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Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte
Jessica Park

Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

Jugendbücher
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3.8/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Eine herzzerreißende Liebesgeschichte mit feinsinnigem Humor für Leser von Jojo Moyes und John Green. Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-Jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem platt gedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur?
BIOGRAFIE
Jessica Park wuchs in Boston auf und studierte im eisigen Minnesota. Nachdem sie dort vier Jahre lang Schneestürmen standhielt, lebt sie heute mit ihrer Familie wieder an der Ostküste. Wenn sie nicht gerade schreibt, gibt Jessica Park ihren absolut nicht gesundheitsschädlichen Gelüsten nach Facebook und raffinierten Kaffeegetränken nach. Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte war in den USA bereits ein großer Erfolg.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
14.07.2014
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783785578674
Sprache
German
Seiten
379
Schlagworte
Flat-Out Love, Weltreise, Freundschaft, Internet, Liebe, Online, Facebook, Unfall, Humor, Jugendbücher
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REZENSIONEN
Bewertet von Sarina, l a r a ☀️ und 3 andere
sarinahägele
fairylightbooks
buechergarten
kate
hoernchensbuechernest
Der Titel des Buches und die Idee haben mich vollkommen überzeugt. Es klingt einfach so skurril, dass jemand mit einer lebensgroßen Pappfigur herumläuft und sie überall mit hin schleppt. Auf den ersten Blick scheint es deshalb, dass Jessica Park eine locker leichte und humorvolle Geschichte erzählt. Doch ich wurde eines besseren belehrt! Vor allem zum Ende hin zeigt sich eine ganz ernsthafte Seite, die eher ruhigere Töne anschlägt und an der einen oder anderen Stelle zu überraschen weiß. Julie, die eigentlich nur vorübergehend bei den Watkins unterkommen soll, fühlt sich schon nach kurzer Zeit wie zu Hause. Als ihr Erin daraufhin anbietet, dass sie auch länger bei ihnen wohnen bleiben kann, stimmt sie begeistert zu. Gleichzeitig beschließt sie Celeste zu helfen, damit die Kleine ein wenig aufblüht und selbstständiger wird. Ach ja und das Geheimnis um Papp-Finn möchte sie natürlich auch lösen…Allerdings erweist sich das als gar nicht so leicht. Dieses Thema wird von der Familie beharrlich ausgeschwiegen. Ich wollte stets weiterlesen und herausfinden, was es nun mit Papp-Finn auf sich hat und warum Finn seinen Besuch zu Hause ständig hinauszögert. Immer wieder werden kleine Hinweise eingestreut und ich habe meine eigenen Vermutungen angestellt. Bis zur Auflösung war ich mir aber nicht sicher, ob ich richtig liege. Die Liebesgeschichte, die sich langsam anbahnt, entwickelt sich anders als gedacht und scheint auch eine ganz andere Bedeutung zu haben, wie es zunächst den Anschein macht…Zum Ende nimmt die Geschichte noch ein paar Wendungen, mit denen ich in der Form ebenfalls nicht gerechnet hätte. Die letzten 50 Seiten waren wirklich sehr berührend und haben für mich das Buch absolut passend abgeschlossen. Julie fand ich in den ersten Kapiteln super sympathisch und sie tat mir auch ein wenig leid. Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie ich mich fühlen würde, wenn ich neu in einer für mich vollkommen fremden Stadt, wo ich mich absolut nicht auskenne, plötzlich erfahren muss, dass ich eigentlich obdachlos bin, weil ich auf einen Betrüger hereingefallen bin…Furchtbar! An ihrer Stelle wäre ich total überfordert gewesen. Im Laufe des Buches ist mir Julie stellenweise aber auch ganz schön auf die Nerven gegangen. Zwar finde ich es nett von ihr, dass sie Celese helfen möchte, aber in meinen Augen ist sie dabei über’s Ziel hinausgeschossen. Entweder hat sie dem Mädchen ihren eigenen Willen aufgezwungen oder über ihren Kopf hinweg entschieden ohne auf Celestes Wünsche bzw. Gefühle Rücksicht zu nehmen. Noch übertriebener war jedoch ihr ständiges Herumnörgeln an Matt. Dieser trägt gerne T-Shirts mit Sprüchen, die laut Julie viel zu „nerdig“ sind. Bekommt sie aber mal zur Abwechslung was gesagt, dann wird sie gleich sauer und macht dicht. Zum Schluss ist es wieder besser geworden und ich konnte ihr Verhalten zumindest teilweise nachempfinden. Die Watkins mochte ich dagegen richtig gerne - besonders Celeste und Matt. Man merkt aber recht schnell, dass in dieser Familie etwas nicht stimmt. Erin und Roger arbeiten sehr viel und sind kaum zu Hause, weshalb Matt die gesamte Verantwortung für seine Schwester übernommen hat, obwohl er mit seinem Studium schon alle Hände voll zu tun hat. Er beschwert sich allerdings nicht, sondern kümmert sich wirklich rührend um Celeste. Was er alles leistet, wird gar nicht richtig anerkannt, da er irgendwie immer im Schatten von Finn steht. Dabei ist Matt richtig toll<3 Celeste ist ein sehr außergewöhnliches Mädchen, das sich für ihr Alter schon sehr erwachsen verhält. Darüber hinaus ist sie wirklich intelligent und redet ziemlich hochgestochen. Mit den Kindern aus ihrer Altersstufe kommt sie nicht gut zurecht, weshalb sie kaum Freunde hat und meistens allein in ihrem Zimmer sitzt. Dass sie mit einer lebensgroßen Pappfigur ihres Bruders herumläuft, ist ebenso nicht besonders dienlich. Julie, die Celeste fest in ihr Herz geschlossen hat, hilft ihr, dass sie mehr und mehr aus sich herausgeht. Mein Fazit Jessica Parks „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ hat außer einem skurrilen Titel eine wirklich tiefgründige und ernsthafte Geschichte zu bieten, die sich einem als Leser nicht sofort zeigt, da sie zunächst hinter einer guten Portion Humor versteckt ist. Doch hat sich diese Seite erst einmal enthüllt, dann kann man an der einen oder anderen Stelle wirklich überrascht werden. Es geht um Freundschaft, Familie, Liebe und Verlust, was von der Autorin sehr schön herübergebracht wird. Wäre mir Julie stellenweise nicht so auf den Keks gegangen, hätte ich nichts zu meckern gehabt.
1 Wow
l a r a ☀️
MEINE MEINUNG Julie zieht nach Boston um die örtliche Universität zu besuchen. Gemietet hat sie ihre Wohnung im Internet, ist allerdings auf einen Betrüger reingefallen,weswegen sie ohne Dach über dem Kopf dort sitzt. Zum Glück wohnt eine Freundin ihrer Mutter in Uni Nähe und lässt Julie bei sich einziehen, bis diese eine Wohnung gefunden hat. Erin, die Freundin der Mutter, hat zwei Söhne, Matt und Finn und eine Tochter, Celeste. Matt studiert ebenfalls, Celeste ist 13 und geht noch zu Schule und Finn ist auf Weltreise. Weil Finn weg ist, hat Celeste sich eine lebensgroße Pappfigur von Finn gebastelt, damit er ihr nah ist. Julie findet das natürlich ziemlich komisch und fragt nach, bekommt allerdings keine wirkliche Antwort, die komplette Familie reagiert ziemlich abweichend auf Fragen zu „Pappfinn“. Sie zieht in Finns Zimmer ein und schreibt ihm kurzerhand per Facebook. Die beiden entwickeln eine wirkliche Freundschaft und Julie gesteht sich schnell ein, dass sie sich in Finn verliebt hat. Celeste scheint es also nicht wirklich zu verkraften, dass Finn weg ist und jeder in der Familie scheint sich mit Pappfinn angefreundet zu haben und lassen Celeste ihr Ding machen. Sie hat keine Freunde und verlässt das Haus nur zur Schule. Kein Schritt macht sie ohne ihre Pappfigur und ihr ganzer Tagesablauf muss komplett durchgeplant sein. Julie findet, Celeste verhält sich ihrem Alter nicht entsprechend, was schon bei ihren Klamotten anfinge, die wohl viel zu bunt und durch gemixt wären. Was mir an Julie gar nicht gefallen hat war, wie sie auf Celeste reagierte. Es wurde so dargestellt, als wäre sie mit Celestes Familie die einzige, die Pappfinn akzeptierte, aber meiner Meinung nach kam das ganz anders rüber. Julie war mir gänzlich unsympathisch. Sie hat das Glück, von einer eigentlich fremden Familie aufgenommen zu werden, sodass sie nicht auf der Straße schlafen muss und was macht sie? Sie mischt alles auf. Sie versucht krampfhaft Celeste zu ändern, sie zwängt ihr ihre Kleidung auf und wirft ihren Tagesablauf durcheinander. Außerdem reagiert sie ziemlich pampig, wenn Celeste einen Nervenzusammenbruch erleidet. Nicht oft, aber so oft, dass es mir auf die Nerven ging. In so vielen Situationen wollte ich mich am liebsten vor Celeste stellen und Julie eine reinhauen. In einer Szene redet sie sogar mit ihrem Psychologie Professor über die Familiensituation. Dieser denkt, Julie übertrage ihre Gefühle einfach auf Celeste, dass es Julie eigentlich ähnlich wie ihr ginge. Julie streitet das natürlich ab und man wird in dieser Hinsicht auch nicht mehr aufgeklärt als dass ihre Eltern getrennt sind und ihr Vater sie immer öfter bei Verabredungen sitzen lässt. Ich konnte mich so viel besser in die Situation von Celeste einfinden, obwohl ich keineswegs so psychisch krank bin wie sie, aber man wusste so viel mehr über sie, als über Celeste. Ich könnte so viele Dinge über Celeste erzählen, aber über Julie erfährt man kaum etwas, was ziemlich schade ist. Seltsam fand ich außerdem die ganzen Facebookupdates, die ich glaube am Anfang jedes Kapitels standen. Das waren so komische mehr oder wenige philosophische Sprüche, die meiner Meinung nach nur unnötig waren. Keiner in dem Alter von Julie, Finn und Matt würde so etwas und so viel posten, aber gut. Aber das Ende war wirklich fantastisch. Ich wäre da niemals drauf gekommen, obwohl man es wohl geschafft hätte, hätte man die Signale richtig erkannt. Das Buch war in drei Teile geteilt und die ersten zwei waren einfach nur eine Qual. Der dritte war ziemlich gut und hat vermutlich meine ganzen negativen Gedanken verdrängt. Der Schreibstil hat mich nicht wirklich angesprochen, geschrieben war es in der dritten Person, aus der Sicht von Julie. Das hat eine ziemliche Distanz aufgebaut, die ich Julie gegenüber hatte und vielleicht hat das sie mir noch unsympathischer gemacht FAZIT Die Geschichte fand ich super süß und das Ende ist fantastisch. Der Anfang und der Hauptteil leider nicht.. Obwohl Julie der Hauptcharakter ist, erfährt man so gut wie nichts über sie. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Auch der Schreibstil hat mich so gut wie nicht angesprochen..
1 Wow
Büchergarten
INHALT: Anstatt die ersten Tage im Studium, das Campusleben und ihre neue Wohnung zu genießen, sitzt Julie bereits am ersten Tag in einer neuen Stadt auf der Straße. Wäre da nicht die Studienfreundin ihrer Mutter, die sie in ihrem Haus und auch in ihre Familie aufnimmt. Nicht zu übersehen ist schon beim ersten Blick auf die neue Unterkunft die Kleinste im Haushalt, die 13jährige Celeste, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres großen Bruders Finn macht. Eines großen Bruders, der auch auf Julie großen Eindruck macht. Erst durch seine ständige, gutaussehende Anwesenheit, dann durch seine wundervollen E-Mails die er ihr von allen nur erdenklichen Orten schreibt, durch die er auf seiner Weltreise kommt. Doch warum scheint seine Reise kein Ende zu nehmen? Warum spricht niemand über Celestes außergewöhnliche Angewohnheit nirgends ohne Papp-Finn zu erscheinen? Und verliebt sich Julie gerade tatsächlich in eine Pappfigur? EIGENE MEINUNG: Ohne langes Drumherum reden: Ich liebe dieses Cover! Und ich liebe diesen außergewöhnlichen und, wenn man die Geschichte kennt, so aussagekräftigen Titel! Auch die Farben sind einfach nur traumhaft und die Gestaltung macht es für mich zu etwas ganz Besonderem! Noch besser wird es wenn man das Buch schon gelesen hat und den Gedanken teilen kann, der zur Gestaltung geführt hat! Ich habe dieses Buch einfach nur gerne in der Hand, sehe es an und auch unter dem Umschlag finde ich es schön! Für mich ein kleines Meisterwerk! Die Geschichte hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt, war dann am Anfang erst verwirrt, dann perplex und überrascht, und zum Schluss hat es mich ganz, ganz lange nicht mehr losgelassen und meine Gedanken belagert. Einige haben geschrieben, dass es sehr vorhersehbar war und da bin ich höchst dankbar, dass das bei mir überhaupt nicht der Fall war. Ca. 5 Seiten bevor sich im Buch alles verändert hat, hatte ich die Idee und bei mir hat es sich wirklich angefühlt wie eine Mischung aus Schock, Unglauben und Geistesblitz! Ich lese nicht gerne traurige Bücher, schon gar keine die einen traurig zurück lassen. Ich muss sagen, dass diese Geschichte so ziemlich alles an Gefühlen bereit gehalten hat, mich durchgewirbelt hat, aber es hat auch etwas geschafft: Es hat mich nie allein oder mit einem beklemmenden Gefühl zurück gelassen! Wie eine Rezi-Kollegin geschrieben hat: Man merkt, wenn man es liest, dass die Autorin mit Herz und Seele geschrieben hat. Und ich freue mich auch, dass sie sich außerhalb der, sich momentan häufenden, Geschichten über Krebs, die ich meide, dazu entschieden hat, ein schwieriges Thema in ihr Buch einzuarbeiten und mich damit so begeistern konnte! Ein weiterer Satz der Rezi-Kollegin: Ich kann nur sagen, dass man an solchen Büchern immer wieder erkennt was doch für eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckeln liegt. Die Charaktere sind nicht immer einfach, schon gar nicht perfekt, aber jeder hat eine so tolle Rolle, bringt die Geschichte voran und auch wenn nicht alle die liebenswertesten Menschen der Welt sind mag ich sie genauso wie sie sind. Ich bin auch grundsätzlich kein Mensch, der Charaktere ändern oder sie sich anders wünschen würde. Ich nehme sie wie sie sind und lasse mich ganz auf die Geschichte ein und hier sind sie meiner Meinung nach so realistisch, dass es einem nicht schwer fällt! FAZIT: Eines der außergewöhnlichsten Bücher das ich je gelesen habe! Für mich kein Stückchen vorhersehbar, gefühlvoll, witzig, traurig und schön zugleich, mit so unglaublich realistischen Charakteren, dass sie mich lange nicht losgelassen haben! Und eines meiner absoluten Lieblingscover + Lieblingstitel! <3
1 Wow
Julie sitzt mitten auf der Straße – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Wohnung, die sie im Internet angemietet hat, existiert nicht und dabei beginnt in wenigen Tagen schon das College. Glücklicherweise kommt sie vorübergehend bei einer alten Freundin ihrer Mutter aus Collegezeiten unter. Julie fühlt sich wohl, auch wenn die 13-jährige Celeste ein äußerst merkwürdiges Verhalten aufweist. Was nicht zuletzt an der Pappfigur liegt, die immer und überall dabei sein muss. Eine Pappfigur ihre Bruders Finn, der durch die Weltgeschichte reist und dabei Emails schickt, die Julie immer mehr zu Herzen gehen. Und bald ist die Pappfigur nicht mehr nur eine Pappfigur. „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ von Jessica Park wäre mir beinah durch den Radar geschlüpft, da mir der Titel natürlich sofort ins Auge gesprungen ist, mich aber nicht dazu bewogen hat die Kurzbeschreibung durchzulesen. Nun bin ich froh, dieses wundervolle Buch gelesen zu haben, denn hinter diesem kuriosen Titel verbirgt sich eine Geschichte, die mehr zu bieten hat, als es auf den ersten Blick erschienen mag. Jessica Park erzählt auf eine humorvolle Art und Weise die Geschichte einer Familie, deren Leben durch Julie vollkommen durcheinander gewirbelt wird. Sowohl Julie als auch Celeste, Matt und Finn erwecken nicht nur Sympathie, sondern sind durch ihre Eigenart lebhaft und äußerst unterhaltsam. Dadurch sprüht die Geschichte vor Witz und ganz besonderem Charme. Doch bei all dem Witz thematisiert die Autorin in „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ viel mehr, als es auf dem ersten Blick erscheinen mag. Die Geschichte besitzt Tiefgang, der vielleicht erst auf den letzten Seiten ersichtlich ist, aber den Leser nicht minder im Herzen berührt. Das Ende ist ein an sich abgeschlossenes und hinterlässt auch keinerlei offene Fragen. Im Gegenteil, die letzte Seite wird mit einem guten und zufriedenen Gefühl gelesen. Im Original gibt es noch eine Novelle, in der aus Matt's Sicht die Geschichte aus „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ erzählt. Sowie einen weiteren Band, in dem jedoch Celeste die Hauptfigur spielt. Ich hoffe, dass auch diese übersetzt und beim Verlag erscheinen werden. Fazit „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ von Jessica Park bietet nicht nur einen kuriosen Titel, sondern auch eine Geschichte voller Witz und Charme und mehr Tiefgang, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Absolut lesenswert!
Wow
hoernchensbuechernest
Meine Meinung: Es fällt mir immer noch furchtbar schwer eine Rezension zu schreiben, die diesem wirklich tollen Buch gerecht wird! Aufgrund des unscheinbaren und eher kindlichen Covers habe ich "Im freien Fall..." lange Zeit ignoriert, ein fataler Fehler! Julie landet aufgrund eines Wohnungsbetruges bei der besten Collegefreundin ihrer Mutter und deren Familie. Zu dieser zählen der älteste Sohn Finn, welcher sich auf einer Weltreise befindet und irgendwann Kontakt zu Julie aufnimmt, der mittlere Sohn Matt, der sich selbst als Nerd darstellt und Celeste das jüngste Kind der Familie. Ziemlich erstaunt ist Julie darüber, als beim gemeinsamen Abendessen Finn mit am Tisch sitzt und zwar als überlebensgroße Pappfigur. Die ganze Familie nimmt dies als gegeben hin und Julie wird sehr schnell klar, dass Celeste kein normales Mädchen ist und ohne Papp-Finn im wahren Leben nicht zurecht kommt. Auf den ersten Blick erwartet man eine typische Liebes-Teenie-Geschichte wie es sie schon tausendmal gegeben hat. Jedoch steckt in diesem Buch eine außergewöhnliche Story, die so viel mehr beinhaltet als einfach nur eine Liebesgeschichte! Das Buch besteht sowohl aus lauten wie auch aus leisen Tönen und konnte mich auf ganzer Linie verzaubern. Gerade Julies Beziehung zu Celeste verändert sich im Laufe der Geschichte und wirkt dabei zu jeder Zeit authentisch. Dank Julie verändert sich aber nicht nur Celeste, der ganzen Familie tut Julies Art furchtbar gut. Denn nicht alles ist so toll wie es auf den ersten Blick scheint. Das Buch handelt unter anderem vom Erwachsen werden und davon Verantwortung zu übernehmen. Zudem wird die Liebe "per Facebook" thematisiert. Und wie man sich in einen Menschen verlieben kann, den man noch nie "live" gesehen hat. Ich habe einfach jede Person in dieser Geschichte geliebt. Seien es die Eltern Roger und Erin die beide in ihrer eigenen Welt zu leben scheinen, Matt der ein wenig in die Elternrolle schlüpft oder Celeste, dieses wunderbare Mädchen, welches einfach nicht wie alle anderen ist. Gemeinsam mit diesen wunderbaren Charakteren habe ich gelacht, geweint und über das Leben nachgedacht. Die Darstellung des Papp-Finn und die daraus resultierenden Situationen haben mich so oft zum Lachen gebracht. Allgemein besteht das Buch aus so vielen schönen und lustigen Momenten, dass ich nicht eine einzige Stelle herausheben möchte. Kurz vor dem Ende passiert dann jedoch etwas womit ich erst ganz kurz vorher gerechnet habe und ich war wirklich ein klein wenig geschockt. Nach diesem Geschehnis hat mich Julie doch ein wenig aufgrund ihres Verhaltens genervt und enttäuscht. Die Geschichte wurde dadurch ein wenig in die Länge gestreckt, was so nicht hätte sein müssen. Fazit: Jeder der "Im freien Fall..." noch nicht gelesen hat sollte dies SOFORT nachholen! Ich bin restlos begeistert und kann gar nicht glauben was für eine tolle Geschichte sich hinter diesem Buch verbirgt. Es ist so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Ich habe mit Julie gelacht, geweint und über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachgedacht. Ich kann mich nur wiederholen: IHR MÜSST DIESES BUCH EINFACH LESEN!!!!!!!!
Wow
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