterschiedlichen jungen Frauen gemeinsam?Der Buchtitel erklärt es: für sie beginnt mit ihrer Ausbildung der Weg in ein neues Leben. Egal, ob Abnabelung vom Elternhaus, Kinderliebe oder der Wunsch nach einem angesehenen und besser bezahlten Beruf, hartnäckig verfolgen sie ihren Traum, Hebamme zu werden.Linda Winterberg beschreibt nicht nur die Motive und Gedanken der sympathischen Buchheldinnen, sondern zeichnet zugleich ein Bild bitterster Armut in Neuköln, der hohen Kindersterblichkeit und der Kriegsmüdigkeit in weiten Teilen der Bevölkerung. Historische Persönlichkeiten und Geschehnisse finden ihren Platz genau wie auch die Liebe eine Rolle spielt. Gründlich recherchierte Begebenheiten aus den Jahren 1917/18 vermitteln authentische Atmosphäre.Liest sich in einem Rutsch. Da dieses Buch der Auftakt zu einer Saga ist, darf man gespannt darauf sein, wie es mit den engagierten Dreien weiter geht.
Wow
patricianossol
Mit einem meiner Lieblingsromane - „Solange die Hoffnung uns gehört“ - hat mich Linda Winterberg einst geködert. Seither bin ich ihren intelligenten, emotional-berührenden Geschichten verfallen. Nun ist beim Aufbau Verlag der erste Teil der Hebammen-Saga mit dem Titel „Aufbruch in ein neues Leben“ erschienen. Ich war gespannt auf die Geschichte der drei jungen Frauen, die im Juli 1917 ihren Anfang nimmt. Luise trifft in Berlin ein, lässt zunächst die Eindrücke der Großstadt auf sich wirken, bevor sie sich auf den Weg in die neueröffnete Frauenklinik nach Neukölln begibt, in welcher ihre Ausbildung zur Hebamme beginnt. Luise ist in einem kleinen Dorf in Ostpreußen bei ihrer Großmutter aufgewachsen, die ebenfalls als Hebamme arbeitet. Auf dem Weg nach Neukölln begegnet Luise Edith Stern. Diese stammt aus reichen Verhältnissen und hat sich gegen den Willen ihrer Eltern für die Ausbildung zur Hebamme entschieden. Die Dritte im Bunde ist Margot, eine Arbeitertochter, die auf Empfehlung des Vaterländischen Frauenvereins zur Hebamme ausgebildet werden soll. Die drei Frauen schließen schnell Freundschaft. Sie streben nach Freiheit und Selbstständigkeit und gehen trotz Kriegswirren, Elend schlimmen Krankheiten in ihrer Rolle als Hebammen voll und ganz auf. Dabei müssen sie auch persönliche Rückschläge hinnehmen. Schnell bin ich mitten im Geschehen. Linda Winterberg lässt das Berlin um 1917 für mich lebendig werden. Ich begleite Luise, Edith und Margot lesend durch ihren Alltag. Es sind imposante Bilder voller Dramatik und Emotionen, die sich zu einem Film in meinem Kopf aufreihen. Wo sich einerseits Freude über neu geborenes Leben ausbreitet, herrscht andererseits tiefe Trauer. Die Charaktere sind mit Liebe zum Detail ausgearbeitet. Auch bei der Einbindung der historischen Fakten beweist Linda Winterberg viel Gespür für den richtigen Moment und die passende Dosis. Die Story bleibt durchweg spannend, sodass ich das Buch zwischendurch kaum noch aus der Hand legen mag. Wie schön, dass die Geschichte um Luise, Edith und Margot noch nicht zu Ende erzählt ist. Ich freue mich auf die Fortsetzung der Buch-Reihe. Imposante Buchatmosphäre! Ein Leseerlebnis, unterhaltsam, fesselnd, authentisch!
Wow
Von bücherliebende10 „Aufbruch in ein neues Leben“ ist der Auftakt der dreiteiligen Hebammen-Saga von Linda Winterberg. Für mich ist es das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und auch hier hat sie es wieder geschafft, mich zu begeistern. Mit ihrem leichten und bildhaften Schreibstil wurde ich direkt in die Vergangenheit gezogen. Diesmal nach Berlin in das Jahr 1917. Dort begleiten wir Edith, Margot und Luise, drei junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, aber trotzdem einen gemeinsamen Traum haben. Die Ausbildung zur Hebamme zu meistern. Diesen Weg beschreiten sie gemeinsam mit so viel Überzeugung, Liebe und Leidenschaft. Wobei jede mit ihrem eigenen Schicksal zu kämpfen hat, halten trotzdem alle drei zusammen. Es zeigt wieder, das wahre Freundschaft vor allem in den härtesten Zeiten, alles sein kann. Für mich war dieser Einblick in diese Zeit, mal etwas Neues. Ich habe schon viel man schon über den Ersten Weltkrieg gelesen, aber meist über die Männer an der Front. Aber was war eigentlich mit den Frauen in dieser Zeit? Die Frauen an der Heimatfront? Die tagtäglich um das Überleben für sich und ihre Kinder kämpfen mussten. Linda Winterberg hat diesen Frauen und vor allem auch den Hebammen, die soviel geleistet haben, mit dieser Saga eine Stimme gegeben. Die Atmosphäre und die Stimmung wurden so gut herübergebracht, dass man das Gefühl hatte, direkt mit dabei zu sein. Und das nicht nur auf eine bedrückende und traurige Art, nein man konnte auch an so vielen Stellen mit den Figuren lachen und sich freuen. Denn was gibt es schöneres, als wenn ein neues Leben das Licht der Welt erblickt. Fazit: Ein rundum gelungener Auftakt auf dessen weiteren Verlauf ich schon sehr gespannt bin. Denn Edith, Margot und Luise haben definitiv ein Platz in meinen Herzen eingenommen. Eine Leseempfehlung für alle, die gerne Bücher die in dieser Zeit spielen, lesen. Ein wunderschöner mitreisender Roman, der authentisch ist und mit so vielen liebenswerten Charakteren ausgestattet wurde.
Wow
Wer historische Frauenromane mag, wird dieses Werk LIEBEN! Linda Winterbergs Auftakt zur großen Hebammen-Saga um drei junge Frauen, die gegen Ende des Ersten Weltkriegs in der Neuköllner Hebammenschule ihre Ausbildung zur Geburtshelferin durchlaufen, hat mich von der ersten Seite an gefesselt – noch während der Lektüre habe ich in der Verlagsvorschau nach den Folgebänden gestöbert und sie sogleich auf meine Wunschliste gesetzt. Selten hat mich ein historischer Roman so selbstverständlich in vergangene Zeiten eintauchen lassen; nicht nur, dass hier fundierte Recherche auf einen mitreißenden Erzählstil trifft – trotz völligem Verzicht auf Kitsch werden solch tiefe Emotionen beim Lesen erweckt, wie nur das wahre Leben es vermag…wenn man es denn so grandios und realitätsnah abzubilden vermag wie die Autorin. Es sind harte Zeiten, in denen Edith, Margot und Luise sich begegnen: der Erste Weltkrieg wütet und reißt erbarmungslos Familien auseinander. "Bald drei Jahre tobte nun dieser unsägliche Krieg, in dem es nur Verlierer geben würde." (S. 7) Während die Männer an der Front einen sinnlosen Tod sterben, versinkt der Großteil der daheimgebliebenen Bevölkerung in bitterer Armut. Trotz stundenlangem Warten in Lebensmittelschlangen ist das Essen Mangelware; Hunger, Krankheit und desillusionierte, verbitterte Invaliden bestimmen das Stadtbild, als die junge Luise Mertens ihr kleines Heimatdorf in Ostpreußen verlässt, um im großen Berlin eine Ausbildung zur Hebamme zu beginnen. Sie möchte eines Tages in die Fußstapfen ihrer geliebten Großmutter Else treten, der Eckersberger Dorfhebamme – eine weise Frau, der es wichtig ist, dass ihre Enkelin eine gescheite Ausbildung mit einem offiziellen Abschlusszertifikat erhält. Nur widerwillig lässt Luise sich dazu überreden, ihre Heimat zu verlassen. Die hübsche und aus vornehmem Hause stammende Jüdin Edith Stern hingegen kann es gar nicht erwarten, die kalten Gemäuer ihrer noblen Familienvilla hinter sich zu lassen und ihre Lehre in Neukölln anzutreten. Sie versucht alles, um ihre an alten Konventionen festhaltenden Eltern, die sie am liebsten vorteilhaft verheiratet sehen möchten, für ihren Traum (- Hebamme zu werden -) zu begeistern. Und dann ist da noch die aus gänzlich ärmlichen Verhältnissen stammende Margot Bach, die ihren Ausbildungsplatz lediglich aufgrund eines Empfehlungsschreibens des Vaterländischen Frauenvereins erhalten soll – es ist eine einzigartige Chance für sie, ihrer kriegsgebeutelten Familie finanziell unter die Arme zu greifen. Alle drei jungen Frauen werden in den kommenden achtzehn Monaten sowohl unsagbar berauschende Momente des Glücks als auch herzzerreißende, tragische Erlebnisse erfahren – immer wieder überstrahlt vom Wunder des Lebens, wenn sie einem weiteren kleinen Erdenbürger auf die Welt helfen, von der sie verbindenden Freundschaft und der Hoffnung, dass am Ende alles gut werden wird…weil es einfach muss. So authentisch und unheimlich atmosphärisch die Autorin den Alltag in der Lehranstalt sowie die Lebenssituation der Bevölkerung im Kriegsdeutschland geschildert hat, so intensiv hat sie sich auch mit der Ausarbeitung der überaus sympathischen Charaktere - einschließlich herzensguter Nebenfiguren – beschäftigt. Jede der Hauptfiguren kann ich als absolut liebenswert und klug bezeichnen, alle von ihnen haben Ecken und Kanten und glänzen mit Facettenreichtum. Obwohl ernste Themen wie eine hohe Kindersterblichkeitsrate und katastrophale Missstände während des Krieges angesprochen werden, nimmt zu keinem Zeitpunkt die Negativität Überhand, im Gegenteil – es ist ein wundervoll lebensbejahender, hoffnungsvoller Roman. Die Faszination und Begeisterung, die mit dem Beruf der Hebamme einhergehen, sind hier so ansteckend und emotional eingefangen worden, dass man nur ehrfürchtig staunen und diesem Beruf Respekt zollen kann. Auch der Schreibstil ist dermaßen bildreich und einladend, dass ich das Werk in einem Rutsch durchgelesen habe und mich tatsächlich nicht losreißen konnte, bis ich bei der letzten Seite angelangt war – eine schlaflose Nacht, die sich gelohnt hat! Die gekonnt gesetzten, unvorhergesehenen Wendungen haben den Spannungsbogen bis zuletzt aufrechtgehalten. Mühelos lässt die Autorin die damalige Zeit lebendig werden und zeigt, wie hart die Lebensumstände waren. Ich habe so sehr mit den Figuren mitgefiebert, mitgelitten und durchaus einige Tränen verdrückt; vor allem aber war ich ergriffen und zutiefst beeindruckt davon, wie viel Stärke insbesondere die Frauen an den Tag legten und wie gewillt die Menschen waren, das Beste aus allem zu machen. Fazit: Ein Muss für Fans von historischen Frauenromanen! Herausragend gut, einfach wunderschön geschrieben!
Wow
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