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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Ein magischer Detektivroman im viktorianischen London von Bestseller-Autor Kai Meyer London - eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken. Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.
BIOGRAFIE
Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der wichtigsten deutschen Phantastik-Autoren. Er hat über fünfzig Romane veröffentlicht, Übersetzungen erscheinen in dreißig Sprachen. Seine Geschichten wurden als Film, Hörspiel und Graphic Novel adaptiert und mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet.

PRODUKTDETAILS

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REZENSIONEN
Bewertet von celinchen, Linda und 3 andere
celinchen
dasbuchemporium
shanna
chianti
hoernchensbuechernest
Das Cover hat mich begeistert, der Klappentext hat mich auch sehr angesprochen auch der Prolog (der überings 9 Kapitel geht war gut... aber dann: Als ich ungefähr im 5. Kapitel war, habe ich mich gefragt, wieso der Inhalt nichts mit dem Klappentext zu tun hat, aber ich hab einfach weiter gelesen, bis dann eben nach dem 9. Kapitel der Prolog endete und ich festgestellt habe, dass quasi jetzt erst das Buch startet. Dann hatte ich mich erst mal richtig auf den Rest des Buches gefreut... doch leider zu früh, die nächsten drei Kapitel waren noch gut und spannend, doch anschließend wurde es sehr kompliziert und durch ständig wechselnde Perspektive wurde auch anstrengend das Buch zu lesen. Ich glaube die Grundgeschichte ist sehr gut und auch spannend, aber es gibt eben viele Nebengeschichten und so viel Hintergrundwissen, damit muss man klar kommen. Dementsprechend war ich nach dem ersten Mal lesen etwas enttäuscht, doch als ich es ein paar Monate später nochmal gelesen, hab ich es mit einer ganz anderen Einstellung gelesen und dann hat es mir richtig gut gefallen.
Wow
Ich stehe den Bücher rund um die Welt der Bibliomantik irgendwie immer kritisch-aufgeregt gegenüber. Mir fällt der Einstieg immer schwer (auch in den Seiten der Welt-Büchern) und manchmal kommt mir alles schrecklich kompliziert vor - aber gleichzeitig ist die ganze Welt so unheimlich aufregend und kreativ. Wir betreten in "Die Spur der Bücher" die Vergangenheit und sind in den 1880ern. Mercy ist sesshaft in London und dealt mit Büchern, so viel erfährt man relativ schnell. Die Welt der Bibliomantik hat sich im Vergleich zur Gegenwart von Furia Faerfax ("Die Seiten der Welt") nicht großartig verändert. Am Anfang hat mich Mercy ein wenig genervt, weil sie nicht die gleiche Buchliebe hat wie man erwarten würde, aber mit der Zeit konnte ich mich für sie erwärmen. Tatsächlich war "Die Spur der Bücher" um einiges spannender als "Die Seiten der Welt". Sie ist etwas leichter und nicht so ernst und kompliziert - zumindest bis jetzt. Aus Erfahrung traue ich Kai Meyer ja einfach mal alles zu. Besonders spannend ist es natürlich, dass man auf alte Bekannte trifft. Zwar musste ich länger nachdenken (weil ich die andere Reihe bereits vor einiger Zeit beendet hatte), aber dann fand ich es doch unheimlich interessant, mehr über die Familie Faerfax zu erfahren. Kurzum: "Die Spur der Bücher" war ein spannender Start, abwechslungsreich und voller historischer Atmosphäre. Mein persönliches Highlight war mein alter Lieblingsfreund Fornax alias die Geißel von Gott und der Welt. Ich hoffe, wir treffen ihn im Folgeband nochmal wieder.
Wow
Wer die Trilogie "Die Seiten der Welt" mochte, wird dieses Buch lieben! Kai Meyer hat es geschafft, mich mit dieser Vorgeschichte noch mehr für seine Thematik zu begeistern. Mit neuen Ideen, die auf einem schon bestehenden Gerüst aufbauen, lässt er den Zauber seiner Buchwelt erneut aufleben und man kann sich diesem Sog der faszinierenden Handlung nicht entziehen. Mercy Amberdale wächst bei ihrem Ziehvater Valentine in dessen Buchladen in London auf und verdient sich mit der meist illegalen Beschaffung seltener Bücher für besessene Sammler ihren Lebensunterhalt. Als Bibliomantin besitzt sie ein persönliches Seelenbuch, mit dem sie ihre magischen Kräfte verstärken kann. Zusammen mit ihren Freunden gerät sie bei der Erledigung eines Auftrags in eine lebensbedrohliche Situation, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint... Die Handlung setzt direkt in einer aufregenden Szene ein und man wird sofort von einer atemberaubenden Spannung gepackt und verfolgt, wie Mercy und ihre Freunde mit allen Mitteln versuchen, der Bedrohung zu entkommen. Erst nach und nach wird der Charakter von Mercy genauer beschrieben, doch man kann sich von Anfang an in sie hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen. Ich habe mich beim Lesen nicht ein einziges Mal gelangweilt, so interessant und bewegt wie Mercys Erlebnisse geschildert werden. Es gibt ruhige und actionreiche Passagen, die genau im richtigen Verhältnis dosiert sind und die Beschreibungen der Schauplätze sind informativ und anschaulich, aber nicht zu umfangreich. Die Nebencharaktere sind durchweg interessant und es macht Spaß mit zu rätseln, welche Rolle sie bei der Auflösung spielen. Was mir schon bei der Trilogie so gut gefallen hat, sind auch hier wieder die skurrilen Geschöpfe aus der buchmagischen Welt. Da treibt eine alexandrinische Flamme ihr Unwesen und ein Besserwisser nervt mit seinen endlosen Vorträgen. Ich konnte es mir lebhaft vorstellen! Es gibt einige Bezüge und Verknüpfungen zu der "Die Seiten der Welt" Trilogie, die man nicht erkennt, wenn man diese nicht gelesen hat, aber es ist auch kein Problem, dieses Buch ohne die Vorkenntnisse zu verstehen. Ich würde es aber unbedingt empfehlen, weil es sich einfach lohnt!
Wow
Als Bibliomantin ist Mercy Amberdale mit Büchern verbunden und die Liebe zu den Büchern liegt ihr im Blut. Und doch hat Mercy der Bibliomantik seit zwei Jahren abgeschworen. Als dann ein mysteriöser Mord in einer Buchhandlung geschieht, wird Mercy um Hilfe gebeten und taucht wieder in die Welt der Bücher ein. "Die Spur der Bücher" ist der Auftakt eines Spin-Offs der Seiten der Welt Trilogie von Kai Meyer. Das Buch wird größtenteils aus der personalen Erzählperspektive der neunzehn Jahre alten Mercy Amberdale erzählt, aber auch in die Sichten ihrer Freunde Philander und Tempest durfte man eintauchen. Die Geschichte spielt im späten neunzehnten Jahrhundert, zu der Zeit von Königin Viktoria, in London und diese Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen! Die Welt der Bilbiomantik konnte mich schon in der Seiten der Welt Trilogie begeistern und so habe ich mich riesig gefreut, dass wir mit "Der Spur der Bücher" wieder in diese großartige Welt eintauchen durften und diese noch besser kennenlernen konnten! Ich fand es sehr gelungen, wie Kai Meyer die Handlungsstränge miteinander verflochten hat, sodass man doch viele interessante Verbindungen zur Seiten der Welt Trilogie entdeckt hat, die zeitlich ja erst über ein Jahrhundert später ansetzt! Auch Mercy Amberdale als Protagonistin hat mir echt gut gefallen, denn sie war mir sofort sympathisch und ich konnte mit ihr mitfiebern! Sie ist eine eigensinnige junge Frau, die in einer Welt lebt, wo die Männer noch das Sagen haben. Aber sie lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und schlägt sich durch. Sie ist eine Bibliomantin und ist immer von Büchern umgeben, und doch nutzt sie ihre Gabe seit einem tragischen Vorfall vor fast zwei Jahren nicht mehr. Der Prolog setzt zwei Jahre vor der eigentlichen Handlung an und so erfährt man hautnah, warum Mercy keine Bibliomantik mehr einsetzt. Die Geschichte geht sofort spannend los und das bleibt auch so, denn in der Straße der Buchhändler, dem Cecil Court, gab es einen mysteriösen Mord und Mercy, die ihr Geld damit verdient, seltene Bücher aufzuspüren, soll nun dabei helfen, den Mörder zu entlarven. Ich fand es sehr gelungen, dass man wirklich miträtseln konnte, denn es war nicht offensichtlich, wer hinter den Vorfällen steckt und so ist man gemeinsam mit Mercy den Hinweisen nachgegangen und konnte nach und nach das Bild zusammensetzen. Mit vielen Wendungen konnte mich Kai Meyer wirklich überraschen und ich hatte schon lange nicht mehr so viel Freude an einem Detektivroman! Fazit: "Die Spur der Bücher" von Kai Meyer konnte mich von der ersten Seite an begeistern! Die Welt der Bibliomantik hat mir schon in der Seiten der Welt Trilogie so gut gefallen und ich fand es großartig, dass man wieder in diese spannende Welt eintauchen durfte, um sie noch besser kennenzulernen. Aber auch die eigentliche Geschichte konnte mich mitreißen und ich habe gemeinsam mit Mercy gerätselt, wer hinter dem Mord im Buchladen steckt. Bei diesem Buch hat für mich alles gepasst und so vergebe ich fünf Kleeblätter und freue mich natürlich schon jetzt auf "Der Pakt der Bücher"!
Wow
hoernchensbuechernest
Nachdem Mercy und ihren Freunden vor zwei Jahren etwas schlimmes widerfahren ist, hat Mercy die Bibliomantik aus ihrem Leben gestrichen. Da sie jedoch in den Buchläden und Antiquariaten groß geworden ist, kann sie nicht ganz ohne Bücher und verdient ihren Lebensunterhalt in dem sie für Sammler wertvolle Bücher auf die nicht immer legale Art und Weise besorgt. Eines Tages wird jedoch ein Buchhändler und alter Bekannter von Mercy in seinem Laden tot aufgefunden. Er wurde verbrannt, jedoch wurde kein Buch in seinem Laden beschädigt. Wie kann dies sein? Mercy begibt sich auf die Suche nach dem Mörder und gerät dabei immer mehr in den Blickpunkt der Adamitischen Akademie. Gleich der Beginn in die Geschichte ist äußerst packend und rasant. Während des Lesens dieser Passage musste ich mir einfach zwangsläufig die Frage stellen, wie der Autor diesen hohen Spannungslevel über das gesamte Buch halten möchte. Nachdem die Geschichte zwei Jahre in die Zukunft springt, wird sie dann erst einmal deutlich ruhiger, aber bleibt dennoch interessant. Nach kurzer Zeit zieht Kai Meyer dann jedoch wieder das Tempo an und entführt den Leser auf eine rasante Kriminalreise. Denn so kommt mir das Buch größtenteils vor – wie ein Kriminalroman mit fantastischen Einschüben. Dies soll jetzt keineswegs negativ klingen, nur war ich, aufgrund der Vorgängerreihe, etwas anderes von ihm gewohnt und war zunächst ein wenig überrascht. Schnell habe ich mich jedoch in der Geschichte zurecht gefunden und verfolgte sehr gebannt Mercys Jagd nach dem Mörder. Besonders an diesem Buch ist, dass das geschriebene Wort und Bücher im allgemeinen auf so besondere Art und Weise hervorgehoben werden, dass man als Buchliebhaber nur davon gefesselt sein kann. Ich mag die Idee, die Kai Meyer mit seiner Bibliomantie erschaffen hat, immer noch wahnsinnig gerne. Auch gibt es viele wunderbare Dinge zu bestaunen wie z.B. den lustigen Besserwisser oder Tränenpapier für Liebesromane. Etwas enttäuscht war ich davon, dass in der ersten Hälfte des Buches nicht ganz so viel Bibliomantik auftaucht wie noch in den Vorgängerbüchern. Aber auch hier wird der Anteil der magischen Dinge immer mehr und mehr. Besonders gefreut hat es mich, dass wir auch auf altbekannte Persönlichkeiten und Dinge treffen, die aus den „Seiten der Welt“ bereits bekannt sind. Daher würde ich allen Lesern empfehlen, erst die Reihe „Die Seiten der Welt“ gelesen zu haben. Zwar ist dieses Prequel unabhängig zu den „Seiten der Welt“ zu sehen, dennoch hat man einen viel besseren Einblick in die Welt der Bibliomantik und kann Zusammenhänge besser verstehen. Das Ende war dann genau meins äußerst spannend, teilweise überraschend und ein klein wenig emotional. Nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, hätte ich am liebsten zu Band 2 gegriffen. Leider erscheint dieser aber erst im Herbst 2018. Fazit: Dieses Prequel steht der eigentlichen Reihe in nichts nach. Viel mehr konnte es mich aufgrund seines hohen Erzähltempos und den teilweise überraschenden Wendungen so überzeugen, dass ich nun ungeduldig auf Band 2 warte. Allen Fans von „Die Seiten der Welt“ kann ich dieses Buch absolut empfehlen, aber auch Buchliebhaber und Freunde des geschriebenen Wortes kann ich diese Hommage an die Bücher nur ans Herz legen. 5 von 5 Hörnchen.
Wow
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