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Verrückt nach Karten

Verrückt nach Karten

Geschichte
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ZUSAMMENFASSUNG
»Ich begann wohlweislich mit einer Karte und machte die Geschichte passend.« J.R.R. Tolkien Karten sind mitreißend, voller Wunder und Magie. Sie versprechen Abenteuer und Spannung wie eine gute Geschichte. Deshalb sind sie auch bei Schriftstellern sehr beliebt. Robert Louis Stevenson erfand eine Karte, um ein Kind zum Träumen zu bringen und dadurch entstand die Idee für >Die Schatzinsel<. Auch in Tolkiens Werken lassen die liebevoll gezeichneten Karten seine fiktive Welt lebendiger werden. Mercators Weltprojektionen faszinieren J.K. Rowling oder Robert Macfarlane genauso wie Google Maps, das Liniennetz der U-Bahn und die Monster auf alten Himmelsgloben. Stets verraten uns die Karten ganz persönliche Erlebnisse und Erinnerungen großer Klassiker und moderner Autoren. Dieser fantastische Atlas nimmt Sie mit auf eine turbulente Reise.
BIOGRAFIE
Huw Lewis-Jones ist promovierter Historiker und forscht über Entdeckungsgeschichte, Literatur, Fotografie und Umwelt. Der preisgekrönte Autor hat einen PhD der Universität von Cambridge und war Kurator am Scott Polar Research Institute, Cambridge, und am National Maritime Museum, London. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die mittlerweile in 15 Sprachen übersetzt sind, darunter »Die Eroberung des Mount Everest«, das beim Banff Mountain Festival den History Award gewann, »Durchquerung der Antarktis«, »77° Süd: Entscheidung am Südpol« oder »Kosmos großer Entdecker«. Wenn er sich nicht gerade mit dem Schreiben von Büchern oder der Planung internationaler Ausstellungen beschäftigt ist, verbringt er den Großteil seiner Zeit mit Expeditionen und arbeitet als Naturforscher. Er lebt in Cornwall in einem vom Meer umtosten Haus, dessen Wände mit Karten tapeziert sind.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.07.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783806239317
Sprache
German
Seiten
256
Schlagworte
Atlas, Narnia, Tolkien, Judith Schalansky, Die Schatzinsel, Seekarten, Inseln, Entdeckungen, Wissenschaftliche, Dungeons and Dragons, Mittelerde, Mercator-Projektion, Kartographie, Peter Pan, Metropolis, Harry Potter
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REZENSIONEN
Bewertet von xcobanyldz, miaslesezeilen und 3 andere
xcobanyldz
miaslesezeilen
naraya
fuddelknuddel
gwyn
Als das Buch bei mir ankam, war ich sehr positiv überrascht, denn das Buch ist echt groß und schwer. Das aussehen des Buches hat mich sehr begeistert. Auf jeder Seite sind verschiedene Karten vorhanden. Fantasiekarten, historische Karten und Karten aus der Mythologie. Alles ist dabei. Die Texte zu den Karten sind auch einfach geschrieben, damit auch Leser, die eigentlich nicht viel von Karten wissen, alles verstehen können. Allerdings fand ich die Texte auch etwas zu viel, man hätte manchmal den Text etwas reduzieren und die Karten etwas größer machen können. Heutzutage werden Karten von den meisten gar nicht mehr benutzt und sie auch nicht wissen wie man diese liest, sondern jeder benutzt nur noch die Handys, um von A nach B zu kommen. Was ich echt traurig finde, da Karten echt spannend sein können, wie dieses Buch es beweist. Trotzdem empfehle ich jedem einmal dieses Buch durchzulesen und sich die Karten anzugucken, denn so ein tolles Buch muss man mal gelesen haben. Vielleicht kann man damit viele wieder zum Karten Lesen begeistern. Also eine ganz klare Empfehlung.
Wow
miaslesezeilen
Dieses Buch ist ein wahres Schmuckstück, sowohl in Hand wie auch im Bücherschrank! Das Material ist dick und hochwertig, das Werk liegt gut in der Hand. Gleich beim Auspacken des Kartons war ich überrascht, dass "Verrückt nach Karten" größer ist als ich dachte. Doch es passt zu dem Welt-Atlas Gefühl, dass es mir vermittelt. Nur dass dieser Atlas nicht im Heute Hier und Jetzt spielt, sondern in verborgenen Fantasy-Welten, geboren aus den Köpfen brillianter Autoren. Sehr schön finde ich die Motivationen und Erzählungen aus der Kindheit des Herausgebers, wie er überhaupt auf diese "verrückte" Sammlungsidee gekommen ist. Und auch die Vergangenheit der Autoren hat ihren Reiz. Selten betrachtet man einen Roman von dieser Seite. Nun, dass wirklich jeder Autor am Anfang zuerst eine Karte im Kopf hat wage ich allerdings zu bezweifeln. Ich denke vielmehr, dass es VIELE waren und dass die genannten Werke dem Herausgeber entgegenkamen. Was ich auch etwas vermisst habe, waren reale Karten, oder Karten aus anderen Zeiten. Hier gab es zwar ein paar, aber längst nicht so viele Beispiele, wie ich aus Leseprobe und Inhaltsverzeichnis heraus erwartet hätte. Ich habe mir Großteile des Buchs realer, weniger fiktiv vorgestellt. Auch hätte ich mir noch einen größeren Teilbereich des Buches zu jenen Fiktiven Legenden Welten wie Avalon und Atlantis und Entsprechungen aus anderen Kulturen gewünscht. Es wurde zwar auch teilweise darauf eingegangen und gerade Yggdrasil bekommt viele Seiten, doch für mein Gefühl wird der Sage nicht gerecht. Dafür ist die Aufmachung des Buches ein richtiger Hingucker! Jede Seite ist besonders und einzigartig, es gibt so viel zu schauen und zu entdecken! Viele Karten erinnern mich dabei an die Wimmelbilder. Und auch die "Handschrift" des Autors ist herauszulesen. So vermittelt alleine die Karte einen Eindruck von dem, was das Fantasy-Reich zu bieten hat. Wirkt es hell? Düster? Fröhlich? oder "riecht" nach Landleben? Besonders vor Augen geführt hat mir dieses Buch allerdings auch mein mangelndes umfangreiches Wissen über Klassiker der Literatur. Da ich viele der genannten Werke nicht selbst gelesen habe, fehlte mir an vielen Stellen der eigene Bezug zu dem Unterkapitel. Das Schöne daran ist jedoch, dass mir dieser vielfältige Atlas nicht nur eine Sammlung der Karten, sondern auch ein Kompass durch unterschiedliche Welt-Klassiker bietet, von denen vielleicht das ein oder andere auch mal meinen Bücherschrank besuchen darf. Fazit: Ein schönes Geschenk für traditionelle Buch- und Kartenliebhaber und ein toller Bildband zum Durchblättern für alle anderen.
2 Wows
"Verrückt nach Karten", das ist der Herausgeber des Buches Huw Lewis-Jones, ein promovierter Historiker, bereits seit seiner Kindheit. Die Faszination, die mit einem Plan des Londoner Zoos begann, wurde von seinem Großvater weiter gefördert - einem Mann, der noch immer nach nautischen Karten und den Sternen navigieren konnte. Von seiner kleinen Heimatinsel Guernsey, die er oft selbst in Karten und auf Globen markieren musste, träumte Lewis-Jones sich mit Hilfe von Karten in die Welt hinaus. Dieser großen Liebe seines Lebens hat er nun ein wunderbares Buch gewidmet. Es ist eine Sammlung historischer und literarischer Karten aus aller Welt und allen Epochen. Schriftsteller, Grafiker, Journalisten und Illustratoren berichten darin, was Karten für sie persönlich und für ihre Arbeit bedeuten. Darüber hinaus ist es gespickt mit Zitaten und witzigen Anekdoten, zum Beispiel über Jack Kerouac und den Entstehungsprozess zu "On the Road", an dessen Ende ihn seine Frau aus dem Haus warf. Nach einem Vorwort von Philip Pullman, Autor der Trilogie um den "goldenen Kompass" startet das Buch mit dem ersten Teil, einer kurzen Einführung in das Thema. Welches waren die ersten Karten? (Besonders faszinierend die so genannte "Ebstorfer Weltkarte".) Wie sahen sie aus? Und was bedeuten Karten überhaupt für die Menschheit? Natürlich gibt es solche, die vorrangig die Realität abbilden und sie so zugänglich machen. Der Herausgeber macht aber schnell bewusst, dass Karten in vielen Situationen aber erst der Startpunkt sind, zum Beispiel für einen der größten Klassiker der Abenteuerliteratur: Bevor Robert Louis Stevenson seine "Schatzinsel" schrieb, existierte zunächst eine Karte, die eigentlich nur dazu gedacht war, kindliche Langeweile zu vertreiben. Was mit Stevenson hier geschah, bestätigen viele derjenigen, die in "Verrückt nach Karten" zu Wort kommen: Karten inspirieren uns, sei es nur zum Träumen oder zu literarischer Schöpfung. In Teil zwei widmet das Buch sich explizit den literarischen Karten. Unter anderem beschreibt Cressida Cowell, wie ihre Landkarten zu "Drachenzähmen leicht gemacht" entstanden, nach Vorbild der Urlaube auf einer einsamen Insel, die sie mit ihrer Familie jeden Sommer für zwei Wochen machte. Karten können allerdings auch eine heilende Wirkung haben. So halfen sie Kiran Millwood Hargrave ("The Girl of Ink & Stars") aus ihrer Depression und gaben Piers Today ("The Last Wild") eine Möglichkeit, den Tod seines Vaters zu überwinden. In Teil 3 geht es schließlich um die Erstellung von Karten. Besonders spannend ist hier das Kapitel über die Entstehung der "Karte des Herumtreibers" aus Harry Potter, geschaffen von Miraphora Mina, die übrigens gemeinsam mit Geschäftspartner Eduardo Lima das kreative Duo "Minalima" bildet und an allen Harry Potter-Filmen sowie zahlreichen anderen großen Produktionen beteiligt war. Und natürlich darf hier auch Daniel Reeve nicht fehlen, Schöpfer der Mittelerde-Karte, die heute Merchandise-Artikel aus aller Welt ziert und der sich übrigens ganz selbstbewusst für seinen Job bei der Produktion des Films angeboten hatte; mit Erfolg. Teil 4 behandelt nun das Lesen von Karten und macht zunächst einen kurzen Abstecher in die Welt des Rollenspiels, in dem Lev Grossman über seine Liebe zu "Dungeons & Dragons" und den damit verbundenen Karten spricht. Aber auch eine Kuriosität findet in diesem Teil Erwähnung: wo immer historische Karten endeten, man also über die Grenzen der Karte hinaus kein Wissen mehr von der Welt hatte, wurde der Hinweis "Hic sunt dracones" ("Hier sind Drachen") platziert - Abschreckung und Faszinosum zugleich. "Verrückt nach Karten" endet mit einem Epilog des Illustrators Chris Riddell, in welchem er all die Bücher und Erlebnisse mit Büchern schildert, die sein Leben ausmachen und die er nie vergessen wird. Ein Zitat von Neil Gaiman schließt das Werk als Ganzes wunderbar ab: "Eine Welt, in der es Monster gibt, und Geister, und Dinge, die einem das Herz stehlen wollen, ist eine Welt, in der es Engel gibt, und Träume, und eine Welt voller Hoffnung." Das Buch ist wunderbar für den "Coffee Table" gemacht: das Format nicht zu groß und nicht zu klein, lädt es immer wieder zum Stöbern ein. Die dicken, bunt bedruckten Seiten zeigen faszinierende Karten, auf denen es immer Neues zu entdecken gibt. Wer jedoch eine komplette Abhandlung zum Thema erwartet, wird vermutlich enttäuscht, denn "Verrückt nach Karten" ist eher ein Sammelsurium an Kuriosem, kein wissenschaftliches Sachbuch. In meinen Augen macht dies aber gerade den Charme und den Unterhaltungswert des Buches aus.
Wow
Lena von fuddelknuddels Bücherregal
In „Verrückt nach Karten“ widmet sich der Herausgeber eines Bestandteils von Büchern und Geschichten, der von vielen nur flüchtig oder vielleicht sogar gar nicht beachtet wird, nämlich den Karten der zugehörigen Welten. In aller Ausführlichkeit wird darauf eingegangen, wie so eine Karte entsteht, wie man sie anschließend liest, welche Arten von Karten es gibt, natürlich gespickt mit jeder Menge Bildern und Beispielen. Ich muss gestehen, dass ich von der ersten Sekunde an, als ich dieses Buch bei vorablesen in der Vorschau entdeckte, fasziniert war. Bisher habe ich die Karten in Büchern zwar immer erfreut zur Kenntnis genommen, mich allerdings nie wirklich eingehend mit ihnen beschäftigt. Die Leseprobe habe ich mir daher nur flüchtig angeschaut und mich da auch eher auf die Bilder konzentriert. Ein Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte. Zwar gibt es in diesem Buch unglaublich viele schöne und auch wahnsinnig interessante Karten, besonders jene, deren Geschichten man kennt, wie zum Beispiel von „Narnia“ und „Drachenzähmen leicht gemacht“, habe ich besonders viel Zeit gewidmet. Allerdings hätte ich im Vorfeld nicht gedacht, dass ich von den Anmerkungen und Texten des Herausgebers so wenig angetan sein würde. Anfangs waren seine Anekdoten, wie er zu seiner Begeisterung für Karten gekommen sei, noch sehr amüsant, später allerdings habe ich den Text weitestgehend nur noch überflogen und mir hauptsächlich die Karten angeschaut. Mein Fazit: Zwischen dem ganzen Karten-Enthusiasmus hatte ich verdrängt, dass es sich hier immer noch um ein Sachbuch handelt, wenn auch ein interessant gestaltetes. Man merkt, dass hinter der hochwertigen Aufmachung und liebevollen Illustration eine Menge Arbeit und Überlegung steckt, und im Regal sieht das Buch auch wunderschön aus. Für jemanden wie mich allerdings, der eher auf die Bilder steht als die Erläuterungen dazu, lohnt es sich nicht, das viele Geld auszugeben.
Wow
»Alle Karten sind Produkte der menschlichen Fantasie. Sie sind die Skripte der Ideenfindung und des logischen Denkens und verkörpern alle Arten des Erzählens; jede Linie, jede Form und jedes Symbol hat einen Zweck, einen Wert, eine Richtung und eine Bedeutung für diejenigen, die Karten machen, und für alle, die sie interpretieren. Und während uns die Karten, vielleicht nach Jahren, in der Erinnerung durch den Kopf gehen, bekommen ihre Linien neue Bedeutungen.« Dieses Buch ist ein MUSS für jeden Fantasyfan. Der englische Originaltitel »The Writer’s Map«, gefällt mir besser, denn hier ist eindeutig klar, dass es um bestimmte Karten geht: fantastische Karten aus dem Literaturbetrieb. »Ich begann wohlweislich mit einer Karte und machte die Geschichte passend.« (J.R.R. Tolkin) Huw Lewis-Jones geht der Frage nach, wie diese Karten entstehen. Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei? Und wer malt diese Karten - der Schriftsteller selbst? Denn manches Exemplar kommt prachtvoll daher, täuschend echt. Der Herausgeber lässt Autoren und Illustratoren zu Wort kommen. Wir erfahren, ob es historische Vorbilder für die Karten gibt. 167 Farbillustrationen in hoher Qualität machen das Buch zum Augenschmaus und es gibt eine Menge Interessantes zu erfahren, denn 24 Autoren kommen hier zu Wort. »Manchmal verwende ich reale Orte: Das Zeichnen von Teilen Europas. Für »Van Helsin« und »Spartacus« … Bei Underworld – Aufstand der Lykaner war das Briefing ziemlich ungewöhnlich: ›Mach sie deutlich europäisch, aber wir wissen nicht genau, wo; sie ist aus einer vergangenen Zeit, aber wir sind nicht sicher, von wann genau; sie kann stark beschriftet sein, aber wir dürfen sie nicht entziffern können; zeig uns den Hauptschauplatz, aber lass uns nicht sehen, was dahinter ist.« (Daniel Reeve) Sechs Karten finden wir in diesem Buch zu Tolkiens Werken. Daniel Reeve erzählt uns, wie er zum Kartenzeichnen kam und Karten von Mittelerde für den Film entwerfen durfte. Als Fan von Tolkin hatte er ein Hobby: er entwickelte eine Elbenschrift. So fragte er beim Filmteam an: »Falls sie nicht schon 500 elbische Kalligrafen hätten, könnte ich vielleicht für sie arbeiten.« Einmal den Fuß drin, ging es weiter mit Karten. Er hat eine Menge fantastischen Karten für diverse Projekte gezeichnet. Jonathan Swift gab für »Gullivers Reisen« eine Kartenzeichnung in Auftrag, und schauen wir genau hin, finden wir Liliput westlich von Australien. Philip Pullman kommt zu Wort, ebenso der Buchillustrators Chris Riddell, der die Terry Pratchett Bücher illustrierte. Robert Louis Stevenson zeichnete im Sommer 1881 an einem verregneten Tag für seinen Stiefsohn eine Karte: die Schatzinsel. »… um ein Kind zum Träumen zu bringen … Mit Lloyd über der Karte brütend, begann er die Landschaft mit Charakteren (Long John Silver, Captain Flint, Jim Hawkins) zu bevölkern und mit einem Plot zu unterfüttern.« Mit Spaß an der Sache entwickelte er die Karte, schrieb darauf hin den Roman. Es gibt auch einige Vergleiche von fiktionalen Karten mit realen oder alte Karten, die mit literarischen verglichen werden, wie die von Fra Mauro 1450 gezeichnete Weltkarte, die mit der von Stephen Briggs entworfenen Karte zu Terry Pratchetts Scheibenwelt verglichen wird. Und es gibt weitere nette Begebenheiten: Sandi Toksvic, eine englische Radiomoderatorin und Autorin, erzählt von Frauen, z. B. von Nonnen, die im 13. Jahrhundert die berühmte, dreieinhalb Quadratmeter große Ebstorfer Weltkarte zeichneten; von der Legende über Phyllis Pearsall, die sich in London verlaufen hatte, weil sie eine uralte, unbrauchbare Karte dabei hatte, und der man nachsagt, sie sei daraufhin alle 23.000 Straßen abgegangen, um den London »A-Z Stadtplan« zu entwickeln – der mit Erfolg verkauft wurde. Fantastische Karten, interessante Geschichten und Anekdoten. Ein Buch, das sicherlich die Herzen von Menschen höherschlagen lässt, die sich für Fantasybücher und -filme interessieren. Huw Lewis-Jones ist promovierter Historiker und forscht über Entdeckungsgeschichte, Literatur, Fotografie und Umwelt. Er ist Doctor of Philosophy der Universität von Cambridge und war Kurator am Scott Polar Research Institute, Cambridge, und am National Maritime Museum, London. Seine Bücher sind mittlerweile in 15 Sprachen übersetzt sind, darunter »Die Eroberung des Mount Everest«, das beim Banff Mountain Festival den History Award gewann, »Durchquerung der Antarktis«, »77° Süd: Entscheidung am Südpol« oder »Kosmos großer Entdecker«. Er verbringt er den Großteil seiner Zeit mit Expeditionen und arbeitet als Naturforscher. Er lebt in Cornwall in einem vom Meer umtosten Haus, dessen Wände mit Karten tapeziert sind.
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