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Ellen Berg

Der ist für die Tonne

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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Ist das Liebe, oder kann der weg? Hannah, die als Coach für fachgerechtes Ausmisten arbeitet, soll ausgerechnet dem neuen Flirt ihrer Freundin ein geordnetes Zuhause verpassen. Prompt entbrennt mit dem eigenwilligen Pascal erbitterter Streit: behalten oder ab in die Tonne? Doch je mehr Hannah aufräumt, desto tiefer manövriert sie sich mitten ins emotionale Chaos - denn plötzlich findet sie nicht nur eine echte Leiche auf dem Dachboden, sondern sie fühlt sich auch so merkwürdig zu Pascal hingezogen ... Ein unglaublich lustiger Roman über das Entsorgen von emotionalem Ballast und Liebesverwirrung im Ordnungswahn
BIOGRAFIE
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre Romane „Du mich auch. (K)ein Rache Roman", „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman", „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman", „Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman", „Gib's mir, Schatz! (K)ein Fessel-Roman", „Zur Hölle mit Seniorentellern! (K)ein Rentner-Roman", „Ich will es doch auch! (K)ein Beziehungs-Roman", „Alles Tofu, oder was? (K)ein Koch-Roman", „Blonder wird's nicht. (K)ein Friseur-Roman", „Ich schenk dir die Hölle auf Erden. (K)ein Trennungs-Roman, „Manche mögen's steil. (K)ein Liebes-Roman" und „Wie heiß ist das denn? (K)ein Liebes-Roman" liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge. Besuchen Sie die Autorin auch auf www.ellen-berg.de.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
08.11.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783746635866
Sprache
German
Seiten
310
Schlagworte
Wie heiß ist das denn, Petra Hülsmann, Dora Heldt, Ordnung, Ich schenk dir die Hölle, Humor, Detox, Aufräumen, Meistens kommt es anders, wenn man denkt, Ich will es doch auch, Kerstin Gier, Mhairi McFarlane, Ich koch dich tot, Ellen Berg, Ich küss dich tot
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von damarisdy, buch_loewin und 2 andere
damarisdy
buch_loewin
daffodil
furbaby_mom
Ich möchte mich vorab für das Rezensionsexemplar von "Der ist für die Tonne" von Ellen Berg bedanken, welches mir vom Aufbau Verlag bestätigt wurde. Von der Autorin hatte ich schon viel gehört, weswegen ich sehr neugierig auf einen ihrer humorvollen Romane war. Aufmerksam wurde ich auf sie durch "Ich küss dich tot". Dies wird sicher nicht das letzte Buch gewesen sein, dass ich von ihr lese. Es macht definitiv Lust auf mehr. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, was an dem locker leichten Schreibstil von Ellen Berg liegt. Mehr als einmal musste ich über ihre Wortwahl schmunzeln und es tat mir einfach gut eine kurzweilige, lustige Story genießen zu dürfen, die dennoch etwas Spannung besitzt und mehrere Wendung für den Leser bereithält. Die Hauptprotagonistin Hannah (im Klappentext wird sie Julia genannt, da ist wohl was falsch gelaufen?) ist mir durch ihre Andersartigkeit und Direktheit gleich ins Herz gewachsen sowie ihre spezielle Mutter, die beiden sind wirklich ein Team für sich :D Auch Hannahs Freundin Tess ist sehr speziell, an sie musste ich mich erst mal gewöhnen. Diese hat einen neuen Freund, Pascal, bei dem Hannah mal gründlich ausmisten muss. Diese macht das tatsächlich beruflich und die Autorin umschreibt das Chaos bei Pascal nur zu gut, dass man es sich bildhaft vorstellen kann! Hilfe! Dieser ist erst ganz und gar nicht begeistert davon, dass Tess Hannah zu ihm geschickt hat und sträubt sich erst einmal gegen jegliche Veränderung. Das Wortgefecht der beiden ist herrlich und bringt den Leser mehr als einmal zum Lachen! Doch schnell lässt er Hannah gewähren und findet langsam aber sicher Gefallen an der Arbeit – und ihr?! Hannah ist sich da lange nicht sicher, so sollen doch eigentlich Tess und Pascal zusammen sein. Zwischen den beiden kriselt es aber auch gewaltig, obwohl ihre Beziehung ja eigentlich noch in den Startlöchern steht. Keine einfache Sache, denn die Freundschaft zwischen Tess und Hannah steht schlussendlich auf dem Spiel und Hannah muss sich klar werden, was und vor allem WEN sie wirklich will. Es ist nämlich noch Jemand im Spiel... Und das ist noch lange nicht alles. Hannah und Pascal stoßen bei ihrer Aufräumarbeit auf eine Leiche – und damit nicht genug, es tut sich noch eine weitere erschreckende Tatsache auf und die beiden verstricken sich immer mehr in einer heiklen Story. Es war sehr spannend den Verlauf der Dinge zu verfolgen und man flog nur so durch die Seiten! Mit manchen Wendungen hat man einfach nicht gerechnet. Ich habe mich das gesamte Buch über gut unterhalten gefühlt und habe zudem noch die ein oder andere Kenntnis über Wein gewonnen, dessen Thematik sehr interessant aufbereitet wurde. Für ein unterhaltsames Werk, dass aus der 3. Person von Hannah beschrieben wird, vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne! *****
Wow
Als Hannah Pascal aufsucht, findet sie einen kultivierten, aber sehr anstrengenden jungen Mann vor, der sich mit Händen und Füssen gegen die Trennung von liebgewonnenen Dingen wehrt, obwohl sein Haus einem Sammelsurium gleicht. Doch Hannah krempelt die Ärmel hoch, kehrt alles von zuunterst nach zuoberst und findet dabei nicht nur zwei Leichen, sondern in Pascal auch jemanden, der ihr Herz wieder zum Hüpfen bringt. Wäre da nur nicht Exmann Dennis, der auch mal wieder auftaucht und Ansprüche anmeldet… Ellen Berg hat mit „Der ist für die Tonne“ einen unterhaltsamen Roman vorgelegt, der mit einem flüssig-leichten Schreibstil gepaart mit viel Humor den Leser von der ersten Seite an hineinwirft in Hannahs recht schräges Leben mit einer pflegebedürftigen Althippiemutter und recht schillernden Freundinnen an ihrer Seite. Die buntgewürfelte Gesellschaft hält in allen Lebenslagen zusammen und vermittelt dem Leser bei der Lektüre das Gefühl, selbst ein Teil davon zu sein. Die Autorin bringt dabei Hannahs Gedanken und Selbstzweifel, sowie die blumigen buddhistischen Sprüche ihrer Mutter und deren Pfleger wunderbar an den Leser. Was als Ausmistservice beginnt, gerät schnell in den Focus der Polizei, so gibt es hier nicht nur eine sich anbahnende Liebesgeschichte, sondern auch mysteriöse Todesfälle, die geklärt werden wollen. Und ganz oben drauf als Schmankerl erfährt man so nebenbei noch ein altes Familiengeheimnis, das selbst dem betreffenden Hauptprotagonisten fremd war. Leichtfüßig und immer mit einem kleinen Augenzwinkern laviert die Autorin den Leser durch das verwirrende Konstrukt ihrer Geschichte, bei dem am Ende die Fäden doch alle zusammenpassen und lässt dabei auch etwas die Spannungsmuskeln spielen. Die Charaktere sind wie aus dem Leben gegriffen und wirken realitätsnah und authentisch, weil ihre Macken und Eigenheiten so bunt wie verbreitet sind, dass man glaubt, in einem Haufen von Nerds gelandet zu sein. Dabei sind sie gar nicht so seltsam, wie auf dem ersten Blick vermutet, sondern Kinder ihrer Zeit. Hannah ist eine fürsorgliche Tochter und gute Freundin, das Ausmisten ist ihr geradezu in die Wiege gelegt, denn Ordnung muss sein. Pascal ist optisch ein Benjamin Blümchen, aber bei Weinen kennt er sich aus und seine Schwärmerei legt dem Leser glatt das Bouquet auf die Zunge. Onkel Alfred ist ein Faktotum der Extraklasse, der sich durchs Haus schleicht und sich zu wehren weiß. Tessa ist eine Tussi, die den großen Auftritt versteht, das Herz aber am rechten Fleck hat. Josie ist eine liebevolle Mutter, die sich über jede Ablenkung freut. Aber auch Raphaela, Jan-Philip oder Dennis versprühen jede Menge Energie, die der Handlung gut tut. „Der ist für die Tonne“ ist ein amüsanter Unterhaltungsroman mit ein bisschen Liebe, ein bisschen Krimi, ein bisschen Familiengeheimnis und jeder Menge Missverständnisse.
1 Wow
Hannah mistet aus- alte Klamotten, olle Möbel, kaputte Haushaltsgeräte und kümmert sich nebenbei noch darum, aus Pascal mit Benjamin-Blümchenshirts einen vorzeigbaren Mann zu machen. Alles einer guten Freundin zuliebe. Da ihr Second-Hand-Laden nicht genug für sie und ihre pflegebedürftige Mutter abwirft, kommen ihr solche Aufräumaufträge sehr recht. Aber was, wenn der Beglückte seine Chaosvilla genauso mag, wie sie ist, der Ex dazwischen grätscht und auf dem Dachboden eine Leiche herumliegt? Dann, ja dann, kann Ellen Berg daraus eine absolut unterhaltsame und lustige Geschichte machen. Verwicklungen, flotte Sprüche, verrückte Missverständnisse - alles da. Sehr spezielle, aber durchaus sympathische Figuren begleiten die Heldin, egal ob die flippige Tess, esotherische Mutter, hieppiehafter Pfleger, dealende Verwandte oder ausgezeichnete Weinkenner - sie alle und einige andere bekommen ihren Platz. Beste Unterhaltung, locker, leicht und gut zu lesen. Nicht nur amüsante Urlaubslektüre, auch ein Stimmungsaufheller an trüben Tagen.
Wow
Eines steht fest: dieser spritzig-witzige Roman ist definitiv nicht 'für die Tonne', auch wenn man sich während der Lektüre - im wahrsten Sinne des Wortes – 'wegschmeißen' möchte vor Lachen! Ich habe mich köstlich amüsiert! Bisher kannte ich von Ellen Bergs Werken lediglich die ulkigen Cover, die allesamt im humorvollen Comic-Stil gehalten sind und schon allein deshalb – sowie aufgrund ihrer ausgefallenen Untertitel - einen hohen Wiedererkennungswert haben. Noch während der Lektüre freute ich mich diebisch, dass in meinem Bücherregal bereits ein weiterer Roman der Autorin ("Den lass ich gleich an – (K)ein Single-Roman") auf mich wartet. Zum Inhalt: Hauptfigur Hannah ist ein Profi im Ausmisten und Entrümpeln. Das weiß auch ihre beste Freundin Tess, die neuerdings schwer verknallt ist in einen sympathischen jungen Herrn namens Pascal. Alles könnte perfekt sein – wäre da nicht das Chaos, welches in Pascals Zuhause herrscht. Auch sein Kleidungsstil ist so ganz und gar nicht nach dem Geschmack der immerzu schick-und-sexy gestylten Tess. Prompt engagiert diese also Hannah, um Pascal sowie seine Villa auf Vordermann zu bringen. Widerwillig nimmt Hannah den Auftrag an, zumal sie gerade einen finanziellen Engpass hat – denn die Pflegekosten ihrer Mutter sind hoch. Dumm nur, dass Pascal eigentlich viel zu nett ist…und seine Marotten irgendwie ganz liebenswert. Gerade als Hannah sich mitten in eine emotionale Bredouille manövriert hat, taucht plötzlich ein viel größeres Problem auf: eine Leiche. Auf Pascals Dachboden… Ich war enorm erstaunt darüber, wie easy und selbstverständlich die Autorin hier Herzklopfen, Witz und Spannung zu einer gelungenen Story zusammengefügt hat. Angenehme, glaubwürdige Figuren (- von denen Hannahs entzückende, spirituell-angehauchte Mutter Marie-Luise meine absolute Favoritin war; ihre Sprüche sind der Knüller! -), eine turbulente, actionreiche Handlung, jede Menge Überraschungen – richtig klasse! Ich habe so viele außergewöhnliche Formulierungen und Bezeichnungen aus diesem Roman aufschnappen können und mit Freude in meinen alltäglichen Sprachgebrauch übernommen! Ich sage nur: "Licht und Liebe" oder Stichwort 'krümelnder Keks'. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
1 Wow
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