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Charlotte Lucas

Wir sehen uns beim Happy End

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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Ein zauberhafter Roman über das Stolpern, Fallen und Wiederaufstehen - und die Frage, ob immer alles gut ausgehen muss Eine Geschichte ist immer nur so gut wie ihr Ende. Davon ist Ella überzeugt. Es gibt schon genug Unglück auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Deshalb schreibt sie sie kurzerhand um und gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende. Doch was ist, wenn das wahre Leben da nicht mitspielt? So wie bei Oscar, der vergessen hat, was Glück ist. Deshalb beschließt Ella, ihm ein Happy End zu schenken. Aber geht das überhaupt? Und was tut man, wenn der andere das gar nicht will?
BIOGRAFIE
Charlotte Lucas ist das Pseudonym von Wiebke Lorenz. Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte sie in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und lebt heute in Hamburg. Gemeinsam mit ihrer Schwester schreibt sie unter dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Mit Dein perfektes Jahr eroberte sie auf Anhieb die Spiegel-Bestsellerliste, schon vor Erscheinen wurden die Übersetzungsrechte in zehn Länder verkauft.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
24.11.2017
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783785725993
Sprache
German
Seiten
556
Schlagworte
Unterhaltung, Liebesroman (modern), Trennung, Frauen Bücher Bestseller, Sinn des Lebens, Gefühle, Suizid, Liebe, alleinerziehend, Semikolon, Affäre, Frauenroman, Wiebke Lorenz, Liebesroman, Deutschland
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von weinlachgummi, InkaLeseliebe und 2 andere
einlachgummi
ingridpabst
kathaflauschi
bloggingwithfranka
Ella liebt Happy Ends. Deswegen sollte ihrer Meinung nach auch jeder eins haben, egal ob er will oder nicht. Auf ihrem Blog schreibt sie bekannte Geschichten um, so bekommen Romeo und Julia, genauso wie Kate und Leo doch nur ihr Happy End. Auch Ella hat ihr Happy End mit ihrem Verlobten Philipp gefunden, glaubt sie zumindest. Bis sie eine böse Entdeckung macht. Danach verketten sich die Zufälle, oder ist da doch Schicksal im Spiel. Auf jeden Fall trifft Ella auf Oskar, der ihrer Meinung nach ein Happy End vertragen kann.  Diese Happy End Thematik hat mich gleich angesprochen. Wer hat nicht schon mal darüber gegrübelt, was passiert wäre, hätten Julia und Romeo es geschafft, wäre ihre Geschichte dann überhaupt erzählenswert gewesen oder würden wir sie dann heute gar nicht mehr kennen. Braucht jede Geschichte ein Happy End? Für Ella ist die Antwort klar. Ja jeder braucht und verdient ein Happy End. Den Schreibstil der Autorin und ihre Art Geschichten zu erzählen hat mir schon bei dem Roman Ein perfektes Jahr gefallen. Die Geschichten unterscheiden sich zwar, haben aber auch viele Gemeinsamkeiten, nicht zu letzte, dass die Protagonisten auch in diesem Buch auftauchen. Was mir sehr gut gefallen hat. Aber für manche vielleicht ein kleiner Spoiler sein könnte. Genauso spoilert das Buch auch, was Geschichten ohne Happy End an geht, da Ella auf diese Bad Ends eingeht.  Ach Ella, ich weiß nicht was ich von ihr halten soll. Zuerst mochte ich sie echt gerne, sie hat so eine positive Art, auch über das ständige Schlager singen konnte ich hinweg sehen. Doch dann merkte ich, Ella macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt. Ihre Wahrnehmung gleicht nicht der der anderen Menschen. Was an sich ja nicht schlimm ist, doch verliert sie da etwas den Bezug zur Realität und was am schlimmste ist, sie lügt. Ja sie lügt, was das Zeug hält. Gegen Ende erfährt man dann ein paar Dinge, die ihren Charakter für mich noch mal in ein anderes Licht rücken.  Oskar, ja ihn mochte ich da lieber. Leider erfährt man nicht so viel über ihn. Der Gute leidet, nachdem er auf Ella getroffen ist an einem Gedächtnisverlust. Aber gerade im letzten Drittel mochte ich ihn doch recht gerne, besonders im Zusammenspiel mit Ella. Da gab es einige witzige und auch süße Szenen. Die letzten 100 Seiten haben für mich die Geschichte rausgerissen. Ihr tiefe verliehen und mich berührt. Das Buch war zwar immer flüssig zu lesen, aber bei den letzten Kapiteln klebte ich nur so an den Seiten. Ellas letzter Blogbeitrag hat mich vieles im Bezug auf sie klarer sehen lassen. Die Sache mit den Lügen kann ich ihr immer noch nicht verzeihen, aber ich verstehe nun vieles besser. Auf der einen Art fand ich es schade, dass dieser Moment erst gegen Ende kam, aber storytechnisch ging es nicht anders.   Fazit Braucht jede Geschichte ein Happy End? Oder sind es nicht gerade die Geschichten mit einem tragischen Ende, die uns in Erinnerung bleiben? Für Ella ist klar, jede Geschichte braucht ein Happy End und zu diesem will sie Oskar verhelfen. Das Zwischenspiel der beiden hat mir gut gefallen. Und auch die Story Idee, sowie die Umsetzung mochte ich. Mit Ella hatte ich so meine Probleme, Lügen sind einfach ein NoGo. Doch konnte ich sie nach dem tollen Abschluss besser verstehen
Wow
Inhalt Emilia Faust lebt nicht nur einen wahr gewordenen Märchen-Traum, sie schreibt in ihrer Freizeit auch einen Blog. In Better Endings schreibt sie alle traurig oder tragisch endenden Filme oder Bücher um, sodass jeder Protagonist ein Happy Ending bekommt. Doch schon bald muss Emilia feststellen, dass es für sie selbst nicht so leicht ist, glücklich in den strahlenden Sonnenuntergang zu reiten. Wie hat's mir gefallen Nach dem mir "Dein perfektes Leben" von Charlotte Lucas sehr gefallen hatte, war ich sehr neugierig auf den neuen Roman und griff zum Hörbuch. Auch wlenn das Buch nicht ganz so war, wie ich es mir erhofft habe und jeglicher Tiefgang fehlte, den ich sonst von der Autorin gewöhnt war, so war das Buch insgesamt sehr unterhaltend, kurzweilig, stellenweise lustig und herzerwärmend. Alles beginnt mit Emilia Faust, der sehr naiven "Prinzessin", die von ihrem eigenen Happy Ending träumt. Alles steht und fällt leider mit Emilia, kurz Ella, denn ihre naive Art ist unglaublich nervig. Ich war wirklich erschrocken, als sich herausstellte, dass sie in den 30ern ist (und nicht 18/19, wie erst anhand der Charaktermerkmale vermutet). Aufgrund ihres reichen Freundes muss sie nicht arbeiten und kümmert sich um den Haushalt (obwohl - sie putzt ja nicht, das macht die Putzfachkraft). Sie wird dafür nicht nur fürstlich bezahlt, sondern sieht das als Vollzeitarbeit. Das, was jede vollzeitarbeitende Frau noch so nebenbei macht. Ohne Putzfrau. Aber nun gut, lassen wir das. Ella ist für ihr Alter nicht nur recht naiv, sondern hat einen heftigen Hang zum Lügen und vor allem steht sie nicht dazu, wenn man sie erwischt. Eigentlich hatte die Protagonistin an sich Potential, denn hier hätte eine enorme und glaubwürdige Wandlung stattfinden können, stattdessen kommt ein Prinz daher geritten, der mit ihren Marotten klar kommt und das arme Ding auch noch in Schutz nimmt. Der Prinz ist Oskar, ein (weiterer) reicher und gut aussehender Mann, der sein Gedächtnis verloren hat und Ella ebenfalls für eine fürstliche Bezahlung für den Haushalt einstellt (und ja, auch hier putzt sie nicht). Oskars Hintergrundgeschichte macht neugierig. Leider ist sie weniger überraschend, weniger emotional und weniger originell als erwartet, aber gerade das erschreckend Normale mögen die Leser, da es genauso im echten Leben passiert. Zwar hätte ich mir hier und da mehr Tiefgang gewünscht, allerdings war Oskars Figur recht rund. In dem Roman gab es leider kleine Unstimmigkeiten, weswegen ich auch mit dem recht einfachen und flüssigen Schreibstil nicht immer klar kam. So bieten die beiden sich recht frühzeitig das "Du" an um sich dann später wieder zu siezen und gar mit "Herr/Frau" anzusprechen. Schade, hier hätte ich mir einen roten Faden gewünscht, denn es verwirrt den Hörer des Hörbuchs sehr. Ich hatte immer Angst, dass ich aus versehen eine falsche CD eingelegt habe oder etwas verpasst habe. Habe ich nicht, die Autorin setzt nur ihre Handlung wenig konsequent um. Hier noch ein paar Details zum Hörbuch: Die Sprecherin des Hörbuchs hat eine angenehme Stimme und man kann die Protagonisten gut unterscheiden anhand ihrer Stimmlage. Ich habe gerne den Schilderungen gelauscht, auch wenn ich selten eine unsympathische, naive und verlogene Protagonistin kennen lernen durfte. Ellas Stimme rettet einiges, denn sie macht die sonst eher charakterschwache junge Frau sympathischer und ich konnte mich in einigen Kapiteln sogar mit ihr versöhnen. Bis sie wieder etwas unglaublich Dummes tat und wieder keine "Bestrafung" folgte... Wer einmal vom Alltag abschalten und sich leicht berieseln lassen möchte, ist bei diesem Hörbuch völlig richtig! Auch wenn man teilweise fies über andere Bücher und Filme gespoilert wird (Wenn ihr - wie ich - "Lalaland" noch schauen wollt, hört bitte nicht dieses Hörbuch), so ist die Grundidee des Romans recht süß und stets unterhaltend. Und wie das Buch ausgeht, ist bei dem Titel auch kein Geheimnis mehr. Für Fans von * "Dein perfektes Leben" von Charlotte Lucas * "So klingt dein Herz" von Cecelia Ahern Fazit Liebhaber von RomComs, Seifenopern und Happy Endings kommen bei diesem Roman voll auf ihre Kosten, denn die Liebesgeschichte um die verträumt-naive Emilia Faust ist stets unterhaltend und letztlich auch herzerwärmend - wenn auch fast gänzlich ohne Tiefgang. Bewertung 3/5
Wow
Ich bedanke mich ganz ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. Hier hat mich das Cover und vorallem der Klappentext neugierig gemacht. Auch die Aufmachung vom Buch finde ich interessant und auch schön. Das Buch sieht für ein Hardcover recht klein und handlich aus. Der Hingucker ist allerdings, das die Seiten in Rosa gehalten sind. Auch die Geschichte darin ist spannend und auch traurig. Ella träumt schon ein Leben lang von ihrem Happy End und ist schon in den großen Hochzeitsplanungen mit ihrem Verlobten P. ihrem Traumprinzen. Doch es kommt anders. Ihr Traumprinz geht fremd und will sich auch von Ella trennen. Dies führt zu einer zufälligen Begegnung mit Oscar de Witt, der es in seinem Leben zurzeit etwas schwer hat. Elle greift der gelenheit am Schopf und hilft daraufhin Oscar. Das dadurch etwas unerwartetes passiert, war ihr nicht klar. Ich fand die Geschichte um Oscar de Witt richtig traurig und ich konnte ihn auch voll und ganz nachvollziehen. Die Geschichte in dem gesamten Buch ist richtig tragisch. Oscar de Witt war eigentlich kurz vor einem Selbstmord, bis er durch einen Unfall an Amnesie litt. Ella hat es auch nicht leicht in ihrem Leben, den man merkt auch sofort, das sie etwas quält und das es in der Vergangenheit zurück liegt. Dadurch schreibt sie auch Filme, Bücher und Gedichte um, um alles ein Happy End zu geben. Ich fand die Idee mit dem Blog „Better Endings“ interessant und habe auch gerne die Passagen gelesen, wo Ella ein Beitrag veröffentlicht hat. Nach und nach erfährt man auch alle Geheimnisse und alles was in der Vergangenheit bei Oscar und Ella passiert ist. Ella war mir gleich von Anfang an symphatisch. Sie war tapfer, hat aber auch viel Gefühl gezeigt und sie war auch sturr. Als sie Oscar kennenlernt und ihn so vorsichtig wie möglich, in sein Leben einführen möchte, fängt sie immer mehr an zu Lügen, was sie selbst in schwierigkeiten bringt. Manchmal konnte ich sie nicht verstehen und musste über ihre Entscheidung den Kopf schütteln. Mit Oscar musste ich erstmal warm werden. Anfangs war er kaltherzig und zurückweisen. Doch nach und nach wurde ich auch mit ihm wärmer, den er hat immer mehr und mehr seine Gefühle gezeigt. Ich fand es interessant was in der Vergangenheit bei ihm alles so passiert ist. Ich habe auch gerne versucht mit Ella die Rätsel um ihn zu lösen. Dabei sind wir beide im dunkeln getappt und konnten nur vermutung stellen. Oscar tat mir sogar an manchen Stellen richtig leid. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Die Idee, ein Charakter zu erschaffen, der nur Happy Ends möchte, finde ich sehr interessant. Ich habe nichts gegen unschöne Ende und bin ganz ehrlich das ich auch manchmal im Gedanken, bei so manchen Filme, ein anderes Ende vorstelle. Die ganze Zeit liest man aus der Perspektive von Ella. Ich konnte sie aber nicht verstehen, warum sie, trotz aufgelöster Verlobung, immernoch so von ihren Hochzeitsplänen auf ihrem Blog schwärmt. Das Ende hat mich dann ziemlich überrascht und ich habe es so nicht kommen sehen. Zwar war mir irgendwie schon klar, das es zwischen Oscar und Ella funkt, aber es hat dann doch etwas gedauert, bis Ella wirklich von ihrem P. losgekommen ist. Ich hoffe so sehr, das die Autorin mehr dieser Geschichten veröffentlicht. Den dieses Buch habe ich förmlich verschlungen. Ich habe es sehr sehr gerne gelesen und habe es auch genossen. Das Buch ist perfekt für gemütliche und entspannte Stunde, die man am besten Abends verbringt.
Wow
An das Buch bin ich eigentlich ohne besondere Erwartungen rangegangen, da mir die Autorin bisher unbekannt war und sie so keinen besonderen "Ruf" bei mir zu verlieren hatte. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich leicht enttäuscht wurde. Die erste Enttäuschung kam direkt auf den ersten Seiten: Bei der Protagonistin Ella handelt es sich um eine sehr naive und leicht zu beeinflussende Person, die alles aufgibt um bei ihrem Freund einzuziehen, den sie gerade erst kenne gelernt hat (das ist alles vor sechs Jahren geschehen, wird aber zu Beginn erzählt). Und so geht es mit ihr immer weiter. Sogar als sie von der Untreue ihres Verlobten erfährt redet sie sich ein, dass dies nicht so schlimm ist und vergibt ihm. Und als er dann mit ihr Schluss macht, zieht sie Hals über Kopf bei ihm aus und stellt dann fest, dass sie nichts besitzt, da alles über ihn gelaufen ist. Das ist die eine Seite von Ella. Die andere zeigt sich, als sie bei Oscar einzieht, dem sie mühsam versucht zu helfen, sein Gedächtnis zurück zu gewinnen. Während sie bei ihm lebt hat sie keine Probleme damit ihn zu belügen und ständig die Wahrheit so zu verdrehen, dass sie unschuldig dasteht. Damit bin ich wirklich überhaupt nicht klar gekommen. Der Hauptgrund dafür ist, dass ich mich mit Ella einfach überhaupt nicht identifizieren konnte, da ihre Handlungen für mich komplett unverständlich und nicht nachvollziehbar waren. Die Idee mit dem "Happy End Blog", welchen Ella führt, fand ich sehr schön und da sind wir auch schon bei einem meiner Hauptprobleme: Ich habe damit gerechnet, dass das eine oder andere umgeschriebene Ende auf ihrem Blog als Text veröffentlicht wird, den ich lesen kann, was aber nicht der Fall war. Die Tatsache mit den umgeschriebenen Happy End war nämlich der Grund warum ich dieses Buch eigentlich lesen wollte und wurde deshalb sehr enttäuscht. Die Aufmachung des Buches fand ich aber wiederum sehr gelungen, da das Cover und die pinken Seiten perfekt die Verträumtheit von Ella widerspiegeln. Fazit: Alles in allem konnte mich die Geschichte leider nicht von sich überzeugen, da die Handlungen oft sehr unlogisch und für mich überhaupt nicht nachvollziehbar waren. Trotzdem fand ich die Grundidee der Geschichte, dass Ella traurige Enden in Happy Ends umwandelt und das auch bei Oscar versucht, sehr schön. Kaufempfehlung? Von mir gibt es hier leider ein Nein, da mich die Geschichte wirklich nicht überzeugen konnte.
Wow
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